DE2123784A1 - Thienobenzothiazepinderivate - Google Patents
ThienobenzothiazepinderivateInfo
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- C07D—HETEROCYCLIC COMPOUNDS
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- C07D513/04—Ortho-condensed systems
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- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Heterocyclic Carbon Compounds Containing A Hetero Ring Having Oxygen Or Sulfur (AREA)
- Pharmaceuticals Containing Other Organic And Inorganic Compounds (AREA)
Description
DR. E. WIEGAND DIPL-ING. W. NIEMANN
DR. M. KÖHLER DIPL-ING. C. GERNHARDT 2 1 2 3 7 8 k
MÖNCHEN HAMBURG
TELEFON: 555476 8000 M ö N CH E N 1 5,
TELEGRAMME= KARPATENT NUSSBAUMSTRASSE 10
13. Mai 1971 ¥ 40 491/71- X
Yoshitomi Pharmaceutical Industries ltd. Osaka / Japan
Thienobenzothiazepinderivate
Die Erfindung "betrifft neue und therapeutisch wertvolle
Thienobenzothiazepinderivate- der Formel
H ΪΙ - (CHn)_ - A
.XJ
sowie pharmazeutisch verträgliche Säureadditionssalse hiervon,
worin Ar eine Phenyl-, Pyridyl- oder Thienj'lgruppe,
η die Zahlen 1 oder 2 und der Ring X einen Thiophenring bedeuten, wobei das kondensierte Ringsystem, das den Thiophenring
enthält, entweder aus einen Thieno/2,3-b7Zi»2/-benzothiazepin
(Ia) oder Thieno^3,2-b7^1,5/-benzothiazepin
(Ib) besteht:
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= C
(la)
(Ib)
Die Verbindungen der Formel I können nach folgenden Verfahren hergestellt werdent
1. Eine Verbindung der Formel
- Ar
II
wird einer Dehydratisierung unter Ringbildung unterworfen.
Die Dehydratisierung unter Ringbildung wird üblicher
Weise in Gegenwart eines Dehydratisierrnittels mit oder ohne
ein Lösungsmittel bei Temperaturen zwischen Raun temperatur
bis zur Rückflußtemperatur während einiger Stunden bis zu vielen Stunden durchgeführt» Als Dehydratisierungsmittel
kann z. 3» Phosphoroxichlorid, Thionylchlorid, Phosphor-
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pentachlorid, Phosphortrichlorid, Phosphorpentabromid,
Phosphortribromid oder Polyphosphorsäure verwendet werden. Das lösungsmittel kann.z. B. aus Äthyläther, Isopropyläther,
Tetrahydrofuran, Dioxan, Benzol, Toluol, Xylol, Pentan, Hexan, Heptan, Methylenchlorid, Chloroform,
Dichloräthan oder Tetrachlorkohlenstoff bestehen. Ein Überschuß des Dehydratisierungsmittels kann als Lösungsmittel
dienen.
2. Eine "Verbindung der Formel
III
wird mit einer Verbindung der Formel
Q-N N- (CH2)n - Ar
umgesetzt, worin P ein reaktionsfähiges Atem oder eine derartige
Gruppe, beispielsweise Halogen (Cl, Br, I), eine Alkyl- oder Arylsulfonyloxygruppe, beispielsweise eine I'ethylsulfonyloxy-
oder p-Tolylsulfonylo;:ygruppe, oder eine Alkyl-
oder Aralkylthiogruppe, beispielsweise eine Hethylthio-, Benzylthiooder
p-IIitrobenzylthiogruppe, und Q ein Wasserstoffatom
oder ein Alkalimetall, vorzugsweise ITa, bedeuten.
• Die Umsetzung wird üblicher v.'eise mit oder/ohne lösungsmittel
in Gegenwart eines säurebindenden Mittels oder
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BAD ORIGINAL
auch ohne ein säurebindendes Mittel bei Temperaturen von
Raumtemperatur bis zur Rückflußtemperatür während einiger
Stunden bis zu vielen Stunden ausgeführt. Als Lösungsmittel kann beispielsweise Methyläther, Äthyläther, Dioxan,
Tetrahydrofuran, Pentan, Hexan, Petroläther, Ligroin, Methanol, Äthanol, Isopropanol, Methylacetat, Äthylacetat, Isopropylacetat,
Dimethylformamid oder Dimethylsulfoxyd oder Gemische hiervon verwendet werden. Als säurebindendes Mittel
kann z. B. ein Alkalicarbonat, wie Kaliumcarbonat oder Natriumcarbonat,
oder ein tertiäres Amin, wie Triäthylamin oder Pyridin verwendet werden. Ein Überschuß des tertiären
Amins kann als Lösungsmittel dienen und gleichfalls kann ein Überschuß der Verbindung 17 als säurebindendes Mittel
dienen.
