DE216487C - - Google Patents
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- DE216487C DE216487C DENDAT216487D DE216487DA DE216487C DE 216487 C DE216487 C DE 216487C DE NDAT216487 D DENDAT216487 D DE NDAT216487D DE 216487D A DE216487D A DE 216487DA DE 216487 C DE216487 C DE 216487C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F03—MACHINES OR ENGINES FOR LIQUIDS; WIND, SPRING, OR WEIGHT MOTORS; PRODUCING MECHANICAL POWER OR A REACTIVE PROPULSIVE THRUST, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- F03B—MACHINES OR ENGINES FOR LIQUIDS
- F03B15/00—Controlling
- F03B15/02—Controlling by varying liquid flow
- F03B15/04—Controlling by varying liquid flow of turbines
- F03B15/06—Regulating, i.e. acting automatically
- F03B15/14—Regulating, i.e. acting automatically by or of water level
-
- Y—GENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
- Y02—TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
- Y02E—REDUCTION OF GREENHOUSE GAS [GHG] EMISSIONS, RELATED TO ENERGY GENERATION, TRANSMISSION OR DISTRIBUTION
- Y02E10/00—Energy generation through renewable energy sources
- Y02E10/20—Hydro energy
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Control Of Non-Electrical Variables (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 88β.'GRUPPE
Firma J. M. VOITH in HEIDENHEIM a. d. Brenz.
Regelvorrichtung für Turbinen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 15. August 1908 ab.
Die Erfindung besteht in der Anwendung der zur Fernanzeige von Flüssigkeitsständen
bekannten,- auf der Beeinflussung eines Druckmessers durch Druckgas beruhenden Vorrichtung
zur Regelung von Wasserkraftmaschinen, besonders Turbinen, bzw. zur Betätigung von
Wasserspiegelreglern bei derartigen Anlagen.
Bei den bisher bekannten Wasserspiegelreglern wurde die Einwirkung einer in den Flußlauf
eingesetzten Schwimmervorrichtung auf ■ den Regler auf mechanischem Wege (mittels
Kette, Getriebe o. dgl.) übertragen, wodurch die räumliche Anordnung der Schwimmervorrichtung
in bezug auf ihre Entfernung vom Regulator eine sehr beschränkte war.
Dieser Nachteil wird durch Benutzung des erwähnten Verfahrens für den vorliegenden
Verwendungszweck beseitigt, indem nunmehr für die Entfernung des zu regelnden Wasserspiegeis
von der Wasserkraftmaschine keine Grenzen gezogen sind und in allen Fällen die Möglichkeit geboten ist, die Schwimmervorrichtung
0. dgl. zur direkten Regelung der Wasserkraftmaschine bzw. Betätigung des Wasserspiegelreglers heranzuziehen.
Die Vorrichtung soll an Hand der beiliegenden Zeichnungen erläutert werden, auf welchen
in Fig. ι und 2 je eine Ausführungsform zur Fernbetätigung des Wasserspiegelreglers
bei einer Turbinenanlage schematisch dargegestellt ist.
In Fig. ι ist α der Oberwasserkanal, von
welchem aus eine Turbine auf größere Entfernung durch eine Verbindungsrohrleitung gespeist
wird. Die Turbine soll entsprechend der zur Verfügung stehenden Wassermenge so geregelt werden, daß der Wasserspiegel im
Obergraben nahezu konstant gehalten wird.
Zu diesem Zwecke ist der Kanal a mit einer Schwimmervorrichtung b durch eine Rohrleitung
c verbunden, deren eines Ende k um eine Höhe h in den Oberwasserspiegel des
Kanals α eintaucht, während das andere Ende von oben in einen Behälter d der Schwimmervorrichtung
mündet. Der Behälter d steht nur in seinem tiefsten Punkte mittels eines Rohres β mit dem oben offenen Schwimmerkasten
f in Verbindung. Die Behälter d und f werden je etwa zur Hälfte mit Flüssigkeit
gefüllt, die durch das Verbindungsrohr e frei strömen kann. Im Schwimmerkasten f ist
ein Schwimmer g angeordnet, welcher mit dem Reglerhebel η der Turbine gekuppelt ist.
