DE2116300B2 - Verfahren zur reinigung von 1,12dodecandisaeure - Google Patents

Verfahren zur reinigung von 1,12dodecandisaeure

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DE2116300B2 DE19712116300 DE2116300A DE2116300B2 DE 2116300 B2 DE2116300 B2 DE 2116300B2 DE 19712116300 DE19712116300 DE 19712116300 DE 2116300 A DE2116300 A DE 2116300A DE 2116300 B2 DE2116300 B2 DE 2116300B2
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Description

fin Γ eine Sehleier-Verfärhungseinheit (in einem Stickstoff gastrom bei 250 C innerhalb von 2 Stunden).
Gegenstand der Erfindung ist nui ein Verfahren zur Reinigung von 1.1 2-Dodeeandisäure der eingangs geschilderten ArI. das dadurch gekennzeichnet ist, daß man die rohe 1.1 2-Dodecandisäure bei einer Temperatur \on 85 bis 105 C in einer Salpelersäurcl()simg. die 40 bis SO Gewichtsprozent Salpetersäure enthüll, löst, die erhaltene Losung durch eine Diatolneenerde mit einer Teilchengröße von 1 bis KK! Mikron filtriert und das 1-iltrat zur Krislaüisation der reinen Säure auf eine Temperatur von 40 bis 90 C abkühlt.
Die eriindungsgemäß verwendete Diatomeenerde v.eist eine durchschnittliche Teilchengröße von 1 bis !00 Mikron auf. Diatomeenerde mit einer Teilchengröße von weniger als 1 Mikron besitzt einen so hohen 1 ilincrwidersiand, daß sie praktisch nicht geeignet ist. Diali'ineenu'Je mit einer Teilchengröße von mehr als 100 Mikron ist fast überhaupt nicht wirksam, oder es muli eine größere Menge davon verwendet werden, wenn feine Stoffe herausiiltrierl werden sollen. Deshalb i--t eine Diatomeenerde mit einer Teilchengröße von mehr als 100 Mikron bei der technischen Durchführung \on Nachteil. Vorzugsweise verwendet man die Diatomeenerde, indem man sie vorher aufschichtet. es ist jedoch auch möglich, sie in einem suspendierten /usiaid zu verwenden. Es ist erwünscht, daß die erlindungsgemi'.'i verwendete Dialomeenerde eine kompakte Filterschicht bilden k'iin. und eine Funktion als sogenanntes Absorbierungsmittel ist nicht so sehr erforderlich. Das heißt, daß es weckmäßig ist, daß die Obeiflächcnstr.iktur der Diatomeenerde eine solche ist. die geeignet ist. eine kompakte Filtrierschicht zu bilden.
Die Gründe, warum Diatomeenerde zur Erreichung des Ziels der Erfindung am besten geeignet ist, sind noch nicht ganz geklärt, es scheint jedoch, daß die Diatomeenerde eine spezielle Affinität für die Verunreinigungen hat, welche die Ursachen für das Auftreten der Verfärbung und die Beeinträchtigung der Wärmestabilität darstellen, wenn Diatomecnerde mit der wäßrigen Salpetersäurelösung der rohen DDA in Berührung gebracht wird. Diese Annahme beruht auf der Tatsache, daß beispielsweise Aktivkohle, die bisher häufig zur Adsorption und Entfernung von Verunreinigungen verwendet wurde, zur Erreichung des Ziels der vorliegenden Erfindung nicht geeignet ist (vgl. das folgende Vergleichsbeispiel 4), und es ist klar, daß diese Verunreinigungen durch einfache Adsorption nicht entfernt werden können.
Die Diatomeenerde kann in jeder beliebigen Menge verwendet werden, solange der Filtrierwiderstand innerhalb des erlaubten Bereiches liegt, und eine sehr geringe Menge des Filtrierkuchens kann die gewünschte Aufgabe erfüllen. Das heißt, es ist möglich, damit eine wäßrige Salpetersäurelösung in einer Menge zu behandeln, die dem 10000 bis lOOOOOfachen der Menge der verwendeten Diatomeenerde entspricht.
