DE212971C - - Google Patents
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- DE212971C DE212971C DENDAT212971D DE212971DA DE212971C DE 212971 C DE212971 C DE 212971C DE NDAT212971 D DENDAT212971 D DE NDAT212971D DE 212971D A DE212971D A DE 212971DA DE 212971 C DE212971 C DE 212971C
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- bunkers
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- deck
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- 241000273930 Brevoortia tyrannus Species 0.000 claims description 32
- 239000003245 coal Substances 0.000 claims description 11
- 229920000136 polysorbate Polymers 0.000 claims description 6
- 238000000605 extraction Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B63—SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
- B63B—SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING
- B63B25/00—Load-accommodating arrangements, e.g. stowing, trimming; Vessels characterised thereby
- B63B25/02—Load-accommodating arrangements, e.g. stowing, trimming; Vessels characterised thereby for bulk goods
- B63B25/04—Load-accommodating arrangements, e.g. stowing, trimming; Vessels characterised thereby for bulk goods solid
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- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
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- Warehouses Or Storage Devices (AREA)
Description
VnaefuiM b&z SaAvwviXifvx
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-' M 212971 KLASSE 65«. GRUPPE
DUISBURGER MASCHINENBAU-AKT.-GES. vorm. BECHEM & KEETMAN in DUISBURG.
Kohlenübernahme-Einriclituiig für Schiffe.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 17. November 1905 ab.
Die Erfindung betrifft eine Kohlenübernahme-Einrichtung
für Schiffe, insbesondere Kriegsschiffe, bei denen das Füllen der Unterbunker von den Zwischendecksbunkern aus
geschieht und die Entnahme der Kohlen für die Kessel hauptsächlich aus den Zwischendecksbunkern
erfolgt.
Die Erfindung besteht darin, daß zwischen Oberdeck und Zwischendeck, und zwar ober-
lp halb der Zwischendecksbunker besondere Behälter
zur Aufnahme der Kohlen aus dem Kohlendampfer angeordnet sind, welche sich nach den Zwischendecksbunkern und gegebenenfalls
auch nach den Seitenbunkern hin entleeren können.
Die Behälter sind in ihrem unteren Teil mit schrägen Wandungen versehen, so daß sie
die Bewegung der Kohlen zur Beschickungsöffnung hin erleichtern. Zwecks Vergrößerung
der Einwurföffnung ist die Außenwand des Behälters oberhalb des Oberdecks ausklappbar
eingerichtet.
Falls die Seitenbunker von den Zwischendecksbunkern durch ein schräges mit Ver-Schlußöffnung
versehenes Längsschott getrennt sind, so werden die Behälter über diesem angeordnet
und mit einer verschließbaren Auslaßöffnung über der Öffnung der Schrägwand
versehen, daß die Beschickung des Seiten bunkers unmittelbar von dem Behälter aus
erfolgen kann. Die Auslaßöffnung der Behälter dient dann auch zur Beschickung des
oberhalb der Schrägwand gelegenen Raumes des Zwischendecksbunkers.
Auf der Zeichnung stellt Fig. 1 den Querschnitt durch ein Kriegsschiff mit einem
Kohlenschiff in schematischer Darstellung dar.
Fig. 2 ist eine besondere Ausführungsart des Behälters.
Die Bunker 1 sind seitlich von den Maschinen- oder Kesselräumen angeordnet. Über
ihnen befinden sich die Zwischendecksbunker 2, seitlich von diesen die Seitenbunker 3. ■ Die
Seitenbunker 3 sind von den Zwischendecksbunkern 2 durch Schrägwände 4 getrennt, in
denen sich wasserdichte Türen 5 befinden. In den Zwischendecksbunkern 2 sind Hängebahnen
6 oder andere Förderbahnen angeordnet, die dazu dienen, die Kohlen in den Zwischendecksbunkern zu verteilen und den
Seiten- und Längsbunkern zuzuführen. Der Seitenbunker 3 ist in der Weise gebildet, daß
die Wand 4 von dem Knick des Panzerdecks bis zu dem darüber gelegenen Deck schräg
aufwärts steigt. Die Tür 5 kann so angeordnet und so groß sein, daß die Hänge- oder
Förderwagen in den Bunker 3 hineinfahren oder in solche Stellung fahren können, daß
die Entleerung leicht vor sieht geht.
