DE2145484B2 - Kontinuierlich arbeitendes Filter - Google Patents
Kontinuierlich arbeitendes FilterInfo
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Description
zueinander verlaufenden mechanisch angetric- tung muß der Nachteil ia^atmaea^^ 2?
benen Endlosketten befestigt sind, während dir In- die Filterelemente bei Direr Bewegung durch die em
nenraum eines jeden Trägers mit dem innenraum der zilnen Behälter bzw. die in oen eer
zugehörigen Gruppe von Filterelementen und der chen Flüssigkeiten quer zu sicn^seiDsi
synchron zur Bewegung der Endlosketten betätigten 5 müssen, so daß eine entspr»"
Steuereinrichtung verbunden ist und daß die Endlos- kraft zum Überwinden des
ketten ein unteres Trum, dem ein trogförmiger Be- erforderlich ist. lehnet sich dadurch aus,
halter mit dem zu filtrierenden Medium zugeordnet Eine Kompromißlosung zeictoets^aacHucn^,
Sund wenigstens ein Obertrum, dem wenigstens ein daß die Filterelemente mit ^e* ™terflachen schräg
weiterer Behalter zugeordnet^aufweisen. xo zur Bewegungsrichtung verrufen Dabeijrt^e
Die Verwendung von plattenförmigen Filterele- zweckmäßig, wenn an jedem Trager wenigstens zwei
menten, die gruppenweise parallel nebeneinander an- Teilgruppen von Filterelementen aufgehängt sind
menten, die gruppenweise parallel nebeneinander an Teügrpp ^ ^^
geordnet und in Gruppen an den Trägern aufgehängt und wenn die Teilgruppen P^^ ,gg B
sind macht es möglich, eine große Filterfläche auf Bewegungsrichtung schräg ge5^ ^-
engem Raum unterbringen. Die Endlosketten bil- x5 Es wird vom Einsatz des e^ungsgemaß ausge
den sehr einfache Fördereinrichtungen, um die Trä- büdeten Filters, insbesondere ^eSSί abhaS
ger mit den daran hängenden Gruppen von Füterele- schäften des zu Mtaerenden Mediums abhängen
menten nacheinander durch die einzelnen Stationen welche Ausführung man wann nachein
Is Filterprogrammes hindurchzubewegen. Die ein- Die ^f^^^S^SSS
zelnen Träger brauchen dabei zusätzlich lediglich ao in unterschiedliche Behälter nut entsprecnenoen
Über geeignete, vorzugsweise flexible Leitungen, mit sigen Medien «Ν^^^^^
der synchron zu den Endlosketten angetriebenen ausgehoberι werden. Bei^dem
Steuereinrichtung verbunden zu sein, damit ihnen ge- trie.cnde Medium aufnimmt ^^
steuert je nach Station, welche die Filterelemente ge- chende Anordnung des Behalter!relativ zum
rade passieren, entweder Filtrat entzogen, Spülmittel *5 Trum der Endlosketten pichen daß
zugeführt oder Druckmittel zur Abreinigung einge- chen und Herausheben ο^61Οη^Μ
speist wird. Es gibt zahlreiche Ausführungsbeispiele geschieht. Im Bereich des oder
ÄSrdie mr einen derartisen sstsä iäs
E DTe VeSung der Endlosketten als Förderein- 30 Gruppen von Filterelementen müssen dahe^meh-
richtungen für die Gruppen von Filterelementen ge- mais gehoben und gesenkt werden. Es gitt mehrere
währleitet aber nicht nur einen einfachen und be- Möglichkeiten, das Emtauchen^und^^Herausheben der
triebszuverlässigen Aufbau des Filters, sondern bil- Filterelemente aus den Fluss.gkeiten m den i^na
det auch die Voraussetzung für einen sanften scho- tern bei dem erfindungsgemaß ausgebildeten tuner
nenden Transport der Filterelemente, bei dem der 35 zu verwirklichen. „nnreichnet sich da-
auf den Filteroberflächen der Filterelemente angela- Ein Ausfuhrungsbeispiel kXZ r eif^t dlosketten-
gerte Feststoffkuchen keinen harten Stößen ausge- durch, daß du dem oder den obere,1 Eid^ketten^
fetzt wird und daher auch nicht unbeabsichtigt be- trumszugeordneten^^»^η^ΐΪΛΪώι
schädigt werden kann oder abfällt. bar sind. Bei dieser Aus^™ngJ°™ eSoSten-
Es ist zwar an sich bereits ein Filter bekannt, bei 40 glatter einfacher Verlauf der oberen |°™κ«πβη
dem an zwei parallel zueinander angeordneten kreis- trums, es muß jedoch der Aufwand an Steuereynch
förmigen Ringen über Stäbe Filterplatten in waage- tungen ^d Hubemnchtungen zum Heben und
rechter Lage pendelnd aufgehängt sind und durch ken der Behalter Ian8en°nunenwerden.
