DE2139602C3 - Schaltungsanordnung zur Regenerierung eines Stereo-Multiplex-Signals - Google Patents
Schaltungsanordnung zur Regenerierung eines Stereo-Multiplex-SignalsInfo
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Description
Multiplex-Signal mit dem oberen Hilfsträger-Seitenband somit bis zu einer Frequenz von 53 kHz.
Geräte für Empfang und Wiedergabe solcher Stereo-Multiplex-Sendungen
führen bekanntermaßen das hinter ihrem Demodulator vorhandene, Ursprungüche Multiplex-Signal ohne Deemphasis, d.h. ohne
Höhenabschwächung, bis zu: oberen Grenzfrequenz zwecks Wiedergewinnung der NF-Signale einem Decoder
zu. In den NF-Kanälen wird dann jeweils ge- trennt die Deemphasis vorgenommen.'
Es ist bekannt, bei Stereo-Empfängern die Decoder-Schaltungseinheit
steckbar auszuführen und diese, falls zunächst nicht benötigt, zwecks Verbilligung
des Gerätes wegzulassen. Damit mußte jedoch bereits ein zusätzlicher, unerwünschter Aufwand für
eine spätere Stereowiedergabe vom Demodulator ab, insbesondere durch den zweikanaligen NF-Teil, getätigt
werden.
Obwohl also wünschenswert, war es bei Rundfunkgeräten
noch einfacherer Bauart, d.h. solchen für »° monaurale Wiedergabe, bisher nicht möglich, hinter
dem Demodulator ein zur Dekodierung geeignetes Multiplex-Signal zu entnehmen und damit in einem
nachträglich anzuschaffenden Zusatzgerät eine vollwertige Stereo-Wiedergabe, beispielsweise mit Kopf- »5
hörern, zu erhalten. Bisher wurde dies durch die bei Monogeräten hinter dem Demodulator vorgesehene
Deemphasis unmöglich gemacht, die das Multiplex-Signal, insbesondere die höheren bis 53 kHz reichenden
Frequenzen, sehr stark abgeschwäch». Nach dem bisherigen Stand der Technik wurde dieses bei
monauralen Geräten, beispielsweise am Tonbandaufnahme-Ausgang, abnehmbare Rest-Multiplex-Signal
für nicht geeignet zur Dekodierung gehalten.
Es sind allerdings Stereosynthese Vorrichtungen bekanntgeworden, welche im wesentlichen geeignet
sind, monophonische Signale derart umzuwandeln, daß sie in eine geeignete Einrichtung zur Verwendung
im Stereophonischen Zustand übertragen werden können (Offenlegungsschrift 1917 895). Dabei wird
durch eine erzwungene Hochfrequenzphasenverschiebung ein pseudostereoplionisches Signal erzeugt,
was mittels getrennter Übertrager reproduziert werden kann. Dneser pseudostereophonische Effekt ist
unabhängig davon, ob eine tatsächliche Stereo-Sendung d. h. Stcreo-Multiplex-Signal, empfangen werden.
Eine echte Stereophoniesendung kann somit durch diese Schaltung nicht wiedergegeben werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Schaltungsanordnung, die zu einem Zusatzgerät zu- so
sammenfaßbair ist, zu entwickeln, die an jedes Rundfunkempfangsgerät
mit monauraler Wiedergabe anschließbar ist, und die hinter dem Deemphasisglied
anliegenden und abgegriffenen Stereo-Multiplex-Signale
beim Empfang einer Stereo-Sendung so zu regenerieren, daß das regenerierte Stereo-Multiplex-Signal
mit dem empfangenen Stereo-Signal übereinstimmt und über einen Stereo-Decoder einer
Wiedergabeeinrichtung, z. B. einem Kopfhörer oder einem Lautsprecherpaar, zur echten Stereo-Wiedergäbe
zugeführt werden kann. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß in einer Schaltungsanordnung durch
die Kombination folgender an sich bekannter Merkmale gelöst:
1. Eine Verstärkerschaltung mit einem gegensinnig zu dem des zu regenerierenden StereoMultiplex-Signals
verlaufenden Frequenzgang stellt den ursprünglichen Frequenzgang insbesondere im Bereich der hohen Frequenzen wieder her.
