DE2122829A1 - Kippschalter - Google Patents

Kippschalter

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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H5/00Snap-action arrangements, i.e. in which during a single opening operation or a single closing operation energy is first stored and then released to produce or assist the contact movement
    • H01H5/04Energy stored by deformation of elastic members
    • H01H5/18Energy stored by deformation of elastic members by flexing of blade springs

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  • Tumbler Switches (AREA)
  • Rotary Switch, Piano Key Switch, And Lever Switch (AREA)

Description

  • Kippschalter.
  • Die Erfindung betrifft einen Klppschalter, insbesondere einen Mikroschalter, mit einer aus Kontaktfederblech bestehenden rahmenartigen, einseitig fest eingespannten Schaltzunge, einem sich innerhalb des Schaltzungenahmens erstreckenden Mittelsteg und einer zwischen den freien den von mittelsteg und Schaltzungenrahmen eiugespannten, im wesentlichen senkrecht zur Ebene des Schaltzungenrahmens wirkenden Kippfader.
  • Kippschalter der vorgenannten Art sind nur in seitraubender Arbeit und oft nur unvollkommen justierbar bezüglich des erzielbaren Kontaktdruckes, ihrer Schaltzeiten und Schaltwege und auch bezüglich ihres Schwingungsverhaltens. Diese Schwiergkeit basiert auf der fertigungsmäßig nicht exakt festzulegenden Einspannung. Beim Vernieten der Schalterteile, d.h. bei der Verbindung der Schaltsunge mit dem Schaltersookel ergeben sich sehr unterschiedliche Einspannkräfte, die einerseits von- der verwendeten Maschine, von dem beteiligten Fertigungspersonal und andererseits auch von klimatischen Bedingungen, insbesondere den Temperaturen im Fertigungsraum abhängen. Im übrigen ergeben sich auch im Betriebe recht erhebliche Änderungen der Einspannkräfte, teile durch ein verschleißbeding und teils durch thermische Beanspruchungen durch den Stromfluß.
  • Vor allem, wenn es sich um Kippschalter handelt, die sehr schnell schalten sollen oder in einem Selbstunterbrecherrelais arbeiten müssen, beispielsweise Blinkgeber gemäß DPB 1 112 579, ist es für die Fertigung besonders erwünscht, alle Kippschalter mit gleichen Betriebseigenschaften zu versehen, ohne daß es hierfür einer zeitraubenden Justierung bedarf. Diese Aufgabe konnte bisher noch nicht gelöst werden.
  • Die vorliegende Erfindung basiert nun auf der Erkenntnis, daß die bisher bekannten Kippschalter einerseit mit ihrem Schaltzungenrahmen und andererseits mit dem rächwärtigen Ende des Mittelsteges eingespannt waren.
  • Der Schaltzungenrahmen, welcher über die Kippfeder mit dem Mittelsteg verbunden ist, bildet praktisch ein mechanisches Schwingungssystem, zu dem wegen der getrennten vorerwähnten Befestigung auch die Einspannung gehört. Alle Unterschiede in der Einspannung müssen sich somit zwangsläufig auf die mechanischen Schwingungseigenschaften der Schaltzunge auswirken.
  • Um die vorerwähnten Nachteile auszuschalten, wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, bei dem Kippschalter der eineitend genannten Art den Mittelsteg zu einem festen Bestandteil des Schaltsungenrahmens zu machen und an diesem Mittelsteg an dem von der Kippfeder abgelegenen Ende ein oder mehrere Arms auszubilden, welche außerhalb der festen Einspannung Rahmen und Mittelsteg verbinden Durch der, vorstehenden Vorschlag liegt jetzt die Einspannung außerhalb des mechanischen Schwingungssystems.
