DE216309C - - Google Patents

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DE216309C
DE216309C DENDAT216309D DE216309DA DE216309C DE 216309 C DE216309 C DE 216309C DE NDAT216309 D DENDAT216309 D DE NDAT216309D DE 216309D A DE216309D A DE 216309DA DE 216309 C DE216309 C DE 216309C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10KPURIFYING OR MODIFYING THE CHEMICAL COMPOSITION OF COMBUSTIBLE GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE
    • C10K1/00Purifying combustible gases containing carbon monoxide
    • C10K1/02Dust removal
    • C10K1/022Dust removal by baffle plates

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)

Description

3\a foe ι (\c\jc μ &a 1'c-i ι I'ci ι n Ib.
KAISERLICHES
K PATENTAMT.
Bei dem Betriebe von Kammeröfen oder anderen Vergasungskammern von großem Fas'sungsraume zeigt sich, daß in der an die Vorlage angeschlossenen Hauptrohrleitung starke Ablagerungen der in dem Gase enthaltenen Teer-, Ruß-, Naphtalin- und Staubteilchen u. dgl. stattfinden, welche ein häufiges Reinigen der Hauptrohrleituug erforderlich machen, damit der Betrieb nicht gestört wird.
ίο Diese Reinigung der Hauptrohrleitung ist mit großen Schwierigkeiten verknüpft, weil sich
' die Ablagerungen auf den inneren Rohrwandungen festsetzen und daher nur schwer mit Hilfe von Werkzeugen zu entfernen sind.
Um diese Reinigung zu erleichtern, hat man bereits in die Hauptrohrleitung nach unten gerichtete Sammelbehälter eingeschaltet, in denen Stoßplatten angeordnet sind, auf welchen die in dem Gase befindlichen Verunrei-
ao nigungen sich zum größten Teil ablagern. Durch die Erfindung wird bezweckt, die Entfernung der sich auf den Stoßplatten festsetzenden Ablagerungen ohne Störung des Betriebes zu bewirken. Die Einrichtung kann
so angeordnet sein, daß sie im Bedarfsfalle gleichzeitig zur chemischen Reinigung des Gases, z. B. zur Naphtalinabscheidung, benutzbar ist.
Auf der Zeichnung sind zwei Ausführungs-
formen der Einrichtung dargestellt.
Fig. ι zeigt einen senkrechten Längsschnitt der mit der neuen Einrichtung ausgestatteten, liegenden Hauptrohrleitung, welche an die Vorläge angeschlossen ist. Fig. 2 ist ein. teilweise in Ansicht gezeichneter, senkrechter Schpitt nach der Linie A-B der Fig. 1, und Fig. 3 ist ein senkrechter Schnitt der mit der ■ steigenden oder fallenden Hauptrohrleitung verbundenen Einrichtung.
In die an die Vorlage angeschlossene Haupt- 40 , rohrleitung sind in bekannter Weise in zweckentsprechenden Abständen Behälter eingeschaltet, in welchen die durch Stoßplatten aus dem Gase abgeschiedenen Ablagerungen gesammelt werden. Bei der in Fig. 1 und 2 dargestellten Einrichtung besitzt der mit der Hauptrohrleitung ι verbundene, nach unten ■ gerichtete Behälter 2 eine taschenartige Form und endet unten in ein Abführungsrohr 3, welches gegen den Behälter 2 durch eine Drosselklappe 4 ganz oder teilweise abgeschlossen werden kann. Das untere Ende des Rohres 3 wird entweder durch einen Deckel- · Verschluß 5 oder1 durch einen Tauch Verschluß geschlossen, welcher durch einen mit einem Uberlaufrohr 6 versehenen Behälter 7 gebildet wird. In dem mit dem Behälter 2 verbundenen Teile der Rohrleitung 1 sind an geeigneter Stelle die an sich bekannten Stoßplatten 8, 9 und 10 angebracht, die zweckmäßig versetzt zueinander liegen und nach der Erfindung um Achsen 11 bzw. 12 bzw. 13 schwingbar sind. Die Drehbewegung der Stoßplatten 8, 9 und 10 wird hierbei durch feste Anschläge 14 bzw. 15 bzw. 16 begrenzt, die an der Innenwand des taschenartigen Behälters 2 sitzen. Das in der Pfeilrichtung die Rohrleitung ι durchströmende Gas wird durch Auf*
prallen auf die Stoßplatten 8, 9 und 10 von seinen Verunreinigungen (Teer-, Ruß-, Naphtalin- und Staubteilchen) befreit, welche sich teils in dem Behälter 2, teils auf den Stoßplatten ablagern und von letzteren durch Schwingen der.Klappen nach unten befördert werden können, indem die Klappen durch Aufschlagen auf die Anschläge 14, 15 und 16 einer starken Erschütterung ausgesetzt werden. Die Abscheidung der Ablagerungen aus dem Gase wird zweckmäßig durch Düsen 17, 18 begünstigt, die an geeigneter Stelle in der Rohrleitung 1 oder auch in dem Behälter 2 angebracht sind. In dem oberen Teile des mit dem Behälter 2 verbundenen Teiles der Rohrleitung 1 werden zweckmäßig Reinigungsdeckel 19, 20 vorgesehen, um das Innere der Behälter 2 zugängig zu machen.
Die in Fig. 3 dargestellte Ausführungsform so der Einrichtung ist für steigende oder fallende Rohre dargestellt und besteht aus einem in die Rohrleitung 1 eingeschalteten, zweckmäßig zylindrischen Behälter 21, in welchem drehbare, siebartig durchlochte Stoßplatten 22 anas geordnet sind, die durch Griffe 23 von außen derartig gedreht werden können, daß sie mit festen Anschlägen zusammentreffen, um durch den hierbei auftretenden Stoß die sich auf den Platten 22 festsetzenden Ablagerungen, zu entfernen. Bei der Übergangsstelle des Behälters 21 in den an seinem unteren Teil angeschlossenen wagerechten Rohrstrang ist bei der dargestellten Ausführungsform noch eine um die Achse 24 drehbare, winkelförmige Stoßplatte 25 angebracht, durch welche der Gasstrom aus seiner Richtung abgelenkt wird. Ferner ist der Behälter 21 an geeigneten Stellen mit Düsen 26 versehen, die zwecks Erzielung einer chemischen Reinigung des den Behälter 2r durchströmenden Gases mit Waschmittel, ζ. B. mit Ammoniakwasser, oder zwecks Abscheidung von Naphtalin mit Anthracenöl gespeist werden können. Der untere Teil des Behälters 2Γ ist, ähnlich wie bei der in Fig. I und 2 dargestellten Ausführungsform, unter Einschaltung einer Drosselklappe 27 mit einem Rohre 28 verbunden, welches entweder durch einen Deckelverschluß 29 oder durch einen Tauchverschluß abgeschlossen wird, der wiederum aus einem zweckmäßig mit einem Ablauf 30 versehenen Tauchbehälter 31 gebildet wird.

Claims (1)

  1. Pate N t-Anspr u c H.Einrichtung zur Reinigung des die Vorlage verlassenden Gasstromes bei der Leuchtgasdarstellung, bei welcher in die an die Vorlage angeschlossene Hauptrohrleitung nach unten gerichtete, mit Stoßplatten versehene Behälter eingeschaltet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Stoßplatten (8, 9 und 10) schwingbar gelagert sind und beim Drehen mit festen Anschlägen (14, 15 und 16) zusammenwirken, um die Entfernung der sich auf den Platten festsetzenden Ablagerungen zu erleichtern.
    55
    60
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen. '
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