DE21565C - Eisenbahn - Oberbau mit schraubenförmigen Glocken - Google Patents

Eisenbahn - Oberbau mit schraubenförmigen Glocken

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DE21565C
DE21565C DENDAT21565D DE21565DA DE21565C DE 21565 C DE21565 C DE 21565C DE NDAT21565 D DENDAT21565 D DE NDAT21565D DE 21565D A DE21565D A DE 21565DA DE 21565 C DE21565 C DE 21565C
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DE
Germany
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rail
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DENDAT21565D
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A. VOGT und A. FlGGE in London
Publication of DE21565C publication Critical patent/DE21565C/de
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B3/00Transverse or longitudinal sleepers; Other means resting directly on the ballastway for supporting rails
    • E01B3/16Transverse or longitudinal sleepers; Other means resting directly on the ballastway for supporting rails made from steel
    • E01B3/24Slabs; Blocks; Pot sleepers; Fastening tie-rods to them

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Chair Legs, Seat Parts, And Backrests (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei vorliegendem Oberbau sind die Schienen auf zwei Reihen Glocken befestigt, welche in comprimirten Schotten oder Sandbetten eingesenkt sind.
Die Form der Glocke ist dadurch gebildet, dafs an einem offenen, kurzen Cylinder nach unten zwei konische Schraubenflügel a2 a* angegossen sind, deren Oberflächen dadurch gebildet sind, dafs eine gerade Linie unter einem constanten Winkel um die Cylinderachse sich dreht und während ihrer Drehung durch eine Schraubenlinie, welche den Cylinder nach unten abgrenzt, geführt wird.
Der cylindrische Kopf der Glocke hat oben einen inneren Rand, einen Flantsch, dessen untere Fläche etwas konisch ist. Dieser Kranz dient, wie wir weiter unten sehen werden, zur Befestigung der Unterlagsplatte der Schiene und der Schiene selbst.
Die Schraubenglocken haben die Eigenschaft, wenn sie in den Boden bezw. Schotter versenkt sind, sich durch drehende Bewegung wie jede Erdschraube aufschrauben zu lassen, ohne dafs es nothwendig wäre, wie dies bei den gewöhnlichen Glocken oder Schwellen der Fall ist, wenn sie gehoben werden sollen, dieselben vom Schotter zu entblöfsen.
Diese bequeme Art der Hebung der Glocken, aufserdem der Umstand, dafs die Glocken oben offen sind und daher von oben gestopft werden können, gestattet, dafs dieselben viel tiefer in das Schotterbett eingreifen können als jede andere Unterlage, und daher eine bedeutend solidere Fundation der Bahn gestatten.
Fig. ι stellt den Grundrifs und Fig. 2 den Querschnitt des Oberbaues dar.
Fig. 3 stellt in gröfserem Mafsstabe einen Schnitt und Fig. 4 eine Draufsicht der Schraubenglocke sammt Schienenstuhl dar (ersterer ohne Schienenstuhl), während in Fig. 6 ein Schnitt durch den oberen cylindrischen Theil der Schraubenglocke mit daraufliegendem Schienenstuhl dargestellt wird, und zwar mit der Sicherung durch die weiter unten zu beschreibenden Haken und den Keil. Fig. 7 stellt einen Schnitt der Unterlagsplatte mit der daran durch die Sicherung geklammerten Schiene dar. Fig. 5, 8, 9 und 10 sind verschiedene Ansichten des Schienenstuhles, Fig. 11 und 12 zwei perspectivische Ansichten der Sicherungshaken und Fig. 13 eine Draufsicht auf die Schraubenglocke ohne Schienenstuhl.
Die Befestigung der Schiene an der Schraubenglocke geschieht nun in folgender Weise:
Auf den cylindrischen Kopf α der Glocke kommt eine Platte B, die Unterlagsplatte oder der Schienenstuhl zu liegen, und zwar so, dafs der von zwei Bögen eines Kreises begrenzte Vorsprung b1 derselben mit diesen Bögen in den inneren Rand des Flantsches al greift. Die Unterlagsplatte B bedeckt die obere kreisförmige der Schraubenglocke nicht vollständig, sondern läfst die Oeffhungen g g frei, durch welche passendes Stopfmaterial in das Innere der Glocke gebracht werden kann; ferner zeigt die Platte B an ihren beiden Enden geringe Erhöhungen b b, zwischen welche der Schienenfufs C genau pafst; liegt nun der Schienenfufs in der durch die Erhöhungen b b gebildeten Rinne, so wird in eine der Oeffnungen dd der Unterlagsplatte, die hart am Schienenfufse liegt (in Fig. 4, 5, ,8, 9 und 10 der Zeichnungen die