einen Behälter hindurch geführt werden, in dem sich Einfacher ist es jedoch, wenn da * ^r α« υoe
das zu filtrierende Medium befindet. Diese Filterplat- 45 trams der Endlosketten mittels Ugentoader m
ten werden außerhalb des Behälters gekippt, damit schräg ansteigende sowie schräg abfal ende und
die Feststoffschicht von den Filterflächen abrutschen jeweils zwischen diesen waagerecht ^aute°« ie d
kann. Bei diesem bekannten Filter werden keine abschnitte aufgegliedert s'nd mn^%^St FX^em U e n n
Endlosketten verwendet, und es wird auch nicht die abfallende Bewegung ^^Ρξ^^ίαβΒ^-
günstige Raumausnutzung erreicht, die bei dem er- 50 ten, die erforderlich ist, um sie in tetetehrade Ben«
findungsgemäß ausgebildeten Filter gewährleistet ist. ter hinein abzusenken und am Ende «^ «gatter
Bei dem erfindungsgemaß ausgebildeten Filter kön- Wieder herauszuheben, ^J^^JE
nen die Filterelemente mit ihren Filterflächen paral- du rch eine "entsprechen Jn^ste^en^aWaUen
IeI zur Bewegungsrichtung angeordnet sein. Bei die- den Verlauf der Endloskettentrum^^ntach und arser
Ausführung ergibt sich der Vorteil, daß die in die 55 Ausgestaltung .st ™&™^& *£*£*£ ar_
einzelnen flüssigen Medien in den Behältern eintau- beitet mit geringem Ba«»J*»«1^«1^ ^.
chenden Gruppen von Filterelementen nur einen sehr steht die Möglichkeit, mehrere Ke«entrums sen e^
geringen Widerstand gegen eine Bewegung bzw. die fenartig übereinander anzuordnen so daß eine beUe
Förderbewegung der Endlosketten ausüben. Wenn bige Anzahl von Filterstationen nacheinander
die Filterelemente zweier aufeinanderfolgender Trä- 60 durchlaufen werden ko£nen; , ü zu ihren
ger außerdem in Bezug aufeinander auf Lücke ste- Rs ist denkbar die ^elemente rdat™m:en
hen, so daß sie je nach Passieren von Kurven und Trägern heb- und 8^" ^^^^
Engpässen fächerartig ineinandertreten können, dann Ausbildung ist aber ebenfalls en -J^JJJ*™
läßt sich bei dieser Bauweise auch noch eine sehr wand fur Steuereinrichtungen und Hubemncntungen
große Filterfläche auf engem Raum unterbringen. 65 erforderlich »,heitende Filter läßt sich
Alternativ dazu können die Filterelemente aber Das neue kontmuierlich arbeiten.^ter^tswn
auch mit ihren Filterflächen senkrecht zur Bewe- mit besonderem Vorteilen anwen&n,WMn^m
gungsrichtung angeordnet sein. Bei dieser Ausgestal- engem Raum große Filterflachen unterzubringen sind
und wenn das jeweilige Filterprogramm das Durch- oder weiterer Behälter hängt vom jeweiligen Filtralaufen
einer größeren Anzahl von Stationen erfor- tionsprogramm ab und ist für die Erläuterung des
dert, wenn ein kontinuierlicher Ablauf der Filtration Erfindungsgedankens unerheblich. Sobald ein oder
erreicht werden soll. In der Zuckerindustrie bei- mehrere Gruppen 3 von Filterelementen 2 über dem
spielsweise müssen die Filterelemente zunächst Saft S jeweiligen Behälter 10 oder 12 sind, wird dieser gedurchlaufen,
