DE213701C - - Google Patents

Info

Publication number
DE213701C
DE213701C DENDAT213701D DE213701DA DE213701C DE 213701 C DE213701 C DE 213701C DE NDAT213701 D DENDAT213701 D DE NDAT213701D DE 213701D A DE213701D A DE 213701DA DE 213701 C DE213701 C DE 213701C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
needles
ring
jacket
edge
thread loop
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT213701D
Other languages
English (en)
Publication of DE213701C publication Critical patent/DE213701C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21HINCANDESCENT MANTLES; OTHER INCANDESCENT BODIES HEATED BY COMBUSTION
    • F21H3/00Manufacturing incandescent mantles; Treatment prior to use, e.g. burning-off; Machines for manufacturing

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 4/. GRUPPE
Zusatz zum Patente 206896 vom 29. März 1908.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 28. Juni 1908 ab. Längste Dauer: 28. März 1923.
Vorliegende Erfindung betrifft die weitere Ausbildung des durch Patent 206896 geschützten Verfahrens samt zugehörigem Apparate zum .Aufbinden von Glühlichtmänteln auf die Tragringe und bezweckt in erster Linie, den Glühlichtmänteln eine beliebig weite, eventuell bauchige Form zu geben und weiter den Mantel noch genauer auf den Tragring als nach dem Hauptpatent aufbinden zu können.
Erreicht wird dieser Zweck durch Benutzung von Nadeln mit nach innen umkippbaren Enden, die gestatten, nach Einsetzen des Tragringes in die geformte .Mantelöffnung und zwischen die Nadelspitzen sofort die Fadenschlinge zuzuziehen, wobei sie samt dem Mantelrand durch die sich gegen den Tragring umlegenden Nadeln gleichmäßig in die Nut des letzteren geleitet wird. Der Glühlichtmantel nimmt dabei eine vollkommen gleichmäßige eventuell bauchige Form an.
Weitere Verbesserungen am Apparate bezwecken, seine Handhabung zu vereinfachen und insbesondere das Aufbringen der Fadenschlinge zu erleichtern.
Die Zeichnung stellt den oberen Teil eines gemäß der Erfindung verbesserten Apparates im Schnitt in verschiedenen Zeitpunkten des Arbeitsvorganges dar.
Wie ersichtlich, sind die Spitzen 1 der in den Glühlichtmantel einstechenden Formnadeln d vom Nadelschafte gesondert hergestellt und durch Gelenke 2 so mit letzterem verbunden, daß sie sich nach innen umlegen können, und zwar dann, wenn die Nadeln nach Formen des Mantelrandes so weit hochgeschoben werden, daß ihre Gelenke 2 über den Oberrand des Formkörpers α gelangen.
Der Formdorn h hat nach der neuen Ausführungsform einen auf ihm verschiebbar und (eventuell z. B. mittels Stellschräubchen 4) feststellbaren Ring 5, der sich auf den Oberrand des Formkörpers α aufsetzen kann. Derselbe kann, entsprechend der Länge des herzustellenden Glühlichtmantels, in Übereinstimmung mit Einsatzstücken (g nach dem Hauptpatent) so eingestellt werden, daß er auf den Formkörperrand aufliegt, wenn die Stirnseite des Dornes h den Glühlichtmantel auf das oberste Einsatzstück drückt, oder es wird erst der Dorn bis an die Einsatzstücke gedrückt und dann der Ring 5 nachgeschoben.
Dieser Formring 5 trägt, am besten achsial parallel zu ihm verschiebbar, einen zweiten Ring 6, der vorteilhaft durch zwischengelegte Federn 7 von ersterem im Abstande gehalten oder frei beweglich ist; sein Mantel ist so be-