Die Verbindungen der Formel I können in Additionssalze mit pharmazeutisch verträglichen Säuren durch Behandlung
beispielsweise mit Salzsäure, Schwefelsäure, Salpetersäure,,-Oxalsäure,
Maleinsäure, Fumarsäure, Citronensäure oder Weinsäure überführt werden.
Die Ausgangsverbindungen II sind neue Verbindungen und
können beispielsweise durch Umsetzung einer Verbindung der Formel
CCJD
mit einer Verbindung der Formel
N - (CH2) ^ " Ar
hergestellt werden.
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Spezifische Beispiele für die Herstellung der Ausgangsverbindungen
II sind die folgenden:
1. 2,3 g o-(2-Thienylthio)-phenylisocyanat wurden in 10 ml
wasserfreiem Benzol gelöst, 4,5 g N-(2-Thienyl)-piperazin
zugesetzt und das erhaltene Gemisch 2 Stunden am Rückfluß erhitzt. Das Lösungsmittel wurde unter verringertem
Druck abdestilliert und das verbliebene Öl aus einem Gemisch von Aceton und Hexan umkristallisiert, wobei 3,7 g
(90 $) 4-(2-Th^enyl)-1-piperazincarbonsäure-o-(2-thienylthio)-anilid
als weiße Kristalle mit einem Schmelzpunkt von 104 bis 1050C erhalten wurden.
Die folgenden Ausgangsverbindungen II wurden in ähnlicher "V/eise hergestellt:
4-(2-Th>^ny1)-1-pipera zincarbons äure-o-(3-thienylthio)-anilid
mit einein Schmelzpunkt von 94 C;
4-Benzyl-1-piperazincarbonsäure-o-(2-thienylthio)-anilid mit
einem Schmelzpunkt von 114 bis 1160C;
4-rhenäthyl-1-piperasincarbonsäure-o-(2-thienylthio)-anilid
mit einem Schmelzpunkt von 95°C;
4-/2-(2-Pyridyl)-äthyl7-piperazincarbonsäure-o-(3-thienylthio)-anilid
mit einem Schmelzpunkt von 81 Cj
4-(2-Pyridylmethyl)~1-piperazincarbonsäure-o-(2-thiäthylthio)-anilid
mit einem Schmelzpunkt von 68 bis 690C;
4- /2-(2-Pyridyl)-äthyl/-1-piperazincarbonsäure-o-(2-thienylthio)-anilid
mit einem Schmelzpunkt von 810C und
4-/2-(4-Pyridyl)-äthyl/-1-pipera zincarbonsäure-o-(2-thieny1-thio)-anilid
mit einem Schmelzpunkt von 97 bis 990C.
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Die Ausgangsverbindungen III können beispielsweise nach dem in der niederländischen Offenlegungsschrift
6707746 und der belgischen Patentschrift 724 724 beschriebenen Verfahren hergestellt v/erden.
Die Verbindungen der Formel I und die pharmazeutisch
verträglichen Säureadditionssalze derselben haben ausgezeichnete pharraakologische Wirkungen zur Unterdrückung der
spontanen Motilität, der Unterdrückung des KampfVerhaltens,
der Reserpinpotenzierung und der liarkosepotenzierung, v/ie sich z. B. aus den folgenden Versuchen ergibt.
Der Versuch zur Unterdrückung der spontanen Motilität wurde nach dem von P.B.'Dews in British Journal of Pharmacology,
Band 8, Seite 46 ff., 1953 beschriebenen Verfahren, der Versuch zur Unterdrückung des Kampfverhaltens entsprechend dem von R.E. Tedeschi in Journal of Pharmacology and
Experimental Therapeutics, Band 125, Seite 28 ff., 1959 beschriebenen Verfahren, der Test für die Reserpinpotenzierung
entsprechend dem von F.D. Aceto in Toxicology and
Applied Pharmacology, Band 7, Seite 329 ff-, 1965 beschriebenen
Verfahren und der Versuch zur Narkose entsprechend dem von M. Bakanishi in Arzneimittelforschung, Band 21, Seite
ff., 1971 beschrieben Verfahren ausgeführt.