wobei sich auf den Filterflächen ein FiI- hoben, damit die Filterelemente 2 in das im Behälter
terkuchen bzw. eine Feststoffschicht anlagert. Sobald 10 befindliche Medium eintauchen, sobald die Grupdie
Filter infolge des zu stark anwachsenden Filter- pen 3 der Filterelemente 2 den jeweiligen Behälter
kuchens nur noch unbefriedigend arbeiten, werden durchlaufen haben, wird dieser wieder abgesenkt, dasie
von den Endlosketten aus dem Behälter mit dem io mit die Filterelemente nicht gegen die Behälterwan-Saft
herausgehoben und in einen Behälter transpor- dung stoßen. Die Behälter 10 oder 12 können bei
tiert, in dem sich Absüßwasser befindet, damit dem eingetauchten Filterelementen 2 auch eine bestimmte
Filterkuchen bzw. der Feststoffschicht der Rest- Strecke mit den Filterelementen in deren Wanderzuckergehalt
entzogen werden kann. Danach können richtung mitbewegt und nach dem Herausheben der
die Filterelemente aus diesem Behälter herausgeho- 15 Filterelemente wieder in die Ausgangsstellung zuben
und durch entsprechende Behandlung von ihrem rückgefahren werden. Eine Auffangwanne 13 kann
Feststoffkuchen befreit werden. Es ist gegebenenfalls den Behältern 10 und 12 nachgeschaltet werden, um
in einem weiteren Behälter möglich, eine Rückspü- den Feststoff aufzufangen, der sich von den Filterelelung
durchzuführen, um die Filterflächen zu reinigen. menten 2 löst, wenn diese auf geeignete Weise von
In einem zusätzlichen weiteren Behälter könnte eine 20 innen her mit Druckmedium beaufschlagt werden.
Säuerung vorgenommen werden, und es ist auch Bei dem in F i g. 1 gezeigten kontinuierlich arbeidenkbar, zunächst eine erste Filterschicht oder eine tenden Filter 1 ist das Obertrum 11 der Kette gradli-Filterhilfsschicht anzulagern, bevor die Filterele- nig verlaufend ausgebildet. Die F i g. 2 zeigt eine Almente wieder in den Behälter mit dem Saft eintau- ternativausgestaltung in einer Teilansicht. Das Oberchen. a5 trum 11 der Endlosketten 6 ist bei dieser Ausführung
Säuerung vorgenommen werden, und es ist auch Bei dem in F i g. 1 gezeigten kontinuierlich arbeidenkbar, zunächst eine erste Filterschicht oder eine tenden Filter 1 ist das Obertrum 11 der Kette gradli-Filterhilfsschicht anzulagern, bevor die Filterele- nig verlaufend ausgebildet. Die F i g. 2 zeigt eine Almente wieder in den Behälter mit dem Saft eintau- ternativausgestaltung in einer Teilansicht. Das Oberchen. a5 trum 11 der Endlosketten 6 ist bei dieser Ausführung
Ausführungsbeispiele des erfindungsgemäß aus- in Teilabschnitte 14, 15, 16 und 17 aufgegliedert,
gebildeten Filters sind in den Zeichnungen dargestellt. Durch geeignete Anordnung von Umlenkrollen 18
F i g. 1 zeigt eine schaubildliche Darstellung einer wird erreicht, daß die Gruppen 3 der Filterelemente 2
