DE21445C - Neuerungen an Apparaten zur elektroautographischen Uebertragung - Google Patents

Neuerungen an Apparaten zur elektroautographischen Uebertragung

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DE21445C
DE21445C DENDAT21445D DE21445DA DE21445C DE 21445 C DE21445 C DE 21445C DE NDAT21445 D DENDAT21445 D DE NDAT21445D DE 21445D A DE21445D A DE 21445DA DE 21445 C DE21445 C DE 21445C
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Germany
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electroautographic
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J. ANDRE in Paris
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B7/00Insulated conductors or cables characterised by their form
    • H01B7/08Flat or ribbon cables
    • H01B7/083Parallel wires, incorporated in a fabric

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Description

KAISERLICHES
s d
PATENTAM
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21: Elektrische Apparate.
&J
Patentirt im Deutschen Reiche vom 23. December 1880 ab.
Die Neuerungen beziehen sich erstens auf das Leitungskabel, dessen Dimensionen der Erfinder verringert; zweitens auf den ■ Commutator, mittelst dessen der Strom von der Hauptleitung auf den Stations- bezw. Empfangsapparat übertragen wird.
'Fig. ι der beiliegenden Zeichnung zeigt einen Empfangsapparat im Längsschnitt, versehen mit den speciell den Commutator betreffenden Neuerungen; Fig. 2, 3 und 4 zeigen das Leitungskabel in verschiedenen Ansichten; Fig. 5 ist eine perspectivische Darstellung des Commutators; Fig. 6 und 7 sind Details desselben und Fig. 8 ist eine Vorrichtung zur < Regulirung des Ganges des im Empfangsapparat befindlichen Uhrwerks.
Um dem Kabel eine geringe Ausdehnung zu geben, gleichzeitig aber möglichst viel Leitungen, unter einander isolirt, in einem solchen unterzubringen, wird ein Bandgewebe hergestellt, dessen Einschlag b aus isolirendem Faserstoff, dessen Kette α dagegen aus den Leitungsdrähten besteht. Fig. 4 zeigt ein Stück eines solchen leitenden Bandes, Fig. 3 dasselbe an den Längsseiten umgebogen, und Fig. 2 mehrere solcher umgebogenen Bänder über einander geschichtet und in einem Rohre untergebracht. Das Band Wird, obgleich durch den Einschlag die leitenden Kettenfäden genügend isolirt sind, noch mit irgend welcher harzartigen, isolirenden Masse überzogen, um auch die Drähte gegen etwaiges in die Röhren eindringendes Wasser, welches die Function der Drähte unterbrechen würde, zu schützen.
Um einen Commutator zu schaffen, welcher leicht den Contact zwischen den einzelnen des ,Reibers
Drähten des Kabels und dem Reiber des Empfangsapparates herstellt, wird eine kamm artige Vorrichtung angewendet, welche in den Fig. 5, 6 und 7 gezeigt ist.
Ueber zwei Holzstäbe d von keilförmigem Querschnitt, Fig. 5, werden entsprechend durchlochte Plättchen h, Fig. 6, aufgezogen, und zwar in solcher Menge, als das Leitungskabel Drähte enthält. Je zwei dieser Plättchen werden durch stärkere, entsprechend gebogene Drähte i-und/, Fig. 7, welche um die Stäbe d theilweise herumgreifen, aus einander gehalten. Diese Drähte i und/ stehen mit den Drähten k
in Verbindung.
An der Empfangsstation ist das Kabel getheilt und führt mit seinen beiden Enden A und B, Fig. 1, in den Apparat, in welchem sie zwischen Holzplatten ef einerseits und g h andererseits eingespannt sind. Die aus den Brettchen hervortretenden Drahtenden b und c liegen federnd an einander, so dafs der Strom für durchgehende Depeschen nicht unterbrochen ist. Ist die Depesche (autographische Auftragung etc.) dagegen für die Station bestimmt, so ist es nur nöthig, eines der Brettchenpaare ef oder g h (dem Umstände, ob der Strom durch A oder durch 2? eintritt, entsprechend) mittelst irgend welcher beliebigen mechanischen Vorrichtung (Scharniere, Hebel etc.) derartig rechts oder links zu neigen, dafs entweder die Drahtenden b mit den Drähten i oder die Drahtenden c mit den Drähten/ in Contact kommen, was durch Eintritt der Drahtenden b oder c in ihre correspondirenden Kammzähne bewirkt wird.
Die einzelnen Drähte des Reibers k, der gleich dem Kabel aus Gewebe besteht, sind mit einem
Ende den Djähten i bezw. / angehängt und mit den anderen Enden derartig zwischen Glasplatten/ eingeklemmt, dafs die leitenden Kettenfäden des Reibers ein wenig frei liegen. Diese freien Enden streichen auf dem auf bekannte Weise chemisch präparirten Papier o, welches sich in Streifen über die Metalltrommel η hinweg abrollt. Der übrige Vorgang bezw. die chemische Zersetzung der Papierimprägnirung durch den Strom und dadurch bewirkte autographische Fixirung sind bekannt.
Um die Metalltrommel η stets rein zu erhalten, reibt dieselbe gegen leicht eingefettete Walzen ν (deren Druck auf die Trommel durch Rändelschrauben regulirt werden kann) und ist über einem Gefäfs w gelagert, in welchem sich permanent Wasserstoffgas entwickelt. Der Lauf des Apparates wird entweder durch auf bekannte Weise construirte Windfiügel bezw. durch die in den Fig. ι und 8 dargestellte Windflügel-Vorrichtung regulirt. An Stelle der rechtwinklig gegen den Luftstrom gerichteten Flügel sind zwei in horizontaler Ebene schwingende Flügel/ angeordnet, welche durch Schraube ί und Arm r mit Rolle geneigt werden können, wenn Hemmung eintreten soll. Fig. 8 zeigt diese Anordnung im Detail.
Schliefslich sei noch erwähnt, dafs in Fig. 5 die Brettchen ef und g h fortgenommen gedacht sind.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Behufs Verringerung der Dimensionen eines Kabels ein solches, das gebildet wird durch ein Gewebe von isolirendem Stoffe, dessen Kette die leitenden Kabellitzen sind.
2. Die Anordnung eines kammförmigen Commutators, aus den Theilen d und h sowie aus den Drähten i und/ bestehend, an welchen die Reiberdrähte angehängt sind und zwischen welchem das Leitungsgewebe endigt, um so nach Belieben die Verbindung zwischen den zwei Enden b und c des Leitungsgewebes oder zwischen einem dieser Enden und dem Reiber k herzustellen.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT21445D Neuerungen an Apparaten zur elektroautographischen Uebertragung Active DE21445C (de)

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