Durch die Rohrleitung i wird dauernd etwas Druckgas, z. B. Druckluft, der Leitung c von
einer beliebigen Druckgasquelle her zugeführt. Der Druck in der Rohrleitung c wird daher
ansteigen, und es wird die Luft schließlich dauernd durch das Rohrende k unter Wasser
abfließen. Es wird dadurch die ganze Leitung c unter einem Luftdruck stehen, der in
jedem Augenblick genau die Größe einer Flüssigkeitssäule von der jeweiligen Eintauchtiefe
h des Rohres k in die Flüssigkeit besitzt.
Jede Änderung der Eintauchtiefe h des Rohres k - wird sofort eine gleiche Änderung
des Höhenunterschiedes der Flüssigkeitsspiegel in den Behältern d und f zur Folge haben.
Der im Behälter f untergebrachte Schwimmer g wird sich somit proportional der Eintauchtiefe
des Rohres k bewegen und die Beaufschlagung der Turbine verstellen. Der
(2. Auflage, ausgegeben am g. Mai ign.j
Hub des Schwimmers von geöffneter bis geschlossener Turbine kann so gewählt werden,
daß der Oberwasserspiegel nahezu konstant gehalten wird.
Die in Fig. 2 dargestellte Ausführungsform zeigt, wie die Schwimmervorrichtung auf einen
Servomotor 0, welcher die Verstellung des Leitschaufelapparates der Turbine besorgt, einwirkt.
Der Schwimmer g verstellt mittels der Hebel ft den Steuerstift q des Regelventils,
während die Rückführung r den Steuerstift wieder in seine Mittellage zurückverstellt.
Die Einrichtung der Schwimmervorrichtung bei dieser Ausführungsform ist gegenüber derjenigen
in Fig. 1 insofern vervollkommnet, als hierbei die absolute Höhenlage des Schwimmers
nicht abhängig ist von der in den Schwimmerkasten eingefüllten Flüssigkeitsmenge und deren Verdunstung. In dem
Schwimmerkasten d ist eine leichte, unten offene Luftglocke g mit vertikaler Führung
angeordnet. Von unten ist in die Luftglocke ein mit der Fernleitung c kommunizierendes
Rohr I eingeführt, so daß in diesem auch ein Luftdruck von der Größe h herrscht. Durch
diesen Druck wird die Glocke g entgegen der Wirkung der Feder m angehoben. Je größer
der Druck h ist, um so mehr wird die Feder m zusammengedrückt, und es entspricht jeder
Stellung des Schwimmers g eine proportionale Druckhöhe. Zum Abschluß der Luft wird in
dem Schwimmerkasten eine Flüssigkeit, z. B. Wasser, eingefüllt. Der Höhenunterschied der
Wasserspiegel innerhalb und außerhalb der Glocke ist h; er hat jedoch in diesem Falle
kein direktes Interesse. Die Bewegung des Schwimmers ist vielmehr nur abhängig von
der Elastizität der Feder m, während es ohne Belang ist, ob in den Schwimmerkasten d mehr
oder weniger Wasser eingefüllt ist.
Anstatt auf mechanischem kann die Schwimmervorrichtung bei beiden Ausführungsformen
auf elektrischem Wege mit dem Wasserspiegelbzw. Kraftmaschinenregler in Verbindung gebracht
werden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Regelvorrichtung für Turbinen, dadurch gekennzeichnet, daß das Stellwerk der Turbine (n, Fig. i, p, Fig. 2) von einem Schwimmer (g) verstellt wird, der den Schwankungen des Oberwasserspiegels proportional dadurch bewegt wird, daß der Wasserspiegel des Schwimmers von der jeweiligen Spannung in einer mit seinem Behälter verbundenen Druckgasleitung (c) abhängt, welche von einer Druckgasquelle (i) her ständig gefüllt unter dem Oberwasserspiegel mit einer von dessen Schwankungen abhängigen Eintauchtiefe (h) ausmündet.Hierzu ϊ Blatt Zeichnungen,
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE216487C true DE216487C (de) |
Family
ID=477894
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT216487D Active DE216487C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE216487C (de) |
-
0
- DE DENDAT216487D patent/DE216487C/de active Active
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