ersten Ausführungsform des erfindungsgemäß ausge- von den Endlosketten 6 zunächst abgesenkt und in
bildeten kontinuierlich arbeitenden Filters; 30 den Behälter 10 beispielsweise eingetaucht in waage-
F i g. 2 zeigt eine Einzelheit einer weiteren Ausge- rechter Richtung durch den Behälter geführt, alsdann
staltung des Filters gemäß F i g. 1. in ansteigender Richtung, nämlich längs des Teilab-
Die F i g. 3,4 und 5 zeigen schaubildliche Drauf- schnittes 14, aus dem Behälter herausgehoben und
sichten auf das erfindungsgemäß ausgebildete Filter alsdann in einem weiteren Teilabschnitt 17 zum Ein-
und lassen die Möglichkeiten der unterschiedlichen 35 tauchen in einen weiteren nicht gezeigten Behälter
Anordnung der Filterelemente erkennen. wieder abgesenkt werden. Nach dem dargestellten
Bei dem in den Figuren dargestellten kontinuier- Prinzip läßt sich der Verlauf der Endloskcttcn 6 den
lieh arbeitenden Filter 1 sind platten- oder scheiben- jeweiligen Bedürfnissen weitgehend anpassen, und die
förmige Filterelemente 2 in Gruppen 3, in denen sie einzelnen Gruppen 3 von Filterelementen 2 können
parallel zueinander angeordnet sind, zusammenge- 40 auf sehr schonende Weise, insbesondere aber mit
faßt und pendelnd an einem Träger 4 aufgehängt. baulich sehr einfachen Mitteln während der Vor-
Mehrere solcher Träger 4 sind in gegenseitigen Ab- Schubbewegung zugleich auch gehoben und gesenkt
ständen mit ihren Enden an Endlosketten 5 befestigt. werden, um die einzelnen Filtrationsstationen zu
Die Endiosketten 5 bilden einen geschlossenen Ket- durchlaufen. Nicht gezeigt ist in den F i g. 1 und 2 die
tenzug, der beispielsweise in Richtung des Pfeiles 6 45 Möglichkeit, mehrere Obertrums 11 übereinander
in F i g. 1 mechanisch angetrieben wird. Dabei wer- etagenartig anzuordnen, wenn es das Filtrationspro-
den die Gruppen 3 von den Endlosketten 5 mitge- gramm erfordert,
nommen. Die F i g. 3,4 und 5 zeigen Beispiele für die An-
Dem unteren Kettentrum 7 ist ein Behälter 8 zu- Ordnung der einzelnen Gruppen 3 von Filterelemengeordnet,
der mit zu filtrierendem Medium 9 gefüllt 50 ten 2. In der Ausführungsform, die die Fi g. 3
ist. Im Verlauf der Bewegung der Endlosketten 5 wiedergibt, sind die Filterelemente 2 parallel zueintauchen
die Gruppen 3 der Filterelemente 2 in das zu ander jeweils in zwei Gruppen 3 je Träger 4 mit
filtrierende Medium 9 ein und wandern durch den senkrecht zur Bewegungsrichtung der Endlosketten 6
Behälter 8 hindurch. Während dieses Vorganges ste- gestellten Filterflächen angeordnet
