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Muskelst rker in Stabform.
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gemacht werden können ; ferner sind Apparate bekannt, bei welchen mittels zweier Griffe, die sich in einer Entfernung von etwa Schulterbreite auf dem Führungsstabe befinden, von dieser
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Gemäss der Erfindung sind die verschiebbaren Griffe derart angeordnet, dass eine Hand oder beide Hände je zwei derselben unter dabei sich ergebender besonderer Finger-und Handmuskel- übung zugleich zusammenhalten und auf dem Führungsglied mit oder ohne weiterem Widerstand
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schnellen der genannten Teile durch die zwischen ihnen befindliche zusammengepresste Feder zu vermeiden, einen kräftigen Händedruck ausüben und erzielt so eine intensive Ausbildung der Finger-undHandmuskeln.
Der Erfindungsgegenstand ist in der Zeichnung in verschiedenen Ausführungsformen bei-
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versehen, die verstellbar eingerichtet sein können. Bei der Ausführungsform nach Fig. 2 ist der Führungsstab röhrenförmig ausgebildet und besitzt zwei Längsschlitze h1 und h2, in welche ent-
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Federn ei und 1'2 sind hierbei in das Innere des Rohres verlegt.
Fasst man nun beispielsweise die zwei Griffe und a, so lassen sich Armbewegungen, bei eschlossenen Händen beginnend, nach aussen ausführen. Fasst man dagegen die Griffe a1 und a4.
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Wie aus den genannten Figuren ersichtlich ist, sind die Griffe al bis a4 derart ausgebildet, dass beim Verschieben die Federn e1 und e2 in die Gringe eintreten und diese vollkommen einander
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Armlage die Finger- und Handmuskelstärkung vornehmen.
Es lassen sich also mit einem derartigen Apparate Wirkungen erzielen, wie sie mit einem Turnstab erreicht werden, der in der Längsrichtung geteilt und unter Überwindung elastischer Kräfte zusammendrückbar ist.
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Griffe nach den Anschlagteile und Übergreifen der Hände auf dieselben auch Finger- und Handmuskeln dadurch besonders ausgebildet werden können. Durch diese Hinzufügung von besonderen Federn zu den eigentlichen Verschiebungsfedern el und e2 lässt sich aber noch folgendes erreichen :
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Zusammendrücken der betreffenden Hand erforderlich, so dass eine Kraftäusserung entsteht, die senkrecht zur Stabachse gerichtet ist.
Man hat also auf diese Weise eine von der Verschiebung unabhängige Kraft, deren Mass durch entsprechende Wahl der zwischen den Griffen eingeschlossene Feder (oder Federn e4, e6) beliebig gewählt werden kann. Verschiebt man nun die mit einer Hand zusammengehaltenen Griffe a2 und a3 in der gewöhnlichen Weise nach rechts oder nach links, so wird eine Resultierende erzeugt, die zu einer besonderen Einwirkung auf die in Mitleidenschaft gezogenen Körperteile Veranlassung gibt.
Wenn in Fig. 1 die Federn e3 und e8lange Verschiebungsfedern und die Federn el, e2 kurze,
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mit zwei in der Stabmitte liegenden Doppelgriffen, wovon jeder Doppelgriff mit einer Hand nach erfolgtem Zusammenschieben mit den dazwischen liegenden gespannten Federn zusammengehalten und hierauf, federnden Widerstand überwindend, nach aussen geschoben werden kann, wodurch resultierende Wirkungen erzielt werden.
Man kann sich selbstverständlich auch jeden der Griffe al bis a4 verdoppelt mit einer solchen kurzen dazwischen liegenden Feder denken, dann kann man die Resultierenden sowohl bei den Armbewegungen von innen nach aussen als auch von ganz aussen nach innen zur Geltung kommen lassen. Der Gegenstand der Erfindung ist natürlich an die in der Zeichnung dargestellten Ausführungen nicht gebunden.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Muskelstärkungsvorrichtung in Stabform, bei der an einem Führungsstab mit den Händen zu fassende Griffe entgegen der Wirkung elastischer Kräfte verschiebbar angeordnet sind, gekennzeichnet durch eine derartige Anordnung der Griffe, dass eine Hand oder beide Hände je zwei derselben unter Überwindung elastischer Kräfte und dabei sich ergebender besonderer Fingerund Handmuskelübung zusammenhalten und gleichzeitig auf dem Führungsglied mit oder ohne Überwindung weiterer elastischer Widerstände verschieben können.