Der Wert der ED1-Q beim Test zur Unterdrückung der spontanen
Motilität ist die zur Unterdrückung von 50 i> der spontanen
Motilität erforderliche intraperitoneale Dosis, der Viert ED^q beim Test zur Unterdrückung des Kampfverhaltens ist
die zur Unterdrückung von 50 $ der kämpfenden Paare erforderliche orale Dosis, der Wert PDx0 beim Test zur Reserpinpotenzierung
ist die zur Potenzierung der bei Verabreichung von Reserpin verursachten Ptosis um 30 fi erforderliche subkutane
Dosis und der Wert PD50 beim Test zur Narkosepotenzierung ist
die zur Potenzierung des Effektes bei Verabreichung von Hexobarbital
um 50 $ erforderliche intraperitoneale Dosis. Die bei jedem Versuch eingesetzten Tiere waren Mäuse vom dd-Stamm
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mit einem Gewicht von 20 bis 25 g.
Versuchsverbindungen AB CDE
unterdrückung der spontanen Motilität ED50 mg/kg 1,25-2,5 0,31-0,63 0,16-0,31 0,16-0,31 0,63-1,25
Unterdrückung des
Kampfverhaltens
ED50 mg/kg 40-80 5-10 10-20 40-80 40-80
Reserpinpotensie-
rung PD50 mg/kg 0,63-1,25 0,08-0,16 0,04-0,08 0,04-0,03 0,16
Narkosepotenzie-
rung PD50 mg/kg 2,5-5 0,63-1,25 0,63 0,32-0,63 0,16-0,32
Als Verbindungen A bis E wurden die folgenden eingesetzt:
benzothiazepintrihydrochlorid
B: 4-Z^--(2-(4-Pyridyl)-äthyl)-1-piperazinyl7-thieno/2,3-b7
ß $ STbeiizothiazepintrihydrochloriddihydrat
C: 4-/4-(2-(2-Pyridyl)-äthyl)-1-piperasinyl7-thieno/2,3-b7
ß > 57-benzothiazepintrihydrochloridinonohydrat
D: 10-/4-(2-(2-Pyridyl)-äthyl)-1-piperazinyl7-thienoZ3,2-b7
β i Sj-benzothiasepiiitrihydrochloridmonohydrat
E: 10-/4-(2-(4-Pyridyl)-äthyl)-1-piperazinyl7-fhieno/3,2-b7
β ^^-benzothiazepintrihydrochloriddihydrat.
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Aufgrund verschiedener Untersuchungen einschließlich
der vorstehenden können die Verbindungen der Formel I und die pharmazeutisch verträglichen Säureadditionssalze hiervon sicher als psychotrope Mittel zur Behandlung von Schizophrenie,
Manien, Depressionen und Neurosen in Eorni von
pharmazeutischen Präparaten mit geeigneten und üblichen Trägern oder Hilfsmitteln, die oral verabreichbar sind, ohne
Schädigung für die Patienten verabreicht werden.
Die pharmazeutischen Präparate können in jeder üblichen Form, wie Tabletten, Kapseln oder Pulver, gegeben werden.
25 mg-Tabletten wurden aus der folgenden Masse hergestellte
| Verbindung I | 25 mg |
| lactose | 70 mg |
| Mikrokristalline Cellulose | 8 mg |
| Stärke | 13 mg |
| Talk | 3 mg |
| Magnesiumstearat | 1 mg |
120 mg
10 7o-ige Pulver wurde au3 der folgenden Masse hcrge-.
stellte
| Verbindung I | 10 fo |
| Laktose | 70 Io |
| Stärke | 18 io |
| Methylcellulose | 2 g |
loo
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Die orale tägliche Dosis der Verbindung I oder deren
Salze für erwachsene Menschen liegt üblicherweise im Bereich von 100 bis 200 Milligramm in Einzeldosis oder mehrfacher
Dosis.
Die folgenden Beispiele dienen zur weiteren Erläuterung der Erfindung, ohne die Erfindung zu begrenzen.
