DE2160840C3 - Gleichrichterschaltung zur Erzeugung einer Betriebs-Gleichspannung aus einer Wechselspannung, insbesondere für einen Fernsehempfänger - Google Patents

Gleichrichterschaltung zur Erzeugung einer Betriebs-Gleichspannung aus einer Wechselspannung, insbesondere für einen Fernsehempfänger

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DE2160840C3
DE2160840C3 DE19712160840 DE2160840A DE2160840C3 DE 2160840 C3 DE2160840 C3 DE 2160840C3 DE 19712160840 DE19712160840 DE 19712160840 DE 2160840 A DE2160840 A DE 2160840A DE 2160840 C3 DE2160840 C3 DE 2160840C3
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    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02MAPPARATUS FOR CONVERSION BETWEEN AC AND AC, BETWEEN AC AND DC, OR BETWEEN DC AND DC, AND FOR USE WITH MAINS OR SIMILAR POWER SUPPLY SYSTEMS; CONVERSION OF DC OR AC INPUT POWER INTO SURGE OUTPUT POWER; CONTROL OR REGULATION THEREOF
    • H02M3/00Conversion of DC power input into DC power output
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Description

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In Geräten der Nachrichtentechnik, wie Fernsehempfängern, ist es bekannt, durch Gleichrichtung der Nctzwcchsclspannung eine Betriebs-Gleichspannung zu gewinnen. Solche Schaltungen enthalten im allgemeinen einen Gleichrichter, einen Ladekondensator und ein die Gleichspannung abgebendes Siebglied.
In vielen Fällen ist es erwünscht, die gewonnene Gleichspannung zu beeinflussen, z. B. von Hand einstellbar zu machen oder mit einer Regelspannung zu stabilisieren. Zu diesem Zweck ist es bekannt, in der Gleichrichterschaltung eine steuerbare Impedanz vorzusehen, deren Größe die Betriebs-Gleichspannung beeinflußt.
Eine solche Impedanz besteht z. B. aus einem zwischen dem Ladekondensator und dem Siebglied liegenden Transistor, der durch eine aus der Betriebsspannung gewonnene Regelspannung in Vorwärtsregelung oder Rückwärtsregelung geregelt wird (Buch von S. Wagner: »Stromversorgung elektronischer Schaltungen und Geräte« R.v. Decker's Verlag G. Schenk, Hamburg 1964, S. 451, Bild 7.2/15).
Ein solcher Transistor muß für verhältnismäßig hohe Ströme und Sperrspannungen ausgelegt sein, weil er den gesamten Strom führt und je nach Höhe der am Siebglied stehenden Betriebsspannung eine mehr oder weniger hohe Spannung übernehmen muß.
Es sind auch Schaltungen bekann!, b^. ij^.icn parallel zur Spannungsquclle, die die zu stabilisierende Spannung liefert, eine mit Transistoren und Dioden bestückte Schaltung liegt, deren Widerstandswert unterhalb eines zu stabilisierenden Spannungsvvertes relativ hoch und oberhalb dieses Spannungswertes relativ gering ist. Dadurch wird in Zusammenwirken mit dem Innenwiderstand der Spannungsquelle die Spannung auf diesen üpannungswert stabilisiert, weil die Spannung über diesen Wert praktisch nicht ansteigen kann. Diese Schaltungen sind aber verhältnismäßig aufwandreich. Insbesondere muß diese Schaltung, z. B. ein direkt über der Spannungsquelle liegender Transistor, für die gesamte Betriebsspannung ausgelegt sein.
Die Erfindung geht aus von einer Gleichrichterschaltung der eingangs erwähnten bekannten Art zur Erzeugung einer Beiriebs-Glcichspannung aus einer Wechselspannung mit einem Gleichrichter, einem Ladckondensator, einem die Gleichspannung abgebenden Siehglied und einer zur Änderung der Gleichspannung dienenden steuerbaren Impedanz, insbesondere für einen Fernsehempfänger
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diese Schaltung so weiterzubilden, daß die Anforderungen an die Spannungsfestigkeit der steuerbaren Impedanz vci ringen werden und somit dafür ein weniger teures Bauteil, z. B. ein einfacherer Transistor geringerer Betriebsspannung, verwendet werden kann.
Die Erfindung ist bei einer Gleichrichterschaltung der genannten Art darin zu sehen, daß die Impedanz in Reihe zum Ladckondensator geschaltet, in der einen Stromrichtung durchlässig und in der anderen Stromrichtung in ihrer Durchlässigkeit steuerbar ist.
Die Impedanz kann mit ihrer veränderbaren Durchlaßrichtung in Richtung des Ladestromes des Ladekondensators gepolt sein; vorteilhafterweise wird sie jedoch in Richtung des Entladestromes gepolt, weil der mehr kontinuierliche Entladestrom geringere Maximalamplitude hat als der impulsförmige Ladestrom. Vorzugsweise wird die Impedanz durch eine Diode und einen dazu parallelgeschalteten, entgegengesetzt gcpolten steuerbaren Transistor gebildet.
