DE214973C - - Google Patents

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DE214973C
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cylinder surfaces
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C13SUGAR INDUSTRY
    • C13BPRODUCTION OF SUCROSE; APPARATUS SPECIALLY ADAPTED THEREFOR
    • C13B10/00Production of sugar juices
    • C13B10/02Expressing juice from sugar cane or similar material, e.g. sorghum saccharatum
    • C13B10/06Sugar-cane crushers

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Biochemistry (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Rolls And Other Rotary Bodies (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 50 δ. GRUPPE
in BRAUNSCHWEIG.'
Walzenlager insbesondere für Zuckerrohrwalzwerke. Patentiert im Deutschen Reiche vom 17. Juni 1908 ab.
Bei Walzwerken, namentlich bei solchen für Zuckerrohr, ist es vorteilhaft, den Lagern einer Walze eine solche Beweglichkeit zu geben, daß die Walze sich sowohl parallel der Achsenrichtung verschieben als auch unter ' entsprechender Einstellung ihrer Lage sich nach irgendeiner Richtung durchbiegen kann. Zu diesem Zwecke ruhen bei dem Gegenstande der Erfindung die Zapfen der Walze ίο in Lagern, die sich kugelartig um je einen Mittelpunkt bewegen können, der außerhalb der Zapfenachse, sei es oberhalb, sei es unterhalb, liegt. Fig. ι zeigt den erstgenannten Fall. Die Lagerschalen b des Zapfens α sind auf der Oberseite in bekannter Weise mit einer um den Punkt m gekrümmten Kugelfläche c versehen, die in einer entsprechend geformten Höhlung des Lagerkörpers beweglich ist. Auf der Unterseite der Lagerschalen ist eine um den gleichen Mittelpunkt m gekrümmte Kugellagerfläche d angeordnet. Hierdurch wird eine allseitige Beweglichkeit des Zapfens und der Walze um den Punkt m erreicht, während sie sowohl im Sinne des Anas druckes gegen die Gegenwalze als auch im gegenteiligen Sinne durch Kugelflächen abgestützt ist. Ein weiterer Vorteil dieser Anordnung ist es, daß die Walze infolge ihres Eigengewichtes stets in ihre Anfangslage zurückstrebt, wenn sie sich aus ihr entfernt hat, da die Schwerpunktsachse der Walze unter dem Mittelpunkt der Kugel c liegt. Hierdurch wird ein stets gleichmäßiger Druck auf das Mahlgut erzielt, da die Weite des Eintrittsspaltes durch die eingebrachte Menge des Mahlgutes geregelt wird.
Legt man den Kugelmittelpunkt unterhalb des Zapfenmittels, so muß man die Walze durch Abfederung der Lagerschale in der Mittelläge halten.
In Fig. 2 und 3 ist an einem vollständigen Walzwerk eine Ausführungsform dargestellt, bei der die untere Kugellagerung der oberen von drei zusammen arbeitenden Walzen durch Zylinderflächen gebildet ist. Die Unterseite der Lagerschale ist nach einer solchen Zylinderfläche d1 gekrümmt und auf einer solchen Zylinderfläche d2 gelagert, deren wagerechte, in der Längsrichtung der Walze sich erstreckende Krümmungsachse durch den Mittelpunkt m der Kugel c geht, und die Zylinderfläche d2 gehört einem beweglichen Stück g an, dessen Unterfläche ebenfalls nach einem Zylinder dz gekrümmt ist und auf einem Zylinder d4· ruht, deren Krümmungsachse zwar ebenfalls durch den Mittelpunkt m der Kugel c geht, aber quer zur Walzenrichtung liegt.
Diese Zylinderlagerung gestattet dieselbe freie Bewegung nach allen Seiten wie eine Kugellagerung, ist aber leichter herstellbar, da sich Zylinderflächen leichter bearbeiten lassen als Kugelflächen. Außerdem aber gestattet die Anordnung das Einlegen von Rollen f1 und f2 zwischen je zwei Zylinderflachen, wodurch die Beweglichkeit wesentlich erhöht wird.
Die K; :gel c ist bei dem gezeichneten Beispiel zum Zwecke des hydraulischen An-
druckes der oberen Walze
gelagert.
in dem Kolben e

Claims (3)

  1. Pa tent-Ansprüche:
    i. Walzenlager insbesondere für Zuckerrohrwalzwerke, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Lagerschalen für die Walzenzapfen um je einen außerhalb der Zapfenachse liegenden Mittelpunkt derart nach allen Richtungen ausschwingbar gelagert sind, daß die Walze sowohl in ihrer Quer- und Längsrichtung eine beliebige Parallelverschiebung ausführen als auch sich in jeder beliebigen Richtung durchbiegen kann.
  2. 2. Walzenlager nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerschale (b) oben in einem Kugelgelenk (c) und unten auf zwei übereinanderliegenden Zylinderflächen (d1, d2 und d3, d*), deren wagerechte Krümmungsachsen durch den Mittelpunkt der Kugel (c) gehen und rechtwinklig zueinander stehen, gelagert ist.
  3. 3. Walzenlager nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Zylinderflächen (dl, d2 und d3, d*) Rollen (f1, f2) eingelegt sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2797635A (en) * 1953-07-22 1957-07-02 Ernst W Kopke Cane crushing mill
DE1299528B (de) * 1962-07-13 1969-07-17 Fives Lille Cail Walzenpresse

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2797635A (en) * 1953-07-22 1957-07-02 Ernst W Kopke Cane crushing mill
DE1299528B (de) * 1962-07-13 1969-07-17 Fives Lille Cail Walzenpresse

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