2 g 4-(2-Ih/'enyl)-1-piperazincarbonsäure-o-(2-thienylthio)-anilid
wurden zu 40 ml Phosphoroxychlorid zugegeben und das erhaltene Gemisch am Rückfluß auf einem Ölbad während
15 Stunden erhitzt. Nach der Abkühlung wurde der Überschuß an Phosphoroxydchlorid unter verringertem Druck abdestilliert,
der Rückstand mit Eiswasser behandelt und die wässrige Lösung mit Ammoniak alkalisch gemacht und mit Äther
extrahiert. Die Ätherschicht wurde mit Salzsäure extrahiert und die Salzsäureschicht mit Ammoniak alkalisch gemacht und
erneut mit Toluol extrahiert. Die Toluolschicht wurde mit Wasser gewaschen, getrocknet und eingeengt. Zu dem verbliebenen
Öl wurde Salzsäure in Äthanol zugegeben. Die ausgefällten Kristalle wurden abfiltriert und aus wässrigem Äthanol
umkristallisiert, wobei 1,8 g (75 #) 4-/4-(2-Th/enyl)-1-piperazinyl/-thieno/2,3-b7-/",5_7""benzothiazepindihydrochlorid-1,5-hydrat
mit einem Schmelzpunkt von 203 bis 2040O (Zersetzung) erhalten wurden.
10 g 4-/2~(2-Pyridyl)-äthyl7-1-piperazincarbonsäure-o-(3-thienylthio)-anilid
wurden in 100 ml Chloroform gelöst, 30 g Phosphorpentachlorid zugesetzt und das erhaltene Gemisch
109849/.199Q
- ίο -
am Rückfluß auf einen Wasserbad während 20 Stunden erhitzt.
Nach der Abkühlung wurde das Reaktionsgemisch mit Wasser gewaschen
und mit Salzsäure extrahiert und die Salzsäureschicht mit Ammoniak alkalisch geaiaeht und mit Toluol extrahiert. Die
Toluolschicht wurde mit Wasser gewaschen, getrocknet und eingeengt.
Zu dom verbliebenen Öl wurde Salzsäure in Äthanol zugegeben.
Die ausgefällten Kristalle wurden abfiltriert und aus wässrigen Isopropanol umkristallisiert, v/obei 7,5 g (62 fo)
10-Z4-(2-(2-Pyridyl)-äthyl)-1-piperazinyl7-thieno-/3,2-b^r,5.7~
benzothiazepin-trlhydrochloridmonohydrat mit einem Schmelzpunkt
von 197 bis 1990C (Zersetzung) erhalten wurden.
- Beispiel 3
10 g 4~Benzyl-1-piperasincarbonsäure-o-(2-thienylthio)-anilid
wurden zu 200 ml Phosphcr-oxyenl&rid zugegeben und das
erhaltene Gemisch am Rückfluß auf einem Ölbad während 15 Stunden erhitzt. liach der Abkühlung wurde der Überschuß an Phosphor
oxychlorid unter verringertem Druck abdestilliert, der
Rückstand mit Eiswasser behandelt und mit Ammoniak alkalisch gemacht und dann mit Äther extrahiert. Die Ätherschicht wurde
mit Salzsäure extrahiert, die Salzsäureschicht mit Ammoniak alkalisch gemacht und die Alkalischicht mit Toluol extrahiert.
Die Toluolschieht wurde mit Wasser gewaschen, getrocknet und eingeengt» Zu dem verbliebenen Öl wurde Äthanolische Salzsäure
zugesetzt. Die ausgefällten Kristalle wurden abfiltriert und aus wässrigem Äthanol umkristallisiert, wobei 9 g (75 i>) 4-(4-Benzyl-1-piperazinyl)-thieno-/2,3-b7/i,5_7~benzothiazepindihydrochlorid-0,5-hydrat
mit einem Schmelzpunkt von 219 bis 2200C (Zersetzung) erhalten wurden.
