DE215083C - - Google Patents

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DE215083C
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hands
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63BAPPARATUS FOR PHYSICAL TRAINING, GYMNASTICS, SWIMMING, CLIMBING, OR FENCING; BALL GAMES; TRAINING EQUIPMENT
    • A63B21/00Exercising apparatus for developing or strengthening the muscles or joints of the body by working against a counterforce, with or without measuring devices
    • A63B21/02Exercising apparatus for developing or strengthening the muscles or joints of the body by working against a counterforce, with or without measuring devices using resilient force-resisters
    • A63B21/05Linearly-compressed elements
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63BAPPARATUS FOR PHYSICAL TRAINING, GYMNASTICS, SWIMMING, CLIMBING, OR FENCING; BALL GAMES; TRAINING EQUIPMENT
    • A63B23/00Exercising apparatus specially adapted for particular parts of the body
    • A63B23/035Exercising apparatus specially adapted for particular parts of the body for limbs, i.e. upper or lower limbs, e.g. simultaneously
    • A63B23/12Exercising apparatus specially adapted for particular parts of the body for limbs, i.e. upper or lower limbs, e.g. simultaneously for upper limbs or related muscles, e.g. chest, upper back or shoulder muscles
    • A63B23/16Exercising apparatus specially adapted for particular parts of the body for limbs, i.e. upper or lower limbs, e.g. simultaneously for upper limbs or related muscles, e.g. chest, upper back or shoulder muscles for hands or fingers

