DE212975C - - Google Patents

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DE212975C
DE212975C DENDAT212975D DE212975DA DE212975C DE 212975 C DE212975 C DE 212975C DE NDAT212975 D DENDAT212975 D DE NDAT212975D DE 212975D A DE212975D A DE 212975DA DE 212975 C DE212975 C DE 212975C
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DE
Germany
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spindle
shear
drum
shearing
shift
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Expired
Application number
DENDAT212975D
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Publication of DE212975C publication Critical patent/DE212975C/de
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D02YARNS; MECHANICAL FINISHING OF YARNS OR ROPES; WARPING OR BEAMING
    • D02HWARPING, BEAMING OR LEASING
    • D02H3/00Warping machines
    • D02H3/02Sectional warpers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Scissors And Nippers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
■- M 212975 . KLASSE 86«. GRUPPE
in GROSZENHAIN i. S.
Die bekannten Konusschermaschinen, bei welchen die Bänder nacheinander in hohlzylindrischen Schichten oder Lagen (I, II, III in Fig. i) auf die Schertrommel aufgebracht werden, sind so eingerichtet, daß beim Scheren das Scherblatt durch eine Spindel und ein Schaltgesperre seitlich verschoben wird, während beim Bäumen, also bei der Übertragung der Kette von der Schertrommel auf den
ίο Kettbaum die Schertrommel unter Mitwirkung der Spindel und des Schaltgesperres in genau demselben Maß wie beim Scheren das. Scherblatt, doch im entgegengesetzten Sinne verschoben wird.
Dieselben Bewegungen finden auch bei der vorliegenden Konusschermaschine statt; sie zeichnet sich aber dadurch aus, daß die Verschiebung der Schertrommel beim Bäumen mittels des beim Scheren die Scherblattbewegung vermittelnden Schalt- und Schraubengetriebes lediglich dadurch herbeigeführt wird, daß die Schraubenspindel in einem unbeweglichen Ständer festgelegt wird: Während sich beim Scheren die Spindel in der am Schertrommelgestell un verschiebbar drehbaren Mutter verschob und folglich den Scherblattschlitten längs der Trommelachse bewegte, liegt jetzt beim Bäumen die Spindel fest, so daß sich durch Drehung der Mutter beim Weiterarbeiten des Schaltwerkes das ganze Schertrommelgestell längs der ruhenden Spindel verschieben muß.
Fig. ι zeigt eine mit der Erfindung ausgerüstete Schermaschine in einem Teilaüfriß.
Fig. 2 ist ein Längsschnitt durch das Schaltgesperre in vergrößertem Maßstab, Fig. 3 gehört als Kopfansicht und Fig. 4 als Teilgrundriß zu Fig. i.
Es bezeichnet 1 die auf dem Fahrgestell 2 gelagerte Schertrommel, längs welcher in bekannter Weise die Spindel 3 undrehbar verschiebbar ist. Mit der Spindel kann durch die Klemmvorrichtungen 4, 5 der Schlitten 6 des Scherblattes 7 in der gewohnten Weise gekuppelt werden.
Bekannt ist auch das Schaltgesperre zur Verschiebung der Spindel mit dem Scherblatt. Es besteht aus der die Spindel umfassenden, im Lager 8 am Gestell 2 gehaltenen Trommel 9 mit Sperrad 10 und dem um die Trommelnabe drehbaren Klinkenhebel 11, welcher mit einer Kurbel 13 auf der Trommelachse durch eine Schubstange 14 verbunden ist. In der Trommel 9 bilden die durch Federn gegeneinander getriebenen Gewindebacken 15 ein sogenanntes Mutterschloß. Durch absatzweise Teildrehung der geschlossenen Mutter wird die an der Drehung gehinderte Spindel 3 und mit ihr das Scherblatt in der bekannten Weise verschoben.
Soll aber nach dem Scheren und zum Zwecke des Bäumens die Schertrommel verschoben werden, so bedarf es nur der Festlegung des hervortretenden Endes der Spindel 3 an einem außerhalb des Fahrgestelles 2 angeordneten Festpunkt. Diesen bietet der Ständer 16 mit der Klemmvorrichtung 17 dar. Erfolgte beim Scheren eine Längsverschiebung
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der Spindel gegen das ruhende Schertrommelgesten, weil ja alle Bewegungen innerhalb der vom Schertrommelgestell 2 getragenen Teile vor sich gingen und mithin eine Verschiebung des Schertrommelgestelles ausgeschlossen war, so muß sich jetzt — nach der Festlegung der Spindel an einem ' außerhalb des Fahrgestelles liegenden Festpunkt — das Fahrgestell an der Spindel entlang arbeiten, wenn das Schaltgesperre erneut in Bewegung gesetzt wird.
Natürlich muß vorher der Scherrahmenschlitten 6 von der Spindel entkuppelt werden.
Das Mutterschloß 15 kann durch den bekannten Kegel 18 unwirksam gemacht werden, damit das Scherblatt durch Verschiebung mit der Spindel an gewünschter Stelle angesetzt werden kann.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Konusschermaschine mit achsialer Verschiebung der Schertrommel beim Bäumen durch das die Scherblattbewegung vermittelnde Schalt- und Schraubengetriebe (11, 10, 9, 15), dadurch gekennzeichnet, daß diese Verschiebung durch Festlegen der vom Scherblattschlitten gelösten Schraubenspindel (3) in einem unbeweglichen Ständer (16, 17) erfolgt, indem sich dann die Mutter (15) des Schraubengetriebes mit dem an ihr hängenden Schertrommelgestell beim Weiterarbeiten des Schaltwerkes längs der Spindel (3) verschiebt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT212975D Expired DE212975C (de)

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DE212975C true DE212975C (de) 1900-01-01

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