DE427152C - Verfahren zur Herstellung von ein- oder beiderseitig verjuengten Gefaessmaenteln - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von ein- oder beiderseitig verjuengten Gefaessmaenteln

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DE427152C
DE427152C DEM86527D DEM0086527D DE427152C DE 427152 C DE427152 C DE 427152C DE M86527 D DEM86527 D DE M86527D DE M0086527 D DEM0086527 D DE M0086527D DE 427152 C DE427152 C DE 427152C
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Germany
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ribs
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gauzes
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DEM86527D
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Dr-Ing H C Alfons Mauser
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Dr-Ing H C Alfons Mauser
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D13/00Corrugating sheet metal, rods or profiles; Bending sheet metal, rods or profiles into wave form
    • B21D13/02Corrugating sheet metal, rods or profiles; Bending sheet metal, rods or profiles into wave form by pressing

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)

Description

Es ist bekannt, dünnwandige Gefäßmäntel ein- oder beiderseitig in der Weise zu verjüngen, daß man in die Mantelenden nach der Mantelmitte verlaufende Längsrillen eindrückt. Bei Ausführung dieser Verfahren wird entweder der Mantel achsial oder radial zu dem die Längsrillen erzeugenden Werkzeug verschoben oder umgekehrt letzteres zu dem feststehenden Mantel. In allen Fällen erfolgt die Eindrückung der Längsrillen in die Mantelenden mittels bei der Arbeitsoperation sich bewegenden Werkzeugen, d. h. diese bestehen entweder aus einseitig gelagerten Druckhebeln oder umlaufenden Profilwalzen.
Die bisherige Herstellung von Gefäßmänteln, die unter Anwendung des einen oder anderen vorgenannten Verfahrens ein- oder beiderseitig verjüngt sind, hat nun gezeigt, daß die Ursache für die an den Mantelenden beobachtete Materialveränderung und die sich hieraus bei dem Vergleich mehrerer Mäntel ergebende Abweichung in dem Durchmesser der Mantelöffnung in der Verwendung der bei der Arbeitsoperation sich bewegenden Druckwerkzeuge zu suchen ist. Dieselben nehmen sowohl bei der Ausbildung als Druckhebel wie auch als Profilwalze eine .Streckung der Mantelenden in umfänglicher Richtung vor. Diese Materialstreckung ist um so größer, weil bei allen bisherigen Verfahren, bei denen die Herstellung der Längsrillen auf einmal erfolgt, der Arbeitsprozeß an der Stelle der Mantelfläche beginnt, wo die zu erzeugenden Längsrillen in den ebenen Teil des Mantels übergehen und es dem um einen Kern zu ziehenden Mantelende für seinen jeweils noch nicht bearbeiteten Teil an einem Auf- und Widerlager fehlt. Auch bei den Verfahren, bei denen die Eindrükkung der Längsrillen in die Mantelenden einzeln durch Hindurchführen zwischen Profilwalzen erfolgt, fehlt für den noch nicht bearbeiteten Teil des Mantelendes das die umfängliche Streckung des letzteren verhindernde Auf- und Widerlager.
Es ergibt sich somit, daß alle Verfahren, die zur Erzeugung von verlaufenden Längsrillen sich bei der Arbeitsoperation bewegender oder teils feststehender und teils bewegender Druckwerkzeuge bedienen und bei denen ferner für den noch nicht bearbeiteten Teil des Mantelendes ein Auf- oder Widerlager fehlt, keine Gewähr dafür bieten, daß eine Materialveränderung der Mantelenden vermieden und die Zahl und Tiefe der Rilleneindrücke bei sonst gleichem Durchmesser des ebenen Mantelteiles an den Mantelenden gleichbleibt. Dies wird durch das den Gegenstand der Erfindung bildende Verfahren zur Herstellung ein- oder beiderseitig verjüngter Gefäßmäntel erreicht.
Gemäß der Erfindung wird die ein- oder beiderseitige Verjüngung von Gefäßmänteln in einem Arbeitsvorgang mittels Eindrücken von verlaufenden Längsrillen in die Mantelenden unter Anwendung von Druckwerkzeugen vorgenommen, die bei der Arbeitsoperation feststehen. Es ergibt dies die Durchführung eines Arbeitsprozesses von den Mantelrändern aus, der die Festlegung und Einhaltung einer bestimmten Rillenzahl bei , konstant bleibendem Mantelumfang bedingt, wobei die Druckwerkzeuge bei dem Durchgang der Mantelenden diesen während des Arbeitsprozesses eine Führung geben und ein Auf- und Widerlager für die Mantelenden bilden. Das Verfahren kann in der verschiedensten Weise durchgeführt werden. Bei Herstellung von beiderseitig verjüngten Gefäßmänteln läßt sich jedes Mantelende für sich
allein oder beide gleichzeitig bearbeiten, und zwar sowohl in der Art, daß eine Verschiebung des Mantels gegen die Druckwerkzeuge oder umgekehrt der Druckwerkzeuge gegen den Mantel stattfindet.
In der Zeichnung ist in einem Ausführungsbeispiel eine Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens dargestellt, die jeweils die Bearbeitung nur eines Mantelendes ermöglicht.
