DE21302C - Zusammenlegbarer Fahrstuhl - Google Patents
Zusammenlegbarer FahrstuhlInfo
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- DE21302C DE21302C DENDAT21302D DE21302DA DE21302C DE 21302 C DE21302 C DE 21302C DE NDAT21302 D DENDAT21302 D DE NDAT21302D DE 21302D A DE21302D A DE 21302DA DE 21302 C DE21302 C DE 21302C
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- hinges
- seat part
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Links
- 206010023230 Joint stiffness Diseases 0.000 claims 1
- 238000005034 decoration Methods 0.000 claims 1
- 230000000994 depressogenic effect Effects 0.000 claims 1
- 230000001960 triggered effect Effects 0.000 claims 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
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- 230000005484 gravity Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47C—CHAIRS; SOFAS; BEDS
- A47C4/00—Foldable, collapsible or dismountable chairs
- A47C4/04—Folding chairs with inflexible seats
- A47C4/08—Folding chairs with inflexible seats having a frame made of wood or plastics
- A47C4/10—Folding chairs with inflexible seats having a frame made of wood or plastics with legs pivotably connected to seat or underframe
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Wood Science & Technology (AREA)
- Handcart (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Fig. ι beiliegender Zeichnung zeigt die Seitenansicht
des Fahrstuhles,
Fig. 2 den Verticalschnitt nach I-T, Fig. 1,
Fig. 3 den theilweisen Längenschnitt,
Fig. 4 Detail dazu;
Fig. s veranschaulicht eine Vorderansicht der Vorderradparthie,
Fig. 6 den Längenschnitt des Stuhles in zusammengelegtem Zustande,
Fig. 7 den Querschnitt dazu.
An diesem Fahrstuhl sind alle einzelnen Hauptbestandtheile, als Rücken- und Armlehnen,
Hinterräder, Fufstritt mit Vorderrad, nicht fest, sondern beweglich mit dem kastenförmigen Sitztheil
A verbunden.
Die Rückenlehne B ist mit dem Sitztheil A durch- zwei doppelgelenkige Scharniere α verbunden
und wird als Lehne aufrechtstehend gehalten durch die Haken bb, die in Oesen cc
eingreifen, welche aufsen an den Armlehnen C sitzen. Diese letzteren sind je mit einem
Scharnier d an dem Sitztheil A befestigt und erhalten in aufgerichtetem Zustande gegen seitliche
Verschiebung Sicherheit durch je zwei Zapfen e und e1, von denen e in die Seitenwand
des Sitztheiles A und e1 in die Rückenlehne
eingreift. Werden die Haken bb gelöst, so kann man die Armlehnen CC hinten etwas
heben, wie in Fig. 3 punktirt gezeichnet; dadurch kommen die Zapfen e und e1 aufser
Eingriff, und lassen sich dann die Armlehnen mittelst der Scharniere d nach innen auf- den
Sitz niederlegen, wie Fig. 6 und 7 zeigen.
Um die Rückenlehne B umzulegen, wird dieselbe zunächst nach vorn geneigt, dann um
das obere Gelenk der Scharniere α gedreht und schliefslich unter gleichzeitigem Zurückdrücken
vollends niedergelegt und nimmt dann die Lage, wie Fig. 6 und 7 zeigen, ein. Um die
Rückenlehne in dieser Lage festzuhalten, werden die Haken bb über die Zapfen//, Fig. 7,
gedrückt, die an entsprechenden Stellen der Seitenwände des Sitztheiles angebracht sind.
Die beiden Hinterräder DD drehen sich um Achszapfen, welche mit den federnden Stützen g g
zusammenhängen. Jede dieser Stützen ist um zwei Scharniere hh nach dem Innern des Sitztheiles
A drehbar. Aufgerichtet tragen diese Stützen ,f g über sich die Seitenwände des Sitztheiles
und werden ihrerseits wieder durch je eine mit Steifgelenk versehene Strebe i gehalten,
welche mit ihrem vorderen Ende über einen schwalbenschwanzförmigen Vorsprung in der
Stütze g, Fig. 2, greift, während das hintere Ende durch ein um einen Zapfen drehbares
Gelenk k, Fig. 2, an der Seitenwand des Sitztheiles A befestigt ist, welche dem von der
Strebe gehaltenen Rade gegenüberliegt.
Die an dem Sitztheil A hängenden Theile der Scharniere h h sind je in einer kreisbogenförmigen
Nuth in der Innenwand des Seiten^ theiles verschiebbar. Der Zweck dieser Construction
ist der, die Achspunkte der Räder, wenn dieselben aufgerichtet sind, möglichst weit
hinten unter dem Sitztheil zu placiren, damit durch Davorliegen des Schwerpunktes des mit
einem Kinde belasteten Fahrstuhles dem Hintenüberfallen desselben vorgebeugt wird.
