DE2118944C3 - - Google Patents

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DE2118944C3
DE2118944C3 DE2118944A DE2118944A DE2118944C3 DE 2118944 C3 DE2118944 C3 DE 2118944C3 DE 2118944 A DE2118944 A DE 2118944A DE 2118944 A DE2118944 A DE 2118944A DE 2118944 C3 DE2118944 C3 DE 2118944C3
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    • B26B21/00Razors of the open or knife type; Safety razors or other shaving implements of the planing type; Hair-trimming devices involving a razor-blade; Equipment therefor
    • B26B21/08Razors of the open or knife type; Safety razors or other shaving implements of the planing type; Hair-trimming devices involving a razor-blade; Equipment therefor involving changeable blades
    • B26B21/14Safety razors with one or more blades arranged transversely to the handle
    • B26B21/16Safety razors with one or more blades arranged transversely to the handle involving blades with only one cutting edge

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Description

45
Die Erfindung betrifft einen Rasierapparat mit einer Handgriffanordnung mit einem daran befestigten Hauptschutzteil und einer Klingenstütze mit einer daran befestigten Klinge, wobei die Klingenstütze gegenüber der Handgriffanordnung mittels einer Vorspannungseinrichtung nachgiebig verschwenkbar gelagert ist.
Ein derartiger Rasierapparat ist aus der US-PS 59 172 bekannt.
Es wurde bereits die Anbringung einer Klinge auf solche Weise vorgeschlagen, daß diese relativ zu ihrem sie stützenden Handgriff einer Bewegung unterworfen werden kann, wie z. B. in den US-PS 14 79 690,20 59 172 und 21 25 135; dabei hat bei allen diesen bekannten Konstruktionen eine unmittelbare Beziehung zwischen dem durch den Benutzer auf den Handgriff des (*> Rasierapparates ausgeübten Druck und dem auf die Haut ausgeübten Druck der Rasierklinge bestanden.
So kann nach der US-PS 20 59 172 die Klingen schneidkante eine begrenzte Relativbewegung parallel zur Achse des Handgriffes des Rasierapparates f>5 erfahren und sich auch um eine im allgemeinen senkrechte Achse drehen, damit die Klinge örtlich begrenzten Unebenheiten der Haut ausweichen kann.
Bei der US-PS 14 79 690 bzw. 2125135 ist die Klingenkante schwenkbar gestützt, damit sie dem Umriß der Haut folgen kann. Verschiedene Patentschriften zeigen eine Klinge, die auf einem feststehenden Sitz oder gegen feststehende Anschläge durch Federn gehalten ist, beispielsweise die US-PS 23 11 913. In der bekannten Anordnung dient die Feder nur zu dem Zweck, die Klinge in ihrer Schneidstellung unter konstantem Druck zu halten, hat aber nicht die Aufgabe, einen unterschiedlichen Handgriffdruck zu kompensieren, d. h, die Feder ist so bemessen, daß sie die Klinge in sicherer Anlage an ihren Anschlägen hält und nicht etwa eine Auslenkung der Klinge in eine nicht mehr definierte Kantenstellung gestaltet. Daher wirkt sich jegliche Ausübung übermäßigen Druckes am Handgriff des Rasierapparates in einen übermäßigen Druck der Klingenkante aus.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Rasierapparat zu schaffen, bei welchem der Druck der Schneidkante auf die Haut unabhängig vom beim normalen Rasieren ausgeübten Handgriffdruck einen bestimmten Wert nicht übersteigt und ungeachtet einer Bewegung der Klinge relativ zum Hauptschutzteil die parallele Ausrichtung der Klingenkante gegenüber dem Hauptschutzteil beibehalten wird.
Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß die Klingenstütze einen parallel zur Schneidkante liegenden zusätzlichen Schutzteil aufweist und um eine parallel zur Schneidkante liegende Schwenkachse bewegbar ist, und ferner durch die Vorspannungseinrichtung gegen den Hauptschutzteil mit solcher Andruckkraft belastet wird, daß bei Überschreiten eines vorgegebenen Drucks gegen die Haut eine Relativbewegung der Klingenstütze gegenüber dem Hauptschutzteil ermöglicht wird.