  • Durch die erstellung der Schaltzunge mit Rahmen und Mittelsteg ergibt sich in Verbindung mit einer bestimmten Kippfeder jetzt eine eindeutig festgelegte Schaltcharakteristik, die nicht mehr beeinträchtigt worden knn durch unterschiedlich ausgeführte Einspannungen.
  • Gemäß einejm weiteren Merkmal der Erfindung ist zwischen den flexiblen Läugsseiten des Schaltzungenrahmens und dem Mittelsteg je ein Verbindungsarm vorgesehen. Diese Arme haben vorzugsweise die gleiche Querschnittsfläche wie die flexiblen Längsseiten des Schaltzungenrahmens.
  • Erfahrungsgemäß wird eine gute und ausreichende Flexibilität erreicht, wenn man die breite der flexiblen Schaltzungenarme und Rahmenteile etwa zehnmal so breit macht wie die Zungendicke Weitere einzelheiten und erkmale der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden ausführlichen Beschreibung und der beigefügten Zeichnung, in der eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung beispielsweise veranschaulicht ist.
  • In der Zeichung zeigen: Fig. 1 eine Draufsicht auf die Schaltzunge für eine Mikroschalter nadch dem bisberigen Stand der Technik, Fig. 2 einen Querschnitt zu Fig. 1 gemäß der Schnittlinie II-II und Fig. 3 eine Draufsicht auf eine erfindungegemäß ausgebildete Schaltzunge.
  • :Die in den Zeichnungen dargestellten Schaltsungen sind vorsugsweise, jedoch nicht ausschließlich, für Selbstunterbrecherrelais gemäß DPB 1 112 579 vorgeschen, Die Darstellung entspricht etwa dem Maßstab 5:1.
  • Die bisher übliche Schaltzunge für einen Kippschalter gemäß Sig. 1 und 2 besteht aus einem dünnen Kontaktfederblech, das für die vorerwähnte Verwendung eine Stärke von etwa 0,t5 mm haben kann und von einer Kupfer-Beryllium-Legierung gebildet ist. Die aus einem solchen Blech einteilig ausgestanzte Schaltzunge beste aus einem Schaltzungenrahmen 1 und einem sich mittig innerhalb des Rahmens 1 erstreckenden Mittelsteg 2. Der Rahmen t ist am hinteren Ende 11 bis in den Bereich der gestrichelten Linie E fest eingespannt. Dieser Einspannung dienen auch die Vernietungsbohrungen 12. Die Befestigung und Einspannung kann wie in Fig. 2 angedeutet an einem Kunststoffsockel 13 erfolgen. Der hintere, der Einspannung dienende Teil 11 des Rahmens 1 steht über zwei flexible Längsseiten 14 mit dem vorderen Ende 15 des Rahmens 1 In Verbindung. An diesem Vorderende 15 befindet sich auoh ein Kontakt 16, der Je nach Verwendungszweck ein- oder zweiseitig ausgebildet sein kann.
  • Vom hinteren Teil 11 des Rahmens 1 erstreckt sich der Mittelsteg 2 bis uahe an den vorderen Teil 15 des Rahmens. Der Zwischenraum zwischen den Bauteilen 2 und 15 ist mit einer U-förmigen Kippfeder 3 überbrückt, für die am Teil 15 und am Teil 2 Lageransätze 17 bzw.
  • 17' vorgesehen sind. Zur Betätigung des Mikroschalters dient eine Bohrung 18 im Mittelsteg 2, an der, wie Fig. 2 zeigt, eine Betätigungsstange 4 angreifen kann, welche beidseitig der Bohrung 18 Mitnehmerausätze trägt.
  • Der in Eig. 1 und 2 dargestellte Schalter beaufschlagt mit seinem Kontakt 16 entweder einen oberen Gegenkontakt 51 oder einen unteren Gegenkontakt 52. Kommt es an der einen Seite nicht auf eine Xontaktgabe an,-bildet einer der beiden Kontakte lediglich ein Widerlager. Die Kippfeder 3 hält den Schalter jeweils in einer stabilen Schaltstellung. Bewegt man die Schaltstange 4 der ring. 2 naoh oben, so führt der Mittelsteg 2 das rechte Ende der Feder gegenüber dem linken Federenae nach oben, bis die Feder ihre instabile Mittellage überschreitet und den vorderen Teil 15 des Schaltsungenrahmens nach unten bewegt, so daß der Kontakt 16 den Gegenkontakt 52 beaufsohlagt. Es ist offensichtlich, daß der Schalter seine stabilen Lagen auch dann beibehält, wenn an der Betätigungsbohrung 18 keinerlei Kräfte angreifen.