Dadurch, daß der in der Leitfähigkeit gesteuerte Teil der Impedanz, also z. B. der Transistor, im Gegensatz zu bekannten Schaltungen nicht den gesamten Strom, sondern nur den Ladestrom oder Entladestrom führt, ist seine Strombelastung geringer. Es hat sich gezeigt, daß trotzdem eine ausreichende Beeinflussung, z.B. Regelung, der Betriebs-Glcichspannung möglich ist. Auch die Anforderung an die Span-
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nungskstigkeit der Impedanz wird verringert. Bei kann über die Diode 7 nicht fließen, sondern nur über
einer Neizspannung von 22ü Volt wird für einen in den Widerstand 8. Wird dieser Widerstand verändert,
bekannter Weise im Längsweg liegenden Transistor so verändert sich der Entladestrom /, und damit aucn
eine Spannungsfestigkeit von etwa 300 V gefordert. die an der Klemme 2 stehende Gleichspannung.
Bei der erfindungsgcmüßen Schaltung genügt für 5 Ist der Widerstand 8 als Transistor ausgebildet, so
einen die gesteuerte Impedanz bildenden Transistor kann an der Basis dieses Transistors die uieicnspan-
eine SpannungEfestigkeit von etwa 150 V. Ein weite- nung an der Klemme 2 verändert werden,
rer Vorteil besteht darin, daß die Impedanz mit Die Schaltung nach Fig.2 arbeitet auf ähnliche
einem Ende an Erde liegen kann, indem sie z. B. in Weise. Lediglich die Diode 7 ist andersherum gepolt
den Fußpunkt des Ladekondensators eingeschaltet io Hier wird der Ladestrom /,, der über cue uiocie /
ist. Das hat u. a. den Vorteil, daß die der Impedanz nicht fließen kann, mit dem Widerstand 8 v^anae">
zugetuhrte Regelspannung glcichspannungsmäßig während der über die Diode 7 fließende fcnuaae-
nicht hochgelegt werden muß. Ein weiterer Vorteil strom /., unverändert bleibt.
besteht darin, daß bei einem von der Betriebs- In Fig.3 ist der veränderbare Widerstand8 von
Gleichspannung geregelten Transistor der Transistor 15 Fig. 1 durch einen Transistor9 gebildet, dessen
hei Kurzschluß der Gleichspannung zwar bei voller Durchlaßrichtung in Richtung des Stromes :2 gepolt
Sättigung, jedoch bei kleinster Spannung betrieben ist. Der Transistor 9 wird von einem Widerstand IJ
wird. Dadurch ist der Transistor weniger gefährdet über einen Diode 11 und einen Treibertransistor i-
als ein in bekannter Weise im Längswe« liegender im Sinne einer Stabilisierung der Spannung an der
Transistor, der bei Kurzschluß praktisch die gesamte 20 Klemme 2 wie folgt gesteuert: Wenn die üleichspan-
Gleichspannung übernehmen muß. nung an der Klemme 2 über einen gewünschten Wert
Die Erfindung wird im folgenden an Hand der ansteigt, wird die Diode 11 leitend, die basis des
Zeichnung erläutert. Darin zeigen Transistors 12 und damit auch der Emitter positiver,
Fig. 1 und 2 zwei Ausführungsformen der Erfin- wodurch der Transistor9 weniger leitend wird. Dem-
dung im Prinzip und *5 zufolge wird der in das Siebglied 5, 6 vom Kondensa-
Fig. 3 eine Ausgestaltung der Schaltung nach tor 4 hineinfließende Entladestrom verringert, so dab
Fi g 1 die Gleichspannung an der Klemrae2 im Sinne einer
In Fig. I steht an einer Klemme 1 eine Wechsel- Stabilisierung heruntergeregelt wird. Ein Widerstand
spannung von 220 Volt, aus der mit einer deich- 13 parallel zur Diode 7 dient dazu, einen I eil des
richterschaltung an einer Klemme 2 eine Betriebs- 30 Ladestromes und des Entladestromes zu uberneh-
Gleichspannung gewonnen wird. Die Gleichrichter- men, wodurch die Diode7 und der Transistor!» cnt-
schaltung enthält in bekannter Weise einen deich- lastet werden und die Regelsteilheit verringert wird.
richter 3, einen Ladekondensator 4, einen Siebwider- Wenn die der Basis des Transistors 12 zugetulirte
stand 5 und einen Siebkondensator 6. Zwischen den Spannung eine von Hand einstellbare Glcicnspan-
Ladekondensator 4 und Erde ist die Parallelschal- 35 nung ist, so kann damit die Spannung an der
tung eine· Diode 7 und eine·= veränderbaren Wider- Klemme 2 von Hand eingestellt werden. Fur den
Standes 8 eingeschaltet. Die Wirkungsweise ist fol- Transistor 9 genügt eine Spannungsfestigkeit von
gCnje: etwa 150 Volt für herkömmliche Netzspannungs-
Der impulsförmige Ladestrom /', fließt über den Schwankungen. Der Widerstand 14 im Kollektorkreis
Ladekondensator 4 und die mit Durchlaßrichtung in 40 des Transistors 9 gestattet eine bessere Durchsteue-
Richtung von /, gepolte Diode 7. Für /, ist das untere rung des Transistors 9, besonder, wenn dieser nur
Ende des Kondensators 4 praktisch geerdet. Der in eine kleine Stromverstärkung bei höheren Strömen
das Siebglied 5,6 hineinfließende Entladestrom /2 hat.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (10)