Um die Hinterräder DD für den bequemeren Transport oder die Aufbewahrung in das Kasteninnere des Sitztheiles A zu bringen, sind zunächst
durch Einknicken des Steifgelenkes die
Claims (7)
- beiden Streben ii von den Stützen gg zu lösen und vermittelst Drehens des Gelenkes k auf den Boden des Kastens, also auf die Innenseite des eigentlichen Sitzes, niederzulegen. Hierauf wird zunächst das eine Rad mit der Stütze g etwas nach innen geneigt und die Scharniertheile h h in den bogenförmigen Nuthen möglichst weit gegen den Sitz hin geschoben und schliefslich das Rad mit der Stütze umgelegt; in der gleichen Weise verfährt man dann mit dem zweiten Rad; beide Räder zusammen mit den Stützen gg und den Streben ii sind auf diese Weise im Sitztheil A untergebracht, wie in Fig. 6 und 7.Das Vorderrad E sitzt zwischen einer Gabel /, die ihrerseits mit einem Zapfen in dem Querstück m steckt. An der Gabel / sitzt die Stellscheibe n, in welche ein Zapfen der Feder ο eingreift, wodurch das Rad E in der zum Fahren erforderlichen Lage erhalten wird, Fig. 1 und 5.Das Querstück in ist mit seinen beiden Enden drehbar in den Seitenschienen des Fufstrittes F gelagert. Mit dem Querstück m ist der Fufsschutz G fest vereinigt. Das Querstäbchen p in demselben ist in Schlitzen des Rahmenstückes q vertical beweglich und greift mit seinen über das Rahmenstück q hinausstehenden Enden in die Nuthen der plattenförmigen Verbreiterungen der Seitenschienen des Fufstrittes F ein, wodurch die verticale Stellung der Gabel / mit dem Vorderrad E bestimmt wird. Die zwischen das Rahmenstück q und das Querstäbchen / eingefügte Verzierung r wirkt als Feder und drückt die Enden von ρ fest in die Nuthen der Seitentheile des Fufstrittes.Wird die Feder ο so weit niedergedrückt, dafs ihr Zapfen nicht mehr in die Scheibe η eingreift, so läfst sich die Gabel / mit dem Rad E um 900 wenden. Löst man dann durch Aufwärtsdrücken des Querstäbchens / die Arretirung des Querstückes 711 aus, so kann man mit demselben die vorher gewendete Gabel / mit dem Rad E nach innen unter den Fufstritt F umlegen, wie in Fig. 6 und 7.Der Fufstritt F ist durch zwei Scharniere ss mit der Unterkante des Sitztheiles A verbunden. Der an F sitzende Theil dieser Scharniere ist scheibenförmig verbreitert. Diese Verbreiterung enthält zwei Einschnitte, in deren einen die Nase der Feder t eingreift, wenn der Fufstritt zum Fahren aufgeschlagen ist, während der Eingriff der Feder in den zweiten Einschnitt den Fufstritt in eingeschlagenem Zustande, wie in Fig. 6, festhält. Die Auslösung der Feder / wird durch den Winkelhebel 11 bewirkt, der sich selbstständig um die Achse des Scharniers ί drehen läfst.Paten τ-An s ρ rüche:An dem dargestellten und beschriebenen Fahrstuhl die dessen Zusammenlegbarkeit bezweckenden Theile:r. An der Rückenlehne B deren durch zwei doppelgelenkige Scharniere α hergestellte Verbindung mit dem Sitztheil A im Verein mit den Haken b, durch welche sich die Lehne ohne weiteres aufrichten oder umlegen und in beiden Lagen festhalten läfst.
- 2. An den Seitenlehnen C, deren Verbindung mit dem Sitztheil A mittelst Scharnieres d, durch welche sich dieselben umlegen und aufrichten und in letzterem Zustand im Zusammenhang mit den Zapfen e und e1 und der Oese c mit Sitztheil A und Rückenlehne B kuppeln lassen.
- 3. An den Hinterrädern D D deren Placirung an Stützen g, die an in bogenförmigen Nuthen verschiebbaren Scharnieren h nach dem Kastenraum in A um- und eingelegt werden können, wobei durch die Verschiebbarkeit der Scharniere h in bogenförmigen Nuthen zugleich eine gröfsere Stabilität des Fahrstuhles gegen Ueberkippen erreicht wird.
- 4. Die Arretirung der Hinterräder D in aufgerichtetem Zustande durch die über schwalbenschwanzförmige .Vorsprünge der Stützen g greifenden, mit Steifgelenk versehenen Streben i, die ihrerseits durch ihre Verbindung mit den Seitenwänden des Sitzinnerem mittelst der an Zapfen drehbaren Scharniere k gewendet und in den Kasten A niedergelegt werden können.
- 5. Die Drehbarkeit der Gabel / im Querstück m in Verbindung mit deren Arretirung mittelst der in die Stellscheibe η eingreifenden Feder 0 zwecks Veränderung der Stellung des Vorderrades E.
- 6. Im Zusammenhange mit unter 5. Genanntem die Drehbarkeit des Querstückes m in den Seitentheilen des Fufstrittes in Verbindung mit dessen Feststellung durch das von der federnden Verzierung r in Nuthen eingedrückte Querstäbchen /2, um das Vorderrad in der zum Fahren erforderlichen Lage feststellen oder durch Auslösen der beiden Arretirungen ο und p wenden und unten den Fufstritt F umlegen zu können.
- 7. Die Verbindung des Fufstrittes F mit Sitztheil A durch Scharniere s, die mittelst der durch den Winkelhebel u auszulösenden Federn t arretirt werden, um den Fufstritt sowohl zum Fahren aufgeschlagen als auch unter dem Sitztheil umgelegt festzuhalten.Hierzu I Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE21302C true DE21302C (de) |
Family
ID=297993
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT21302D Active DE21302C (de) | Zusammenlegbarer Fahrstuhl |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE21302C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE951665C (de) * | 1953-04-08 | 1956-10-31 | Gert Schladebach | Zusammenlegbarer dreiraedriger Krankenfahrstuhl |
| US4002361A (en) * | 1973-01-23 | 1977-01-11 | Willy Laufenburg | Window fastener |
-
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- DE DENDAT21302D patent/DE21302C/de active Active
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE951665C (de) * | 1953-04-08 | 1956-10-31 | Gert Schladebach | Zusammenlegbarer dreiraedriger Krankenfahrstuhl |
| US4002361A (en) * | 1973-01-23 | 1977-01-11 | Willy Laufenburg | Window fastener |
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