hen die Innenräume der Filterelemente 2 über die 55 Bei dem Ausführungsbeispiel, das die F i g. 4 zeigt hohl ausgebildeten Träger 4 sowie über nicht gezeigte verlaufen die Filterflächen der Filterelemente 2 parflexible Leitungen und eine nicht dargestellte Steuer- allel zur Bewegungsrichtung der Endlosketten 6. Um einrichtung mit einer Saugpumpe in Verbindung, die eine möglichst dichte Packung zu erreichen, sind die Filtrat absaugt. Die auf den Füteroberflächen mit Filterelemente 2, die an aufeinanderfolgenden Trä-Feststoff oder Filterkuchen behafteten Filterele- gern 4 aufgehängt sind in Bezug aufeinander auf mente2 werden im Verlaufe ihrer Bewegung einem Lücke gesetzt. Dadurch können die Filterelemente 2 Behälter 10 z. B. zum Absüßen zugeführt, der dem der einen Gruppe 3 in die Lücken zwischen den FiI-oberen Kettentrum 11 zugeordnet ist. Bei dem Aus- terelementen 2 der folgenden Gruppe 3 eintreten, führungsbeispiel in F i g. 1 ist der Behälter 10 mit- ohne sich gegenseitig zu berühren, wenn enge Umtels nicht gezeigter Einrichtungen gesteuert heb- und s lenkrollen od. dgl. passiert werden,
senkbar. Es ist ein weiterer Behälter 12 vorgesehen, Das Beispiel in F i g. 5 zeigt Filterelemente 2, die der ebenfalls gesteuert heb- und senkbar ist. Die An- in zwei Gruppen 3 je Träger 4 angeordnet sind und Ordnung und Anzahl und Folge der Behälter 10, 12 die mit ihren Filterflächen schräg zur Bewegungs-
hen die Innenräume der Filterelemente 2 über die 55 Bei dem Ausführungsbeispiel, das die F i g. 4 zeigt hohl ausgebildeten Träger 4 sowie über nicht gezeigte verlaufen die Filterflächen der Filterelemente 2 parflexible Leitungen und eine nicht dargestellte Steuer- allel zur Bewegungsrichtung der Endlosketten 6. Um einrichtung mit einer Saugpumpe in Verbindung, die eine möglichst dichte Packung zu erreichen, sind die Filtrat absaugt. Die auf den Füteroberflächen mit Filterelemente 2, die an aufeinanderfolgenden Trä-Feststoff oder Filterkuchen behafteten Filterele- gern 4 aufgehängt sind in Bezug aufeinander auf mente2 werden im Verlaufe ihrer Bewegung einem Lücke gesetzt. Dadurch können die Filterelemente 2 Behälter 10 z. B. zum Absüßen zugeführt, der dem der einen Gruppe 3 in die Lücken zwischen den FiI-oberen Kettentrum 11 zugeordnet ist. Bei dem Aus- terelementen 2 der folgenden Gruppe 3 eintreten, führungsbeispiel in F i g. 1 ist der Behälter 10 mit- ohne sich gegenseitig zu berühren, wenn enge Umtels nicht gezeigter Einrichtungen gesteuert heb- und s lenkrollen od. dgl. passiert werden,
senkbar. Es ist ein weiterer Behälter 12 vorgesehen, Das Beispiel in F i g. 5 zeigt Filterelemente 2, die der ebenfalls gesteuert heb- und senkbar ist. Die An- in zwei Gruppen 3 je Träger 4 angeordnet sind und Ordnung und Anzahl und Folge der Behälter 10, 12 die mit ihren Filterflächen schräg zur Bewegungs-
richtung der Endlosketten 6 angeordnet sind. Es wird auf jedem Träger 4 für eine Symmetrie gesorgt, in
dem die beiden an einem Träger 4 aufgehängten Gruppen 3 von Filterelementen gegensinnig zur Bewegungsrichtung
schräg gestellt werden. Im gezeigten Ausführungsbeispiel wird überdies noch ein Wechsel der Schrägstellung bei aufeinanderfolgenden
Trägern 4 vorgenommen.