Die wäßrige Salpetersäurelösung, die 40 bis 80 Gewichtsprozent Salpetersäure enthält, wird erlindungsgemäß verwendet, um die rohe DDA zu lösen. Vorzugsweise wird eine Lösung verwendet, die 50 bis 70 Gewichtsprozent Salpetersäure enthält. Die weniger als 40 Gewichtsprozent Salpetersäure enthaltende Lösung ist nicht konzentriert genug, um die Stickstoff enthaltenden Verbindungen zu zersetzen, und wenn die Salpetersäurekonzenlration 80 Gewichtsprozent übersteigt, sinkt die Ausbeute an DDA. Die Konzentration der wäßrigen Salpetersäurelösung ist definiert durch die Gewichtsprozent unter den Erwärmungsbehandlungsbedingungen (HNO:t'HNO;i - H2O). Es werden 0.5 bis 10. vorzugsweise 1 bis 3 Gevvichtsteile Salpetersäure pro Gewichtsteil DDA verwendet. Wenn die rohe DDA in der wäßrigen Salpetersäurelösung gelöst wird, wird sie unter Er1-armen gelöst. Ihre optimale Temperatur hängt von der Konzentration der wäßrigen Salpetersäurelösung ab: eine Temperatur von mehr als 120 C ist gewöhnlich jedoch nicht erforderlich. Die Erwärmungstemperatur liegt oberhalb 70 C, vorzugsweise innerhalb des Bereiches von K5 bis 105 C. Die zum Auflösen durch Erhitzen erforderliche Zeit beträgt 20 Minuten bis 2 Stunden.
vorzugsweise 30 bis 60 Minuten. Wenn die rohe DDA in der wäßrigen Salpetersäurelösung gelöst wird, wird eine beträchtliche Menge an NO und NO2 gebildet: das NO und NO2 kann jedoch beispielsweise als Salpetersäure gewonnen werden, indem man sie in Was-er absorbiert. So ist der Verlust an Salpetersäure beim Lösen sehr gering.
Die beim Auflösen durch Erwärmen erhaltene Lösung kann durch die Dialomeenerde mit einer Teilchengröße- von 1 bis 100 Mikron bei jeder beliehigen Temperatur filtriert werden, solange die Temperatur die DDA in einem gelösten Zustand halten kann. Die Filtration kann beispielsweise bei 95 C durchgeführt werden. Dann wird das Filtrat zur Umkristallisation der DDA abgekühlt, und danach werden die ausgefallenen Kristalle aus der Mutterlauge durch Filtrieren abgetrennt, wodurch DDA-Krisiaiie hoher Reinheit mit einer guten Wärmebeständigkeil und einer geringen Neigung zur Verfärbung durch Alkali in einer Ausbeute von 97 Molprozeni oder höher erhalten werden können. D'e Temperatur zur Kristallisation des Filtrats hängt ν,.η der Menge der Verunreinigungen, insbesondere der 1,11-ündeeandisäure, die in der rohen DDA enthalten ist, und der Konzentration sowie der Menge der verwendeten wäßrigen Salpetersäurelösung ab, sie liegt gewöhnlich innerhalb des Bereiches von 40 bis 9OC. Die optimale Temperatur liegt beispielsweise bei 70 bis 80 C, wenn eine 60%ige wäßrige Salpetersäurelösung verwendet wird. Bei der Kristallisation kann gewöhnlich ein bekannter Kristallisator vom kontinuierlichen oder ansatzweisen Typ verwendet werden. Die Abtrennung der Kristalle kann durch Filtrieren oder Zentrifugieren erfolgen, und die erhaltene Mutterlauge kann im Kreislauf zurückgeführt und in dem Oxydationssystem wieder verwendet werden.
Erfindungsgemäß kann leicht eine hochreine l,12-Dodecandr:.äure mit einer guten Wärmebeständigkeit und einer geringen Neigung zum Verfärben durch Alkali in hoher Ausbeute erhalten werden, und die vorliegende Erfindung ist zur Herstellung von DDA-Kristallen geeignet, die insbesondere bei der Synthese von Polyamiden oder Polyestern verwendbar sind.
Die Erfindung wird nachfolgend an Hand von eründiingsgemäßen Beispielen, eines Bezugsbeispiels und von Vergleichsbeispielen näher erläutert. Die Ergebnisse der Beispiele und Vergleichsbeispiele sind in der folgenden Tabelle II zusammengestellt.
