DE212488C - - Google Patents

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DE212488C
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B15/00Special procedures for taking photographs; Apparatus therefor
    • G03B15/08Trick photography

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Manufacture Or Reproduction Of Printing Formes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 212488 KLASSE 57a. GRUPPE
ROBERT BREDE in CÖLN-LINDENTHAL.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 14. Februar 1909 ab.
Kinematographische Bilder leiden bekanntlich bisher noch immer an dem Übelstand, daß sie nicht tief und plastisch genug wirken. Dies liegt zum Teil daran/ daß die Umrisse der abgebildeten Gegenstände infolge der starken Vergrößerung sowie geringer, nicht zu beseitigender Erschütterungen des Bildbandes unscharf sind. Dies ist besonders störend für die im Vordergrund befindlichen Teile des
ίο Bildes. Hierdurch entsteht der Eindruck, daß sich sämtliche Teile des Bildes ungefähr in derselben Ebene befinden. Diese'Erscheinung stellt sich um so mehr ein, als bereits auf den Negativen aus bekannten optischen Ursachen Gegenstände, die verschieden weit vom Apparat entfernt sind, verschieden scharf sind.
Die Erfindung geht nun davon aus, daß man den Eindruck einer besonderen Tiefe des kinematographischen Bildes hervorrufen kann.
wenn man dafür sorgt, daß das Bild einen scheinbar ganz nahe gelegenen Vordergrund mit scharfen Umrissen erhält. Dieser Vordergrund kann nicht durch emekinematographische Aufnahme erzielt werden, ebensowenig darf er auf die einzelnen Felder des kinematographischen Bildes aufgemalt sein, da ein solcher Vordergrund bei der Wiedergabe ebenfalls ungenaue Umrisse darbieten würde.
Der Erfindung gemäß wird deshalb so verfahren,-daß dicht hinter oder vor dem Film eine feststehende Schablone, die einen durchbrochenen Vordergrund darstellt,, eingeschaltet wird. Die Schablone muß so abgemessen sein, daß das kinematographische Bild unter allen Umständen an den Rändern durch den von der Schablone geworfenen Schatten abgedeckt wird, daß also nicht noch außerhalb des so entstehenden Rahmens Teile des Bildes oder überhaupt helle Stellen auf der Proj ektionsfläche erscheinen. Man erhält den Eindruck, daß die Figuren und Gegenstände des kinematographischen Bildes sich weit hinter dem schwarz und mit scharfen Umrissen sich darbietenden Vordergrund befinden. Hierdurch erhält alles einen richtigeren Maßstab und wirkt lebenswahrer, plastischer und scheinbar auch schärfer umrissen. Jedenfalls ist der allgemeine Eindruck der, daß das ganze unerwartet anschaulicher sich darbietet.
In der Zeichnung ist angenommen, daß die Schablone α die Form eines Doppelfensters hat, das natürlich bei der Anbringung in der Nähe des punktiert angedeuteten Films b umgekehrt sein muß. In dem Ausführungsbeispiel ist angenommen, daß die Schablone aus dünnem Metallblech besteht und nach unten und oben verlängert ist, um oben einstellbar aufgehängt und unten durch, ein Gewicht belastet werden zu können. Auf diese Weise hängt sich die Schablone unverrückbar in die Führung der Platte d, die sich hinter dem Film befindet, ein, so daß sie mit ihrem durch-' brochenen Teil das rechteckige Fensterchen der Platte d ausfüllt. Es ist wichtig, daß die Schablone sich dicht an dem Film befindet, weil sonst scharfe Umrisse nicht entstehen.
Die Schablone kann natürlich auch aus durchsichtigem Material, wie Glimmer, Zellu-
loid, Glas u. dgl. bestehen und schwarz oder bunt bemalt sein. Kräftige Farben sind aber immer Bedingung.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Verfahren zum Vorführen bewegter Photographien, dadurch gekennzeichnet, daß mit Hilfe einer unmittelbar neben dem Bildband im Bildfenster befindlichen, während der Vorführung feststehenden Schablone auf das kinematographische Bild ein durchbrochener ruhender Vordergrund geworfen wird, der das kinematographische Bild nach allen Seiten abschließt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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