Weitere Variationen, die in den Figuren nicht dargestellt sind, sind möglich. Es ist z. B. denkbar, an
einem Träger 4 eine Gruppe 3 von Filterelememten 2 etwa in der Form anzuordnen, die die F i g. 3 zeigt,
eine weitere Gruppe so wie es die F i g. 4 zeigt. Es ist auch denkbar, eine große Anzahl kerzenförmiger Filterelemente
an einem hohlen Träger 4 aufzuhängen. Es läßt sich in allen diesen Fällen erreichen, daß eine
große Filterfläche auf engem Raum untergebracht wird und daß ein kontinuierlicher Betrieb des Filters
durchgeführt werden kann, ohne daß für den Transport und die Bewegung der Filterelemente 2 ein großer
Bauaufwand in Kauf genommen werden müßte und ohne daß der Feststoff an den Filteroberflächen
durch harte Stöße bei der Bewegung beschädigt wird oder ungewollt abfällt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (8)
1. Kontinuierlich arbeitendes Filter mit plat- flüssigen Medien eintauchbar sind und deren Innenten-
oder scheibenförmigen Filterelementen, die raum über eine Steuereinrichtung abwechselnd nachin
einem geschlossenen Kreislauf durch mehrere 5 einander je nach Filterprogramm mit Vakuumleitun-Stationen
bewegbar und in Behälter mit flüssi- gen oder mit Leitungen, die ein Druckmedium fühgen
Medien eintauchbar und deren Innenraum ren,\erbindbarisL
über eine Steuereinrichtung abwechselnd nach- Bei den bekannten Ausführungsformen von FiI-einander
je nach Filterprogramm mit Vakuumlei- tern, bei denen platten- oder scheibenförmige Filtertungen
oder mit Leitungen, die ein Druckmedium io elemente bewegt werden, stehen die einzelnen Filterführen,
verbindbar ist, dadurch gekenn- elemente radial zu einer Drehachse und werden kazeichnet,
daß die Filterelemente (2) gruppen- russelartig verfahren. Um von einem Behälter in den
weise in Abständen parallel nebeneinander an- nächsten wechseln zu können, werden die Filterelegeordnet
sind, wobei jede Gruppe (3) von Filter- mente entweder längs zu sich selbst in der Höhe auf
elementen an einem hohl ausgebildeten Träger 13 und ab verschoben (deutsche Patentschrift 947464
(4) pendelnd aufgehängt ist, dessen Enden an und deutsche Offenlegungsschrift 1 811599) oder
zwei parallel zueinander verlaufenden mecha- aber um eine nahe der Drehachse liegende Schwenknisch
angetriebenen Endlosketten (6) befestigt achse gekippt (deutsche Patentschrift 632 070). Der
sind, während der Innenraum eines jeden Trägers Nachteil dieser bekannten Filter besteht in ihrem
mit dem Innenraum der zugehörigen Gruppe von 20 außerordentlich hohen Aufwand an Antriebs- und
Filterelementen und der synchron zur Bewegung Steuereinrichtungen für das Heben und Senken der
der Endlosketten betätigten Steuereinrichtung einzelnen Filterelemente. Dadurch werden derartige
verbunden ist und daß die Endlosketten ein unte- Filter teuer in der Herstellung und erfordern wahres
Trum (7), dem ein trogförmiger Behälter (8) rend des Betriebs eine ständige Wartung. Die Störmit
dem zu filtrierenden Medium (9) zugeordnet as anfälligkeit solcher Filter ist auf Grund der verwenist
und wenigstens ein Obertrum (11), dem we- deten zahlreichen komplizierten Einrichtungen groß,
nigstens ein weiterer Behälter (10; 12) zugeord- Wesentlich einfacher arbeiten die bekannten
net ist, aufweisen. Trommeldrehfilter, bei denen der kontinuierliche FiI-
2. Filter nach Anspruch 1, dadurch gekenn- tervorgang dadurch erreicht wird, daß ein Filtertuch
zeichnet, daß die Filterelemente (2) mit ihren FiI- 30 über einen Trommelmantel gespannt und die Tromterflächen
parallel zur Bewegungsrichtung an- mel alsdann in Rotation versetzt wird. Die Filtergeordnet sind. fläche durchläuft auf diese Weise nacheinander alle
3. Filter nach Anspruch 1, dadurch gekenn- Stationen des Filterprogrammes, ohne daß komplizeichnet,
daß die Filterelemente (2) mit ihren zierte Einrichtungen zum Bewegen der Fälterfläche
Filterflächen senkrecht zui Bewegungsrichtung 35 benötigt werden. Der Nachteil dieser bekannten
angeordnet sind. Trommeldrehfilter besteht darin, daß sie bei großen
4. Filter nach Anspruch 1, dadurch gekenn- Filterflächen einen außerordentlich großen Raumbezeichnet,
daß die Filterelemente (2) mit ihren FiI- darf haben.
