DE212751C - - Google Patents
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- DE212751C DE212751C DENDAT212751D DE212751DA DE212751C DE 212751 C DE212751 C DE 212751C DE NDAT212751 D DENDAT212751 D DE NDAT212751D DE 212751D A DE212751D A DE 212751DA DE 212751 C DE212751 C DE 212751C
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- 229910001369 Brass Inorganic materials 0.000 description 2
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Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C03—GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
- C03B—MANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
- C03B33/00—Severing cooled glass
- C03B33/02—Cutting or splitting sheet glass or ribbons; Apparatus or machines therefor
- C03B33/04—Cutting or splitting in curves, especially for making spectacle lenses
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C03—GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
- C03B—MANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
- C03B33/00—Severing cooled glass
- C03B33/10—Glass-cutting tools, e.g. scoring tools
- C03B33/12—Hand tools
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Materials Engineering (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Re-Forming, After-Treatment, Cutting And Transporting Of Glass Products (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
212751 KLASSE 32 α. GRUPPE
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Vorrichtung zum Ausschneiden. von Scheiben
beliebigen Umrisses aus Glas, bei der das Neue darin besteht, daß eine das Schneidwerkzeug
führende Hülse auf einem um einen Ständer parallel zu dessen Auflägerfläche kreisenden
Arm verschiebbar angeordnet ist und darauf verschoben wird durch das Eingreifen
eines an ihr befestigten Führungsstiftes in ίο eine den Umrissen der Glasscheiben entsprechend
gestaltete und den Führungsstift zwangläufig führende Nut einer am Ständer befestigten
Schablonenplatte. .
In der Zeichnung zeigt:
Fig. ι einen Aufriß einer Ausführungsform * der Erfindung mit teilweise entferntem Ständer,
Fig. 2 teils einen Grundriß, teils einen Schnitt und
Fig. 3 eine schaubildliche Ansicht der Erfindung,
Fig. 4 einen senkrechten Schnitt durch den Ständerfuß,
Fig. 5 einen senkrechten Schnitt durch das untere Ende des Werkzeughalters,
Fig. 6 eine untere Ansicht des Werkzeuges in größerem Maßstabe,
Fig. 6 eine untere Ansicht des Werkzeuges in größerem Maßstabe,
Fig. 7 eine Einzelansicht des oberen Ständerendes,
Fig. 8 eine Einzelansicht des kugelförmigen Führungsstiftes,
Fig. 9, 10 und 11 Grundrisse einiger mit
Vorteil benutzter Schablonenplatten.
Der Ständer D ist auf der Grundplatte
angeordnet und trägt eine sich ohne Spielraum um ihn drehende Hülse C mit einem
graduierten Arm C1, auf welchem die Hülse C2
verschiebbar angeordnet ist. Auf letzterer sitzt die Schieberhülse I, deren Ansatz I1 mit
einer Stellschraube I2 versehen ist, damit er an beliebiger Stelle der Hülse C2 befestigt
werden kann. Die Schieberhülse I trägt auch einen Ansatz i mit senkrecht gerichteter Bohrung zur Aufnahme des Werkzeughalters E,
welcher in der Bohrung mittels der Stellschraube i1 beliebig eingestellt werden kann.
Wie aus Fig. 4 ersichtlich, ist der Ständer
hohl und nimmt in sich eine Stange B auf, die in der Mitte der als' Saugplatte dienenden
Gummiplatte G sitzt, deren Durchmesser so bemessen ist, daß sie den Innenrand h
der Grundplatte H überall berührt. Wie in Fig. 4 angedeutet, besitzt die Stange B einen
Zapfen g, der in dem verdickten Mittelstück der Saugplatte G sitzt. Der Zapfen g ist
unten nochmals zur Aufnahme der Scheibe g1
abgesetzt und dann vernietet. Die Scheibe g1
liegt in der Unterseite der Gummiplatte G vertieft, damit diese sich flach auf eine Ebene
legen kann, wie z. B. auf die Glasplatte S.
Das obere Ende der Stange B ist mit
einem Doppelgewinde oder Steilgewinde S1 zur Aufnahme der Mutter A versehen, damit
die Gummiplatte G in ihrer Mitte aufwärts gezogen werden kann, wobei ein Vakuum
zwischen Gummiplatte und Glasplatte S gebildet wird, das veranlaßt, daß die Platte G
sich mit den Randteilen an der Glasplatte S derart festsaugt, daß es einer größeren Kraft
bedarf, um diese beiden Teile voneinander zu trennen. .
Die bevorzugte Gestalt des Werkzeuges ist in Fig. 5 und 6 dargestellt und besteht aus
einem Messingschaft /, der am unteren Ende einen Diamant K trägt, während seine Seite
eine Nut j aufweist. Der Schaft / wird in den Kopf M1 am unteren Ende des Werk-5·
zeughalters E eingesetzt und eine Schraubenfeder m zwischen dem Messingschaft / und
dem inneren Ende der Bohrung des Kopfes M1 angeordnet. Die Feder m übt dann den
nötigen Druck auf den Diamant K beim
ίο Schneiden aus. ■ ■
Der Schaft / ist etwas drehbar in dem Kopf M1 des . unteren Endes des Werkzeughalters E angeordnet und wird durch die in
die Nut / eingreifende Schraube j1 an einer
Umdrehung' gehindert, obgleich eine geringe achsiale Bewegung des Schaftes / ebenso ausführbar
ist wie eine begrenzte Längsbewegung, die. unter dem Einflüsse, der Feder m ausgeführt
werden kann, weil die Nut etwas weiter wie der Durchmesser der Schraube ist, welche
die senkrechte Bewegung des Schaftes / begrenzt.