Bezugsbeispiel
In einen mit einem Rührer versehenen 20-1-Reaktor aus rostfreiem Stahl wurde eine Lösung gegeben, die durch Auflösen von 29,92 g Kupferpulver und 9,97 g
Amnioniummetavanadal in 24934 g einer 60gewiehlspro/enligen wäßrigen Salpetersäurelösung hergestellt worden war. Zu dieser Lösung wurde eine Lösungsmischung zugegeben, die durch Auflösen von 2456.6 g einer aus 95 Gewichtsprozent Cyclododecane)! und 5 Gewichtsprozent Cyclododecanon in 454,3 g Cyclododecane^ bestehenden Mischung durch Erhitzen hergestellt worden war, wobei über einen Zeitraum von 100 Minuten die Reaktionstemperatur bei iO C gehalten wurde. Nach Beendigung der Zugabe wurde die Temperatur erhöht und 90 Minuten lang bei 70 C gehalten. Dann \w>rde die Reaktionslösung auf 30 C heruntergekühlt, und die erhaltenen Kristalle wurden abiihriert und abgetrennt und nut 20 1 Wasser gewaschen.
Die Kristalle wurden mit 10 1 Wasser angefeuchtet und in einem Zentriftigenahsxheider zentrifugiert, woduich 3729 e rohe DDA erhalten wurden. Die so erhaltenen Kristalle wurden in einen Biitylester überführt Lind gaschromatographisch analysic1. Es wurde gefunden, daß die Ausbeute der Rohmaterialien 88.8 MoI-prozent betrug, wobei die Mengen an dibasisehen Säuren mit 11 und 10 Kohlenstoffatomen in der rohen DDA 2.7 bzw. 0,4 Gewichtsprozent und an Wasser 8.6 Gewichtsprozent betrugen. Die rohe DDA wurde 2 Stunden lang bei 95'C in einem Lufttrockner ge-Irocknet und nach dem Trocknen wurde sie nach der Kjeldahl-Methode einer Sückstoffanalyse unterworfen. Es wurde gefunden, daß der Stickstoffgehalt 840.3 ppm betrug.
Beispiel 1
200 g der (in einem feuchten Zustand) in dem Beziigsbeispiel erhaltenen rohen DDA wurden in 400 g einer wäßrigen. 67gewichtsprozentigen Salpetersäurelösimg unter Erwärmen gelöst, und die erhaltene Lösui.g wurde 30 Minuten lang unter Rühren bei 95"C gehalten. Dann wurde die Salpetersäure durch ein vorher aufgeschichtetes Filter mit 5 g Diatomeenerde mit einer Teilchengröße von 12 bis J0 μ (die Partikclgroßen an der unteren Grenze machten 10% und an der oberen Grenze 80% aus) filtriert. Dann wurde das Filirat unter Rühren innerhalb eines Zeitraums von 120 Minuten auf 4O'JC heruntergekühlt. Die in Form von Kristallen ausgefallene DDA wurde abfiltriert und abgetrennt und mit 1 1 heißem Wasser gewaschen und 2 Stunden lang bei 95°C an der Luft getrocknet, dabei erhielt man 163 g Kristalle. Die Ausbeute, bezogen auf die rohe DDA, betrug 97 MoI-prozent. Die Analyse der DDA vor und nach der Reinigung ist in der folgenden Tabelle 1 angegeben.
Außerdem wurden 700 g der gereinigten DDA, die auf die gleiche Art und Weise wie im Beispiel 1 erhalten worden war, in 700 g Wasser suspendiert und auf 60 bis 70"C erwärmt. Dann wurde eine wäßrige Lösung von 50 Molprozent Hexamethylendiamin tropfenweise zugegeben, und der pH-Wert wurde bei 7,5 gehalten, wodurch eine gleichmäßige wäßrige Lösung des Polyamid-Salzes erhalten wurde.
1500 g dieser Lösung wurden in einen Stahlautoklaven aus rostfreiem Stahl mit einer Kapazität von 21 gegeben, und die Atmosphäre des Autoklavs wurde vollständig durch Stickstoff ersetzt. Dann wurde die Temperatur des Autoklavs erhöht. Wenn die Temperatur des Autoklavs auf 70cC erhöht wurde, wurde die Atmosphäre des Autoklavs erneut durch Stickstoff ersetzt, und der Stickstoffdruck wurde auf 10 kg/cm2 eriiöht. Danach wurde die Temperatur des Autoklavs allmählich erhöht und 1 Stunde
220''C gehalten Lind dann auf 260 C erhöht.