Beim Bewegen des Rasierapparates entlang der Haut und bei einer Bewegung des. Druckschutzteils entlang der Hautoberfläche wird d<z Klihginkante lediglich durch die Vorspannungskraft mit der Hautoberfläche in Anlage gehalten. Jede Veränderung des Winkels, in welchem der Rasierapparat gehalten wird, wenn diese Änderung die Tendenz zeigt, einen ungünstigen Winkel zwischen der Klinge und der Haut zu bilden, oder jegliche Steigerung des auf den Handgriff über die Vorspannungskraft hinaus angelegten Druckes wird durch die Bewegung der Klingenkante gegen die Vorspannungskraft weg von der Haut in einer zur Bewegungsbahn des Druckschutzteils quer verlaufenden Richtung ausgeglichen. Es leuchtet demnach ein, daß ungeachtet des Winkels, in welchem der Rasierapparat gehalten wird oder des auf ihn ausgeübten Druckes der auf die Haut ausgeübte Klingenkantendruck niemals die Vorspannungskraft übersteigt. Da der zusätzliche Schutzteil etwas vom Druck aufnimmt, ist der tatsächliche Druck auf die Klingenkante ein wenig kleiner als die gesamte Vorspannungskraft.
Es leuchtet selbstverständlich ein, daß es möglich wäre, den Rasierapparat in einem solchen Winkel zu halten, daß die Klingenhalteanordnung ihre äußerste Stellung erreicht, wobei dieselbe sehr ähnlich wie ein herkömmlicher Rasierapparat wirken würde. Um einer Verletzung fur den unwahrscheinlichen Fall vorzubeugen, daß der Rasierapparat in einem solch extremen Winkel gehalten wird, ist das Schwenk- oder Drehverhältnis der Teile so gewählt, daß bei einer äußersten Stellung relativ 711m Hauptschutzteil der Winkel zwischen der Klingenkante und der Haut sich Null nähert.
Die Vorspannkraft ist wünschenswerterweise verstellbar, um einzelne Variablen in bezug auf Bartstärke, Hautempfindlichkeit usw. zu berücksichtigen.
Die Erfindung wird nachfolgend an Hand einiger Ausführungsformen unter Bezugnahme auf die Zeichnungen beschrieben. Es zeigt
Fig. 1 eine schematische Darstellung eines erfindungsgemäßen Rasierapparates,
Fig.2 eine schaubildliche Ansicht einer erfindungsgemäßen Ausführungsform, bei welcher die Klingen- |O stütze gegen den Hauptschutzteil durch eine verstellbar vorgespannte Druckfeder vorgespannt ist;
Fig.3 eine Schnittansicht längs der Linie 3-3 der Fig. 2;
Fig.4 eine Seitenansicht, mit weggebrochenen Teilen, eines dem in F i g. 2 gezeigten ähnlichen Rasierapparates, bei welchem jedoch die Druckfeder zwischen dem Hauptschutzteil und der Klingenstütze angeordnet ist;
F i g. 5 eine Seitenansicht, bei welcher gewisse Teile weggebrochen sind, eines erfindungsgemäß ausgebildeten Rasierapparates, wobei eine Blattfeder für die Vorspannung verwendet wird;
Fig.6 eine Seitenansicht eines dem Rasierapparat nach Fig. 5 ähnlichen Rasierapparates, worin jedoch die mit der Haut in Berührung kommende Kante des Hauptschutzteils relativ zum Handgriff federnd angeordnet ist;
Fig.7 eine Seitenansicht zur Veranschaulichung der Verwendung abstoßender magnetischer Kräfte als Vorspannungskräfte;
F i g. 8 eine Seitenansicht einer weiteren Ausführungsform des erfindungsgemäßen Rasierapparates;
Fig.9 eine Vorderansicht des Rasierapparates nach F i g. 8 in der Richtung des Pfeiles X;
F i g. 10 und 11 Einzeldarstellungen der Klingenstütze gemäß dem Rasierapparat nach den F i g. 8 und 9, und
Fig. i 2 die an der Schneidkante wirksamen Kräfte.