Claims (7)

messen, daß er außerhalb der Durchstichstelle der Nadeln sich auf den Oberrand des Formkörpers α aufsetzen kann, und zwar im gezeichneten Falle dann, wenn er unter Zusammendrücken der Feder 7 nach unten gedrückt wird. Die beiden Ringe 5 und 6 können auch aus einem Stücke hergestellt sein, in welchem Falle der äußere Ring zweckdienlich höher liegen soll als der innere, wie dies später erläutert ist. Der Zweck dieser Einrichtung soll bei der nun folgenden Beschreibung der Wirkungsweise erläutert werden. . . ' Der aufzubindende Glühlichtmantel wird in der im Hauptpatent beschriebenen Weise über den Formkörper α gezogen und dann der Dorn h eingeführt. Am Schlüsse dieser Bewegung setzt sich der Ring 5 auf den Oberrand des Formkörpers a auf, wodurch der nun im Innern des letzteren befindliche Teil unveränderbar festgelegt ist. Nun wird der Ring 6 herabgedrückt, welcher sich ebenfalls auf den Formkörperrand legt und den freiliegenden Teil des Glühlichtmantels festlegt (Fig. 1). Das Aufsitzen der Ringe ist nicht unbedingt notwendig, jedoch vorteilhaft, weil dann der zwischen den beiden Ringen 5 und 6 gelegene zu durchstechende Teil des Mantels gespannt und beiderseits der Nadeln festgehalten ist und diese bei dem nun erfolgenden Hochschieben unbedingt den Mantel ordnungsmäßig durchstechen müssen. Nun wird der Ring 6 vom Drucke befreit und in der aus dem Hauptpatente bekannten Art die Fadenschlinge k gebildet. Letztere wird dann über den die Nadelspitzen abdeckenden Ring 6 gelegt und darauf durch die unter ihm liegende Nut 8 (Fig. 2) leicht um die Nadelenden gezogen. Ist die solcherart aufgebrachte Fadenschlinge mäßig zugezogen, während die Fixiernadeln etwas zurückgezogen sind, so kann der Dorn d samt den Ringen 5 und 6 entfernt werden. Jetzt wird der Mantelrand in der bereits im Hauptpatente beschriebenen Art über die Nadelenden eingeschlagen, der Dorn h ein Stück eingeführt und sodann die Nadeln etwas hochgeschoben, so daß sich ihre Spitzen durch den umgelegten Mantelteil durchstechen und sich sodann nach innen umlegend einander nähern; hierauf wird nach Entfernen des Domes der Tragring 0 eingesetzt und die Fadenschlinge zugezogen. Hierbei legen sich die Nadelenden 1 weiter um, bis sie in die Nut des Tragringes greifen (Fig. 3), und leiten weiterhin die Fadenschlinge samt dem Mantelmateriale gleichmäßig gegen den Tragring, so daß der Mantel unter gleichmäßigem Einziehen faltenlos auf den letzteren aufgebunden werden muß, ohne seine bei der früheren Formung erhaltene weite (bauchige) Form zu verändern. Fig. 4 zeigt eine Ausführungsform der Einrichtung, bei welcher die langen Nadelschäfte d weggelassen sind und die umlegbaren kurzen Nadeln 1 unmittelbar von einem verschiebbaren Ring 9 getragen werden, durch dessen Verschieben sie in die entsprechenden Arbeitsstellen gebracht werden. Durch Benutzung dieser Einrichtungen beschleunigt sich der Aufbindevorgang bedeutend, insbesondere weil das Durchstechen der Nadeln und Aufbringen der Fadenschlinge wesentlich vereinfacht ist. Pateντ-Α νSprüche:
1. Verfahren zum Aufbinden von Glühlichtmänteln auf die Tragringe nach Patent 206896, dadurch gekennzeichnet, daß unter Benutzung von umlegbaren Formnadeln oder Nadeln mit nach innen umkippbaren Spitzen die Bindfadenschlinge unmittelbar nach dem Einsetzen des Tragringes zügezogen und durch die sich hierbei nach innen umlegenden Nadeln oder Nadelspitzen das Material des Glühlichtmantels samt der Fadenschlinge in die Nut des Tragringes geleitet wird und daselbst den Rand des Mantels festhält.
2. Zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch 1 ein Apparat gemäß Anspruch 2 des Patents 206896, dadurch gekennzeichnet, " daß die Spitzen der Formnadeln mit den Schäften derselben derart gelenkig verbunden sind, daß sie bei entsprechender Hochstellung nach innen kippen und den von ihnen erfaßten Mantelrand gleichmäßig gegen den Tragring lenken können. .
3. Ausführungsform des Apparates nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Nadeln unmittelbar mit dem sie tragenden Ring kippbar verbunden sind (Fig. 4).
4. Apparat nach Patent 206896 und nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch einen auf dem Formdorn angeordneten Druckring (5), welcher, sobald er auf den Formkörper aufzusitzen kommt, den über denselben überhängenden Mantelrand festklemmt, um beim Einstechen der Formnadeln ein Verziehen des Mantels zu verhindern, und im Falle des Anspruchs 3 auch noch das vorzeitige Umkippen der Nadeln. verhindert. .
5. Apparat nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckring auf dem Formdorn achsial verschiebbar und feststellbar ist.
6. Apparat nach Anspruch 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckring einen zweiten etwas weiteren Ring trägt, der außerhalb der Durchstichstelle der Nadeln oberhalb des Formkörperrandes
endet und zwischen sich und letzterem eine Nut zum leichten Einlegen der Fadenschlinge um die Nadeln schafft.
7. Apparat nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckring (6) gegenüber dem Druckring (5) eine selbständige Höhenbewegung ausführen kann, um sich während des Durchstechens der Nadeln auf den Formkörperrand zu legen und den überhängenden Mantelteil zu spannen, dadurch ein sicheres, gleichmäßiges Durchtreten der Formnadeln bewirkend.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT213701D Active DE213701C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE213701C true DE213701C (de)