terflächen schräg zur Bewegungsrichtung verlau- Im Vergleich dazu ist der Platzanspruch der zuvor
fen. 40 erwähnten Filter mit den mechanisch heb- und senk-
5. Filter nach Anspruch 4, dadurch gekenn- baren Filterelementen wesentlich geringer. Beim Bezeichnet,
daß an jedem Träger (4) wenigstens trieb dieser kontinuierlich arbeitenden Filter mit bezwei
Teilgruppen (3) von Filterelementen (2) auf- wegten scheiben- oder plattenförmigen Filterelemengehängt
sind und daß die Teilgruppen paarweise ten muß außerdem aber noch der Nachteil hingegegensinnig
zur Bewegungsrichtung schräggestellt 45 nommen werden, daß die verwendeten Antriebseinsind.
richtungen für das Heben und Senken der Filterele-
6. Filter nach einem oder mehreren der An- mente nicht feinfühlig genug arbeiten, um die einzelsprüche
1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die nen Filterelemente so schonend zu heben und zu sendem
oder den oberen Endloskettentrums (11) zu- ken, daß der auf den Filterflächen angelagerte Filtergeordneten Behälter (10, 12) gesteuert heb- und 50 kuchen nicht reißt oder gar während des Hebens absenkbar
sind. fällt.
7. Filter nach einem oder mehreren der An- Der vorliegenden Erfindung liegt zur Vermeidung
Sprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das dieser Nachteile die Aufgabe zugrunde, ein kontinu-
oder die Obertrum« (11) der Endlosketten (6) ierlich arbeitendes Filter mit scheiben- oder plattenmittels
Umlenkräder (18) in schräg ansteigende 55 förmigen Filterelementen so auszugestalten, daß eine
sowie schräg abfallende und jeweils zwischen die- große Filterfläche auf engem Raum untergebracht
sen waagerecht verlaufende Teilabschnitte (14, werden kann und daß zur Bewegung der platten-15,16,17)
aufgegliedert sind. oder scheibenförmigen Filterelemente einfache Ein-
8. Filter nach einem oder mehreren der An- richtungen verwendet werden, die außerdem einen
Sprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die 60 weitgehend schonenden Transport der Filterelemente
Filterelemente (2) relativ zu ihren Trägern (4) gewährleisten.
heb- und senkbar sind. Zur Lösung der vorgenannten Aufgabe kennzeich
net sich das einleitend erwähnte kontinuierlich arbeitende Filter erfindungsgemäß dadurch, daß die FiI-65
tereiemente gruppenweise in Abständen parallel nebeneinander angeordnet sind, wobei jede Gruppe von
Die Erfindung betrifft ein kontinuierlich arbeiten- Filterelementen an einem hohl ausgebildeten Träger
des Filter mit platten- oder scheibenförmigen Filter- pendelnd aufgehängt ist, dessen Enden an zwei par-
Priority Applications (2)
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Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DE2145484A DE2145484B2 (de) | 1971-09-11 | 1971-09-11 | Kontinuierlich arbeitendes Filter |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
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| DE2145484C3 DE2145484C3 (de) | 1974-04-11 |
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ID=5819277
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE2145484A Granted DE2145484B2 (de) | 1971-09-11 | 1971-09-11 | Kontinuierlich arbeitendes Filter |
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Families Citing this family (1)
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|---|---|---|---|---|
| CN112452037A (zh) * | 2020-11-13 | 2021-03-09 | 王琳 | 一种具有反洗功能的污泥脱水用带式压滤机 |
-
1971
- 1971-09-11 DE DE2145484A patent/DE2145484B2/de active Granted
-
1972
- 1972-08-24 FR FR7230181A patent/FR2152577A1/fr not_active Withdrawn
Also Published As
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|---|---|
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