Unterhalb des Armes C1 wird eine Schablonenplatte F angeordnet, die mit einer
Nut Fb in ihrer Oberfläche versehen ist.' In
der'Nut läuft ein Kugelzapfen Db, welcher
an der Hülse C2 sitzt, die eine hin und her gehende Bewegung auf dem Arm C1 ausführen
kann. Die Hülse C2 besitzt eine Feder, Schraube 0. dgl., welche in die Nut Ca
des Armes C1 eingreift und dadurch ihre Verdrehung auf letzterem verhindert.
In diesem Falle wird die das Schneidwerkzeug tragende Hülse I verschiebbar auf der
Hülse C2 angeordnet, die zu diesem Zwecke mit einer Längsnut Dc zur Aufnahme der
Spitze der Schraube I2 versehen ist, damit die Hülse I sich nicht auf der Hülse C2
drehen kann.
Wie aus Fig. 4 ersichtlich, ist die Platte oder das Diaphragma G im wesentlichen flach,
aber durch den Kanal G1 unterbrochen, der abwärts gerichtet ist und konzentrisch zum
Umfange der Scheibe verläuft. Diese Einrichtung gestattet die nach oben gerichtete
Durchbiegung der innerhalb dieses Kanals liegenden Teile der Platte, ohne dabei die Verbindung
des äußeren, ringförmigen Plattenrandes mit der Glastafel aufzuheben, wodurch der Halt .der Scheibe auf dem Glase sehr
sicher gestaltet wird.
Praktisch werden diese Teile so ausgeführt, daß, wenn diese Vorrichtung auf eine Glastafel
gesetzt wird, der Rand h der Grundplatte H um ein geringes über der Glasplatte
schwebt; sobald aber die Mutter A angezogen wird, um den mittleren Teil der Saugplatte G
anzuheben, nähert sich die Grundplatte H der Glasplatte 5.
Es ist selbstverständlich, daß, obgleich die Vorrichtung mit einer Schablonenplatte F und
der gleitenden Hülse C2 ausgerüstet ist, sie trotzdem zum Ausschneiden runder Platten
Verwendung finden kann, zu welchem Zwecke zuerst die Schraube G a des Stellringes G 2 gelöst,
dann der Kugelzapfen Db aus der Nut Fb
der Schablonenplatte F genommen und die Hülse G2 nach außen verschoben wird, bis
der Kugelzapfen D* außerhalb des Umfanges der Schablonenplatte F liegt. Hierauf wird
die Hülse C2 mit Hilfe der Schraube c auf '
dem Arm C1 befestigt und schließlich die
Hülse I in der gewünschten Stellung mit Hilfe der Schraube I2 eingestellt. Die Hülse C2
sowohl als auch der Arm C1 sind mit Skalen versehen, wie dargestellt.
Obgleich in vorstehendem angenommen wurde, daß die Vorrichtung auf einer wagerechten
Unterlage steht, so sei hier ausdrücklich hervorgehoben, daß die Vorrichtung auch
in einer geneigten oder auch senkrechten Stellung arbeiten kann, wie es zum Ausschneiden
einer kreisförmigen oder' unregelmäßigen Formscheibe aus einer Glasplatte in
einem Senkrechten Schiebefenster nötig wird, um entweder einen Ventilator anbringen oder
den Ausschnitt zu Verzierungszwecken benutzen zu können. Zu bemerken ist noch, daß Vorrichtungen zum Ausschneiden von
Scheiben beliebigen Umrisses bekannt sind, bei welchen das Schneidwerkzeug an einem
um eine senkrechte Achse kreisenden und unter dem Einfluß einer Schablone auch radial sich verschiebenden Halter angebracht
ist, und daß bei andern Schneidvorrichtungen, eine Nut mit Führungsstift zur zwangläufigen
Führung des Schneidwerkzeuges bereits verwendet worden ist.
Claims (1)
- Patent-Anspruch: .Vorrichtung zum Ausschneiden von Scheiben beliebigen Umrisses aus Glas; dadurch gekennzeichnet, daß eine das Schneidwerkzeug (K) führende Hülse (C2) auf einem um einen Ständer (D, H) parallel zu dessen Auflagerfläche kreisenden Arm (C1) verschiebbar angeordnet ist und darauf verschoben wird durch das Eingreifen eines an ihr befestigten Führungsstiftes (Db) in eine den Umrissen der aus- zuschneidenden Scheiben entsprechend gestaltete und den Führungsstift zwangläufig führende Nut (Fb) einer am Ständer befestigten Schablonenplatte (F).Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE212751C true DE212751C (de) |
Family
ID=474470
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT212751D Active DE212751C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE212751C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2380995A1 (fr) * | 1977-02-21 | 1978-09-15 | Hoeckenreiner August | Dispositif pour le decoupage de plaques de verre elliptiques ou circulaires |
| EP0489290A1 (de) * | 1990-12-03 | 1992-06-10 | Weschenfelder, geb. Klotz, Sonja | Universalhandschneidgerät |
-
0
- DE DENDAT212751D patent/DE212751C/de active Active
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2380995A1 (fr) * | 1977-02-21 | 1978-09-15 | Hoeckenreiner August | Dispositif pour le decoupage de plaques de verre elliptiques ou circulaires |
| EP0489290A1 (de) * | 1990-12-03 | 1992-06-10 | Weschenfelder, geb. Klotz, Sonja | Universalhandschneidgerät |
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