DE212936C - - Google Patents

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DE212936C
DE212936C DENDAT212936D DE212936DA DE212936C DE 212936 C DE212936 C DE 212936C DE NDAT212936 D DENDAT212936 D DE NDAT212936D DE 212936D A DE212936D A DE 212936DA DE 212936 C DE212936 C DE 212936C
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oscillation
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circuits
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    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03BGENERATION OF OSCILLATIONS, DIRECTLY OR BY FREQUENCY-CHANGING, BY CIRCUITS EMPLOYING ACTIVE ELEMENTS WHICH OPERATE IN A NON-SWITCHING MANNER; GENERATION OF NOISE BY SUCH CIRCUITS
    • H03B11/00Generation of oscillations using a shock-excited tuned circuit
    • H03B11/02Generation of oscillations using a shock-excited tuned circuit excited by spark

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  • X-Ray Techniques (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
— JVr 212936-KLASSE 21 a. GRUPPE
ROBERTO CLEMENS GALLETTI in ROM.
Verfahren zur Erzeugung elektrischer Schwingungen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 29. Januar 1908 ab.
Vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren
zur Erzeugung elektrischer Schwingungen, bei welchem die Einrichtungen es ermöglichen, die Schwingungen fortwährend mit einem sehr hohen Potential zu erzeugen.
Ein wesentliches Kennzeichen der Erfindung besteht darin, daß ein Hauptschwingungskreis mit einer Anzahl von Hilfsschwingungskreisen verbunden ist, die derart angeordnet sind,
ίο daß, wenn in einem der Hilfsschwingungskreise eine Entladung stattfindet, diese selbsttätig verursacht, daß die Entladung durch die Reihen- der besagten Hilfsschwingungskreise sich fortpflanzt, wodurch fortwährende Schwingungen des Hauptschwingungskreises veranlaßt werden. Ein anderes charakteristisches Merkmal der Erfindung besteht darin,- daß die Kapazitäten in den Hilfsschwingungskreisen so angeordnet sein können, daß dieselben nicht direkt mit dem vorher angeführten Hauptschwingungskreis verbunden sind und ferner nicht fortwährend an den Schwingungen jenes Schwingungskreises teilnehmen.
In den beiliegenden Zeichnungen stellt Fig. ι schematisch, in eine Ebene abgewickelt, eine als Beispiel angeführte Anordnung, der für die Ausführung dieser Erfindung erforderlichen Schwingungskreise dar.
Fig. 2 zeigt schematisch eine Ausführungsform der Erfindung, bei welcher die Kapazitäten in den Hilfsschwingungskreisen nicht direkt mit dem Hauptschwingungskreis verbunden sind. Von den Hilfsschwingungskreisen sind nur zwei gezeichnet, da die anderen diesen genau
gleich sind. .
In Fig. ι ist der eine Pol einer Dynamomaschine D durch eine Induktionsspule, bestehend aus einem Eisenkern, um den Kupferdrähte gewickelt sind, mit dem Hauptschwingungskreis, der dazu dient, fortwährend zu schwingen, verbunden. Der Schwingungsstromkreis C wird zweckmäßig geschlossen, ohne daß ein Funken oder ein Bogen entsteht. .
Ein Pol. des im Hauptschwingungskreise C liegenden Kondensators ist, wie aus der Zeichnung hervorgeht, mit einer Anzahl Kugeln S1, S2 ... Sn verbunden. Eine andere Reihe von Kugeln S'1; S'2 . . . S'„ ist mit dem anderen Pol der Dynamomaschine D durch große Induktionsspulen I1,12... In verbunden. Diese Induktionsspulen werden benutzt, um eine direkte Verbindung zwischen den zwei Kugelreihen zu verhindern und die Dynamomaschine vor Schwingungen zu schützen. Jedes Kugelpaar S1 S'1; S2 S'2 . . . Sn S'n ist durch Schwingungskreise B1, B2 ... Bn verbunden. Jeder dieser Schwingungskreise besteht aus einem Kondensator und einer Selbstinduktion, die hmtereinandergeschaltet sind. Außerdem, besitzt jeder Stromkreis ebenfalls ein Solenoid, das auf den Schwingungskreis abgestimmt ist, so daß ein sehr hohes Potential an den Enden S"1( S"2 . . . S"n entsteht, jedesmal wenn eine elektrische Entladung zwischen den Kugeln S1 S'lt S2 S'2 . . . Sn S'n stattfindet. Das durch Anordnung der zuletzt genannten Solenoide erzeugte Potential verursacht der Reihe nach die im Kreislauf stattfindenden Funkenentladungen zwischen S"x S2 ... S"n^t Sn, S"n SXj
welche Entladungen auch die Kugeln S'2 . . . S'„, S\ einschließen, indem sie die dielektrische Schicht zwischen S2 5'2 . . . Sn S'n, S1 S\ bzw. durchschlagen. Dadurch rufen sie die Entladung der in dem Kondensator von der Dynamomaschine aufgespeicherten Elektrizität hervor.
Wenn die erste Entladung S1 S'x · durch irgendwelche passende Mittel, z. B. durch eine
ίο Ruhmkorffsche Induktionsspule, stattgefunden hat, werden die übrigen Entladungen in der Reihenfolge S"x S'2 S2 ... S"„_, S'„ Sn, S\ S1 folgen, wobei die eine Entladung beginnt, bevor die vorhergehende aufhört. Es wird daher eine fortwährende Einwirkung auf ' den Schwingungskreis C erzeugt, und der Kondensator des besagten Schwingungskreises wird fortwährend wieder auf das Potential der Dynamomaschine geladen. Der Schwingungskreis C wird daher der Sitz einer fortwährenden Schwingung vom Potential der Dynamomaschine werden.
Die zusammengehörigen Entladungsflächen S1 S'v S2 S'2 . . . Sn S'n können hornförmig gestaltet sein wie in der bekannten Konstruktion der Blitzableiter; ebenso können magnetische Ausschalter, Gebläse zum Ausblasen eines sich bildenden Lichtbogens, vorgesehen sein.
Es ist augenscheinlich, daß man die Hilfsschwingungskreise, anstatt direkt mit dem Hauptschwingungskreis zu verbinden, auch durch Induktionswirkung damit verbinden kann. In diesem Falle müssen die Pole der Dynamomaschine mit den entgegengesetzten Flächen der Kondensatoren der Hilfsschwingungskreise verbunden werden.
. Nach Fig. 2 ist ein* Pol N der Dynamomaschine durch eine Induktionsspule I mit dem Hauptschwingungskreis C und dieser, wie aus der Zeichnung ersichtlich ist, auch mit einer Kugel S,- verbunden. Dieser Kugel gegenüber ist eine Kugel S',· durch eine Induktionsspule Ir mit dem anderen Pol M der Dynamomaschine oder einer anderen Potentialquelle verbunden. Der Kondensator des Schwingungskreises B ist indessen nicht wie vorhin in Fig. 1 direkt mit dem Schwingungskreis C verbunden, sondern zwischen beiden ist ein hoher Widerstand R eingeschaltet. Der Kondensator ist wieder mit einer Kugel S'",. verbunden, die so angeordnet ist, daß sie innerhalb des Wirkungskreises der Funkenentladung S,- S',. sich befindet. Ein Solenoid ist in der Nähe an dem zunächstliegenden Schwingungskreis mit einer Kugel S",- verbunden. Wie schon in bezug auf Fig. 1 beschrieben wurde, ist der Schwingungskreis C mit einer Anzahl Schwingungskreise B, gleich jenen, die eben beschrieben wurden, verbunden. Auch der Pol des Kondensators des Schwingungskreises B, der mit dem Schwingungskreis C verbunden ist, oder ein anderer Teil der Leitung kann mit der Erde verbunden werden. Die Pole N und M können, wie schon beschrieben ist, einer Dynamomaschine angehören, die einen ununterbrochenen Strom erzeugt, während die verschiedenen Schwingungskreise durch Induktionsspulen I1, J2... In, die am zweckmäßigsten aus einem mit Kupferdrahten umwickelten Eisenkern bestehen, getrennt sind. Ist es indessen erforderlich, zum Laden der Kondensatoren ein sehr hohes Potential zu verwenden, so kann zwischen die Pole N und M ein großer Kondensator eingeschaltet werden, der periodisch durch einen Wechselstromtransformator mit Scheibe und Stiftunterbrechungen in den Verbindungsdrähten geladen wird. Es kann ferner zu dem einzigen Primärtransformator ein getrennter Sekundärtransformator in Verbindung mit jedem Kondensator der Schwingungskreise JB1, B2 . . . Bn verwendet werden. In diesem Falle würde die Periode des in den Primärtransformator strömenden Wechselstromes kleiner sein als die Periode des Kreislaufes der Entladungen durch sämtliche Stromkreise B1, B2 , . . Bn.