  • Zwischen sockel 13 und Kippfeder 3 können am Mittelsteg 2 gegebenenfalls auch noch zusätzliche Kontakte angeordnet werden, die in der einen oder der anderen Schaltstellung zur Betätigung kommen. Im Felle der Fig. 2 ist eine Kontaktfeder 53 am Sockel 13 vorgesehen, deren Kontakt 54 von einem Gegenkontakt 55 des Mittelsteges beaufschlagt werden kann.
  • Kippschalter mit einer Schaltzunge gemäß Fig. 1 und 2 zeigen die einleitend beschriebenen Nachteile bezüglich der Schwankungen der Schaltcharakteristik und der Schwierigkeiten bezüglich der Justierung.
  • Sig. 3 zeigt eie erfindungsgemäße Schaltzunge, die praktisch den erfindungsgemäßen Ersatz für die Schalt-3unge gemäß Fig. 1 und 2 darstellt. So kann sinngemäß die Beschreibung für Fig. 1 und 2 auch für Fig. 3 angewendet werden.
  • Abweichend von der vorbeschriebenen Ausführungsform ist der Mittelsteg 102 Jetzt nicht mehr am Schalter-Sockel eingespannt. Vielmehr ist der Mittelsteg 102 Jenseits der die Einspannuag begrenzenden Linie E über zwei Verbindungsarme 106 mit den flexiblen Längsseiten 114 des Schaltzungenrahmens 101 verbunden. Der Schaltzungenrahmen 101 selbst ist an seinem hinteren Ende 111 insbesondere über die Vernietungsbohrungen 112 mit dem Schaltersockel verbunden. Die vorderen Enden der flexiblen Längsseiten 114 des Schaltzungenrahmens konvergieren und tagen am Vorderende wie bieher einen ein oder zweiseitig wirkenden Kontakt 116.
  • Da nunmehr der schaltzugenrahmen 10i und der Mittelsteg 102 unmittelbar über die Arme 106 in Verblndung stehen, hat die Einspannung am Ende 111 keinen unmittelbaren Einfluß mehr auf die Scaltcharakteristik der Schaltzunge.
  • Die zwischen den Ausätzen 117 und 117' anzuordnende Kippfeder, die in Fig. 3 nicht dargestellt ist, kann ähnlich ausgebildet sein, wie die gemäß Fig. 1 und 2, obwohl auch Schraubendruckfedern o.ä. zur Anwendung kommen kölnnen.
  • Die Verbindungsarme 106 können etwa den gleichen Querschnitt haben wie die Längsseiten 114 des Schaltzungenrahmens. Die Breite der Arme 106 und 114 betragen etwa das Zehnfache der Dicke des Schaltzungenbleches.
  • Bei eine Blechstärke von 0,15 mm kann daher die Breite etwa 1,5 mm betragen. Wesentlich für die Erfindung ist, daß die Arme 106 außerhalb der Einspannung am Schaltzungenrahmen 101 angreifen. Besonders günstig ist es, wenn die Arme 106, wie in Fig. 3 gezeigt, in Richtung auf das freie Ene der Schaltzunge gegeneinander konvergieren. Würden sich die Arme 106 exakt in Querrichtung erstrecken, würden sie bei Ber Schalterbetätigung im wesentlichen ausschließlich auf torr ion beansprucht werden. Bei einer Ausrichtung ia Längsrichtung ergäbe sich hingegen in den Armen 106 eine reine Biegebeanspruchung, wchingegen bei der bevorzugten Ausführungsform sowohl biege- als auxh Torsionsspannungen vorhanden sind* Schließlich ist noch zu erwähnen, dab der rückwärtige Raum zwischen den Armen 106 und dem eingespannten hinteren Teil 106 besonders günstig ausgenutzt werden kann, um dort einen Leitungsanschluß 113 vorzusehen. Durch die thermischen Beanspruchuugen beim Anlöten einer Leitung am. Anschluß 113 wird ebenfalls die Schalteroharakteristik nicht verändert.
  • Soll, wie auch in Fig. 2 angedeutet, am Mittelsteg 102 ein Zusatzkontakt vorgesehen werden, ergibt eich die Möglichkeit, den Mittelsteg zu verhreitern, um dann auf dieser Verbreiterungsfläche großflächige oder mehrere kleinere Kontakte 155 anzuordnen.
  • Auch im Falle der Fig. 3 ist eine Bohrung 118 für eine Betätigungsstange unmittelbar neben der anzubringenden Kippfeder vorgesehen.