2. Ein oder mehrere Tiefpässe unterdrücken Frequenzen oberhalb der höchsten Nutzfrequenz
des zu degenerierenden Multiplex-Signals, vorzugsweise
oberhalb des oberen Hilfsträgerbandes.
3. Ein oder mehrere Phasenschieber kompensieren die Phasendrehung zwischen dem Summensignal
und den Hilfsträgerseitenbändern.
4. Ein frequenzabhängiges Glied beseitigt restliche Amplitudenunterschiede zwischen den Frequenzen
des Summensignals und denen der Hilfsträgerseitenbänder.
Die Funktion der erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung wird nachstehend an Hand von Ausführungsbeispielen
entsprechend den Zeichnungen beschrieben. Es zeigt
Fig. 1 in einem Übersichtsschaltbild die Schaltungsglieder der erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung
und ihre Zusammenfassung in einer besonderen Baueinheit.
Fig. 2 ein Übersichtsschaltbild der erfindungsgemäßen
Schaltungsanordnung zusammen mit einem Decoder, einer Stereoanzeige und einem Zweikanal-NF-Verstärker
als Zusatzgerät.
Mit dem Monoempfänger 7 in dem Übersichtsschaltbild gemäß Fig. 1 können in bekannter Art
monaurale und auch mit einem Stereo-MuUiplex-Signal
frequenzmodulierte Rundfunksender, allerdings diese nur mit monauraler Wiedergabe, empfangen
werden. Bei Stereo wird hinter dem Demodulator 8 das frei gewordene Summensignal über einen einkanaligen
NF-Verstärker 9 verarbeitet. Die zwischengeschaltete Deemphasis 10,11, in Europa üblicherweise
mit einer Zeitkonstanten von 50 Mikrosekunden, schwächt die bei Monowiedergabe nicht benötigten
höheren Frequenzen bis zu 53 kHz sehr stark ab; gleichzeitig entstehen unterschiedliche Phasendrehungen
der verschiedenen Frequenzbereiche des Multiplex-Signals. Somit steht an der im Empfänger
vorhandenen normalen Tonband-Aufnahmebuchse 13 nur ein über den Zusatzwiderstand 12 stark geschwächtes
und zur Dekodierung ungeeignetes Rest-Stereo-Multiplex-Signal zur Verfügung. Es besteht
also die Aufgabe, für diese Geräte, insbesondere auch solche in tragbarer Ausführung, ein einfaches Zusatzgerät
zu entwickeln und herzustellen, mit dem, beispielsweise unter Anschluß eines Stereo-Kopfhörers,
eine einwandfreie Stereowiedergabe möglich ist. Gemäß der Erfindung wird hierzu eine in einer besonderen
Baueinheit 14 zusammengefaßte Schaltungsanordnung mit den Schaltungsgliedern 1 bis 6 benutzt.
Diese Schaltungsglieder, je mit unterschiedlicher, bekannter Funktion bewirken, wie nachstehend beschrieben,
eine vollständige Regenerierung des an Buchse 13 entnommenen bisher zur Dekodierung als
ungeeignet angesehenen Multiplex-Signals.
Das zu regenerierende Signal wird gemäß Fig. 1 von der genannten Buchse 13 über eine Leitung 15
dem Verstärker 1 zugeführt. Dieser Verstärker erhöht den für die Tonbandaufnahmen mittels des Vorwiderstandes
12 um einen Faktor von bis zu 100 herabgesetzten Pegel wieder auf den vor diesem Widerstand
12 vorhandenen Wert.
Der Verstärker 2 in Fig. 1 hebt mittels eines gegensinnigen Frequenzganges den durch die Deemphasis
bewirkten Abfall des Multiplex-Signals nach den hohen Frequenzen hin wieder auf und stellt so
dessen ursprünglichen Frequenzgang wieder her. Durch entsprechende Bemessung dieses Verstärkers
muß dabei beachtet werden, daß bei der oberer» Grenzfrequenz des Multiplex-Signals von 53 kHz der
Verstärker nicht übersteuert wird.
Hinter dem Verstärker 2 auftretende störende Frequenzen
oberhalb des Nutzbereiches bis zu 53 kHz werden durch einen oder mehrere Tiefpässe in dem
Schaltungsglied 3 beseitigt oder bis auf einen zulässigen Restwert abgesenkt.