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
^PATENTSCHRIFT
KLASSE Πα. GRUPPE
MARTIN PICARD und MILTON PICARD in MÜNCHEN.
angeordnet sind.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 6. Juni 1908 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Muskelstärkungsvorrichtung in Stabform, bei der an einem Führungsglied mit den Händen zu fassende Teile entgegen der Wirkung elastischer Kräfte, beispielsweise Federn, verschiebbar angeordnet sind.
Es sind bereits derartige Apparate bekannt, bei welchen von der Mitte aus bei anfangs geschlossenen Händen Armbewegungen nach
ίο außen gemacht werden können; ferner sind Apparate bekannt, bei welchen sich mittels zweier Griffe, die sich in einer Entfernung von etwa Schulterbreite auf dem Führungsstab befinden, von dieser Ruhestellung aus Armbewegungen nach innen und nach außen vollführen lassen.
Gemäß der Erfindung sind die verschiebbaren Griffe derart angeordnet, daß eine oder beide Hände je zwei derselben unter dabei sich ergebender besonderer Finger- und Handmuskelübung zugleich zusammenhalten und auf dem Führungsglied mit oder ohne weiteren Widerstand verschieben können.
Will man die Griffe zusammenhalten, so muß man, um das Auseinanderschnellen der genannten Teile durch die zwischen ihnen befindliche zusammengepreßte Feder zu vermeiden, einen kräftigen Handdruck ausüben und erzielt so eine intensive Ausbildung der Finger- und Handmuskeln.
Der Erfindungsgegenstand ist in der Zeichnung in verschiedenen Ausführungsformen beispielsweise veranschaulicht, und zwar stellen die Fig. 1, 2 und 3 einen Apparat im Längsschnitt dar, bei welchem auf dem stabförmigen Führungsteil b vier verschiebbare Griffe a1, a2, a3 und a* angeordnet sind. Zwischen je zwei Griffen a1, a2 und a3, a1 ist je eine Schraubenfeder e1 und e2 eingeschaltet. In der Mitte des Stabes ist ein Anschlag c (Fig. 1) vorgesehen, der unter Umständen abgenommen werden kann. Die Enden des Stabes b sind gleichfalls mit Anschlägen d1 und d2 versehen, die verstellbar eingerichtet sein können. Bei der Ausführungsform nach Fig. 2 und 3 ist der Führungsstab röhrenförmig ausgebildet und besitzt zwei Längsschlitze HL und h2, in welche entsprechende Teile der Griffe a1 bis al eingreifen. Die Federne1 und e2 sind hierbei in das Innere des Rohres verlegt.
Faßt man nun beispielsweise die zwei Griffe a2 und a3, so lassen sich Armbewegungen bei geschlossenen Händen von innen beginnend nach außen ausführen. Faßt man dagegen die Griffe a1 und al, so können Armbewegungen von ganz außen nach innen vollführt werden.
Wie aus den genannten Figuren ersichtlich ist, sind die Griffe a1 bis al derart ausgebildet, daß beim Verschieben die Federn e1 und e2 in die Griffe eintreten und diese vollkommen einander genähert werden können. In der Berührungslage ist man nun imstande, mit einer Hand von einem Griff auf den anderen überzugreifen und so beide zugleich zu fassen.
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Um das Auseinanderschnellen der Griffe durch die zusammengepreßte Feder zu vermeiden, muß man einen kräftigen Handdruck ausüben, wodurch eine intensive Ausbildung der Finger- und Handmuskeln bewirkt wird. Bei dem geschilderten Ausführungsbeispiel kann man die mit einer Hand zusammengehaltenen Griffe a1 und a2 bzw. a3 und α4, ohne federnden Widerstand zu erleiden, beliebig auf dem Führungsstab verschieben, wie dies aus Fig. 4 ohne weiteres ersichtlich ist, und so in jeder Armlage die Finger- und Handmuskelstärkung vornehmen. Es lassen sich also mit einem derartigen Apparate Wirkungen erzielen, wie sie mit einem Turnstab erreicht werden, der in der Längsrichtung geteilt und unter Überwindung elastischer Kräfte zusammendrückbar ist.
Bei dem Apparat der Fig. 1 sind noch kurze Federn es, ei, es und e6 vorhanden, die besonders kräftig ausgebildet sein können. Diese Federn dienen dazu, daß nach erfolgtem Verschieben der Griffe nach den Anschlagteilen und Übergreifen der Hände auf dieselben auch Finger- und Handmuskeln dadurch besonders ausgebildet werden können.
Durch diese Hinzufügung von besonderen Federn zu den eigentlichen Verschiebungsfedern e1 und ß2 läßt sich aber noch folgendes erreichen:
Denkt man sich z. B. in Fig. 1 den Anschlag c weggelassen, so ist es möglich, die Griffe a% und β3 zusammenzuschieben und sie mit einer Hand zusammenzuhalten. Hierzu ist ein besonders festes Zusammendrücken der betreffenden Hand erforderlich, so daß eine Kraftäußerung entsteht, die senkrecht zur Stabachse gerichtet ist. Man hat also auf diese Weise eine von der Verschiebung unabhängige Kraft, deren Maß durch entsprechende Wahl der zwischen den Griffen eingeschlossenen Feder (oder Federn e4, e5) beliebig gewählt werden kann. Verschiebt man nun die mit einer Hand zusammengehaltenen Griffe a2 und α3 in der gewöhnlichen Weise nach rechts oder nach links, so wird eine Resultierende erzeugt, die zu einer besonderen Einwirkung auf die in Mitleidenschaft gezogenen Körperteile Veranlassung gibt.
Wenn in Fig. 1 die Federn e3, e6 lange Verschiebungsfedern und die Federn e1, e2 kurze, zwischen den Griffen a1, a2 bzw. α3, α4 liegende Federn sind, so entsteht dadurch ein Apparat mit zwei in der Stabmitte liegenden Doppelgriffen, wovon jeder Doppelgriff mit einer Hand nach erfolgtem Zusammenschieben mit den dazwischenliegenden gespannten Federn zusammengehalten und hierauf federnden Widerstand überwindend nach außen geschoben werden kann, wodurch resultierende Wirkungen erzielt werden.
Man kann sich selbstverständlich auch jeden der Griffe β1 bis «4 verdoppelt mit einer solchen kurzen . dazwischenliegenden Feder denken; dann kann man die Resultierenden sowohl bei den Armbewegungen von innen nach außen als auch von ganz außen nach innen zur Geltung kommen lassen.
Der Gegenstand der Erfindung ist natürlich an die in der Zeichnung dargestellten Ausführungen nicht gebunden.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Muskelstärkungsvorrichtung in Stabform, bei der an einem Führungsglied mit den Händen zu fassende Griffe entgegen der Wirkung elastischer Kräfte verschiebbar angeordnet sind, gekennzeichnet durch eine derartige Anordnung der Griffe, daß eine oder beide Hände je zwei derselben unter dabei sich ergebender besonderer Fingerund Handmuskelübung zugleich zusammenhalten und auf dem Führungsglied mit oder ohne weiteren Widerstand verschieben können.
2. Ausführungsform nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Griffe mit Aushöhlungen zur Aufnahme der sich zusammendrückenden zwischen ihnen liegenden Federn versehen sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1198259B (de) * 1962-03-01 1965-08-05 Gert F Koelbel Gymnastikgeraet
DE19721868A1 (de) * 1997-05-16 1998-11-19 Andre Stengel Sport- und Therapiegerät zur Bewegungsförderung
WO1999004863A1 (en) * 1997-07-28 1999-02-04 Fielding Rory F Portable, spring-actuated training device

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