DE212914C - - Google Patents

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DE212914C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63GOFFENSIVE OR DEFENSIVE ARRANGEMENTS ON VESSELS; MINE-LAYING; MINE-SWEEPING; SUBMARINES; AIRCRAFT CARRIERS
    • B63G9/00Other offensive or defensive arrangements on vessels against submarines, torpedoes, or mines
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63GOFFENSIVE OR DEFENSIVE ARRANGEMENTS ON VESSELS; MINE-LAYING; MINE-SWEEPING; SUBMARINES; AIRCRAFT CARRIERS
    • B63G9/00Other offensive or defensive arrangements on vessels against submarines, torpedoes, or mines
    • B63G9/02Means for protecting vessels against torpedo attack

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Devices Affording Protection Of Roads Or Walls For Sound Insulation (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 65 d. GRUPPE
G. NEUDECK in KIEL.
gegen Sprengstücke.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 7. Mai 1907 ab.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Schutz von im Innern des Schiffes befindlichen Teilen gegen Sprengstücke durch elastische Mittel und besteht im wesentlichen darin, daß zusammenhängende Netze aus elastischen Einzelteilen vor den zu schützenden Gegenständen oder Bauteilen des Schiffes angeordnet werden. Die Netze können ganz oder teilweise aus Spiraldrähten oder -federn
ίο bestehen, und die Spiraldrähte oder -federn eines Netzes können zu einem Kettennetz verknotet sein.
Die gegenwärtig zum Schütze der Unterwasserteile von Schiffen gegen Sprengwirkungen verwendeten Mittel sind wasserdichte Schotte, Panzerschotte, Böden, Decks, Kohlenschutz usw. Alle diese Mittel haben indessen nicht vermocht, wichtige Bauteile im Innern des Schiffes gegen die Splitter von Sprenggeschössen selbst und gegen die Splitter der durch jene losgerissenen Schiffsverbandteile zu schützen, so daß die Räume im Schiff sinnern trotz der vorerwähnten Schutzmittel unter Wasser gesetzt wurden, sobald erst ihre Wandüngen, einer genügend starken Sprengwirkung ausgesetzt waren.
Wird jedoch ein Netz aus elastischen Einzelteilen, als welches die Bauteile selbst hier nicht anzusehen sind, vor die von der Außenhaut weiter abliegenden Schotte, . Böden, Decks usw. vorgeschaltet, so werden hierdurch Splitter und Sprengteile infolge der ihm innewohnenden Nachgiebigkeit bzw. Elastizität und der damit verknüpften allmählichen Vernichtung der den Splittern usw. innewohnenden Energie aufgefangen und ihre Wirkung nach dem Schiff sinnern hin abgehalten.
Dieses Mittel kann z. B. aus zwei kreuzweise hintereinander in geringem Abstande von den zu schützenden Bauteilen angeordneten Rosten oder Netzen aus Spiraldraht be- . stehen, die stark und elastisch genug sind, die Splitter abzufangen oder deren Durch schlagsenergie zu vernichten oder doch so zu vermindern, daß wesentliche Beschädigungen der Bauteile nicht mehr eintreten.
Auf der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung veranschaulicht, und zwar zeigt:
Fig. ι den Querschnitt eines Panzerschiffes mit Netzen für Seiten- und Bodenschutz.
Fig. 2 zeigt die Anordnung eines Netzes zum Schutz eines Wallgangschottes und
Fig. 3 eine besondere Bauweise des Netzes selbst.
Zum Schutz des Bodens und der Seitenwände des Innenraumes wird das Netz c (Fig. 1) verwendet, das in einem gewissen Abstande von dem Boden und den Seitenwänden im Doppelboden gehalten wird.
Nach Fig. 2 wird 'die äußere Wand des Wallgangs α durch ein oben und unten befestigtes Doppelnetz b geschützt. Die beiden Netze sind so angeordnet, daß ihre Drähte sich kreuzen.
Die Netze können nach Fig. 3 aus schraubenförmig gewundenen Drähten bestehen, die an verschiedenen Stellen miteinander verknotet sind ,so daß ein Kettennetz entsteht. Ein
derartiges Netz soll hauptsächlich für den Bodenschutz benutzt werden.
Von besonderem Vorteil ist die Anordnung der Netze unter den durch Panzergrätings geschützten Niedergängen und Luken, wo sie zum Auffangen der beim Auftreffen von Granaten auf die Grätings abgesprengten Stücken der letzteren dienen und so z. B. Maschinenhavarien verhindern.

Claims (3)

  1. Pate nt-Ansprüche:
    i. Vorrichtung zum Schutz von im Innern des Schiffes befindlichen Teilen gegen Sprengstücke durch elastische Mittel, dadurch gekennzeichnet, daß zusammenhängende Netze aus elastischen Einzelteilen vor den zu schützenden Gegenständen oder Bauteilen des Schiffes angeordnet werden.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Netze ganz oder teilweise aus schraubenförmig gewundenen Drähten oder Federn bestehen.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die schraubenförmig gewundenen Drähte oder Federn eines Netzes zu einem Kettennetz verknotet sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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