Nach Wiederherstellung des ursprünglichen Frequenzganges des Multiplex-Signals, wie oben beschrieben,
können noch störende Phasenabweichungen zwischen dem Summensignal und dem mittels der
Seitenbänder des Hälfsträgers übertragenen Differenzsignal
bestehen. Selbst wenn diese Phasenabweichungen nur wenige Grad betragen, bewirken sie bekanntlich
bei der Wiedergewinnung von Rechts- und Links-Signal ein deutlich merkbares und daher untragbares
Übersprechen zwischen den beiden Kanälen Die Beseitigung solcher Phasenabweichungen ist
daher entscheidend für eine zufriedenstellende Stereo-Wiedergabe. In dem Schaltungsglied 4 ist ein
Phasenausgleich beispielsweise durch eine Reihenschaltung von Kondensator und Wiederstand vorgesehen.
Die Einstellung auf kleinsten Phasenunterschied soll unter Messung des Übersprechens und
Regelung im Phasenausgleichglied, beispielsweise durch Regelungeines Widerstandes, erfolgen. In einer
praktischen Ausführung des Schaltungsgliedes 4 konnten die restlichen Phasenabweichungen innerhalb
des Multiplex-Signals auf einen zulässigen Wert von ± 1,5° eingestellt werden.
In einem weiteren Verstärker 5 wird der von den Tiefpässen 3 und den phasenabhängigen Gliedern 4
bewirkte Pegelverlust des Multiplex-Signals ausgeglichen und der Pegel darüber hinaus erhöht.
Ein beispielsweise als RC-Glied in Parallelschaltung
ausgeführter Hochpaß 6 beseitigt restliche im Multiplex-Signal vorhandene AmplitudenunJerschiede
zwischen den Frequenzbereichen des Summensignals und der Hilfsträger-Seitenbänder.
Das Zusammenwirken der vorstehend beschriebenen Schaltungsglieder gemäß der Erfindung gewährleistet
überraschenderweise eine nach dem bisherigen Stand der Technik nicht für möglich gehaltene Regenerierung
eines zur einwandfreien Dekodierung nicht geeigneten Stereo-Multiplex-Signals.
Um den Aufwand für die Schaltungsanordnung gemäß der Erfindung so niedrig wie möglich zu halten,
werden die verschiedenen gemäß Fig. 1 benötigten mit 1, 2 und 5 bezeichneten Verstärker einzeln oder
zusammen mit den anderen Schaltungsgliedern zweckmäßig als integrierte, monolithische Halbleiterschaltung
ausgeführt.
Die als Baueinheit 14 entsprechend Fig. 1 ausgeführte Schaltungsanordnung besitzt zusätzlich einen
Ausgang 21 zum Anschluß eines Stereodecoders üblieher
Bauart und einen Anschluß 22 für die Stromversorgung der Schaltungsglieder.
Wie in Fig. 2 dargestellt, wird die erfindungsgemäße
Schaltungsanordnung mit den Schaltungsgliedern 1 bis 6 mit einem Decoder 23 beliebiger Bauart
>5 und einem zweikanaligen NF-Verstärker 24 sowie einem
Anschluß für einen Stereo-Kopfhörer zu einem in sich abgeschlossenen Zusatzgerät 26 vereinigt. Der
Zweikanal-NF-Verstärker 24 enthält zusätzlich je einen Leistungsverstärkeranteil und nötigenfalls je einen
Impedanzwandler, um direkt einen an die Buchse
25 angeschlossenen Stereo-Kopfhörer zu speisen. Wie in Fig. 2 dargestellt, kann über die weitere
Buchse 27 unter Vorschaltung entsprechender Anpassungswiderstände auch eine Stereo-Tonbandauf
a5 nähme durchgeführt werden.
Die Stromversorgung des Zusatzgerätes 26 nach Fig. 2 kann sowohl über eine Trockenbatterie, einen
Akkumulator mit Lademöglichkeit oder auch über ein Netzanschlußgerät 30 aus dem Lichtnetz erfolgen
Zweckmäßigerweise wird in dem Zusatzgerät 26 ein entsprechender Raum zur Unterbringung dieser Bat
terien oder des Nezlteils vorgesehen. Weiterhin ist es auch möglich, die Stromversorgung des Zusatzgeräte
26 über eine besondere Leitung der Batterie oder dem Netzteil des vorhandenen Empfängers zu entnehmen
Bei getrennten Stromquellen im Zusatzgerät ist in lic
kannter Weise ein Einschalter 32 vorgesehen, der mit dem NF-Pegelregler für die beiden Kanäle kombinit-n
sein kann
Das Zusatzgerät 26 erhält zweckmäßigerweise ei·-· Anzeige, die vom Decoder bei einer Stereosendunr
über das Pilotsignal ausgelöst wird. Diese Stereoan zeige 28 kann eine Anzeigelampe oder eine Leucin
diode sein. Bei batteriebetriebenen Zusatzgeräten 2-
ist wegen des hohen Stromverbrauchs dieser Anzeigt
mittel eine Unterbrechertaste 29 vorzusehen. C Abschaltung des Anzeigemittels kann auch autoim.
