DE215147C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE215147C DE215147C DENDAT215147D DE215147DA DE215147C DE 215147 C DE215147 C DE 215147C DE NDAT215147 D DENDAT215147 D DE NDAT215147D DE 215147D A DE215147D A DE 215147DA DE 215147 C DE215147 C DE 215147C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- coin
- key
- lock
- trap
- bolt
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 239000011324 bead Substances 0.000 description 3
- 238000003780 insertion Methods 0.000 description 2
- 230000037431 insertion Effects 0.000 description 2
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G07—CHECKING-DEVICES
- G07F—COIN-FREED OR LIKE APPARATUS
- G07F17/00—Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services
- G07F17/14—Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services for fastenings for doors; for turnstiles
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Testing Of Coins (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 68«. GRUPPE
in LEIPZIG.
Gegenstand der Erfindung ist ein Münzenschloß, bei welchem eine eingeworfene Münze
mit ihrem Kreisumfang als Verbindung zwischen Schließeinrichtung und Falle dient.
Das Neue besteht im wesentlichen darin, daß der Schaft des eingesteckten Schlüssels und die eine Fallenwand nach dem Einwurf zunächst durch ihre angepaßte Entfernung zueinander als Prüfmittel für den Durchmesser der Münze ■ 10 dienen, während dann erst durch Drehen. des Schlüssels in bekannter Weise die Falle mit Hilfe der Münze beeinflußt wird. Hierdurch erreicht man, daß einesteils die Münze beim Fehlen des Schlüssels durch das Schloß frei hindurchfällt, und daß andernteils die Größe des Durchmessers der Münze für die Tätigkeit der Falle selbst unmaßgeblich wird.
Das Neue besteht im wesentlichen darin, daß der Schaft des eingesteckten Schlüssels und die eine Fallenwand nach dem Einwurf zunächst durch ihre angepaßte Entfernung zueinander als Prüfmittel für den Durchmesser der Münze ■ 10 dienen, während dann erst durch Drehen. des Schlüssels in bekannter Weise die Falle mit Hilfe der Münze beeinflußt wird. Hierdurch erreicht man, daß einesteils die Münze beim Fehlen des Schlüssels durch das Schloß frei hindurchfällt, und daß andernteils die Größe des Durchmessers der Münze für die Tätigkeit der Falle selbst unmaßgeblich wird.
Bei Münzenschlössern bisheriger Art. war zur Öffnung nur die Größe der eingeworfenen Münze
maßgebend, so daß beispielsweise bei einer etwas kleineren Münze die Fallenbewegung auch
kleiner war, während bei dem vorliegenden Schloß eine Vorprüfung der Münze durch die
Ruhelage des Riegels und den Schlüsselschaft stattfindet, worauf dann erst die geprüfte Münze
als Bewegungsvermittler dient.
Auf der beiliegenden Zeichnung sind einzelne Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes
veranschaulicht.
Fig. ι zeigt die Innenansicht eines Riegelschlosses,
welches mittels eines Schlüssels nach Einwurf einer Münze zu öffnen ist.
Der mit r bezeichnete Schließriegel wird von einer Feder f in seiner Schließlage gehalten;
weitere Teile sind in dem Schloßgehäuse 1 nicht enthalten. An der sonst dem Barte des
Schlüssels s als Angriffsstelle dienenden Fläche des Riegels r sind zwei Backen b, b angeordnet.
Die Backen schließen in sich eine geeignet gestaltete Aushöhlung ein, in welche eine durch
eine Einwurfsöffnung dem Schlosse zugeführte Münze i ihren Halt einerseits findet; anderseits
legt sich die Münze mit ihrem Kreisumfang gegen den Schlüsselbart s. Bei Drehung des
Schlüssels wird der Riegel r vom Schlüsselbart durch die Münze i zurückgeschoben bis in die
Endstellung, d. h. bis der Riegel sich vollkommen im Schlosse befindet. Der Verschluß
ist geöffnet.
