DE212941C - - Google Patents

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DE212941C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21SNON-PORTABLE LIGHTING DEVICES; SYSTEMS THEREOF; VEHICLE LIGHTING DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLE EXTERIORS
    • F21S13/00Non-electric lighting devices or systems employing a point-like light source; Non-electric lighting devices or systems employing a light source of unspecified shape
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21WINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASSES F21K, F21L, F21S and F21V, RELATING TO USES OR APPLICATIONS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS
    • F21W2107/00Use or application of lighting devices on or in particular types of vehicles
    • F21W2107/10Use or application of lighting devices on or in particular types of vehicles for land vehicles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Non-Portable Lighting Devices Or Systems Thereof (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 20 c. GRUPPE
COMPAGNIEINTERNATIONALE
in PARIS.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 8. Juli 1908 ab.
Vorliegende Erfindung betrifft eine Stellvorrichtung für die Gaslampen in Eisenbahnwagen mit einer an dem Lampenhahn angreifenden doppelten Schnur und besteht darin, daß die Schnur mit ihren Enden an zwei genuteten Scheiben angreift, von denen die obere mit dem Hahnkörper fest verbunden ist, während die untere auf einer einen Stellhebel tragenden Achse sitzt und als Kapsel
ίο mit einer Regelungsvorrichtung für die Schnurspannung ausgebildet ist. Zweckmäßig werden die.Schnüre an der Außenwand der Abteile von Durchgangswagen in Rillen oder Rohren angeordnet, so daß die Achse des im Innern des Abteils anzubringenden Stellhebels in der Abteilwand lagert. Für die Schlafwagenabteile mit übereinanderliegenden'Betten kann die Erfindung noch so ausgestattet werden, daß die in der Nähe des einen Bettes vorgesehene Stellscheibe zwei Rillen besitzt und durch eine endlose Schnur mit einer zweiten, in der Nähe des anderen (oberen oder unteren Bettes) angeordneten Stellscheibe verbunden ist.
In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 ein Schema der Gesamteinrichtung, während Fig. 2 einen Vertikalschnitt der Antriebsscheibe und des Hahnes, Fig. 3 dagegen eine Vorderansicht ohne Schutzkasten des Hahnes und nach Abnahme des Deckels der Scheibe darstellt. Fig. 4 zeigt die Schnurleitung bei Richtungsänderungen und Fig. 5 die Stellscheibenanordnung in Schlafwagenabteilen mit übereinanderliegenden Betten.
In Fig. ι bezeichnet a die Scheidewand, welche ein Abteil b von einem Gang c trennt. Die Gaslampe d ist in dem Wagenkastenaufbau e aufgehängt, und ihr Hahn / ist auf dem den Gang überdeckenden Dach unterhalb der Laternenkuppel angebracht. Mit dem Hahnkörper des Hahnes f ist eine genutete Scheibe 3 fest verbunden, über die eine Schnur oder zwei Zugschnüre 1 und 2 laufen, die auf der Scheibe 3 durch einen Bolzen 20 befestigt sind. Die unteren Enden der Zugschnüre sind über eine genutete Scheibe 4 geführt, die auf einer durch die Scheidewand α hindurchgehenden Achse 5 sitzt. Die Scheibe 4 ist als Kapsel ausgebildet, deren Bodenteil mit der Achse 5 fest verbunden und an dem Deckel 6 mit Schrauben 7 befestigt ist. Die Führungsnut wird zwischen diesen beiden Teilen derart gebildet, daß, wenn der Deckel 6 fortgenommen ist, die Schnüre sich beständig auf dem Rande 8 der Kapsel halten können. Der Rand 8 ist an einer Stelle 9 eingeschnitten, damit die Enden der Schnur in die Kapsel eingeführt werden können, wo sie auf Mitnehmer 10 aufgewickelt und durch den Druck von Schrauben 11, die auf diese Mitnehmer aufgeschraubt sind, befestigt werden.
Die Kapsel 4 ruht auf einer mit einem Wulst 13 versehenen Platte 12, durch die die Achse 5 hindurchgeht. Eine auf die Achse 5
aufgeschraubte und mittels Splint gesicherte Mutter 14 hält die Teile unabhängig von der Scheidewand in Verbindung. Die Scheidewand ist zur Aufnahme der Platte derart eingeschnitten, daß die Schnüre mit der Scheidewand in gleicher Linie laufen und mit einer nur wenig erhöhten hohlen Verkleidung 15 bedeckt werden können, die auch die Platte und die Scheibe 4 verdeckt. Das Ende der Achse 5, welches in das Abteil hineinragt, geht durch eine Platte 16 hindurch, auf welcher sich Hinweise wie »Licht«, »Dunkel« o. dgl. befinden, und ist mit einem durch einen Vorstecker befestigten Hebel 17 versehen. Die Drehung der Scheibe 4 unter der Einwirkung des Hebels wird vermittels eines mit der Platte fest verbundenen Ansatzes 18 und zweier mit dem Deckel 6 fest verbundener Ansätze 19 begrenzt.
Auf den Strecken, auf denen die Schnüre nicht in gerader Linie von der Scheibe 3 zur Scheibe 4 verlaufen, werden sie vermittels gebogener Rinnen 22 gemäß Fig. 4 oder vermittels geeignet gebogener Rohre 21 geführt, in welchen sie frei gleiten können (Fig. 2 und 3).
In Schlafwagenabteilen mit zwei übereinanderliegenden Betten kann eine Lampe von jedem Bette aus hell oder dunkel eingestellt werden. Zu diesem Zwecke ist in der Nähe jedes Bettes ein Stellhebel 4 (Fig. 5) mit Nutenscheibe angebracht, und beide Nutenscheiben sind unter sich durch eine endlose Schnur 23 verbunden. Die eine Scheibe muß alsdann zwei Rillen haben.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Stellvorrichtung für die Gaslampen
in Eisenbahnwagen mit einer am Lampenhahn angreifenden doppelten Schnur o. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß die an der Außenwand des Abteils verdeckt geführte Schnur mit ihren Enden an zwei genuteten Scheiben befestigt ist, von denen die obere mit dem Hahnkörper des Lampenhahnes fest verbunden ist, während die untere auf einer durch die Abteilwand hindurchgehenden, im Innern des Abteils einen Stellhebel tragenden Achse sitzt und als Kapsel ausgebildet ist, in deren Innern auseinandernehmbare Backen mit Stellschrauben vorgesehen sind, so daß die Spannung der Schnüre geregelt werden kann.
2. Ausführungsform der Stellvorrichtung nach Anspruch 1 für Schlafwagenabteile mit übereinanderliegenden Betten, dadurch gekennzeichnet, daß die in der Nähe eines Bettes angebrachte Stellscheibe zwei Rillen besitzt und durch eine endlose Schnur mit einer zweiten Stellscheibe verbunden ist, die in der Nähe des zweiten Bettes angebracht ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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