Family

ID=475324

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT213701D Active DE213701C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE213701C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2949389C2 (de) Klammernähgerät zum Zusammennähen von Hautgewebe
DE3924291A1 (de) Vorrichtung zur entnahme von gewebeproben
DE3102867A1 (de) Vorrichtung zur verformen des endabschnittes eines rohres
DE2745517A1 (de) Faltmaschine fuer konfektionserzeugnisse
DE69309691T2 (de) Vorrichtung zum versehen eines medizinischen stabes mit einer hülle
DE271657C (de) Vorrichtung zum Stutzen der Wandungen und Abschließen von Körperhöhlen insbesondere als Pessar dienend
DE213701C (de)
EP0114397A1 (de) Aus geraffter schlauchförmiger Hülle bestehender Hohlstab mit Verschlusselement
AT42160B (de) Verfahren und Apparat zum Aufbinden von Glühlichtmänteln auf die Tragringe.
DE2261277A1 (de) Verfahren zum herstellen von ein druckgas enthaltenden patronen und vorrichtung zur durchfuehrung dieses verfahrens
DE2605460A1 (de) Vorrichtung zum automatischen befestigen von klammerboegen oder -stuetzen in der kieferorthopaedie
DE2142175C3 (de) Webkettenknüpfmaschine
DE206896C (de)
DE3405445A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum verschliessen der oeffnung von z.b. zellulosehaltigen darm- oder kunstdarmschlaeuchen
DE1228795B (de) Vorrichtung zur automatischen Anbringung und Festlegung der Wulstkerne ueber einem Reifengewebeband
DE2704216C2 (de) Verfahren und Vorrichtung zur automatisierten Herstellung von Kerzen
DE1288944B (de) Verfahren zum Raffen von kuenstlichen Wursthuellen
DE835383C (de) Schlauchklemme
DE322966C (de) Einfaedelvorrichtung
DE959508C (de) Nadelstange fuer Naehmaschinen
AT38745B (de) Verfahren und Apparat zum Aufbinden von Glühlichtmänteln auf die Tragringe.
DE282217C (de)
DE373485C (de) Vorrichtung zum Spleissen und Vulkanisieren von Luftradreifen
AT134691B (de) Verfahren und Vorrichtung zum Aufziehen elastischer Kapseln auf Flaschen.
DE1181116B (de) Pneumatisch betaetigtes Geraet zum Anbringen von C-foermigen Klammern um das zusammen-gedrehte oder -geraffte Ende von Beuteln oder Saecken