Fig. 1 zei6 rt schematisch einen Rasierapparat 10 mit einem Handgriff 12 und einem Druckschutzteil 14, der an seinem Außenende einen Hauptschutzteil 15 aufweist und ferner eine Klingenstütze 16 trägt. Der Handgriff 12 und der Druckschutzteil 14 bilden die Handgriffanordnung. Die Klingenstütze 16 weist eine herkömmliche Halterung 18 für eine Klinge 20 auf, deren untere ^5 Schneidkante 22 um eine Schwenkachse 24 in die mit voll ausgezogenen Linien angegebene Stellung vorgespannt ist, wobei der erforderliche Rasierwinkel 26 relativ zur Hautoberflächc 28 durch eine Vorspannungseinrichtung 30 gebildet wird, die nach F i g. 1 aus elastischem Material besteht und drehfest mit dem Rasierapparat 10 im Bereich der Schwenkachse 24 verbunden ist. Solange der am Handgriff 12 in der Richtung des Pfeils 32 ausgeübte Rasierdruck den Druck der Vorspannungseinrichtung 30 nicht überschreitet, folgt die Schneidkante 22 dem mit der Hautoberfläche 28 in Anlage kommenden Hauptschutzteil 15 in die mit vollausgezogenen Linien gezeigte Stellung, wobei der Druck der Vorspannungseinrichtung 30 allein den auf die Hautoberfläche 28 ausgeübten fo Klir.gendruck bestimmt. Sobald der etwa entlang des Pfeils 32 erfolgende Handgriffdruck über den Druck, dem die Vorspannungseinrichtung 30 widerstreben kann, hinaus erhöh, wird, bewegen sich die Klingenstiitzc 16 und die Schneidkante 22 nach ober, entweder in t.s, die in F i g. 1 mit strL.ipunkticrten Linien gezeigte Stellung oder in eine dazwischenliegende Stellung, je nach dem Handgriffdruck und dem Abwärtsdruck auf die Hautoberfläche 28 infolge der Ausübung eines solchen Druckes durch die mit der Hautoberfläche 28 in Berührung stehende Kante des Hauptschutzteiles IS.
Wird eine Kraft von Xg durch die Vorspannungseinrichtung 3W auf die Schneidkante 22 längs des Pfeiles 32 ausgeübt, die kleiner ist als die Vorspannkraft, behalten die Teile die in Fig. 1 mit voll ausgezogenen Linien gezeigte Stellung bei, und der Rasiervorgang erfolgt mit einer Kraft von A^an der Schneidkante 22. Sobald der Handgriffdruck so hoch wird, daß die Hautoberfläche 28 eingedrückt wird, wie in F i g. 1 bei der mit Strichpunktlinien gezeigten unteren Stellung 33, übt nur der Druckschutzteil 14 einen größeren Druck auf die Hautoberfläche 28 aus, wobei die Klingenstütze 16 nach oben verschwenkt worden ist, so daß die Schneidkante 22 immer noch eine Kraft von nur Xg auf die Hautoberfläche 28 ausübt. In ähnlicher Weise wird auch bei einer zur Verringerung des Rasierwinkels 26 führenden Veränderung des Winkel« ;es Handgriffs 12
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oben verschwenkt, wobei gleichzeitig der Anstellwinkel zwischen der Klinge 20 und der Hautoberfläche 28 verringert v. ird.
Die F i g. 2 bis 7 zeigen besonders Ausführungsbeispiele von Rasierapparatkonstruktionen, wobei ersichtlich ist, daß jede Konstruktion eine verschwenkbare Klingenstütze verwendet und die hauptsächlichen Unterschiede in der Art bestehen, In welcher die Vorspannung ausgeübt wird.
Eine erste bevorzugte erfindungsgemäße Ausführungsform ist in den F i g. 2 und 3 dargestellt, worin ein Handgriff 112 aus Kunststoff einen Druckschutzteil 114 starr aufnimmt, auf dessen Oberseite eine Klingenstütze 116 zur Ausführung einer begrenzten Drehbewegung um die Schwenkachse 124 unter der Wirkung einer aus einer Feder bestehenden Vorspannungseinrichtung 130 angeordnet ist. Die Vorspannungseinrichturg ist mittels einer Schraube 133, die in einen am Druckschutzteil 114 befestigten Ansatz 135 eingeschraubt ist, verstellbar. Dif Klingenstütze 116 weist einen Brückenteil 140 mit einer Plattform 141 auf, auf welcher eine Klinge 120 sitzt, die zwischen der Plattform 144 und einer über Kopf angeordneten Klemmplatte 145 befestigt ist, die mit einem Rahmen 146 für die Klingenstützte 116 einstückig ausgebildet ist. Der Brückenteil 140 wird durch eine übliche Federanordnung in den durch die Teile 145, 146 gebildeten Winkel gedrückt, wobei diese Federanordnung im vorliegenden Fall aus einer Blattfeder 142 besteht, die mit einem mit dem Brückenteil 140 einstückig ausgebildeten Vorsprung 140a im Brückenteil 140 einstückig ausgebildeten Vorsrrvng 140a im Eingriff ist. Die Plattform 141 hat die üblichen Anschläge 147, mit welchen die Schneidkante 122 in Eingriff kommt. Die Klinge 120 ist auf die bei den Rasierapparaten nach Injektorart übliche Weise auswechselbar, und zwar durch Einsetzen eines Magazindornes in die öffnung 143, um die Plattform 141 geringfügig von tix Klemmplatte 145 wegzubewegen und die Klinge 120 zu lösen. Der Brückenteil 140 ist auch mit einem zusätzlichen Schutzteil 134 versehen, der normalerweise mit dem am Druckschutzteil 114 befestigten HauptschuU'.teil 115 in Eingriff ist. Die Vorspar.riungseinrichtung 130 sucht normalerweise die Klingenstützte 116 in die in den F i g. 2 und 3 gezeigte Stellung zu bringen, in welcher der zusätzliche Schutzteil 134 auf der Oberseite des Hauptschutzteils 115 anliegt. Die das Verhältnis der in F i g. 3 gezeigten Teile aufrechterhaltenden Vorspannun?skräfte können
durch Drehen der Schraube 133 verstellt werden.
