DE211309C - - Google Patents
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- DE211309C DE211309C DENDAT211309D DE211309DA DE211309C DE 211309 C DE211309 C DE 211309C DE NDAT211309 D DENDAT211309 D DE NDAT211309D DE 211309D A DE211309D A DE 211309DA DE 211309 C DE211309 C DE 211309C
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D06—TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- D06C—FINISHING, DRESSING, TENTERING OR STRETCHING TEXTILE FABRICS
- D06C3/00—Stretching, tentering or spreading textile fabrics; Producing elasticity in textile fabrics
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D06—TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- D06C—FINISHING, DRESSING, TENTERING OR STRETCHING TEXTILE FABRICS
- D06C2700/00—Finishing or decoration of textile materials, except for bleaching, dyeing, printing, mercerising, washing or fulling
- D06C2700/10—Guides or expanders for finishing
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Treatment Of Fiber Materials (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVI 211309 -' KLASSE Bö. GRUPPE
Vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Breithalten und zugleich auch
zum Spannen bzw. Anspannen in der Laufrichtung von laufenden Gewebebahnen. Für das Spannen und das Breithalten von Gewebebahnen
wurden bisher je eine Vorrichtung, beide getrennt voneinander, benutzt, indem die Längsspannung dadurch erzielt wurde,
daß das Gewebe schlangenartig über eine Anzahl von Stäben geführt wurde, wobei dann
beim Durchlauf der Gewebe durch die entstehende Reibung das Anspannen des Gewebes
in der Laufrichtung erfolgt, während für das Breithalten die Gewebebahn über ein
oder mehrere Breitstreckwalzeü geführt wurde, wobei diese Streckwalzen entweder in festen
Lagern oder um ihre eigene Achse und um eine gemeinschaftliche Achse sich drehen.
Vorliegende Erfindung ist beispielsweise in einer Alisführungsform an einer Schermaschine
in der beiliegenden Zeichnung veranschaulicht, kann aber überall Verwendung finden, wo
laufende Gewebebahnen sowohl in der Laufrichtung wie auch in der Breite gespannt zu
halten sind.
Der Messerbalken 1 mit dem Untermesser und der Scherzylinder 2 (Fig. 1) bilden zusammen
das Scherwerk. Die zu scherende Gewebebahn 20 wird über die Leitwalzen 6, 5, 4 und den Tisch 3 dem Scherwerk zugeführt.
Die Kettenräder 14 (Fig. 6) sind beiderseits der Maschine auf Zapfen 24 und 25 drehbar
gelagert und stehen durch Ketten 13 . und Kettenräder 12, welch letztere auf einer gemeinsamen
Welle 21 befestigt sind, in Verbindung mit einem Einstellrad 11. Daher
wird eine dem Rad 11 gegebene Drehung oder Einstellung auch beiden Rädern 14 mitgeteilt.
Eine nicht dargestellte Bremsvorrichtung hält das Rad 1.1 und damit auch die Räder 14 in'
der gegebenen Stellung fest. Die Räder 14 sind zugleich als Lager für die um ihre eigene
Achse drehbaren Breitstreckwalzen 15 und 16 ausgebildet, welche Walzen mit den Zapfen 26
in den Lagerstellen der Räder 14 gelagert sind. Der Radzapfen 24 ist durchbohrt und
nimmt eine Welle auf, welche einerseits das Kettenrad 10 und anderseits das Zahnrad 22
trägt. Zahnrad 17 und Zahnrad 18 sind fest mit der Breitstreckwalze 16 verbunden. Rad
19 sitzt fest auf der Breitstreckwalze 15.
Von der Hauptwelle 7 aus (Fig. 1) wird durch Kettenrad 8 und Kette 9 das Rad 10
und damit auch Zahnrad 22 (Fig. 6) in Umdrehung versetzt, welche Drehung durch die
vorerwähnten Zahnräder 17, 18 und 19 auch
den Breitstreckwalzen 15 und 16 mitgeteilt
wird. Es laufen diese Streckwalzen somit in entgegengesetzter Drehrichtung. Diese Drehung
der Streckwalzen und auch die Drehrichtung ändert sich nicht, gleichviel in welche Stellung
nun die Räder 14 mittels Handrad 11 gebracht
werden, und es ist eine Drehung bzw. ein Vor- oder Rückstellen der Räder 14 während
der Drehung der Walzen 15 und 16 unabhängig
von dieser möglich.
Die Wirkung dieser Anordnung ist nachstehende: Die Gewebebahn 20 (Fig. 1 bis 5)
wird zwischen den Walzen 15 und 16 durchgeführt bei einer Walzenstellung nach Fig. 1.
