AT220073B - Vorrichtung zum Lagern von Gegenständen - Google Patents

Vorrichtung zum Lagern von Gegenständen

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AT220073B
AT220073B AT63861A AT63861A AT220073B AT 220073 B AT220073 B AT 220073B AT 63861 A AT63861 A AT 63861A AT 63861 A AT63861 A AT 63861A AT 220073 B AT220073 B AT 220073B
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AT
Austria
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lifting platform
objects
containers
crane
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AT63861A
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English (en)
Inventor
Hans Ing Ingold
Original Assignee
Hans Ing Ingold
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Vorrichtung zum Lagern von Gegenständen 
Es sind Vorrichtungen zum Lagern von Gegenständen bekannt, welche eine Mehrzahl von derart an- einander schiebbaren Behältern aufweisen, dass zwischen je zwei Behältern ein Bedienungsgang frei ge- macht werden kann. Diese bekannten Vorrichtungen dienen zum Lagern von Akten, Büchern oder klei- neren Gegenständen, die von Hand in die Behälter eingebracht werden. 



   Es hat sich nun die Notwendigkeit ergeben, auch lange Gegenstände, z. B. Eisenstangen u. dgl. In solche Behälter unterbringen zu können. Dies ist bei den bekannten Vorrichtungen nur dann möglich, wenn vor den Behälter, also parallel zur Verschieberichtung ein Raum zur Verfügung steht, dessen Breite der. 



   Länge der Gegenstände entspricht, was eine grosse Platzverschwendung zur Folge hat. 



   Die vorliegende Erfindung beseitigt diesen Nachteil und ermöglicht die Anordnung einer Behälterreihe, längs deren nur ein normaler Laufgang vorhanden ist. 



   Die vorliegende Erfindung zeichnet sich dadurch aus, dass über den Behältern ein in der Verschieberichtung verschiebbaren Laufkran angeordnet ist, der eine Hebebühne aufweist, die mit Tragorganen ausgerüstet ist, die zum Untergreifen der in die Behälter zu lagernden oder aus ihnen herauszunehmenden Gegenständen dienen. 



   In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es zeigen : Fig. 1 eine Seitenansicht eines einzelnen Behälters, Fig. 2 eine perspektivische Ansicht einer erfindunggemässen Vorrichtung. 



   Der einzelne Behälter besteht aus einem Gestell, das durch zwei oder mehr umgekehrt   T-förmige   Träger 1 gebildet wird (Fig. 1), deren Querstücke 2 mit Laufrollen 3 versehen sind, mittels welchen die Träger 1 auf Laufschienen 4 laufen. Die einzelnen Träger 1 sind starr miteinander verbunden und über die ganze Länge des Gestells verteilt. Die Anzahl der Träger 1 wird durch die Länge des Gestells und die zu tragende Last bestimmt. 



   Jeder einzelne Träger 1 weist eine Anzahl von Tragstäben 5 auf, welche an'seinem Längsstück 6 befestigt sind. Diese Tragstäbe dienen zur Aufnahme der Gegenstände, wobei entweder die Gegenstände, wenn sie z. B. die Form von langen, sich über die ganze Gestellänge erstreckenden Eisenstäben aufweisen, direkt auf die Tragstäbe 5 aufgelegt werden können oder. wenn es sich um kürzere Stäbe oder um andere kurze Gegenstände handelt, in kanalförmigen Tragkörben 7 auf die Tragstäbe 5 gelegt werden können. Die Tragkörbe 7 erstrecken sich über die ganze Gestellänge. 



     Die Gestelle können in bekannter Weise aneinander   geschoben werden und bilden dann einen geschlossenen Block. In der Verschieberichtung der Gestelle ist so viel Raum frei, dass zwischen je zwei benachbarten Gestellen ein Bedienungsgang frei gemacht werden kann. Ein solcher freier Bedienungsgang ist In Fig. 2 von vorn frei sichtbar dargestellt, die nach rechts verschobenenGestelle sind nicht gezeichnet. 



   Über dem Gestellblock ist an Laufschienen 8 ein Laufkran 9 mit Motor 20 angeordnet, dessen Querträger 11 am Laufmechanismus 12 aufgehängt sind. Durch das Einschalten des Motors 20 wird der ganze Laufkran längs der Laufschienen 8 verschoben. An den Querträger 11 ist mittels Zugseilen 13, die von einem Motor 10 mit Seilrolle betätigt werden, eine Hebebühne 14 aufgehängt ; zur Stabilisierung der Lage der Hebebühne dienen   zweiGelenkstützen 15, die   einerseits an   den Querträgern 11   und anderseits an einem Längsträger 19 der Hebebühne 14 angelenkt sind. 
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 tung der Gestelle vorstehen und welche bestimmt sind, die Tragkörbe 7 oder das auf den Tragstäben 5 liegende Gut zu untergreifen. 