In Fig. 3 ist die Hautoberfläche mit der Linie 150 angedeutet, und es ist ersichtlich, daß bei der Bewegung des Rasierapparates auf der Hautoberfläche 150 in der mit dem Pfeil 137 gezeigten Richtung der zusätzliche Schutzteil 134, die Schneidkante 122 und die Vorderkante zumindest der Klemmplatte 145 sämtlich mit der Hautoberfläche 150 in Anlage kommen, wenn der Rasierapparat im richtigen Winkel gehalten wird. Die Kraft, welche die Klingenstütze 116 in umgekehrter Richtung um ihre Schwenkachse 124 zu schwenken sucht, entsteht selbstverständlich durch den Druck gegen die Schneidkante 122. Die aus dem Reibungseingriff der Oberflächen des zusätzlichen Schutzteils 134 und des Klemmteils 145 mit der Hautoberfläche 150 abgeleiteten Kräfte tragen jedoch bis zu einem
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/.e 116 um ihre Schwenkachse 124 zu drehen sucht.
Beim Bewegen des Hatiptschutzteils 115 entlang seiner Bewegungsbahn auf der Hautoberfläche 150 gemäß dem Pfeil 137 folgt die Schneidkante 122 dem Hauptschutzteil 115, und der zusätzliche Schutzteil 134 verbleibt in Kontakt mit ihm, bis die die Klingenstütze 116 zu verschwenken suchende Gesamtkraft die aus der Vorspannung der Feder 130 abgeleitete Gegenkraft 2S überschreitet, so daß sich zu diesem Zeitpunkt die Klingenstütze 116 nach oben bewegt, um dem Hauptschutzteil 115 zu folgen, während er noch einen angemessenen und im wesentlichen konstanten Klingenkantenschneiddruck ausübt. Wie vorhin erwiihnt, ist die die Klingenstütze 116 gegen die durch die Vorspannung erzeugte Gegenkraft zu verschwenken suchende Hauptkraft normalerweise die auf die Schneidkante 122 ausgeübte Kraft. Keinesfalls übersteigt jedoch die Kraft, mit welcher die Schneidkante 122 mii dem Gesicht in Kontakt kommt, die durch die Feder 130 bestimmte Kraft.
Die Fig. 4 bis 7 zeigen verschiedene Arten und Anordnungen von Vorspannlingseinrichtungen.
Die Vorspannungseinrichtung gemäß Fig. 4 unter- ^0 scheidet sich von der in den F i g. 2 und 3 gezeigten dadurch, daß die Schwenkachse 224 vor der Vorspannungseinrichtung 230 angeordnet und diese zwischen dem Druckschutzteil 214 und der Klingenstütze 216 nicht verstellbar angeordnet ist. um normalerweise die Teile in die mit voll ausgezogenen Linien gezeigte Stellung zu drängen.
Der in F i g. 5 gezeigte Rasierapparat 310 verwendet als Vorspannungsdnrichtung 330 eine Blattfeder, die zwischen einem am Handgriff 312 befestigten Bund 331 und der Oberseite der Klingenstütze 316 wirkt. Die Stellung der Feder 330 ist verstellbar, wie z. B. zwischen den in F i g. 5 mit voll ausgezogenen bzw. mit strichpunktierten Linien gezeigten Stellungen, und zwar durch den auf den aufrechtstehenden Finger 333 5«. ausgeübten Fingerdruck, um somit die auf die Klingenstütze 316 in der Richtung des Dmckschutzteils 314 ausgeübte Vorspannung einzustellen. Ansonsten ist die Arbeitsweise des Rasierapparates 310 dieselbe, wie in Verbindung mit den F i g. 2 und 3 beschrieben.
