DE212005C - - Google Patents

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DE212005C
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01CMEASURING DISTANCES, LEVELS OR BEARINGS; SURVEYING; NAVIGATION; GYROSCOPIC INSTRUMENTS; PHOTOGRAMMETRY OR VIDEOGRAMMETRY
    • G01C3/00Measuring distances in line of sight; Optical rangefinders
    • G01C3/10Measuring distances in line of sight; Optical rangefinders using a parallactic triangle with variable angles and a base of fixed length in the observation station, e.g. in the instrument
    • G01C3/12Measuring distances in line of sight; Optical rangefinders using a parallactic triangle with variable angles and a base of fixed length in the observation station, e.g. in the instrument with monocular observation at a single point, e.g. coincidence type

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Radar, Positioning & Navigation (AREA)
  • Remote Sensing (AREA)
  • Viewfinders (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine weitere Ausgestaltung solcher Entfernungsmesser, bei denen zwei Reflektoren an den Endpunkten einer festen Grundlinie und ein gemeinsames Okular angeordnet sind. Es ist die praktische Verwendung eines Entfernungsmessers von Bedeutung, wenn er die Entfernungsmessungsowohl in wagerechter wie auch in senkrechter und überhaupt in jeder
ίο Lage seiner Basis erlaubt. Die Möglichkeit einer derartigen Verwendung liegt in dem Prinzip aller Entfernungsmesser mit fester Basis begründet, nur ergibt sich dabei der Übelstand, daß die beiden im Gesichtsfeld des Okulars erscheinenden Bilder in jeder verschiedenen Lage des Entfernungsmessers anders erscheinen. Z. B. ist es nicht möglich, die Vorteile der Anordnung einer Trennungslinie und zu dieser in bestimmter Weise an- geordneter Teilbilder bei wagerechter Lage der Basis auch auf die senkrechte Stellung ohne weiteres zu übertragen, vielmehr werden dann die Bilder nicht mehr wie bei wagerechter Trennungslinie übereinander, sondern einfach als aufrechte Spiegelbilder zu beiden Seiten der jetzt senkrechten Trennungslinie erscheinen.
Die Erfindung betrifft nun eine derartige
Ausgestaltung der inneren Einrichtung der oben gekennzeichneten Instrumente, daß die beiden Bilder stets in gleicher Stellung zur Trennungslinie erscheinen, und zwar geschieht dies dadurch, daß in den Strahlengang der die beiden Bilder erzeugenden Elemente je ein gegebenenfalls drehbares Prisma eingeschaltet ist. .
Auf der beiliegenden Zeichnung ist in Fig. 1 der Längsschnitt durch eine Ausführungsform der Erfindung ohne Wiedergabe der eigentlichen Meßvorrichtung dargestellt, während Fig. 2 in einer Vorderansicht eine Ausführungsform mit der Meßvorrichtung zeigt, wobei schematisch das im' Okular erscheinende Bild angedeutet ist. Fig. 3 gibt schließlich das im Okular erscheinende Bild bei der Meßstellung wieder.
Wenn man eines der oben gekennzeichneten Instrumente in die senkrechte Stellung bringt, so würden, wie schon erwähnt, die Teilbilder aufrecht auf beiden Seiten der senkrechten Trennungslinie erscheinen. Um sie in die in Fig. 2 erkennbare Stellung zu bringen, ist es erforderlich, daß beide Bilder gedreht werden.
Wie Fig. ι erkennen läßt, werden zu diesem Zweck in den Weg der Strahlen χ und y etwa zwischen die Reflektoren α und die Objektive b Prismen e eingeschaltet, deren Gestalt nur insofern bestimmt ist, als sie im allgemeinen eine ungerade Anzahl reflektierender Flächen besitzen müssen. Bei entsprechender Stellung dieser Prismen werden die Bilder, wie in Fig. 2 dargestellt, erscheinen, so daß sie durch geeignete Verstellung entsprechender optischer Teile zur Übereinstimmung gebracht werden können.
Die Verstellung der Bilder kann 'in irgendeiner geeigneten Weise geschehen; 'n der
Zeichnung ist diese Einrichtung durch eine Trommel f mit Spiralnut angedeutet, welche mit Hilfe zeichnerisch nicht wiedergegebener Anschlußglieder beispielsweise eine Drehung der Reflektors α bis zur Erreichung der richtigen Bilderstellüng nach Fig. 3 gestattet.
Die vorliegende Ausführungsform zeigt nun ferner noch die Einrichtung, daß dasselbe Instrument in gleicher Weise zu Messungen mit wagerechter wie zu Messungen mit senkrechter Basis benutzt werden kann. Zu diesem Zweck sind die Prismen e drehbar angeordnet. Diese Drehung wird von außen durch Griff g bewerkstelligt. Macht man die beiden Prismen um i8o° drehbar, so ist es möglich, die richtige Bilderstellung in jeder Lage des Entfernungsmessers zu erreichen.

Claims (2)

Patent-An Sprüche:
1. Entfernungsmesser mit zwei an den Endpunkten einer festen Grundlinie angeordneten Reflektoren und einem gemeinsamen Okular, dadurch gekennzeichnet, daß in den Strahlengang der die beiden Bilder erzeugenden Elemente je ein Prisma eingeschaltet ist, zum Zwecke, auch in von der wagerechten abweichenden Lagen der Basis eine stets gleiche Stellung der im Okular erscheinenden Bilder zueinander zu erzielen.
2. Entfernungsmesser nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Prismen
(e) drehbar sind, zum Zwecke, dasselbe Instrument in wagerechter sowie in jeder anderen Lage benutzen zu können.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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