Tabelle I
Ia η α bei
Rohe
DÜA
Cel'einil-'te
Uh ■·.
Stickstoffgehalt j 840,3 ppm I 45 ppm
Gehalt an 1.11-Undecandi-
säure
Gehalt an 1,10-Decandi-
säLire
Verfärbung durch Auflösen
in Alkali [optische j
'5 Dic..;c*)] I ^2
Wärmebeständigkeit:;":;') .. L-IOOO
-.7%
°-4u
■It).I 0.0'
O.D25
30Π
*) 1 g DDA wurde in 2? ecm einer in Namumhydvov. i.!- lösung gelost mul be: ■■■ ler Wellenlänge Min 370 Mil!: mikion und in einer Ze;!-: \on 10 nun v.urde die 1 ran-.-mission (/"".■„ι gemessen. Cie Transmission Oer In-Na-
tiiiimhydrox>dlösiing wurde auf 100 festgesetzt t:nü die Verfärbung durch Auflosen in Alkali v.urde du:-h il:·-· folgende Formel definiert: Verfärbung durch Au" sen ir. Alkali log (ΙΟΟ/'Γ).
**) 20g DDA wurden in ein Kolorimeterrohr gebracht um!
m einem Stickslotigusstrom bei 250 C geschmolzen und ihre Verfärbung wurde nach 2 Stunden gemessen. De: Wert ist in Schleierfärhungs-Einheile· .' ΓIS-K-41 T2j angegeben.
Der Autoklav wurde innerhalb eines Zeitraums von etwa I1.., Stunden wieder auf Aunosphärendriick entspannt, während die Temperatur bei 260 C gehalten wurde. Dann wurde durch den Autoklav 3 Stunden lang Stickstoffgas geleitet, und das erhaltene Polymerisat wurde in einem Siickstull -assirom auf Raumtemperatur heruntergekühlt, wodurch ein l'olyamid erhallen wurde. Das so erhabene Polymerisat war rein weiß und wies keine Verfärbung auf. es hatte eine relative Viskosität von 1,75 (0.1 g Polyamid 25ccm m-Kresol bei 20 C) und ein Molekulargewicht vor. 1,7· 101 (gemessen nach einem Osmosedruckserfahren). Die erhaltenen Ergebnisse :,ind in der folgenden Tabelle 11 zusammengestellt.
Beispiele 2 bis 6
Die Behandlung wurde auf die gleiche Art und Weist· durchgeführt wie im Beispiel 1, wobei dieses Mal jedoch die in der folgenden Tabelle 11 aufgezählten verschiedenen Filterhilfsmittel an Stelle der Diatomcenerde des Beispiels 1 verwendet wurden. Die erhaltenen Ergebnisse sind in der folgenden Tabelle 11 angegeben. Der Gehalt an dibasischer Säure als Nebenprodukt nach der Reinigung war mit demjenigen des Beispiels L nahezu gleich.
Vergleichsbeispiel
Die Behandlung wurde auf die gleiche Art und
Weise wie in Beispiel 1 durchgeführt, wobei diesmal jedoch kein Filterhilfsmittel verwendet wurde. Das dabei erhaltene Ergebnis ist in der folgenden Tabe'le 11 angegeben.
Vergleichsbeispiele 2 bis 4
Die Behandlung wurde auf die gleiche Art und Weise durchgeführt wie im Beispiel 1, wobei dieses Mal jedoch andere Filterhilfsmittel als Diatomeenerdc verwendet wurden. Die Ergebnisse sind ebenfalls in der folgenden Tabelle 11 angegeben.