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4,4 g N-(2-Th^enyl)-pipera55in (0,02 Hol) wurden tropfenweise
unter Rühren zu einem Gemisch von 6,5 g 4-Clilorthieno-/2,3-b7/~1,
5_7-benzothiazepin (0,02 Hol) und 10 g Kaliumcarbonat
in 60 ml Dimethylformamid und 30 ml Tetrahydrofuran zugegeben
und das erhaltene Gemisch am Rückfluß während 8 Stunden erhitzt, Das Lösungsmittel wurde abdestilliert, der Rückstand in Wasser
gegossen und die wässrige Lösung mit Benzol extrahiert·. Die Benzolschicht wurde über Kaliumcarbonat getrocknet und das Benzol unter verringertem Druck abdestilliert. Das verbliebene Öl
wurde in Isopropanol gelöst und Salzsäure in Äthanol zugesetzt. Die ausgefällten Kristalle wurden abfiltriert und aus Isopropanol
umkristallisiert, wobei 4,5 g (45 c/>) 4-/~4-(2-Ttvenyl)-1-piperasinyl7-thieno-/2,3-b7Zi,
57--■benzothiazepin-dihydrochlorid-1,5-hydrat
mit einem Schmelzpunkt von 203 bis 204 C (Zersetzung) erhalten wurden.
3,8 g N-/2-(2-Pyridyl)-äthyl7-piperazin (0,02 Mol) wurden
zu einer Lösung von 5,3 g 4-Methylthio-thieno-/2,3~b7/i,5_7-benzothiazepin
(0,02 Mol) in Äthanol zugesetzt und das erhaltene Gemisch an Rückfluß 48 Stunden erhitzt. Dann wurde das
Äthanol abdestilliert und Salzsäure in Äthanol zum Rückstand zugegeben. Die beim Abkühlen ausgefällten Kristalle wurden abfiltriert
und aus isopropanol umkristallisiert, wobei 8,5 g (81 JS) 4-Z4-(2-(2-Pyridyl)-äthyl)-1-piperazinyl7-thieno-/2,3-b7
/Ϊ , 5_7—benzothiazepin-trihydrochlorid-monohydrat mit einem
Schmelzpunkt von 201 bis 2O3°O (Zersetzung) erhalten wurden.
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Beispiel 6
Ein Gemisch von I1I g 10-p~Nitrobenzylthio-thieno-
/5f2-"b7-/i,§7-benzothiazepin (°»°2 Mo1) und ?>1 S N-(2-Pyridylmethyl)-piperazin
(0,04 Mol) wurde auf 1500G auf
einem Ölbad während 5 Stunden erhitzt. Nach der Abkühlung wurde das Reaktionsgemisch in Benzol gelöst, die Benzollösung
mehrmals mit einer 10 $-igen Hatriumcarbonatiösung und
dann mit Wasser gewaschen und über Kaliumcarbonat getrocknet, worauf das Benzol unter verringertem Druck abdestilliert
wurde. Der Rückstand wurde in Äthanol gelöst und eine äquivalente Menge an Fumarsäure zugesetzt. Dabei wurden 10 g
(87 56) an 1O-/4-(2-Pyridylmethyl)-1-piperazinyl7-thieno-i/5,2-b7
/i,5j7-benzothiazepin-1,5-fumarat-O,5~hydrat mit einem Schmelzpunkt
von 137 bis 1390C erhalten.
Unter Anwendung der Verfahren der vorstehenden Beispiele 1 bis 3 oder 4 bis 6 wurden die folgenden Verbindungen hergestellt:
1. 4-(4-Phenäthyl-1-piperazinyl)-thieno-/2,3-\/ß ,5/-benzothiazepin-dihydrochlorid
mit einem Schmelzpunkt von 275 bis 27O0C unter Zersetzung;"
2. 10-(4-Benzyl-1-piperazinyl)-thieno-/3,2-b_7/T,57rbenzothiazepin-dihydrochlorid-1,5-hydrat
mit einem Schmelzpunkt von 2200C;
3. 4-/4-(2-Pyridylmethyl)-1-piperazinyl7-thieno-/2J3-b7/i,57-benzothiazepin-trihydrochlorid
mit einem Schmelzpunkt von 252 bis 2530C;unter Zersetzung;
4. 4-/4-(2-(4-Pyridyl)-äthyl-1-piperazinyl7-thieno-/2,3-b7
/Ϊ ,57-benzothiazepin mit einem Schmelzpunkt von 129 bis
1300C als Trihydroehlorid-dihydrat mit einem Schmelzpunkt
von 197 bis 19S0C;
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10-/4-(2-Th^enyl)-1-piperaziny^-thieno-ZB, 2-b7/i , 57-■benzothiazepin-trihydrochlorid-1,5-hydrat
mit einem Schmelzpunkt von 213 "bis 2150C unter Zersetzung;
1Qrß-(2-(4-Pyridy1)-äthyl)-1-piperazinyl7-thieno-/3,2-b7
/!,^-"benzothiazepin-trihydrochlorid-dihydrat mit einem
Schmelzpunkt von 1440C (Zersetzung).