Claims (9)

  1. P a t e n t a n s p r ü c h e
    Kippschalter, insbesondere Mikroschalter, mit einer aus Kontaktfederblech bestehenden rahmenartigen, einseitig fest eingespannten Schaltzunge, einem sich innerhalb des Schaltzungenrahmens erstreckenden Mittelsteg und einer zwischen den freien Enden von Mittelsteg und Schaltzungenrahmen eingespannten, im wesentlichen senkraecht zur Ebene des Schaltzungenrahmens wirkenden Kippfender, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß der Mittelsteg (102) fester Bestandteil des Schaltzungenrahmens (101) ist und an seinem von der Kippfeder (3) abgelegenen Ende außerhalb der festen Schaltzungeneinspannung (E) ein oder mehrere Arme (106) aufweist, welche Rahmen (101) und Mittelsteg (102) verbinden.
  2. 2. Kirpschalter nach Anspruch 1, dadurch gekeneselchnet, as zwischen den flexiblen Längsseiten (114) des Schaltzungenrahmens (101) und dem Mittelsteg (102) je ein Verbindungsarm (106) vorgesehen ist.
  3. 3. Kippschalter nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsarme (106) in Richtung zur Kippfeder (3) gegeneinander konvergieren.
  4. 4. Kippschalter nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekenezeichnet, daß die Verbindungsarme (106) etwa die gleiche @Querschnittsfläche haben wie dio flexiblen Längsseiten (114) des Schartzungenrahmene 101.
  5. 5. Kippschalter nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Breite der Verbindungsarme (106) etwa dem Zehnfachen der Zungendicke entspricht.
  6. 6. Kippschalter nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß am Schaltzungenrahmen (101) neben der festen Einspannungsstelle (E) zwischen den Verbindung" armen (106) ein Leitungsanschluß (113) ausgebildet ist.
  7. 7. Kippschalter nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Mittelsteg (102) zwischen dem Verbindungssrmen (106) und der Kippfeder (3) mit einer Zusztzkontakte (155) tragenden Verbreiterung versehen ist.
  8. 8. Kippschalter nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß neben der Kippfeder (3) am Mittelsteg (102) in an sich bekannter Weise eine Bohrung (118) zum Anschluß einer Schalterbetätigungsstange vorgesehen ist.
  9. 9. Kippschalter nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Kippfeder in an sich bekannter Weise eine U-förmig gebogenen blattfeder (3) ist. L e e r s e i t e
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DE2122829B2 DE2122829B2 (de) 1977-10-27
DE2122829C3 DE2122829C3 (de) 1978-06-15

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Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3239079A1 (de) * 1982-10-22 1984-04-26 Danfoss A/S, Nordborg Schnappschalter
DE3308188A1 (de) * 1983-03-08 1984-09-20 Georg Dr.-Ing. 8152 Feldkirchen-Westerham Spinner Schnappschalter
DE3900394A1 (de) * 1988-01-06 1989-10-05 Omron Tateisi Electronics Co Elektrischer schalter
FR2671661A1 (fr) * 1991-01-11 1992-07-17 Sextant Avionique Lame de microrupteur a action brusque.
FR2705493A1 (fr) * 1993-05-17 1994-11-25 Crouzet Automatismes Interrupteur à action brusque.

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DE2122829B2 (de) 1977-10-27
DE2122829C3 (de) 1978-06-15

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