DE21629C - Neuerungen in der Anordnung von losnehmbaren Einsatzscheidewänden bei Centrifugentrommeln - Google Patents
Neuerungen in der Anordnung von losnehmbaren Einsatzscheidewänden bei CentrifugentrommelnInfo
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- DE21629C DE21629C DENDAT21629D DE21629DA DE21629C DE 21629 C DE21629 C DE 21629C DE NDAT21629 D DENDAT21629 D DE NDAT21629D DE 21629D A DE21629D A DE 21629DA DE 21629 C DE21629 C DE 21629C
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B04—CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
- B04B—CENTRIFUGES
- B04B1/00—Centrifuges with rotary bowls provided with solid jackets for separating predominantly liquid mixtures with or without solid particles
- B04B1/04—Centrifuges with rotary bowls provided with solid jackets for separating predominantly liquid mixtures with or without solid particles with inserted separating walls
Landscapes
- Centrifugal Separators (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAjt&IV
Bei dem Centrifugiren flüssiger Massen, wie Zuckermaischen, Stärkemilch oder dergleichen,
entsteht häufig eine kreisende Bewegung der letzteren innerhalb der Centrifugentrommel bezw.
ein Voreilen oder Zurückbleiben derselben gegen die rotirende Bewegung der Trommel, und zwar
ein Voreilen, sobald sich die Umlaufgeschwindigkeit der Trommel verringert, und ein Zurückbleiben,
sobald sich die Umlaufgeschwindigkeit der Trommel steigert. Ursache hiervon ist die
Trägheit bewegter Massen.
Ein derartiges Voreilen oder Zurückbleiben der Trommelladung innerhalb der Trommel bewirkt
nun ein momentanes und wechselndes Sichanhäufen der Ladung an einer oder der
anderen Stelle der Trommel, wodurch bei Centrifugen Fe sea'sehen Systems mit beweglichen
Lagern für die Trommelwelle ein heftiges Schwanken der Trommel hervorgebracht wird.
Diesem Uebelstande vorzubeugen, wende ich schon seit Jahren, und zwar mit dem besten
Erfolge, radiale Scheidewände a, Fig. 3 und 4, an, welche mnerhalb der Centrifugentrommel
in an deren Boden und Rande angebrachten, durch Führungsleisten b, Fig. 4, gebildete. Falze
eingeschoben" werden und das Eintreten einer kreisenden Bewegung der Trommelladung verhindern.
Solche Falze bezw. Führungsleisten haben sich indessen als sehr hinderlich für das
Ausschaufeln der geschleuderten Trommelladung erwiesen und war es deshalb zweckmäfsig, eine
Fixirung der radialen Einsatzscheidewände a in der Trommel derartig anzuordnen, dafs dabei
jegliche Falze, Führungsleisten oder dergleichen Unebenheiten an der Innenseite der Centrifugentrommelwandungen,
welche dem Ausschaufeln der Trommelladung hinderlich werden könnten, in Fortfall kommen.
Eine derartige Anordnung radialer Einsatzscheidewände ist Gegenstand der vorliegenden,
in Fig. i, 2 und 5 der beiliegenden Zeichnung dargestellten Erfindung.
Fig. ι ist ein Grundrifs,
Fig. 2 ein Verticalschnitt einer Centrifugentrommel mit stehender Achse,
Fig. 5 ein eben solcher Verticalschnitt eines Theiles der Centrifugentrommel.
In dieser Centrifugentrommel sind meine Einsatzscheidewände in folgender eigenthümlichen
Weise fixirt:
Die Scheidewände α sind an ihrem oberen Ende mit zwei seitlichen Armen c, welche in
Klauen d endigen, versehen. Diese Klauen d umklammern die dem Trommelcentrum zugekehrte
Kante e des Trommelrandes / derart, dafs sie sich bei der Rotation der Trommel
mittelst des centrifugalen Druckes fest an den Trommelrand anlehmen und hierdurch, mit
Ausschlufs einer seitlichen Verschiebung, jegliche andere Veränderung der den Scheidewänden a
innerhalb der Trommel gegebenen Lage verhindern.