Tabelle II
Filterhilfsmittel Partikelgröße Ergebnis der Reinigung Stickstoff Verfärbung Wärme
beständigkeit
Farbe de
(10 7„ an der
unteren Grenze bis
gehalt durch Auflösen (Schleier- Polyamid
80% an der in ppm in Alkali Verfärbungs
oberen Grenze) (optische Dichte) einheit)
Celite 545 45 0,025 300 weiß
Beispiel 1 Celite 535 12 bis 40 μ 47 0,030 300 weiß
Beispiel 2 Celite 503 8 bis 37 μ 46 0,027 250 weiß
Beispiel 3 Hi-Flo-Supercell 6 bis 32 μ 48 0,032 350 weiß
Beispiel 4 Standard-Supercell 3 bis 21 μ 44 0,029 200 weiß
Beispiel 5 Filtercell 2 bis 16 μ 49 0,026 250
Beispiel 6 kein Filterhilfs 2 bis 13 μ
Vergleichs mittel 55 0,074 800 braun
beispiel 1
Vergleichs Glasfilter 49 0,060 600 grau
beispiel 2 (10 bis 5) μ
Vergleichs Silicagel 48 0,059 700 braun
beispiel 3 körnchenförmige 100 bis 200 μ
Vergleichs Aktivkohle 46 0,0048 600 braun
beispiel 4

Claims (20)

ein Beispiel beschrieben, nach dem der Stickstoffgehalt Patentanspruch: von roller DDA durch Umkristallisation aus Allylacetat \on i400 ppm auf 210 ppm und anschließend Verfahren zur Reinigung von 1,12-Dodecandi- durch eine zweite L'mkristallisalion aus Athylacetat säure, die durch Oxydation von Cyclododecane^ 5 von 210 ppm auf 150 ppm herabgesetzt werden kann, und oder Cyclododecanoii mittels Salpetersäure Dieses Beispiel zeigt, daß es schwierig ist. durch bloße hergesielli worden ist. d a d u r c η gekenn- Umkristaiii.. ation in einem organischen Lösungsmittel ze i c h η e l. daß man die rohe 1.12-Dodecandi- rohe DDA zu reinigen. Andererseits ist in der franzö- säure hei einer Temperatur son 85 his 105 C in sisJien Patentschrift 1 392 56S ein \ erfahren zur Ah- einer Salpeiersäurelösimg. die 40 bis 80 Gewichts- io ireniumg der niederen dibasischeii Sauren \on roher prozem Salpetersäure enthält, löst, die erhaltene DDA durch Behandlung der rohen DDA mit sieden- Lösimg durch eine Dialomeenerde mit einer Teil- dem Wasse: beschrieben, aber -elbst in diesem Ver- clieiijiröße von 1 his 100 Mikron filtrier', und da:- fahren isi die Wirksamkeit der Abtrennung nicht immer l-'ilirat zur kristallisation der reinen Säure auf zufriedenstellend. So kann beispielsweise eine rohe eine Temperatur von 40 bis 90 C abkühlt. 15 DDA. die 9S.6"/,, i.P-Dodecandisäure. 1 " „ l.il-L'n- deeandis-iure und 0.2"„ l.lO-Deeandisäure enthält, zu einer reinen DDA mit 99.5".,, 1.1 2-DodccandNäure. 0.4° „ !.! 1-Lndecandisäure und einer Spur i.K)-De- candisäure durch Behandlung mit siedendem Wasser 20 gereinigt werden. Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Reinigung Außerdem ist bereits em Verfall:en zur Umkrisu.ili- von 1.12-Dodecandisäure. die durch Oxydation '.on sation in heißem Wasser unter Druck bekannt (\gl. Cyclododecanol und oder Cyclododecanoii mittels die japanische Patentschrift 23 3iS9 64). Diese hekann- Salpetersäure hergestellt worden ist. ten Verfahren sind jedoch wenig wirksam bei der
1.12-Dodecaiidisäure ist ein technisch sehr wert- 25 Entfernung der Stickstoff enthaltenden Verbindungen
volles Produkt, und sie wird als Ausgangsmaterial für und bei der Abtrennung der niedrigen dibasischeii
die Herstellung von Polyamiden und Polyestern vcr- Säuren.
wendet.
Bei ihrer Verwendung muß die 1.12-Dodeean- Ziel der vorliegenden Erfindung ist es. diese den
disäur- besonders rein sein.
Die durch Oxydation \on bekannten Verfahren eigenen Nachteile zu beseitigen
Cyclododecanol und/oder Cyclododecanon durch SaI- 30 und ein Verfahren zur Herstellung von DDA hoher
petersäure erhaltene 1.12-Dodecandisäure (nachfoi- Reinheit und einer geringeren Neigung zur Verfärbung
gend mit "DDA* abgekürzt) enthält jedoch als Neben- beim Auflösen in Alkali in hoher Ausbeute anzu-
produkle dibasische Säuren mit 11 oder weniger geben.