Patentansprüche:
1. Gleichrichterschaltung zur Erzeugung einer Betriebs-Gleichspannung aus einer Wechselspannung mit einem Gleichrichter, einem Ladekondensator, einem die Gleichspannung abgebenden Siebglied und einer zur Änderung der Gleichspannung dienenden steuerbaren Impedanz, insbesondere für einen Fernsehempfänger, d a durch gekennzeichnet, daß die Impedanz (7, 8, 9) in Reihe zum Ladekondensator (4) geschaltet, in der einen Stromrichtung durchlässig und in der anderen Stromrichtung in ihrer Durchlässigkeit steuerbar ist. 1S
2. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet daß die steuerbare Stromdurchlaßrichtung gleich der Richtung des Entladestroms ist.
3. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die steuerbare Stromdurchlaßrichtung gleich der Richtung des Ladestromes ist.
4. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Impedanz aus der Parallelschaltung einer mit ihrer Durchlaßrichtung in Richtung des Ladestromes (/,) gepolten Diode (7). und eines steuerbaren Widerstandes (8) besteht.
5. Schaltung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Widerstand durch einen mit seiner Durchlaßrichtung en; jcgen der Durchlaßrichtung der Diode (7) jcpoltnn Transistor (9) gebildet ist (Fig. 3).
6. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Impedanz (7, 8, 9) zwischen dem Ladekondensator (4) und Erde liegt.
7. Schaltung nach Anspruch!, dadurch gekennzeichnet, daß der Impedanz (7, 9) ein ohmscher Widerstand (13) parallel geschaltet ist (Fig. 3).
8. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Impedanz (7, 9) durch eine zur Stabilisierung der Betriebsgicichspannung dienende Regelspannung gesteuert ist (F i g. 3).
9. Schaltung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Regeispaniiung vom Ausgang des Siebgliedes (5. 6) abgenommen ist (Fig. 3).
10. Schaltung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß parallel zur Diode (7) die Reihenschaltung der Kollektor-BmiUcr-Strccke des Transistors (9) und eines Widerstandes (14) liegt (Fiß· 3).
DE19712160840 1971-12-08 1971-12-08 Gleichrichterschaltung zur Erzeugung einer Betriebs-Gleichspannung aus einer Wechselspannung, insbesondere für einen Fernsehempfänger Expired DE2160840C3 (de)

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DE2160840A1 DE2160840A1 (de) 1973-06-14
DE2160840B2 DE2160840B2 (de) 1974-01-03
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