Der in F i g. 6 gezeigte Rasierapparat 410 ist mit dem in Fig. 5 gezeigten bis auf eine größere Ausnahme im wesentlichen identisch, die darin besteht, daß die mit der Haut in Anlage stehende Kante des Druckschutzteils 414 vielmehr elastisch und nicht starr mit dem Handgriff 412 verbunden ist. Dies wird bewerkstelligt durch die Verwendung eines eher flexiblen als verhältnismäßig starren metallischen Teils als Druckschutztei! 414. Die
45 Flexibilität des Dnickschutzteils 414 ist selbstvcrständ lieh kleiner als die Flexibilität der Vorspannungseinrich Hing 430 in jeder eingestellten Stellung. Mit anderen Worten ist der Ausschlag, den der Druckschutzteil 414 auf Grund seiner Druckausübung gegen die Hautoberfläche 428 erfahren kann, stets kleiner als jener, dem die Klingenstütze 416 unterworfen wird.
Bei dem in F i g. 7 gezeigten Rasierapparat 610 mit einem Handgriff 612 werden gleichnamige Magnete 6JO vom Druckschutzteil 614 bzw. von der Klingenstützc 616 mit Hilfe der Tragarme 615 und 617 getragen. Die abstoßende Kraft gleicher Magnete wird zum Erhalt der Vorspannung in Richtung auf die mit ganzen Linien gezeigten Stellungen verwendet.
Die F i g. 8 und 9 zeigen eine andere Ausführungsform der Erfindung mit einem Handgriff 712, wobei cm Druckschu'i'e'l 714 Her daran befestigt ist. einen llauptschutzteil 715 aufweist. Eine Klingenstütze 716 weist einen Nabenteil 717 auf. der bei 724 zwischen einem Paar in Abstand voneinander angeordneter Ansät/.e 719 schwenkbar gelagert is!, die am Druck schutzteil 714 vorstehen. Ein winkeliges Brückenteil 740 wird durch eine mit einem mit dem Brückentcil 740 einstückig ausgebildeten Ansatz 723 in Anschlag stehende Blattfeder 725 in den durch den Deckteil 721 zu der K1 igcnstüt/e 716 gebildeten Winkel gedrängt. Die Klinge 720 wird dadurch zwischen dem Brückentcil 740 und dem Deckteil 721 festgeklemmt. Die Schneid kante 722 ist mit Anschlägen 731 im Eingriff. Die Freigabe der Klinge 720 zum Aurwechseln erfolgt auf die übliche Art und Weise durch den Einsatz des Maga/.indornes in den Raum 732. Der Brückenteil 740 trägt den zusätzlichen Schutzteil 734. der normalerweise durch die Druckfeder 730 in Eingriff mit dem Hauptschutzteil 715 gebracht wird. Ein Ende der Druckfeder 730 sitzt in einer Stellschraube 737, die durch den Nabenvorsprung 738 an der Klingenstütze 716 eingeschraubt ist. Vorzugsweise ist der Stellschraube 737 ein Anschlag zugeordnet, um eine übermäßige Vorspannungskraft auf die Klingenstütze 716 zu vermeiden, wobei der Anschlag hier eine durch den Nabenvorsprung 738 an der Stellschraube 737 gebildete Schulter aufweist.
Einige der Kriterien, die bei einer praktischen Ausführungsform der Erfindung zu berücksichtigen sind, werden in Verbindung mit den F i g. 10. 11 und 12 beschrieben, die gewisse Elemente im vergrößerten Maßstab zeigen, die den Elementen des Rasierapparates der F ig. 8 entsprechen. Bezugnehmend auf Fig. Ό ist der Rasierwinkel A der Winkel zwischen einer tangential zur Oberfläche des zusätzlichen Schutzteils 734 und zur Kante des Deckteils 721 verlaufenden Ebene 750 und einer durch den Mittelpunkt der Klinge 720 inklusive der Schneidkante 722 verlaufenden Ebene 751. Dieser Winkel A kann im wesentlichen in Abhängigkeit von verschiedenen Bedingungen variieren, liegt aber bei einem Rasierapparat der in den F i g. 8 und 9 gezeigten Art im Bereich von etwa 20° bis 38°.