Claims (3)

  1. rechts liegende), ein Haken e, der an beiden Enden einen Kopf hat, eingeführt. Nachdem dieser Doppelhaken , etwas gedreht worden ist, wodurch sein oberer Kopf den Schienenfufs erfafst und sein unterer, der an der oberen Fläche derart geformt ist, dafs er beim Eingriff mit der konischen Fläche aIX eine innige Berührung eingeht, gegen die erwähnte konische Fläche aIX gedrückt wird, wird der Keil f neben den Haken e in dieselbe Oeffnung d getrieben, wodurch e von der Achse des Kegels entfernt wird und infolge dessen sich mit starkem Druck sowohl mit dem unteren Kopf an die Kegelfläche a!x, als auch mit dem oberen an den Schienenfufs anprefst, wodurch wieder Schraubenglöcke, Unterlagsplatte und Schiene fest zusammengehalten werden.
    In dem Schienenstuhl B befindet sich der eben erwähnten Oeffnung d gegenüber eine zweite, ebenfalls mit d bezeichnete, die sich von der ersten dadurch unterscheidet, dafs sie breiter ist und etwa bis zur Hälfte unter den Schienenfufs reicht; in diese gehört nun ein dem ersten Haken e ganz gleicher, ebenfalls mit e bezeichneter Doppelhaken, der jedoch in die zweite Oeffnung d eingeführt werden mufs, ehe die Schiene auf dem Stuhl liegt, so dafs der Schienenfufs unter den oberen Kopf des zweiten Hakens e gestofsen wird, wodurch er wie der erste mit dem ■ unteren Kopf die konische untere Flantschenfläche aix fafst, während der obere Kopf gegen den Schienenfufs drückt. Dieser zweite Haken e hat vorzugsweise die Aufgabe, verticale Bewegungen der Schiene zu hindern, auch wenn der Keil/ entfernt ist, und so der Verbindung auch in diesem Falle einen gewissen Grad von Festigkeit zu geben.
    Wird der Keil / gelockert oder herausgenommen, so kann, weil dann auch der erste der beiden Doppelhaken nur lose sitzt, ohne an der Schiene etwas zu ändern, auch die Schraubenglocke gedreht werden. Dies ist von besonderer Wichtigkeit, wenn es sich darum handelt, die Bahn um etwas zu heben. Dies geschieht, indem man die Glocke mittelst eines Schlüssels dreht, der zu dem Kopf der Schraubenglocke pafst, an dessen Aufsenseite zum Zweck einer bequemen Drehung Vorsprünge a3 rechteckigen Querschnittes angegossen sind. Infolge einer Drehung um ihre verticale Achse wird die Schraubenglocke wie eine gewöhnliche Erdschraube gehoben; ist so die gewünschte Hebung erzielt, so treibt man gleich den Keil/ wieder ein, wodurch der starre Zusammenhang zwischen Schiene und Schraubenglocke wieder hergestellt wird.
    Paten τ-Ansprüche:
    Bei einem eisernen Oberbau:
    ι. Die Schraubenglocke, bestehend aus der Nabe α, Flantsch a1 und Flügeln a2 a2.
  2. 2. Die Combination der Schraubenglocke mit dem bei unbefestigter Schiene darauf drehbaren Schienenstuhl B.
  3. 3. Die Mittel zur Befestigung der Schiene und des Schienenstuhles auf der Glocke, bestehend aus den zwei Doppelhaken e e und dem Keil /.
    Hierzu 3 Blatt Zeichnungen.
DENDAT21565D Eisenbahn - Oberbau mit schraubenförmigen Glocken Active DE21565C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4317714A (en) * 1977-01-28 1982-03-02 Az Sellbergs Ab Method and apparatus for dividing a mixture of pieces or fragments of different materials and having different sizes into two or more fractions

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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