Eine seitliche Verschiebung der Scheidewände α innerhalb der Trommel verhindere ich
nun entweder durch je zwei an der Aufsenseite des Trommelrandes f angebrachte Vorsprünge,
wie Stifte ti, Knaggen oder dergleichen, gegen welche sich die Klauen d seitlich anlehnen;
oder durch je einen an der Aufsenseite des Trommelrandes / befestigten, nach dem Trommelcentrum
zu hervorragenden Stift m, auf welchen sich die Scheidewand α mittelst ihres nach
oben aus der Trommel hervorragenden Lappens der Schiene η und eines in dem letzteren angebrachten
Auges r radial in der Richtung von innen nach aufsen aufschieben läfst; oder durch
Anbringung je eines Stiftes m in dem nach oben aus der Trommel hervorragenden Lappen der
Schiene η der Scheidewand a, Fig. 5, welcher Stift sich in der Richtung von innen nach aufsen
in eine an der Aufsenseite des Trommelrandes befestigte Oese 0 einschiebt; oder durch Anordnung
irgend welcher anderen seitlichen Anschlagspunkte zwischen je einem aus der Trommel
nach oben hervorragenden Theile der Scheidewände α einerseits, und geeignet correspondirenden,
auf der Aufsenseite des Trommelrandes angebrachten Anschlagknaggen andererseits.
Den Einsatzscheidewänden α wird selbstverständlich
ein so hohes specifisches Gewicht gegeben, dafs sie specifisch schwerer sind als die
flüssige Trommelladung, so dafs also ein Auftrieb der Scheidewände in dem in der ruhenden
Trommel enthaltenen flüssigen Schleudergut unmöglich ist.
Es leuchtet ein, dafs durch die hier beschriebene Construction der Einsatzscheidewände eine
Fixirung derselben in der ihnen in der Centrifugentrommel angewiesenen Stellung bewirkt
wird, und zwar unter Vermeidung jeglicher das Ausschaufeln der Trommelladung aus der Trommel
hindernden Vorsprünge auf der Innenseite der Trommel wandungen, welche überflüssig werden,
weil der Innenkante und der Aufsenseite des Trommelrandes der Centrifuge nunmehr die
Aufgabe zuertheilt ist, die seitliche Verschiebung zu verhindern und ein Kanten der losen Scheidewände
infolge der Anordnung der Arme c nebst Klauen d nicht erfolgen kann.
Claims (1)
- Patent-Ansprüche:i. Das Verfahren, in Centrifugentrommeln ohne Anordnung von Falzen und sonstigen Anschlagsmitteln, welche das Entleeren und Reinigen behindern, lose Scheidewände anzuordnen, die lediglich durch die Innenkante und Aufsenseite des Trommelrandes der Centrifuge in Verbindung mit Hindernissen gegen seitliche Verschiebung und durch die Wirkung der Centrifugalkraft in ihrer Stellung erhalten werden.i. Zur Ausübung des unter 1. bezeichneten Verfahrens die Anordnung von Armen c mit Klauen d am oberen Theile der Scheidewände α zur Verhinderung des Umkantens der letzteren und von Hindernissen gegen seitliche Verschiebung, als welche Stifte i i dienen können, oder Stifte in, die entweder an Knaggen 0 befestigt sind und dann durch Oeffnungen an den Schienen η gehen, oder an diesen festsitzen und dann durch Oeffnungen der Knaggen ο gehen, wie mit Bezug auf die Zeichnung näher beschrieben.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE21629C true DE21629C (de) |
Family
ID=298307
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT21629D Active DE21629C (de) | Neuerungen in der Anordnung von losnehmbaren Einsatzscheidewänden bei Centrifugentrommeln |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE21629C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1136943B (de) * | 1957-11-28 | 1962-09-20 | Degussa | Vorrichtung zur Erzeugung und Beeinflussung einer Umlaufstroemung in der Schleudertrommel einer Gaszentrifuge |
| DE1197030B (de) * | 1959-03-09 | 1965-07-15 | Broadbent & Sons Ltd Thomas | Waeschezentrifuge mit an der Innenflaeche des Trommelmantels parallel zur Trommelachse fest angeordneten Rippen |
-
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- DE DENDAT21629D patent/DE21629C/de active Active
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1136943B (de) * | 1957-11-28 | 1962-09-20 | Degussa | Vorrichtung zur Erzeugung und Beeinflussung einer Umlaufstroemung in der Schleudertrommel einer Gaszentrifuge |
| DE1197030B (de) * | 1959-03-09 | 1965-07-15 | Broadbent & Sons Ltd Thomas | Waeschezentrifuge mit an der Innenflaeche des Trommelmantels parallel zur Trommelachse fest angeordneten Rippen |
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