Über den Zwischendecksbunkern 2 und in Verbindung mit ihnen sind die Behälter 7
angeordnet, die durch Verschlüsse 8 mit den Kohlenbunkern 2 in Verbindung stehen. Der
obere Teil 9 des Behälters 7 ist nach Außenbord um den Drehpunkt 10 ausschwingbar
angeordnet. Bei der nach außen geklappten ■ Stellung dieses Teiles 9 (in Fig. 1 rechts in
vollen Linien dargestellt) bildet dieser Teil 9
eine nach außen bis zur Bordwand reichende Verbreiterung des Behälters. Hierdurch wird
die Beschickungsoberfläche des Behälters vergrößert und das Entleeren der Förderbehälter
Ii oder irgendeiner andern Fördervorrichtung erleichtert. Bei dem dargestellten Beispiel
ist angenommen, daß das Kohlenschiff 12 einen Auslegerkran 13 trägt, so daß die Kohlen
unter Benutzung einer Laufkatze mittels des Förderbehälters 11 beliebiger Art in den Behälter
7 geführt werden können.
Nach Beendigung der Beschickung läßt sich der Teil 9 in die links gezeichnete Stellung
zurückklappen.
Unterhalb des ausklappbaren Teiles 9 ist in der schrägen Wandung des Behälters eine
Klappe 14 angeordnet, die um den Zapfen 15
drehbar ist. Wird diese Klappe geöffnet (wie in der Zeichnung 1 rechts punktiert angegeben
ist), so können die Kohlen durch den Seitenkanal 16 in den Eckraum 17 des Zwischendecksbunkers
2 fallen oder, wenn die Tür 5 der Bunkerwand 4 geöffnet ist, unmittelbar in den Seitenbunker 3.
Bei der Anlage besteht ferner die Möglichkeit, daß die Kohlen durch die Öffnung 8
des Sammelbehälters unmittelbar in die Transportgefäße geleitet werden, z. B. in den MuI-denkippwagen
18. Mittels dieser Wagen können die Kohlen in der Längsrichtung und in
der Querrichtung befördert werden.
In Fig. 2 ist eine andere Ausführungsform des Behälters 7 dargestellt, dessen Unterteil
in vier Trichter 19 übergeht, welche einzeln durch Verschlüsse 8 abschließbar sind. Diese
Anordnung bietet eine weitere Erleichterung bei der Zuführung und Weiterleitung der
Kohlen.
Claims (3)
1. . Kohlenübernahme - Einrichtung für Schiffe, insbesondere Kriegsschiffe, dadurch
gekennzeichnet, daß oberhalb der Zwischendecksbunker (2) ein Sammelbehälter (7) angeordnet
ist, der mit dem Zwischendecksbunker abschließbar verbunden ist und in
den die Kohlen vom Kohlenschiff gebracht werden, so daß von dem Behälter aus die
Beschickung der Zwischendecksbunker und weiterhin auch die der übrigen Bunker erfolgen
kann.
2. Kohlenübernahme-Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
der über dem Oberdeck befindliche Teil (9) der Behälter nach außen gekippt werden
kann, um die Beschickungsfläche des Behälters zu vergrößern.
3. Kohlenübernahme-Einrichtung gemäß Anspruch 1 für solche Schiffe, insbesondere
Kriegsschiffe, bei denen die Zwischendecksbunker von den Seitenbunkern durch ein
schräges mit einer Öffnung versehenes · Schott getrennt sind, dadurch gekennzeichnet,
daß die Sammelbehälter, welche oberhalb der in dem schrägen Schott angeordneten
öffnungen 5 liegen, . außer in den Raum 2, nach öffnen dieser Türen 5
auch direkt in den Zwischendecksseitenbunker entleert werden können.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE212971C true DE212971C (de) |
Family
ID=474668
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT212971D Active DE212971C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE212971C (de) |
-
0
- DE DENDAT212971D patent/DE212971C/de active Active
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