DE447580C - Wehnelt-Kathode - Google Patents

Wehnelt-Kathode

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DE447580C
DE447580C DES61313D DES0061313D DE447580C DE 447580 C DE447580 C DE 447580C DE S61313 D DES61313 D DE S61313D DE S0061313 D DES0061313 D DE S0061313D DE 447580 C DE447580 C DE 447580C
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DE
Germany
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chromium
thread
alkaline earth
wehnelt
wehnelt cathode
Prior art date
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Expired
Application number
DES61313D
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English (en)
Inventor
Dr A Gehrts
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens and Halske AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens and Halske AG
Siemens Corp
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Publication date
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Publication of DE447580C publication Critical patent/DE447580C/de
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J1/00Details of electrodes, of magnetic control means, of screens, or of the mounting or spacing thereof, common to two or more basic types of discharge tubes or lamps
    • H01J1/02Main electrodes
    • H01J1/13Solid thermionic cathodes
    • H01J1/14Solid thermionic cathodes characterised by the material

Landscapes

  • Solid Thermionic Cathode (AREA)

Description

  • Wehnelt-Kathode. Bisher wurden in Vakuumröhren mit Wehnelt-Kathode meistens Platindrähte zum Träger der Erdalkalioxydschicht benutzt.
  • Abgesehen davon, daß das Platin außerordentlich kostspielig ist, hat .es noch den Nachteil, daß es unter der Einwirkung der Erdalkalioxyde leicht brüchig wird, weil _e_s__ durch die Oxyde nicht nur an der Oberfläche angegri _ en -wird, sönd@ern -diese älIrriählich in das- Innere e.5--'udp_n5, eindrinzn: Dadurch wi d7-natürlich die Betriebsdauer der Kathode und damit auch die Lebensdauer der Röhren herab gesetzt,diejafast ausschließlich eine Fräge der Widerstandsfähigkeit des Glühfadens ist.
  • Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, ein geeignetes Material ausfindig zu machen, welches neben den guten Eigenschaften des Platins auch eine hohe Lebensdauer besitzt. Ein derartiges -Material muß eine gewisse ngrei£6ärheit aürch Calcinmoxyd aufweisen,-, -um- eine -geegnete Bindung zwischen Faden und Erdulkalioxydüberzug zu erhalten, das Calciumoxyd darf aber nicht bis in das Innere des Fadens eindringen. Das Material muß einen nicht zu kleinen spezifischen Widerstand besitzen, um mit einem mäßigen Heizstrom und einer verhältnismäßig hohen Klemmspannung auszukommen. Es muß mechanisch leicht verarbeitbar sein und außerhalb des Rohrs hohe Temperaturen von über i ooo° ertragen können, damit -man die Oxyde in der Luft auftragen kann.
  • Nach Ausscheiden des Platins und 'Iridiums wegen der obenerwähnten Übelstände verr@ bleiben von dem üblichen Fadenmaterial noch Wolfram und Tantal, die aber auch -als stromleitende Träger für die Erdalkalioxydschicht nicht geeignet sind wegen ihrer hohen Angreifba.rkeit durch die Erdalkalioxyde.
  • Nickel hat einen zu niedrigen spezifischen Wi esd rstari-9 und reagiert überdies äußerst stark mit den_=Erdalkahox#den.
  • Es würde -nun^gemäß @ der Erfindung gefunden, daß Metallchromlegierungen, insbesondere Chromnickel, Chromeisen, gegebenenfalls auch Chromzink und Chromblei, evtl. Legierungen, die mehrere dieser Metalle mit Chrom enthalten, besonders gut geeignet sind, um als Stromträger für die Erdalkalioxydkathoden zu dienen.
  • Es ist bereits vorgeschlagen worden, als Träger Drähte .aus reinem Chrom oder Metalldrähte __ n)1, einem Überzug aus-Z"firom zu verwenden= Diese- Maßnahmen' haben sich als ungeeignet erwiesen, da das reine Chrom an sich spröde ist, wodurch die Haltbarkeit der Kathode stark beeinträchtigt wird. Bei der homogenen Verbindung des Chromes mit Metallen, wie sie in Legierungen vorhanden ist, tritt dieser Mangel nicht auf.
  • Derartige Chromlegierungen werden nur an der Oberfläche durch das Calciumoxyd angegriffen, jedoch genügend, um eine gute Bindung zwischen Faden und Erdalkalioxyden zu erzielen. Die Reaktion dringt aber nicht bis in das Innere desFadens, so daß eine hohe Lebensdauer dieses letzteren gewährleistet ist Der spezifische Widerstand ist etwas größer als der des Platins. Es können unter gleichen; Strom- und Spannungsverhältnissen annähernd doppelt so große Querschnitte beim Faden benutzt werden als bei Verwendung von Platin. Dadurch wird der Faden leichter herstellbar und geringe Homogenitätsfehler wirken nicht so zerstörend auf den Faden, wie es bei dem schwächeren Platinfaden der Fall ist.
  • Unter Umständen können den unteren Schichten des Erdalkaliüberzugs auch pulversierte Chromverbindungen beigemengt werden, um eine gute Bindung zu erzielen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Wehnelt-Kathode, insbesondere für Verstärkerröbren, Schwingungsröhren, Gleichrichter und Röntgenröhren, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger der Oxydschicht aus einer Metallchromlegierung besteht..
  2. 2. Wehnelt-Kathode nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger aus Chromnickel, Chromeisen oder Chromnickeleisen hergestellt ist.
  3. 3. Wehnelt-Kathode nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß Chrom. der Unterschicht des Erdalkalioxydüberzugs beigemengt ist.
DES61313D 1922-11-10 1922-11-10 Wehnelt-Kathode Expired DE447580C (de)

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