tisch mittels einer zusätzlichen Kippstufe mit vorgeg.
bener Haltezeit erfolgen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (11)
1. Schaltungsanordnung für einen Rundfunkempfänger mit monauraler Wiedergabe zur Regenerierung
eines hinter dem Deemphasisglied, vorzugsweise an der Tonband-Aufnahmebuchse,
abgegriffenen, verzerrten Stereo-Multiplex-Signals,
das einen derart niedrigen Pegel und/oder eine so große Phasendrehung aufweist, daß es für
eine Dekodierung ungeeignet ist, gekennzeichnet durch die Kombination folgender an
sich bekannter Merkmale:
1. Eine Verstärkerschaltung mit einem gegensinnig zu dem des zu regenerierenden Stereo-Multiplex-Signals
verlaufenden Frequenzgang stellt den ursprünglichen Frequenzgang insbesondere im Bereich der
hohen Frequenzen wieder her.
2. Ein oder mehrere Tiefpässe unterdrücken Frequenzen oberhalb der höchsten Nutzfrequenz
des zu regenerierenden Multiplex-Signals, vorzugsweise oberhalb des oberen Hilfsträgerbandes.
3. Ein oder mehrere Phasenschieber kompensieren die Phasendrehung zwischen dem
Summensignal und den Hilfsträgerseitenbändern.
4. Ein frequenzabhängiges Glied beseitigt restliche Amplitudenunterschiede zwischen den
Frequenzen des Summensignals und denen der Hilfsträgerseitenbänder.
2. Schaltungsanordnung zur Regenerierung eines Stereo-Multiplex-Signais nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß das regenerierte Multiplex-Signal in einem Verstärker derart verstärkt
wird, daß es zur Dekodierung in Decodern üblicher Bauart geeignet ist.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schahungsglieder
als gemeinsame Baueinheit mit Anschlüssen für Zuführung des aufzubereitenden und Abnahme
des aufzubereitenden Multiplex-Signals sowie mit solchen für die Stromversorgung ausgeführt sind.
4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltungsglieder
sowie eine übliche Schaltungsanordnung zur Dekodierung des regenerierten Multiplex-Signals
und die zum Betrieb eines Stereo-Kopfhörers erforderlichen NF-Leistungsverstärker und/oder
Impedanzwandler, zusammen mit den Anschlüssen für die Zuführung des zu regenerierenden
Multiplex-Signals, den Anschlüssen für den oder die Kopfhörer und denen für die Stromversorgung
als Zusatzgerät ausgeführt sind, das vorzugsweise bei Anschluß an ein monaurales Rundfunk-Empfangsgerät
die stereophone Wiedergabe von Stereo-FM-Rundfunksendungen gestattet.
5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Stromversorgung
der Baueinheit oder des Zusatzgerätes über eine zusätzliche Verbindung aus dem Rundfunkempfangsgerät,
das das zu regenerierende Multiplex-Signal liefert, entnommen wird.
6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Baueinheit
oder das Zusatzgerät zur eigenen Stromversorgung eine Primär-Batterie oder einen Akkumula-
tor ohne oder mit Ladegerät oder ein Netzanschlußgerät unter Fortfall des Anschlusses für die
Stromversorgung enthalten und daß die eigene Stromversorgung vorzugsweise durch einer.
Schalter im Zusatzgerät einschaltbar ist.
7 Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß im
Zusatzgerät die Pegel der dekodierten NF-Spannungen einstellbar sind und vorzugsweise mit den
entsprechenden Bedienungsorganen zugleich die Einschaltung der Stromversorgung bewirkt wird.