Claims (4)

Patent-An Sprüche:
1. Verfahren zur Erzeugung elektrischer Schwingungen, dadurch gekennzeichnet, daß mit einem Hauptschwingungskreis eine Anzahl Hilfsschwingungskreise so verbunden sind, daß bei einer Entladung in einem der Hilfsschwingungskreise selbsttätig die Entladung durch die ganze Reihe der Hilfsschwingungskreise sich so fortpflanzt, daß die eine anfängt, sowie die andere im Aufhören begriffen ist und dadurch den Hauptschwingungskreis fortwährend in Schwingungen erhält.
2. Verfahren zur Erzeugung elektrischer Schwingungen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Entstehung einer elektrischen Entladung zwischen zwei Punkten, zwischen denen ein derartiger Potentialunterschied besteht, daß die Entladung durch die zwischen den beiden Punkten vorhandene Dielektrizitätsschicht nicht direkt erfolgen kann, eine Entladung von einem dritten, in dem Wirkungskreise der beiden ersten liegenden Punkte aus herbeigeführt wird.
3. Verfahren zur Erzeugung elektrischer Schwingungen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Hervorbringung fortwährend im Kreislauf erfolgender Entladungen einer Anzahl Schwingungskreise Solenoide verwendet werden, die mit jedem Hilfsschwingungskreis verbunden und derart angeordnet sind, daß
sie in der Reihenfolge der im Kreise angeordneten Schwingungskreise immer die Entladung des nächstfolgenden Schwingungskreises hervorbringen.
4. Verfahren zur Erzeugung elektrischer Schwingungen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfsschwingungskreise derart angeordnet sind, daß deren Kondensatoren nicht direkt mit dem Hauptschwingungskreis verbunden sind und nicht ständig an den fortwährenden Schwingungen desselben teilnehmen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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