Kohlenstoffatomen und Stickstoff enthaltende Ver- Es wurde nun gefunden, daß die rohe DDA eine unreinigungen. und deshalb war es bisher nicht einfach. 35 bemerkenswert hohe Löslichkeit in einer wäßrigen DDA mit einer hohen Reinheit und einer geringen Salpei.crsäurelösung aufweist, was in einem Wasser-Neigung zur Verfärbung heim Auflösen in Alkali lösungsirsittelsystem nicht zu erwarten war, wobei die herzustellen.
So enthalten beispielsweise die rohen organischen Stickstoff enthaltenden Verbindungen. DDA-Kristalle. die durch eine Oxydationsreaktion bei die in der rohen DDA enthalten sind, sehr schnell zu 'ΊΟ C in Gegenwart eines Kupfcr-Ammoniummetu- 40 einer Verbindung mit einer guten Löslichkeit in der vanadai-Kaialysators unter Verwendung von 60u ;0 wäßrigen Salpetersäurelösung zersetzt werden und Salpetersäure und durch Abtrennen des erhaltenen wobei die niedrigen dibasischeii Säuren nvt 11 oder Produktes bei 30 C durch Filtrieren erhalten wurden. weniger Kohlenstoffatomen eine beachtlich hohe 500 bis 2000 ppm (bezogen auf Stickstoff, N2) an Sti ;k- Löslichkeit in der wäßrigen Salpeiersäurelösung aufsioff enthüllenden Verbindungen, wie z. B. Nit.O-. 45 weisen.
Außerdem wurde gefund~"i. daß dann, wenn Nitrosoverbindungen und Nitritestern, sowie 2 bis 3"/„ DDA-Kristalle durch Abkühlen und Kristallisieren dibasischeii Säuren mit 11 oder weniger Kohlenstoff- der wäßrigen Salpetersäurelösung \on roher DDA atomen, und sie färben sich gelb, wenn sie in Alkali erhalten werden, die Stickstoff enthaltenden Vcrhin-(optische Dichte 2 oder höher) gelöst werden.
Diese düngen und die Säurenebenprodukte mit 11 oder Verunreinigungen und die Verfärbung können fast 50 weniger Kohlenstoffatomen durch richtige Auswahl überhaupt nicht durch Waschen der rohen DDA mit der Abtrennungstemperatur wirksam abgetrennt und Wasser entfernt werden. entfernt werden können.
Außerdem wurde bei Ver-AIs Verfahren zur Reinigung der rohen DDA war suchen zur Verbesserung der Verfärbung, die auftritt, bereits ein Umkristallisationsverfaliren unter Ver- wenn die DDA in Alkali gelöst wird, zur Verbesserung wendung eines organischen Lösungsmittels, wie /. B. 55 der Wän.icheständiekeit bei hoher Temperatur (bei-Toluol, Äthylalkohol.
Polyäthylenglykol, Dialkyl- spielswcise des Verfärbungsgrades bei 250 C in einem älher, Aceton oder Essigsäure, bekannt; ein solches Stickstoffgasstrom) und der Polymerisatqualitäten.
Verfahren hat jedoch keine breite großtechnische insbesondere der Verfärbung bei der Verwendung in Anwendung gefunden wegen der hohen Kosten für der Polyamidsynthese, gefunden, daß diese Eigendic DDA auf Grund der Verwendung des Lösungs- 60 schäften erheblich, verbessert werden können, wenn mittels, des unvermeidlichen Verlustes an DDA in man die wäßrige Salpetersäurelösung der rohen DDA dem Lösungsmittel durch Auflösung und auf Grund durch ein Filterhilfsmittel mit einer Teilchengröße der Tatsache, daß das Lösungsmittel zurückgewonnen von 1 "uis 100 Mikron filtriert, bevor die Lösung abgewerden muß und daß zur Erzielung einer hochreinen kühlt und kristallisiert wird.
Zur Erzielung eines sich DDA allein durch ein Um',;ristallisationsverfahren 65 nicht verfärbenden Polyamids ist es wichtig, eine DDA mehrere Male umkristallisiert werden muß, was in zu verwenden, die beim Auflösen in Alkali eine Verden folgenden Beispielen näher erläutert wird.
So ist färbung von 0,05 oder weniger aufweist und eine Wärheisrjielsweise in der japanischen Patentschrift 23 389/64 mebeständigkeit von 500 oder weniger besitzt, bezogen
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