8 Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die
dekodierten NF-Spannungen an zusätzliche Ausgänge zum Anschluß von Stereo-Tonbandgeräten
zwecks Aufzeichnung von Stereo-Sendungen geführt sind.
9 Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 4 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der
im Zusatzgerät eingebaute Decoder mit einem Stereo-Sendungen anzeigenden Mittel, vorzugsweise
einer'Lampe oder einer Leuchtdiode ausgerüstet ist oder diese zum Ansprechen bringt
10. Schaltungsanordnung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzeigemittel,
vorzugsweise bei Batteriebetrieb, nach ihrem Ansprechen zwecks Stromersparnis automatisch nach
einem vorgegebenen Zeitraum, vorzugsweise durch eine eingebaute Kippstufe, abgeschaltet
werden.
11. Schaltungsanordnung nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstärker und/oder Schaltungsglieder
(1 bis 6) einzeln oder zu mehreren als integrierte, vorzugsweise monolithische Schaltkreise
ausgeführt sind.
Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung für einen Rundfunkempfänger mit monauraler Wiedergabe zur Regenerierung eines hinter dem Deemphasis-Glied,
vorzugsweise an der Tonband-Aufnah-
♦5 mebuchse, abgegriffenen, verzerrten Stereo-Multiplex-Signals,
das einen derart niedrigen Pegei und/oder eine so große Phasendrehung aufweist, daß
es für eine Dekodierung ungeeignet ist.
Bei dem üblichen Sendeverfahren zur Übertragung
stereophonischer Informationen wird eine mit einem aus einem Signalgemisch aus einem Summensignal,
zwei oder mehreren NF-Signalen, Seitenbändern von den mit Differenzsignalen zu den NF-signalamplitudenmodulierten
und unterdrückten Hilfsträgern und
einem Pilot-Signal halber Frequenz eines der Hilfsträgerseitenbänder
bestehenden Stereo-Multiplex-Signal
modulierte Hochfrequenz ausgestrahlt. Die stereophonische Information kann aus zwei getrennten
Kanälen für Links- und Rechts-Information oder mehreren solchen Kanalpaaren, beispielsweise bei
den als Quadrophonie bezeichneten Systemen, stammen. Bei zwei Kanälen mit Links- und Rechtsinformation
enthält ein solches Multiplex-Signal das Summensignal L+ R, die beiden Seitenbänder des mit
dem Differenzsignal L— R amplitudenmodulierten und dann unterdrückten Hilfsträger von 38 kHz und
ein Pilot-Signal mit 19kHz. Bei einer zu übertragenden höchsten NF-Frequenz von 15 kHz reicht das
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19712139602 DE2139602C3 (de) | 1971-08-03 | 1971-08-03 | Schaltungsanordnung zur Regenerierung eines Stereo-Multiplex-Signals |
| CH1074272A CH543198A (de) | 1971-08-03 | 1972-07-18 | Zusatzeinrichtung für einen FM-Rundfunkempfänger zur Regenerierung eines Stereo-Multiplex-Signals |
| GB3628172A GB1392117A (en) | 1971-08-03 | 1972-08-03 | Circuit arrangement for regeneration of a stereo multiplex signal |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19712139602 DE2139602C3 (de) | 1971-08-03 | 1971-08-03 | Schaltungsanordnung zur Regenerierung eines Stereo-Multiplex-Signals |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2139602A1 DE2139602A1 (de) | 1973-02-15 |
| DE2139602B2 DE2139602B2 (de) | 1973-08-02 |
| DE2139602C3 true DE2139602C3 (de) | 1974-02-21 |
Family
ID=5816070
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19712139602 Expired DE2139602C3 (de) | 1971-08-03 | 1971-08-03 | Schaltungsanordnung zur Regenerierung eines Stereo-Multiplex-Signals |
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| DE (1) | DE2139602C3 (de) |
| GB (1) | GB1392117A (de) |
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1971
- 1971-08-03 DE DE19712139602 patent/DE2139602C3/de not_active Expired
-
1972
- 1972-07-18 CH CH1074272A patent/CH543198A/de not_active IP Right Cessation
- 1972-08-03 GB GB3628172A patent/GB1392117A/en not_active Expired
Also Published As
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|---|---|
| CH543198A (de) | 1973-10-15 |
| DE2139602A1 (de) | 1973-02-15 |
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| DE2139602B2 (de) | 1973-08-02 |
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Legal Events
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|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) |