Die beweglichen Teile r, s, i und f nehmen nun die in Fig. 2 abgebildete Lage ein. Fig. 3
ist ein Längsschnitt durch das in der ersten Figur gezeigte Schloß. Wie man aus diesen
Zeichnungen ersieht, ist. der Riegel in seinem Gehäuse in bekannter Weise geführt und in
seinen Bewegungen arretiert. Zu beachten ist nur, daß an dem unteren Teile des Riegels eine
das Herausgleiten der Münze ermöglichende Aussparung η (Fig. 3) unter Umständen vorzusehen
ist.
Nach Ausklinken des Riegels r wird bei richtig, abgemessener Schlüsselbartlänge durch
Weiterdrehen des Schlüssels in Richtung des beigezeichneten Pfeiles die Münze i freigegeben
(Fig. 2). Diese fällt durch einen Auswurf a
oder direkt in einen (nicht mit abgebildeten) Sammelbehälter. Der Schließriegel r wird hierauf
von der Feder f in seine ursprüngliche Lage (Fig. 1) selbsttätig zurückgeschnellt.
An Stelle eines Schlüssels s könnte auch ein Handdrücker h mit auf vierkantigem Dorn aufgeschobenem
Schließhaken s an dem Schlosse vorgesehen sein, wie dies die Fig. 4 andeutet.
Die Enden ν der Backen b, b laufen zusammen und sind wulstartig vorstehend, so daß beim
Bewegen des Riegels ein Hinausgedrücktwerden der Münze aus dem Backen unmöglich ist.
Die Wulste werden je nach Größe der für die Bewegung des Riegels ins Auge gefaßten
Münzensorte mehr oder weniger groß gewählt. Auch können die Wulste ν mit Backen b, b verstellbar angeordnet sein, etwa wie Fig.' 5 erkennen
läßt.
Um die Zuführung der Münze an die Arbeitsstelle zu gewährleisten, ließen sich die Backen
b, b als Münzenschacht ausbilden, wie die Fig. 6 und 7 zeigen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Münzenschloß, bei welchem eine eingeworfene Münze mit ihrem Kreisumfang als Verbindungsglied zwischen Schließeinrichtung und Falle dient, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaft des eingesteckten Schlüssels und die eine Fallenwand nach dem Einwurf zunächst durch ihre angepaßte Entfernung zueinander als Prüfmittel für den Durchmesser der Münze dienen, während dann erst durch Drehen des Schlüssels in bekannter Weise die Falle mit Hilfe der Münze beeinflußt wird, so daß einesteils die Münze beim Fehlen des Schlüssels durch das Schloß frei hindurchfällt und andernteils der Durchmesser der Münze für die Falle unmaßgeblich bleibt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE215147C true DE215147C (de) |
Family
ID=476673
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT215147D Active DE215147C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE215147C (de) |
-
0
- DE DENDAT215147D patent/DE215147C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE215147C (de) | ||
| DE1932533A1 (de) | Nietvorrichtung | |
| DE2935436C2 (de) | ||
| DE3744046A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zum aushalsen von blechrohren | |
| DE232917C (de) | ||
| DE20313374U1 (de) | Sperrstangenverriegelung | |
| DE3331867C2 (de) | ||
| DE839630C (de) | Zange zum Vernieten zweiteiliger Ohrmarken zur Tierkennzeichnung | |
| DE255032C (de) | Durch Zusammenfahren der Wagen auslösbare Zangen kupplung | |
| DE2544592C3 (de) | Wendevorrichtung für einen Drehpflug | |
| DE223912C (de) | ||
| DE8022005U1 (de) | Federbelastete schlossfalle fuer rechts- und linksverwendung | |
| DE250149C (de) | ||
| DE711057C (de) | Nietwerkzeug zur Herstellung von Hohlnietverbindungen | |
| DE6607260U (de) | Blindniet-handzange | |
| DE239368C (de) | ||
| DE1264110B (de) | Werkzeug zum Auswechseln einer flexiblen Hohlnadel, welche aufrollbar und zur Entnahme von Proben aus insbesondere radioaktiven Fluessigkeiten bestimmt ist | |
| DE246295C (de) | ||
| DE20580C (de) | Neuerungen an Thürschlössern | |
| DE261481C (de) | ||
| DE239218C (de) | ||
| DE174827C (de) | ||
| DE196493C (de) | ||
| DE259624C (de) | ||
| DE252220C (de) |