109 849/1990
Claims (1)
- - 14 -Pa t enta ns nr üch eiFhienobenzothiazepinderivate der Formelff κ - (CiO' - Arworin Ar eine Phenyl-, Pyridyl- oder Thienylgruppe, η die Zahlen 1 oder 2 und X einen Thiophenring bedeuten, wobei das den Thiophenring enthaltene kondensierte Ringsystem entweder ein Thieno-^2,3-b//i,57-benzothiazepin oder ein £hieno-/3,2-b7/T,57-benzothiazepin ist, sowie die pharmazeutisch verträglichen Säureadditionssalze hiervon.2. Als Verbindung nach Anspruch 1 : 4-Z4-(2-!rivenyl)-i-'piperaziny^-thieno-/?, "5-\J ß»57-benzothiazepin.5. Als Verbindung nach Anspruch 1: 1O-/4-(2-(2-Pyridyl)-äthyl)-1-piperazinyl7-thieno-/3,2-b7/i, 57-benzothiazepin.4. Als Verbindung nach Anspruch 1: 4-(4-Benzyl-1-piperazi- nyl)-thieno-/2,3-IgJβ »57-benzothiazepin.5- Als Verbindung nach Anspruch 1: 4-(4-Phenäthyl-1-piperazinyl)-thieno-/2,3-b7/i, 57-benzothiazepin.6. Als Verbindung nach Anspruch 1: 1O-(4-Benzyl-1-piperazi- nyl)-tbieno-/3,2-hJß , 57-benzothiazepin.. . 1098A9/19907· Als Verbindung nach Anspruch 1: 4-/4-(2-Pyridyl-methyl)-1-piperazinyl7-thieno-/2,3-'b7/i »ü7~benzothiazepin.8. Als Verbindung nach Anspruch 1: 4-Z4-(2-(2-Pyridyl)-äthyl)-1-piperazinyl7-thieno-Z5t3-b7ZJ»57-benzothiazepin.9. Als Verbindung nach Anspruch 1: 4-Z4-(2-(4-Pyridyl)-äthyl)-1-piperazinyl7-thieno-/2,3~b7Z3 >57-benzothiazepin.10. Als Verbindung nach Anspruch 1: 10-/4--(2-!Dlvenyl)-1-piperazinyl7-thieno-/352-b7Zi»57-benzothiazepin.11. Als Verbindung nach·Anspruch 1; 10-/4-(2-Pyridylmethyl)-1-piperazinyl7-thieno-/^,2-b7Z]i»57-benzothiazepin.12. Als Verbindung nach Anspruch 1: 10-/4-(2-(4-Pyridyl)-äthyl)-1-piperazinyl7~thieno-Z^,2-b7/T,57-benzothiazepin.13. Verfahren zur Herstellung von Thienobenzothiazepinderivaten nach Anspruch 1 der FormelN N- (CiO. - Arworin Ar eine Phenyl-, Pyridyl- oder Thieny!gruppe, η die Zahlen 1 oder 2 und der Ring X einen Thiophenring "bedeuten, wobei das den Thiophenring enthaltende kondensierte Ringsystera entweder ein Thieno~/^,3-b7/i,57-henzothiazepin oder ein . Thieno-^3,2-b7/i ,57-benzothiazepin ist, dadurch gekennzeichnet, daß
1. ■ eine Verbindung der Formel/"ΛN - (CH2)n - ArX S109 8*4 9/1990einer Dehydratisierung unter Ringbildung unterworfen wird, worin Ar, n und der Ring X die vorstehend angegebenen Bedeutungen besitzen, oder
2. eine Verbindung der Formelmit einer Verbindung der PormelQ-NN - (CH0) - Arworin P ein reaktionsfähiges Atom oder eine reaktionsfähige Gruppe, Q ein V/asseretoffatora oder Alkalimetall bedeuten und Ar, η und der Ring X die vorstehend angegebene Bedeutung besitzen, umgenetzt wird.14. Pharmazeutische Masse/enthaltend eine der Verbindungen nach Anspruch 1 bis 12 und ein oder mehrere pharmazeutisch verträgliche Verdünnungsmittel.109849/1990
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