DE2146552B2 - Vorrichtung zum Pressen von Ringmagneten mit radialer Vorzugsrichtung - Google Patents
Vorrichtung zum Pressen von Ringmagneten mit radialer VorzugsrichtungInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Pressen von Ringmagneten mit radialer Vorzugsrichtung
aus pulverförmigem DauermagnctwerkstolT. vorzugsweise aus solchem mit einer Koerzitivfeldstärke ;///
von mehr als 1000 A/cm.
Solche Vorrichtungen sind an sich schon bekannt. Sie bestehen aus einer ringföirmigen Matrize mit
einem konzentrischen Kern, die zwischen sich das ringförmige Preßhohl bilden, das nach unten durch
den unteren Preßstempel abgeschlossen wird. Matrize und Kern sind aus magnetischem Werkstoff und bilden
die Pole eines magnetischen Kreises, dessen Magnetfluß durch eine um den Kern unter der Matrize
angeordnete Stromspule erregt wird. In das ringförmige Preßhohl wird das zu verarbeitende Magnetpulver
eingefüllt, dann durch Einschalten des Stromes in der Spule das radiale magnetische Richtfeld
im Preßhohl erzeugt, wodurch die Pulverteilchen mit der magnetischen Vorzugsrichtung in radialer Richtung
ausgerichtet werden. Nun wird durch Herabfahren des ringförmigen Oberstempels das Pulver im
Preßhohl zusammengepreßt und dadurch der Magnetkörper hergestellt.
Es wurde bisher gefordert, daß die beiden Preßstempel aus nichtmagnetischem Werkstoff bestehen,
um ein Kurzschließen des magnetischen Richtfeldes im Preßhohl zu vermeiden (z. B. DT-AS 1 134 773).
Derartige Preßstempel aus nichtmagnetischem Werkstoff weisen aber nur eine geringe mechanische
Festigkeit auf, z. B. etwa HKc ~ 30... 50, so daß sie
einem großen Verschleiß unterliegen.
Der Erfinder hot erkannt, daß auch bei magnetischem Stempeln ein Richten der PulverteUchfin im
Preßhohl möglieh ist. Die Erfindung besteht darin, daß eine Vorrichtung zum Pressen von Ringmagneten
mit radialer Vorzugsrichtung aus pulverförmigem Dauermagnetwerkstoff mit einer Koerzitivfeldstärke
jHc von mehr als 1000 A/cm unter der Wirkung
eines radialen Magnetfeldes, das zwischen einem inneren Poltern und einer äußeren Preßmatrize verläuft,
gekennzeichnet ist durch zwei rohrförmige Preßstempel aus magnetischem Werkstoff, von denen
nur einer während des Richtens der Pulverteilchen wenig in das Preßhohl eintaucht.
Dias Richten der Pulverteilchen wird, von dem das Preßhohl nach unten abschließenden Preßstempel
überraschenderweise nur wenig beeinträchtigt, wenn dieser etwa nur 1 bis 5 mm in das Preßhohl hineinragt,
weil eine magnetische Sättigung der eintauchenden Zone des Preßstempels einen wesentlichen Kurz-
ao schluß des magnetischen Flusses verhindert. Es kann
sogar der Fall eintreten, daß der magnetisch leitende Unterstempel mehr zusätzlichen Magnetfluß durch
seinen Querschnitt leitet als an seiner Berührungsstelle zur äußeren Matrizenwand abgeleitet wird, so
daß insgesamt eine Erhöhung der wirksamen Richt-Feldstärke im Preßhohl auftritt. Bei diesem Ausrichten
der Piilverteik'ien braucht der obere Preßstempel
noch nicht in das Preßhohl eingetaucht zu sein, kann also das magnetische Richtfeld nicht beeinträchtigen.
Überraschenderweise hat sich gezeigt, daß die Ausrichtung nicht gestört wird, wenn der obere
Preßstempel das Pulver zusammendrückt. Dies ist sogar der Fall, wenn während oder sogar vor Beginn
des Pressens das Richtfeld schon wieder abgeschaltet ist. Ebensowenig wird die durch das Richtfeld erzeugte
Ausrichtung der Pulverteilchen durch beidseitiges Pressen mit beiden Preßstempeln und
»schwimmender Matrize« beeinträchtigt.
Der Vorteil der Erfindung lk-gt darin, daß Prcßstempel
aus magnetischem Werkstoff mit hoher Festigkeit und großer Härte hergestellt werden können,
insbesondere mit HRc>60. die einem geringeren
Verschleiß unterliegen als solche aus unmagnetischem, weniger festem und hartem Werkstoff.