Die Stoffbahn 20 läuft durch, ohne von den
rotierenden Walzen 15 und 16 beröhrt zu
werden. Durch Drehen am Handrad 11 kann nun die Lage dieser Streckwalzen derart verstellt
werden, daß sich diese Walzen gegen den Stoff anlegen. Je nach Einstellung der Walzen berührt die Stoffbahn die Walzen nur
leicht (Fig. 2) oder sie legt sich fast ganz um die Streckwalzen (Fig. 3). Die Breitstreckwalzen laufen bekanntlich entgegen der Stoff-
bahnlaufrichtung und halten je nach Angriffsfläche den Stoff mehr oder weniger nach
der Breite hin gespannt, zugleich aber wird durch die zwischen Stoff und Walze auftretende
Reibung der Stoff in der Längsrichtung gebremst bzw. gespannt und nimmt die Spannung je nach Angriffsfläche der Walzen
ebenfalls zu oder ab, so daß durch eine Stellungsänderung der Walzen ihre ■ Wirkung
sowohl in der Längsrichtung sowie in der Breitenrichtung geändert wird.
Diese Einwirkung hat nun ihre besonderen Vorteile, hauptsächlich an Schermaschinen für
Stickereien. Ist nämlich die Beschaffenheit der Stoffbahn derart, daß sie eine ziemlich
feste Längsspannung erhalten muß, so ist die Gefahr vorhanden, daß sich die Stoffbahn in
der Breitenrichtung zusammenzieht und sich Längsfalten bilden, um so mehr, je stärker die
Längsspannung ist. Eine Verstärkung der Längsspannung wird bei dieser Einrichtung
dadurch erzielt, daß durch eine Lageänderung der Streckwalzen die Reibung zwischen Stoff
und Walze vermehrt wird. Dies bedingt jedoch, daß die Angriffsfläche der Breitstreckwalzen
als solche ebenfalls größer wird, so daß bei zunehmender Längsspannung auch die Breiten Spannung zunimmt, wodurch trotz
starker Längsspannung eine Faltenbildung in der Laufrichtung verhindert wird. Bei glatter
Stoffbahn, die wenig Spannung erfordert, wird durch leichtes Anliegen an die Walzen die
Längsspannung erreicht; wenig Längspannung erfordert jedoch auch geringe Seitenspannung,
da bei starker Seitenspannung und schwacher Längsspannung der umgekehrte Fall eintreten
und sich Querfalten bilden können. Das wird jedoch dadurch vermieden, daß bei schwacher
Längsspannung auch die Seitenspannung dementsprechend geringer ist.
Eine weitere Möglichkeit der Walzenver-Schiebung ist in Fig. 7 bis 9 veranschaulicht;
die Wirkungsweise ist jedoch die gleiche, indem ebenfalls durch Lageänderung der Breitstreckwalzen
deren Wirkung auf die Stoffbahn dadurch geändert wird, daß die Walzen an der Stoffbahn mehr oder weniger Angriffsfläche
erhalten.
Claims (1)
- Patent-Anspruch: ■Langsspann- und Breitstreckvorrichtung für laufende Gewebebahnen, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine Breitstreckwalze zu mindestens einer anderen unabhängig von den Drehungen der Walzen um ihre Achsen so verstellbar ist, daß durch die Verstellung die Anliegefläche des Stoffes an der bzw. den Streckwalzen verändert wird und so dieselben den Stoff neben der Breitstreckung in veränderbarem Maße längsspannen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.Berlin, cedruckt in der reichsdruckerei.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE211309C true DE211309C (de) |
Family
ID=473132
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT211309D Active DE211309C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE211309C (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE741807C (de) * | 1941-05-01 | 1943-11-17 | Dornbusch & Co | Vorrichtung zum Breithalten von in Maschinen, wie z. B. Praegekalandern, einlaufenden Werkstoffbahnen, insbesondere Papierbahnen |
| DE1078529B (de) * | 1955-06-23 | 1960-03-31 | A C Scholaert Ets | Verfahren und Vorrichtung zum Rauhen von Textilstoffbahnen |
| US4085700A (en) * | 1976-12-15 | 1978-04-25 | Milliken Research Corporation | Apparatus for sculpturing pile fabrics |
| US4112560A (en) * | 1976-12-15 | 1978-09-12 | Milliken Research Corporation | Method for sculpturing pile fabrics |
-
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- DE DENDAT211309D patent/DE211309C/de active Active
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE741807C (de) * | 1941-05-01 | 1943-11-17 | Dornbusch & Co | Vorrichtung zum Breithalten von in Maschinen, wie z. B. Praegekalandern, einlaufenden Werkstoffbahnen, insbesondere Papierbahnen |
| DE1078529B (de) * | 1955-06-23 | 1960-03-31 | A C Scholaert Ets | Verfahren und Vorrichtung zum Rauhen von Textilstoffbahnen |
| US4085700A (en) * | 1976-12-15 | 1978-04-25 | Milliken Research Corporation | Apparatus for sculpturing pile fabrics |
| US4112560A (en) * | 1976-12-15 | 1978-09-12 | Milliken Research Corporation | Method for sculpturing pile fabrics |
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