DE33017C - Verfahren zur Verhütung oder Abschwächung von Schiffskollisionen durch Benutzung von Explosivstoffen - Google Patents

Verfahren zur Verhütung oder Abschwächung von Schiffskollisionen durch Benutzung von Explosivstoffen

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DE33017C
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Germany
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explosives
ship
mitigating
procedure
preventing
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DENDAT33017D
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B. GRÜNDLER, Pfarrer in Petersdorf bei Lagow
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63BSHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING 
    • B63B43/00Improving safety of vessels, e.g. damage control, not otherwise provided for
    • B63B43/18Improving safety of vessels, e.g. damage control, not otherwise provided for preventing collision or grounding; reducing collision damage

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Filling Or Discharging Of Gas Storage Vessels (AREA)

Description

KAISERLICHES ~
PATENTAMT.
von Explosivstoffen.
Wasserfahrzeuge, welche, sich begegnend, in einer Richtung zu einander sich bewegen und in Gefahr sind, zusammenzustofsen, sollen durch gespannte Gase, die im Wasser an geeigneten Stellen nahe dem Schiff expandiren, gewaltsam aus ihrer Bewegungsrichtung gedrängt und deren Fortbewegung verlangsamt bezw. beschleunigt werden. Die gespannten Gase können entwickelt werden entweder durch Verbrennung von Explosivstoffen oder durch· Verdampfung von Wasser, oder endlich durch Verdichtung von Gasen mittelst geeigneter mechanischer Vorrichtungen. Um eine genügende Menge gespannter Gase oder Dämpfe augenblicklich zur Wirkung gelangen lassen zu können, ist in den beiden letzteren Fällen die Anwendung von Recipienten geboten, die bezüglich der Verdampfung von Wasser bereits in den Dampfkesseln Vorhanden sind.
Benutzt man Explosivstoffe, so läfst man vortheilhaft die Gase nicht unmittelbar gegen die Schiffswandung wirken, sondern indem man dieselben in einer bestimmten Entfernung von letzterer sich entwickeln läfst, so dafs Wassermassen zwischen Gasen und Schiffswandung vorhanden sind, die, beschleunigt, auf den Schiffskörper einen andauernden Schub ausüben. Die Explosivstoffe werden am vor-. theilhaftesten in zweckentsprechenden Aussparungen in dem Schiffskörper in Patronenform untergebracht (s. Fig. 1). Die Explosivstoffpatronen, die in einer Kammer k lagern (s. Fig. 2), werden mit einer elektrischen Leitung in Verbindung gebracht, mittelst welcher sie von der Commandobrücke oder einer anderen Stelle des Schiffes aus zu entzünden sind. Damit die Patronen nicht schon in ihrem Aufnahmeraum in der Schiffswandung gänzlich oder zum gröfsten Theil verbrennen, vielmehr erst in einer bestimmten Entfernung von dem Schiffe, kann man bei χ den Explosivstoff nur äufserst langsam verbrennend machen, so dafs die Patronen zunächst herausgeworfen werden und gleich hiernach vollkommen verbrennen. Die Kammer k läfst sich auch zur Aufnahme vieler Patronen befähigen, Fig. 3. Endlich können die Patronen auch von dem oberhalb der Wasserlinie belegenen Theil des Schiffes aus in das. Wasser geworfen werden, Fig. 4. Hierbei werden ebenfalls' die Patronen in einem Gehäuse untergebracht, aus welchem sie herausgetrieben werden.
Bei Benutzung gespannter Dämpfe oder Gase hat man Kanäle von solchem Querschnitt zu wählen, daTs diese Dämpfe oder Gase augenblicklich zu entweichen vermögen. Die Kanäle sind in dem vorderen und hinteren im Wasser belegenen Theil des Schiffes anzubringen. Je nach Erfordernifs werden die Durchlafsorgane für die Dämpfe oder die Gase in den Zülafskanälen gestellt, derart, dafs die
Dämpfe oder Gase entweder nach der einen oder der anderen Seite hin entweichen.

Claims (1)

  1. Pa te nt-Anspruch':
    Zum Zwecke der Vermeidung oder Abschwächung von Schiffscollisionen die Lagerung von Explosionsstoffen in Form von wasserdichten Patronen in oder an den Schiffswandunge'n und die momentane Entzündung eines Theiles derselben im Augenblicke der Gefahr von einem oder mehreren Punkten des Schiffes aus (unter Vermittelung elektrischer Zündvorrichtung), wie mit Bezug auf die Figuren erklärt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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