DE213260C - - Google Patents

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DE213260C
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spindle
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long
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06BTREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
    • D06B23/00Component parts, details, or accessories of apparatus or machines, specially adapted for the treating of textile materials, not restricted to a particular kind of apparatus, provided for in groups D06B1/00 - D06B21/00
    • D06B23/04Carriers or supports for textile materials to be treated
    • D06B23/042Perforated supports

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)
  • Paper (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE Sa. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 23. September 1908 ab.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung
bildet eine Aufsteckspindel (Copsspindel), die für die Behandlung von Kötzern (Copsen) mit kreisenden Flüssigkeiten, Gasen, Dämpfen usw.
bestimmt ist.
Derartige Spindeln besaßen bisher die Form eines an der Außenseite mit Längsrillen versehenen Vollkegels, auf welchen die Kötzer aufgesteckt wurden. Die Oberfläche der
ίο Längsrille diente hierbei dem Flüssigkeitsaustausch mit der Innenseite des Kötzers.
Bei diesen Aufsteckspindeln zeigte sich nun der Übelstand, daß in den Längskanälen sich von den Kötzern losgelöste Fasern, Schmutz
u. dgl. absetzten, wodurch teilweise bzw. gänzliche Störungen im Flüssigkeitsumlauf bedingt waren.
Andererseits sind auch bereits für die Behandlung von Kötzern durchlochte oder mit Schlitzen versehene Hohlspindeln bekannt. Bei diesen ist der Flüssigkeitsaustausch derart, daß die Flotte in die hohle Spindel eintritt und durch die Löcher oder Schlitze in den Kötzer strömt. Beim Umschalten nimmt die Flotte den entgegengesetzten Weg. Hierbei zeigt sich aber der Nachteil, daß mitgeführte Fasern sich langsam, und zwar meist gegen die Spitze zu, im Innern der Spindel festsetzen, wodurch die Löcher und Schlitze der Spindel verstopft werden, so daß der Kreislauf an diesen Stellen aufgehoben wird. Ein weiterer Nachteil dieser letzteren Spindel ist, daß dieselbe nur so weit perforiert sein darf, als der Kötzer lang ist, weil sonst die Flüssigkeit den Weg durch die nicht vom Kötzer bedeckten Löcher nimmt, infolgedessen der Umlauf der Flotte durch den Kötzer nur ein sehr unvollkommener ist, sowie daß die oben erwähnten Ablagerungsstoffe sich aus dem Innern der Spindel nur außerordentlich schwierig bzw. gar nicht entfernen lassen.
Diesen Übelständen hilft die neue Spindel insofern ab, als der Weg, den die Flotte nehmen muß, weder bloß an der Oberfläche der Spindel, wie bei der eingangs erwähnten ersten Art nur mit Längskanälen, noch auch nur im Innern eines perforierten, schwer zugänglichen Hohlkörpers, wie bei der zweiten Art, entlang geht, sondern daß die Flotte aus dem Innern der Zuführungsleitung durch eine kurze Rohrleitung im Nippel durch lange breite Schlitze unmittelbar frei in den unteren Teil des Kötzers eintritt. Das obere Ende der Schlitze mündet in je einen Kanal aus, welcher bis an die Spitze der im oberen Teil als Vollkörper ausgebildeten Spindel allmählich sich verflachend verläuft. Der Übertritt der Flüssigkeit o. dgl. ist auf diese Weise am unteren starken Ende des Copses am größten und nimmt nach der Spitze zu infolge der Verjüngung der Spindel und der Kanäle entsprechend der nach oben sich verringernden Dicke des Kötzers ab. Auf diese Weise wird der Kötzer energisch und gleichmäßig behandelt, während Ablagerungen von Fasern in den Kanälen so gut wie ausgeschlossen sind.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer beispielsweisen Ausführungsform veranschaulicht, und zwar ist:
Fig. ι eine Vorderansicht (Kötzer nur punktiert angedeutet),
Fig. 2 ein Schnitt längs der Linie A-B der Fig. i,
Fig. 3 ein Schnitt längs der Linie C-D der Fig. i.
Auf dem Beiestigungsnippel α erhebt sich die Spindel b in Form eines Kegels. Die Farbflotte z. B. strömt nun durch das Rohr c in den unteren Hohlraum der Spindel, ergießt sich durch die langen und breiten offenen Schlitze d unmittelbar in den unteren Teil des darübergesteckten Kötzers und nimmt andererseits ihren Weg auch durch die oben in dem als Vollkörper ausgebildeten Teil der Spindel an die Schlitze d sich anschließenden Kanäle e, um auf diese Weise auch auf den oberen Teil des Kötzers zur Wirkung zu gelangen. Durch Umschalten kann die Flotte auch auf dem entgegengesetzten Wege geleitet werden. Die Anzahl der Schlitze und der sich an diese anschließenden Kanäle ist beliebig.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Aufsteckspindel für die gleichmäßige Behandlung von Kötzern mit umlaufenden Flüssigkeiten, Gasen oder Dämpfen, dadurch gekennzeichnet, daß die Spindel (b) am unteren hohlen Ende lange und breite Schlitze ■ (d) aufweist, an deren obere Enden sich im oberen, als Vollkörper ausgebildeten Teil der Spindel Längskanäle (e) anschließen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT213260D Active DE213260C (de)

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DE (1) DE213260C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4540077A (en) * 1981-09-28 1985-09-10 Honda Giken Kogyo Kabushiki Kaisha Clutch cooling device

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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