DE211596C - - Google Patents
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- DE211596C DE211596C DENDAT211596D DE211596DA DE211596C DE 211596 C DE211596 C DE 211596C DE NDAT211596 D DENDAT211596 D DE NDAT211596D DE 211596D A DE211596D A DE 211596DA DE 211596 C DE211596 C DE 211596C
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- 238000000034 method Methods 0.000 claims description 3
- 238000010438 heat treatment Methods 0.000 description 2
- 230000001050 lubricating effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23P—METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; COMBINED OPERATIONS; UNIVERSAL MACHINE TOOLS
- B23P11/00—Connecting or disconnecting metal parts or objects by metal-working techniques not otherwise provided for
- B23P11/02—Connecting or disconnecting metal parts or objects by metal-working techniques not otherwise provided for by first expanding and then shrinking or vice versa, e.g. by using pressure fluids; by making force fits
- B23P11/025—Connecting or disconnecting metal parts or objects by metal-working techniques not otherwise provided for by first expanding and then shrinking or vice versa, e.g. by using pressure fluids; by making force fits by using heat or cold
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Turbine Rotor Nozzle Sealing (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 49/. GRUPPE
Zusatz zum Patente 195861 vom 19. Juni 1906.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 6. Dezember 1906 ab. Längste Dauer: 18. Juni 1921.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine weitere Ausbildung des Verfahrens
gemäß Patent 195861. Nach diesem wird die Schrumpf kraft dadurch aufrechtzuerhalten gesucht,
daß man das erhitzende Medium durch den äußeren Körper hindurch zu dem inneren führt und um diesen herumströmen
läßt. Da aber diese inneren Körper oft eine verhältnismäßig große Wandstärke oder überhaupt
viel Masse besitzen, die sehr langsam oder nur teilweise die Wärme aufnimmt, so können gerade solche Körper schwer gleichmäßig
erwärmt und auf dieselbe Temperatur wie der aufgezogene Körper gebracht' wer-
Dieses Verfahren zu erleichtern und damit auch die Schrumpf kraft besonders bei Körpern
mit großer Wandstärke in noch besserem Maße aufrechtzuerhalten, bezweckt vorliegende
Erfindung, nach welcher das erhitzende Medium nicht nur um den inneren Körper herum, sondern in das Innere desselben
hinein, und zwar in eine Kammer mit Ableitungskanälen geführt wird.
In beiliegender Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung veranschaulicht.
Fig. ι ist ein Längsschnitt,
Fig. 2 ein Querschnitt nach der Linie A-B der Fig. 1 durch zwei Körper, von denen der
äußere warm auf den inneren gezogen ist.
Der auf den inneren Körper, z. B. einen Tragzapfen a, warm aufgezogene äußere Körper b sei in vorliegendem Beispiel von Dampf hoher Temperatur umspült und rotiere in diesern Dampfraum c, der etwa von dem Einlaß d aus ständig bei c weiterströmenden Frischdampf empfängt.
Der auf den inneren Körper, z. B. einen Tragzapfen a, warm aufgezogene äußere Körper b sei in vorliegendem Beispiel von Dampf hoher Temperatur umspült und rotiere in diesern Dampfraum c, der etwa von dem Einlaß d aus ständig bei c weiterströmenden Frischdampf empfängt.
Durch den Körper b führen gemäß dem Hauptpatent eine Anzahl Kanäle/", die alle
in eine im inneren Körper α eingedrehte Nut g münden, welche in gerader Richtung
oder im Zickzack, wie bei Schmiernuten, oder sonstwie um den Körper α herumführt. Diese
Nut kann in vielen Fällen auch fortgelassen werden. Außerdem aber gehen von ihr radiale Kanäle I bzw. m aus, die in einen
Hohlraum k des Körpers α münden, so daß
eine innere Dampfkammer entsteht. Ferner führen Kanäle h bzw. i von bedeutend geringerem
Querschnitt wie die Zuführungskanäle I, m zu dem äußeren Ringraum n.
Strömt nun der Dampf von d in den Raum c, so dringt er rund um den Körper b herum
durch dessen Kanäle / in die Nut g, umströmt also auch vollständig den Körper a,
dringt in die Dampfkammer k und erwärmt so beide Körper gleichzeitig und gleichmäßig.
Die Schrumpfkraft bleibt in diesem Falle immer dieselbe, so daß kein Lockern der beiden
Körper stattfindet. Durch die Kanäle h bzw. i entweicht der Dampf in den Raum n,
von wo er zu irgendwelcher weiteren Verwendung abgeleitet werden kann.
Wie der Gegenstand des Hauptpatents läßt sich auch der Gegenstand dieses Zusatzpatents
sehr gut bei Dampfturbinen anwenden. In diesem Falle wäre α der das Laufrad b haltende
Tragzapfen, d die Dampfeinströmung und e der von den Schaufeln eingenommene Raum.
Auch könnte man den aus der Kammer k in den Ringraum η strömenden Dampf in einer
Turbinenstufe, die mit η in Verbindung stehen
müßte, noch weiter ausnutzen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :
Verfahren zur Aufrechterhaltung der Schrumpfwirkung warm aufgezogener Maschinenteile, die während des Betriebes der Wärme ausgesetzt sind, nach Patent 195861, dadurch gekennzeichnet, daß man das Wärme zuführende Medium an mehreren Stellen durch den aufgezogenen Körper hindurch in den tragenden Körper hinein zu einer Kammer führt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE211596C true DE211596C (de) |
Family
ID=473391
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT211596D Active DE211596C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE211596C (de) |
-
0
- DE DENDAT211596D patent/DE211596C/de active Active
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