Ein anderer damit in Beziehung stehender Faktor ist der Klingenfreibereich, der (Fig. 11) den Raum B zwischen der Ebene 753, die tangential zum zusätzlichen Schutzteil 734 und der Außenkante des Deckteils 721 verläuft, und einer anderen Ebene 754, die parallel dazu durch die Schneidkante 722 der Klinge 720 verläuft, bildet. Vorzugsweise ist die Geometrie und das Verhältnis der Teile beim in den Fig. 8 und 9 dargestellten Rasierapparat derart, daß auch der Hauptschutzteil 715 annähernd die Ebene 753 tang.ert,
wenn sich die Teile in der Ruhestellung befinden. Wie im I all des Rasierwinkcls Λ kann auch der freigelegte Raum // der Klinge 720 je nach ilen Umstanden und nach dem gegenseitigen Verhältnis der verschiedenen Teile variieren, es wurde jedoch gefunden, dall in den meisten I·'Heu ein Klmgcnfreiraum im Hereich von etwa 0,0 bis 0,2O mm wünschenswert ist.
Wesentlich für das zufriedenstellende lunklionieren des Rasierapparates ist selbstverständlich die Vorspannungskrafl. die dem Rasierdruck gleichkommt, mit welchem die Klingenstülze 716 beginnI, sich zurückzu ziehen. Die wahrend der Rasur auf den Rasierapparat kopf ausgeübte (iesamtkraft erstreckt sich in einer im allgemeinen der Linie 7W) in l· i g 12 entsprechenden Richtung. Die Komponenten dieser Kraft sind mit der
I.ime 7hl angedeutet und erstrecken sich durch die Klinge 720 und in der allgemeinen Richtung der Rasierapparatbewegung entlang der Haut und längs einer von der Klingenkante senkrecht zur Linie 761 verlaufenden Linie 7h2. Der die Klingenstütze 71h von der Haut nach hinten um ihre Schwenkachse 714 weg/iischwenken suchenden Kraft wirkt die Vorspan niing der Druckfeder 750 entgegen, die je naih dom gewühlten Rasierwinkel und Klingenfreiraum betrachtlich variieren kann Diese Abweichungsmoglichkeit kann selbstverständlich in die Vorspanneinrichtung (Druckfeder 7J0) eingebaut sein. Im allgemeinen wird durch die Vorspanneinrichtung in der durch di<; Linie 760 gezeigten wirksamen Richtung eine Kraft im Hereich von etwa r>0 bis 200 ρ ausgeübt.

Claims (6)

Patentansprüche:
1. Rasierapparat mit einer Handgriffanordnung mit einem daran befestigten Hauptschutzteil und einer Klingenstütze mit einer daran befestigten Klinge, wobei die Klingenstütze gegenüber der Handgriffanordnung mittels einer Vorspannungseinrichtung nachgiebig verschwenkbar gelagert ist, dadurch gekennzeichnet, daß die KJingenstütze (16,116,216,316,416,616, 716) einen parallel zur Schneidkante (22, 122, 722) liegenden :£iisätzlichen Schutzteil (134, 734) aufweist und um eine parallel zur Schneidkante liegende Schwenkachse (24,124,224,724) bewegbar ist, und ferner durch die Vorspannungseinrichtung (30, 130, 230, 330, 430, 630. 730) gegen den Hauptschutzteil (15, 115, 715) mit solcher Andruckkraft belastet wird, daß bei Überschreileo eines vorgegebenen Drucks gegen die Haut eine Relativbewegung der Kiingenstütze gegenüber dem Hauptschutzteil ermöglicht wird.
2. Rasierapparat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der zusätzliche Schutzteil (134, 734) unter der Wirkung der Vorspannungseinrichtung (30, 130, 230, 330, «30, 630, 73D) am -5 Hauptschutzteil (15,115,715) anliegt.
3. Rasierapparat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorspannungseinrichtung aus einer Feder(30,130,230,330,430,730) besteht.
4. Rasierapparat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorspan^ungseinrichtung aus einander abstoßenden M?gneten (630) besteht.
5. Rasierapparat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorspannungseinrichuing (30, 130, 230, 330, 430, 630, 730) die Klingenstüize (16, 116,216,316,416,616, 716) gegen den Hauptschutzteil (15, 115, 715) mit einer Kraft von etwa 50 bis 200 ρ drängt.
6. Rasierapparat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorspannungseinrichtung Mittel (133, 733) zur Einstellung der Vorspannungs kraft aufweist.
DE19712118944 1970-04-20 1971-04-19 Rasierapparat mit regelbarem klingendruck Granted DE2118944B2 (de)

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