DE212366C - - Google Patents

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DE212366C
DE212366C DENDAT212366D DE212366DA DE212366C DE 212366 C DE212366 C DE 212366C DE NDAT212366 D DENDAT212366 D DE NDAT212366D DE 212366D A DE212366D A DE 212366DA DE 212366 C DE212366 C DE 212366C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D45/00Clamping or other pressure-applying devices for securing or retaining closure members
    • B65D45/02Clamping or other pressure-applying devices for securing or retaining closure members for applying axial pressure to engage closure with sealing surface
    • B65D45/30Annular members, e.g. with snap-over action or screw-threaded

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Closures For Containers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Verbesserung derjenigen Deckel verschlüsse für Metallblechgefäße, bei denen keilförmig wirkende bogenförmige Verschlußschienen in Form eines Spreizringes den Deckel, an dem sie schwingbar befestigt sind, auf seiner ganzen Auflagefläche in einem an dem Öffnungsrand des Behälters eigens vorgesehenen Bett mit gleichmäßigem Druck gegen das eingelegte
ίο -Dichtungsmaterial drücken.
Das Neue besteht nach der Erfindung darin, daß die sektorförmigen, auf der Deckeloberseite schwingbar gehaltenen Arme des Ver-,. schlußkörpers in ihrer den Deckel festhaltenden Schließlage zahnartig ineinandergreifen und so, ohne daß es der Hilfe besonderer Spreizgeräte, wie Zangen usw., oder loser, an den Spreizringteilen angelenkter Schließstücke zur Herstellung der Schlußlage bedarf, sich in ihrer Lage selbsttätig festhalten und aus ihr nur durch Entfernung von Schnur-, Drahto. dgl. Verbindungen, die das End- und Anfangssegment zusammenhalten, herausgebracht werden können.
' Die Zeichnung veranschaulicht einen derartig ausgebildeten Deckelverschluß in
Fig. ι im Aufriß, teilweise im Schnitt und in Fig. 2 in Draufsicht mit teilweise weggeschnittenem Flansch 6.
Fig. 3 stellt die Zahnverbindung der. Arme dar.
In den Tragrand 4 des Behälters 2 ist ein U-förmiger Profilring 20 eingesetzt und gleichzeitig mit dem oberen umgebördelten Begrenzungsrahd 1 des Behälters 2 durch einen übergelegten, wiederum U-förmig gestalteten Ring 5 verstärkt. Ferner ist der Profilring 20 zwischen den Schenkeln. 6 und 8 rundum mit einem abdichtenden Belag 17 versehen, auf dem der abdichtende Rand des als Kappe ausgebildeten Deckels 11, 12 aufliegt.
Die sektorförmigen Arme 13 des Verschlußkörpers sind sämtlich mit ihrem einen Ende auf dem Verschlußrand des Deckels 11 um Bolzen 38 drehbar befestigt und so ausgebildet, daß ihre Enden beim Einschwingen der Arme aus der in Fig. 2 punktiert dargestellten Lage in die Schließlage beispielsweise in der durch die Ziffern 1 bis 5 gegebenen Reihenfolge zahnartig ineinandergreifen und sich bei Erreichung der Schließlage, in der sich die Arme zu einem geschlossenen Ring vereinigen, .gegenseitig festhalten. Das eine Ende der Arme ist jedesmal mit einem Zahn 40 und das gegenüberliegende Ende mit einer durch eine Auskerbung gebildeten Lücke 41 versehen. Die Eingriffskante von Zahn und Lücke verläuft annähernd nach demselben Krümmungskreise, dessen Mittelpunkt zweckmäßig außerhalb der Drehpunkte 38 der Arme 13 liegt, und zwar über den Punkt 38 hinaus nach dem entgegengesetzten Armende zu.
Nur das freie Ende des zuletzt eingeschwungenen und den Ring schließenden Armes, der keinen zahnartigen Eingriff und selbstsperrenden Zusammenschluß erzielt, ist mit dem anschließenden Ende des nächstfolgenden Armes in geeigneter Weise, beispielsweise mittels eines Drahtes, verbunden und in seiner Schließlage durch eine Plombe 39 gesichert.
Beim Lösen des Verschlusses werden die Arme 13 wiederum einzeln nacheinander, und
zwar diesmal in umgekehrter Reihenfolge wie vorher in die Offenlage zurückgeschwungen, in der sie den Deckel zum Abnehmen freigeben.
Zweckmäßig sind die Arme 13 aus Winkeleisen hergestellt, dessen aufrecht stehender Flansch nicht nur ihre Handhabung erleichtert, sondern auch ihnen größere Steifigkeit und Widerstandsfähigkeit verleiht.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Deckelverschluß für Metallgefäße, insbesondere eiserne Fässer, Tonnen usw., dadurch gekennzeichnet, daß die an sich bekannten sektorförmigen, auf der Deckeloberseite schwingbar gehaltenen Arme (13) des Verschlußkörpers in ihrer den Deckel festhaltenden Schließlage lediglich durch klauen-, kurven- oder zahnartigen Eingriff der Stoß- oder Endstellen zu einem geschlossenen Ring verbunden sind, aus dem sie durch Einwärtsschwingen ihrer freien Enden nach Entfernung der Schnur-, Draht 0. dgl. Verbindung, die das nicht klauen- oder zahnartig verbundene End- und Anfangssegment zusammenhalt, in die öffnüngslage gebracht werden können.
  2. 2. Deckelverschluß für Metallblechgefäße nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jedesmal ein Zahn (40) des einen Armes in eine Lücke (41) des anschließenden Armes eingreift, wobei die Eingriffskanten von Zahn und Lücke nahezu gleichen Krümmungshalbmesser besitzen, der größer ist als die Entfernung vom Schwingungsmittelpunkt bis zur Eingriffskante des Armes.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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