DE215342C - - Google Patents

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DE215342C
DE215342C DENDAT215342D DE215342DA DE215342C DE 215342 C DE215342 C DE 215342C DE NDAT215342 D DENDAT215342 D DE NDAT215342D DE 215342D A DE215342D A DE 215342DA DE 215342 C DE215342 C DE 215342C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41BMACHINES OR ACCESSORIES FOR MAKING, SETTING, OR DISTRIBUTING TYPE; TYPE; PHOTOGRAPHIC OR PHOTOELECTRIC COMPOSING DEVICES
    • B41B27/00Control, indicating, or safety devices or systems for composing machines of various kinds or types

Landscapes

  • Dental Tools And Instruments Or Auxiliary Dental Instruments (AREA)
  • Electromechanical Clocks (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
■- M 215342 KLASSE \5a. GRUPPE
JOHAN Martin hellsberg in helsingfors,
Kupplung für Zeilenzähler. Patentiert im Deutschen Reiche vom 27. August 1908 ab.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Kupplung für Zeilenzähler, die für Setzmaschinen Verwendung finden sollen. Durch die Kupplung wird ermöglicht, den Zeiger vom Schaltwerke durch Herausziehen der Zeigerradachse zu entkuppeln, um ihn an den Anfang der die Zeilenzahl angebenden Skala zurückführen zu können.
Fig. ι veranschaulicht die Vorderseite der ίο Zählvorrichtung, Fig. 2 die Seitenansicht und die Fig. 3 bis 6 einzelne Teile der Vorrichtung. Das zwischen den Platten α, α gelagerte Zählwerk ist mit der Setzmaschine durch eine Gabel b verbunden, der nach Vollendung einer Zeile von der Setzmaschine aus eine auf- und ■ niedergehende Bewegung erteilt wird. Diese Schwingungen erfolgen um die in der Hinterwand α gelagerte Hohlachse c (Fig. 6). Die Gabel trägt den Arm d mit dem Schaltzahn %, der von der Schraμbenfeder e an die Zähne des um c sich drehenden Schaltrades f gedrückt wird. In die Zähne des Rades f greift von oben der unter der Einwirkung der Feder g stehende, in der hinteren Platte α gelagerte Sperrhaken h ein.
Die auf- und niedergehende Bewegung der
Gabel teilt sich dem Zahnrade derart mit, daß es bei der Aufwärtsbewegung der Gabel durch den am Arme ä, befestigten Schaltzahn % um einen Zahn gedreht wird Der Sperrhaken h hält das Rad f in seiner neuen Lage fest, bis die Gabel und der Arm wieder niedergegangen
Mit dem Zahnrade f ist das Kronrad m fest verbunden, dessen Zähne nach vorwärts gerichtet sind.
In der Hohlachse c steckt die Zeigerachse i (Fig. 5), die über die vordere Platte α ragt und dort den Zeiger η und den .Griffknopf s trägt. Auf die Hohlachse c ist das in der Mitte entsprechend ausgebohrte Joch / (Fig. 4) geschoben, das in entsprechender Entfernung von der Achse des Schaltrades m einige Zähne k, k trägt, die in die Zähne des Kronrades m greifen. Die Achse c, die Zeigerwelle i und das Joch j sind durch einen Querstift verbunden, so daß diese Stücke sich gemeinschaftlich drehen. Die den Querstift aufnehmenden Schlitze der Hülse c sind so weit nach vorn verlängert, daß beim Herausziehen der Zeigerachse i mittels des Griffknopfes s das Joch j nach vorn gezogen werden kann. Die Übertragung dieser Bewegung der Zeigerachse i auf das Joch j erfolgt durch die hinter das Joch j greifenden Vorsprünge des Querstiftes.
Nach dem Loslassen des Knopfes s drückt die zwischen der vorderen Platte α und dem Joch j angeordnete Schraubenfeder I die Teile * und j wieder zurück, wodurch der Zahneingriff wieder hergestellt wird.
Die durch die Schwingungen des gegabelten Hebels b veranlaßte Drehbewegung des Schaltrades f wird durch das Kronrad m auf das Joch j übertragen, das die Achse i und den Zeiger.« mitnimmt, der sich wie der Zeiger einer Uhr über dem auf der vorderen Platte α angeordneten Zifferblatt fortbewegt und die Zahl der gesetzten Zeilen angibt.
Auf dem Zifferblatt ist der verschiebbare Zeiger 0 angebracht, der auf jene Zeilenzahl eingestellt wird, die der Kolumne gegeben werden soll. Ist der Zeiger η bis zur Marke 0 ge-
rückt, was dem Setzer in beliebiger bekannter Weise, z. B. durch Klingelzeichen, bemerkbar
■ gemacht wird, so hat derselbe mittels des Griffknopfes s den Zeiger — dessen Bewegung in gleicher Richtung fortsetzend — wieder auf Null zu stellen und kann dann mit dem Setzen
' der neuen Kolumne beginnen.
Zum Zählen der Kolumnen dient ein in bekannter Weise eingerichtetes Sternräderwerk p1 ίο (Einer), p°- (Zehner) und p3 (Hunderter), deren Zählen durch Ausschnitte der vorderen Platte a sichtbar werden. Die Achsen der Sternräder . greifen durch die hintere Wand des Zählwerkes und können mittels aufgesetzter Griffknöpfe oder Schlüssel auf Null gestellt werden. Die Übertragung der vollen Umdrehung des Zeigers auf das Einerrad p1 geschieht durch den von dem Joch' / mitgenommenen, mit demselben auf gemeinsamer Achse sitzenden Arm r (Fig. 3), der in das Sternrad p1 greift. Im Arm r ist ein kreisbogenförmiger Schlitz t vorgesehen, in den der an der Vorderseite des Joches / befestigte Stift u eingreift. Der Arm r steht unter der Einwirkung einer an dem Joch j befestigten Feder. Bei einmaliger Umdrehung des Zeigers η muß auch der Arm r einmal in das Sternrad p1 greifen und dieses hierbei um einen Zahn oder eine- Zahl drehen, wodurch die Anzahl der gesetzten Kolumnen angegeben wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Kupplung für Zeilenzähler, dadurch gekennzeichnet, daß die Zeigerachse (i) in der Hohlachse (c) des bei Vollendung einer Zeile um einen Schaltschritt bewegten Schaltrades (f) verschiebbar gelagert ist und einen in Schlitzen der Schaltradachse (c) gleitenden Stift trägt, der in Nuten eines federbelasteten, mit einem am Schaltrad (f) vorgesehenen Kronrad (m) zusammenwirkenden Joches (j) greift, das beim Herausziehen der Zeigerachse (i) durch Vorsprünge . am Zeigerachsenstift außer Eingriff mit dem Kronrad fm) gebracht wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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