DE212895C - - Google Patents

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DE212895C
DE212895C DE1908212895D DE212895DA DE212895C DE 212895 C DE212895 C DE 212895C DE 1908212895 D DE1908212895 D DE 1908212895D DE 212895D A DE212895D A DE 212895DA DE 212895 C DE212895 C DE 212895C
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01KELECTRIC INCANDESCENT LAMPS
    • H01K1/00Details
    • H01K1/18Mountings or supports for the incandescent body
    • H01K1/20Mountings or supports for the incandescent body characterised by the material thereof

Landscapes

  • Dental Tools And Instruments Or Auxiliary Dental Instruments (AREA)

Description

υ·--j -iv .Π ;■ J1U-
KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- M 212895 KLASSE 21/. GRUPPE
in BERLIN.
Halter für Wolframglühfäden. Patentiert im Deutschen Reiche vom 14. Februar 1908 ab.
Es ist bekannt, Wolframlampen mit Haltern aus verschiedenen Materialien, z. B. Oxyden, sowohl als auch Metallen zu versehen, · zu dem Zwecke, um die Wolframfäden zuverlässig in ihrer Gebrauchsstellung zu erhalten. Besonderen Vorteil bieten federnde Halter aus Metallen. Eine sehr eingehende Untersuchung, die sich auf fast alle Metalle erstreckte, hat nun ergeben, daß speziell Halter aus Molybdänmetall ganz vorzüglich geeignet sind, um bei Wolframlampen Anwendung zu finden, und zwar insbesondere als federnde Halter.
Von den bisher vorgeschlagenen Metallen war das Tantalmetall in Draht- oder Blechform am geeignetsten. Dieses Metall scheidet aber praktisch fast vollständig aus, weil seine Beschaffung im Handel, wenn nicht unmöglich, so doch außerordentlich schwierig ist.
Platinmetall ist einerseits zu teuer, andererseits zu leicht schmelzbar und wird in Berührung mit dem weißglühenden Wolframfaden auch zu leicht weich.
Halter aus Molybdändraht oder -blech sind sehr leicht herstellbar, relativ billig, halten die höchsten Temperaturen aus und sind derartig widerstandsfähig, daß sie bereits in einer Stärke, die sogar geringer sein kann, als die des Wolframleuchtkörpers Anwendung finden können.
Am zweckmäßigsten wird der Molybdänhalter angewendet in Form eines gezogenen Molybdändrahtes, oder aber in Form eines aus Draht gewalzten Bandes. Ebenso gut verwendbar sind jedoch durch Zusammensintern feiner Molybdänteilchen in bekannter 3^ Weise leicht herstellbare biegsame und dabei doch elastische Fäden.
Beispielsweise sei hier erwähnt, daß Molybdändrähte oder Molybdänfäden, die in entsprechende Form gebracht sind, von nur 0,08 bis 0,09 mm Dicke bereits ausreichende Widerstandsfähigkeit besitzen, um in Berührung mit einem weißglühenden 1 Ampere stromführenden Wolframfaden als Halter viele 100 Stunden unverändert Dienste zu leisten.
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Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Halter für Wolframglühfäden, dadurch gekennzeichnet, daß er aus Molybdän besteht.
    BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.
DE1908212895D 1908-02-13 1908-02-13 Expired - Lifetime DE212895C (de)

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FR (1) FR390040A (de)

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FR390040A (fr) 1908-09-24

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