Ein Allsführungsbeispiel der Erfindung ist in F i g. 1 dargestellt. Die Preßmatrize 1 und der Kern 2
bilden zwischen sich das Preßhohl 3, das nach unten durch den unteren Preßstempel 4 abgeschlossen
ist.
Der Kern 2 ist auf der Grundplatte 5 befestigt,
ebenso die Matrize 1 mit Hilfe des Rückschlußrohres 6. Alle Teile 1 bis 6 bestehen aus magnetisch
leitendem Stahl, die Teile 1. 2 und 4 weisen mindestens im Bereich des Preßhohles 3 eine hohe nicchanischc
Härte auf.
Der Unterstempel 4 wird über Bolzen 7, die durch
die Grundplatte 5 ragen, und Platte 8 mit dem Stempel
9 einer Presse bewegt, auf der das gesamte Werkzeug angeordnet ist. Ebenso wird der obere Preß-
1Bo stempel ICi durch den (nicht gezeichneten) Oberstempel
der Presse bewegt. Auch der obere Preßstempel 11 besteht erfindungsgemäß aus magnetisch
leitendem, zum mindesten im Bereich des Preßhohls mechanisch harten Stahl.
In Füllleitung ragt der untere Preßstempel 4 nur um das Maß a in die Preßmatrtae 1 hinein. Das
Maß η beträgt vorzugsweise 1 bis 5 mm, kann auch weniger als 1 mm sein.
Das radial gerichtete magnetische Richtfeld im Preßhohl 3 tritt auf, sobald in der Spule Π mit dem
Schalter 12 der Strom/ eingeschaltet wird, Der Magnetfluß nimmt den (nur auf der linken Seite der
Fig. I) gestrichelt gezeichneten Weg durch die 5 ringförmigen MagnetKo^cr *uw»»»w.,~-··"·-.., -·»--
Teile 1, 6, 5, 4 und 2, Durch das radiale Magnetfeld daß dabei die Ausrichtung der Teilchen nennenswert
werden die Pulverteilchen im Preßhohl 3 mit ihrer gestört wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (5)
1. Vorrichtung zum Pressen von Ringmagneten
mit radialer Vorzugsrichtung aus. pulverförmigem Dauerraagnetwerkstoff, vorzugsweise mit einer
Koerzitivfeldstärke jHc von mehr als 1000 A/cm,
unter der Wirkung eines radialen Magnetfeldes, das zwischen einem inneren Polkern und einer
äußeren Preßmatrize verläuft, gekennzeichnet durch zwei rohrförmige Preßstempel aus
magnetischem Werkstoff, von denen nur einer während des Richtens der Pulverteilchen wenig
in das Preßhohl eintaucht.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Preßstempel eine Härte
von Rc ~>
60 besitzen.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der untere Preßstempel während
des Richtens der Pulverteilchen nur wenig, vorzugsweise 1 bis 5 mm, von unten in das Preßhohl
eintaucht.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2. dadurch gekennzeichnet, daß der obere Preßstempel
während des Richtens des Magnctpulvers sich zunächst noch außerhalb des .Preßhohls befindet
und dann in das Preßhohl eintaucht.
5. Verfahren zum Betrieb einer Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß das magnetische Richtfeld schon vor dem Erreichen des maximalen Preßdrucks ausgeschaltet wird.
Priority Applications (3)
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|---|---|---|---|
| DE19712146552 DE2146552C3 (de) | 1971-09-17 | 1971-09-17 | Vorrichtung zum Pressen von Ringmagneten mit radialer Vorzugsrichtung |
| FR7232883A FR2153067B1 (de) | 1971-09-17 | 1972-09-15 | |
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Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19712146552 DE2146552C3 (de) | 1971-09-17 | 1971-09-17 | Vorrichtung zum Pressen von Ringmagneten mit radialer Vorzugsrichtung |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2146552A1 DE2146552A1 (de) | 1973-03-22 |
| DE2146552B2 true DE2146552B2 (de) | 1974-07-04 |
| DE2146552C3 DE2146552C3 (de) | 1975-03-06 |
Family
ID=5819882
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19712146552 Expired DE2146552C3 (de) | 1971-09-17 | 1971-09-17 | Vorrichtung zum Pressen von Ringmagneten mit radialer Vorzugsrichtung |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2146552C3 (de) |
| FR (1) | FR2153067B1 (de) |
Families Citing this family (1)
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|---|---|---|---|---|
| FR2226735A1 (en) * | 1973-04-20 | 1974-11-15 | Ferodo Sa | Moulding ring magnets, esp. by isostatic pressing - by simultaneous radial pressing and magnetisation |
-
1971
- 1971-09-17 DE DE19712146552 patent/DE2146552C3/de not_active Expired
-
1972
- 1972-09-15 FR FR7232883A patent/FR2153067B1/fr not_active Expired
Also Published As
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