ίο Die Abb. ι zeigt einen Längsschnitt der Vorrichtung; die Abb. 2 einen Querschnitt nach Linie F-F der Abb. i.
Bei der Vorrichtung besteht das Druckwerkzeug aus messerartigen einzelnen Rip- -15 pen α, b, die in ihrer Gesamtheit zwei kon- , zentrisch ineinanderliegende Druckkränze^^ß ! bilden. Diese sind, wie aus Abb. 2 ersichtlich, versetzt zueinander angeordnet, wobei die j unteren Teile der Rippen a, b wechselweise in die zwischen denselben liegenden Lücken g, k eingreifen. Zur Lagerung der Druckkränze A, B dienen die Gehäuseplatten c, d, und zwar in der Anordnung, daß der äußere Druckkranz fest steht, die Rippen b des inneren Druckkranzes B dagegen mit einem j Ausschlag bis zur Stellung C in der Pfeil- j richtung/um / drehbar sind. In der Arbeits- j stellung wird der innere Druckkranz B ! durch einen Stellring Λ zentriert, und zwar in der Weise, daß einmal der äußere Rand des letzteren sich hinter die nasenartig ausgeführten oberen Enden der Rippen b legt, \ zum anderen auf der Unterseite des Ringes 7; ; vorgesehene Stifte i in die zwischen den Rip- , pen b liegenden Lücken k eingreifen. Die nasenartige Ausbildung des oberen Teiles der Rippen b ergibt zusammen mit einer Abschrägung der Gehäuseplatte d eine Rille n. In diese wird der zu bearbeitende Gefäßman- < tel m eingesetzt und zur Durchführung des Verfahrens zwischen die Druckkränze A, B ; ein- und bis zur gewünschten Rillenlänge ' durchgeschoben. Bei dem Einschieben des Mantelendes in die Druckkränze machen die Rippen b des inneren Druckkranzes B einen Ausschlag um f in der Pfeilrichtung I, der der Mantelmaterialstärke entspricht. Dieser , Ausschlag der Rippen b läßt sich durch einen kleiner oder größer bemessenen äußeren Durchmesser des Ringes h jeder Materialstärke anpassen. Durch Wegnahme des Ringes h und hieraus möglichem Umlegen der Rippen b in die Stellung C wird der Mantel m I zur Herausnahme aus der Vorrichtung frei [ und hat dann, wie in einer Seiten- und Kopfansicht in den Abb. 3 und 4 veranschaulicht ist, eine einseitig durch verlaufende Längsrillen 0 erreichte verjüngte Form.
Das Verfahren kann auch in der Art angewandt werden, daß mittels der vorbeschriebenen oder einer sonst gleichwertigen Vorrichtung, als welche im Sinne der Erfindung der Ersatz der Rippenkränze A, B durch feste Kernringe oder Teilfutter betrachtet wird, eine beiderseitige Verjüngung des Gefäßmantels gleichzeitig vorgenommen wird. Die Anwendung des Verfahrens erstreckt sich dabei nicht nur auf die Herstellung runder Gefäße, sondern auch auf solche mit einem ovalen oder beliebig eckigem Querschnitt. Jedes biegsame, zur Herstellung von Gefäßen brauchbare Material, wie z, B. Blech, Preßspan, Pappe, Celluloid usw., läßt sich nach dem Verfahren bearbeiten.
In baulicher Hinsicht kann die zur Ausübung des Verfahrens dienende Vorrichtung so ausgeführt werden, daß mittels einer Vorrichtung Gefäßmäntel verschiedenen Durchmessers bearbeitet werden können. Zu diesem Zwecke lassen sich die die Druckkränze A, B bildenden Rippen α, b radial verstellbar anordnen. Zur Erreichung einer weniger stark gewünschten Verjüngung des Gefäßmantels läßt sich der Durchschub des letzteren durch die Druckkränze A, B begrenzen. Dies kann durch innerhalb der letzteren liegende Anschläge geschehen oder durch solche, die an der den Mantel m achsial verschiebenden, nicht besonders dargestellten Druckvorrichtung angebracht sind.
Die Ausführung des Verfahrens läßt sich auch in der Art denken, daß die Längsrillen statt auf einmal einzeln oder in Gruppen hergestellt werden. Nötig ist es hierzu nur, die nicht zur Verwendung kommenden Rippen«, b aus der Vorrichtung zu entfernen. Dies kann auch mit dem Zweck geschehen, ein- oder beiderseitig verjüngte Gefäßmäntel zu erzeugen, die an den Mantelenden in Abständen voneinander mit nach außen oder innen vorstehenden Rippen versehen sind.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verfahren zur Herstellung von ein- oder beiderseitig verjüngten Gefäßmänteln durch Eindrücken von verlaufenden Längsrillen oder Rippen in die Mantelenden bei feststehendem oder achsial zu verschiebendem Mantel, dadurch gekennzeichnet, daß die Erzeugung aller oder einzelner Rippen oder Rillen von den Mantelrändern aus unter voller Einführung dieser in Druckwerkzeuge erfolgt, die bei dem Arbeitsprozeß für sich feststehen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEM86527D Verfahren zur Herstellung von ein- oder beiderseitig verjuengten Gefaessmaenteln Expired DE427152C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0035245B1 (de) * 1980-03-03 1985-06-26 FISHER &amp; PAYKEL LIMITED Verfahren und/oder Vorrichtung zum Flanschen von Rohrenden

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP0035245B1 (de) * 1980-03-03 1985-06-26 FISHER &amp; PAYKEL LIMITED Verfahren und/oder Vorrichtung zum Flanschen von Rohrenden

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