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   Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende :
Es sei angenommen, dass aus dem in Fig. 2 frei sichtbaren Gestell Ware herausgenommen werden müsse. Dann wird zuerst in bekannter Weise ein Bedienungsgang neben diesem Gestell geöffnet. Darauf wird der Laufkran mittels des Motors 20 so über diesen freien Bedienungsgang verschoben, dass die Hebe- bühne 14 mit den   Tragstützen 16 in   diesen Bedienungsgang hinabgelenkt werden kann.

   Um den gewünsch- ten Tragkorb   7 * aus   dem Gestell heraus zu nehmen, wird die Hebebühne 14 mittels des Motors 10 soweit gesenkt, bis die Tragstützen 16 den Tragkorb   7'untergreifen können.   Dann werden diese Stützen durch
Verschieben des Krans 9 unter den Tragkorb 7'geschoben, die Hebebühne 14 wird durch den Motor 10 und die Seile 13 etwas angehoben, der Tragkorb 7'durch Verschieben des Krans 9 nach vorn in den freien Be- dienungsgang gebracht und darauf durch den Motor 10 und die Seile   13.   aus dem Bedienungsgang nach oben in die Fig. 2 gestrichelt dargestellte Lage 7" herausgehoben. Jetzt kann der Tragkorb 7'durch Verschieben des Krans mittels des Motors 20 über die Gestelle hinweg über eine Abladestelle verschoben und dort ge- senkt werden, worauf das gewünschte Material zur Verfügung steht. 



   Zur Steuerung der Bewegungen des Krans 9 und der Hebebühne 14 dienen die schematisch   dargestell -   ten Steuerschalter 17 mit Kabeln 18, die an einem Querträger 11 montiert sind. 



   Der gleiche Vorgang spielt sich in umgekehrter Richtung ab beim Einlagern von Material in ein Gestell. 



   Wenn keine Tragkörbe vorhanden sind, untergreifen die Tragstützen 16 die frei auf den Tragstäben 5 aufruhenden Gegenstände. 



   Durch diese Vorrichtung ist es möglich, das Einbringen und Herausnehmen der Gegenstände auf dem   1. eg über die Gestelle vorzunehmen und es genügt deshalb ein normal breiter Laufgang längs des Gestellblockes an der Seite der Schaltvorrichtung 17. Wenn im gleichen Raum zwei Gestellblöcke untergebracht   sind, ist ein einziger Laufgang zur Bedienung beider Blöcke ausreichend und es steht praktisch der ganze Raum als Lagerraum zur Verfügung. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Vorrichtung zum Lagern von Gegenständen mit einer Mehrzahl von derart aneinander schiebbar gelagerten Behältern, dass zwischen je zwei Behältern ein Bedienungsgang frei gemacht werden kann, dadurch gekennzeichnet, dass über den Behältern ein in deren Verschieberichtung   verschiebbarerLaufkran (9)   angeordnet ist, der eine Hebebühne (14) aufweist, die mit Tragorganen (16) ausgerüstet ist, die zum Untergreifen der in die Behälter zu lagernden oder aus   ihnen herauszunehmenden Gegenständen   dienen.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Behälter als Gestelle ausgebildet sind und aus vertikal angeordneten Trägem (l) und an diesen angebrachten Tragstäben (5) bestehen.
    3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Gestelle im Querschnitt U-förmige Tragkörbe (7) zur Aufnahme der Gegenstände aufweisen.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Hebebühne (14) mittels Zugseilen (13) am Laufkran (9) aufgehängt ist.
    5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Hebebühne (14) mittels Gelenkstützen (15) mit dem Laufkran (9) verbunden ist.
    6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1, 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Hebebühne (14) aus einem Längsträger (19) besteht, an welchem die Zugseile (13) und die Gelenkstützen (15) befestigt sind.
    7. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragorgane als quer zur Längsrichtung des Längsträgers (19) angeordneten Stützen (16) ausgebildet sind, die beidseitig über den Längsträger (19) vorstehen.
AT63861A 1961-01-25 1961-01-25 Vorrichtung zum Lagern von Gegenständen AT220073B (de)

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Cited By (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1284071B (de) * 1966-06-30 1968-11-28 Maschf Augsburg Nuernberg Ag Laufkatze mit Hubfuehrung des Lastaufnahmemittels durch ein Lenkergetriebe, einer Zwanglaufvorrichtung sowie einer den Zwanglauf begrenzt aufhebenden Ausgleichsvorrichtung

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