DE215973C - - Google Patents
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- DE215973C DE215973C DENDAT215973D DE215973DA DE215973C DE 215973 C DE215973 C DE 215973C DE NDAT215973 D DENDAT215973 D DE NDAT215973D DE 215973D A DE215973D A DE 215973DA DE 215973 C DE215973 C DE 215973C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D—WORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D31/00—Other methods for working sheet metal, metal tubes, metal profiles
- B21D31/04—Expanding other than provided for in groups B21D1/00 - B21D28/00, e.g. for making expanded metal
- B21D31/046—Expanding other than provided for in groups B21D1/00 - B21D28/00, e.g. for making expanded metal making use of rotating cutters
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Shaping By String And By Release Of Stress In Plastics And The Like (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 215973 KLASSE 7c. GRUPPE
Die Erfindung betrifft Maschinen zur Her-, Stellung von Blechgittern durch Ausziehen geschlitzter
Bleche, bei denen Walzenpaare das geschlitzte Blech zwischen sich ergreifen und
vermöge der auf das Blech ausgeübten Reibung sowohl die Vorschubbewegung des Bleches als
auch das Ausziehen desselben bewirken. Die neue Erfindung besteht im wesentlichen darin,
daß die Umfangsgeschwindigkeit an einem und
ίο demselben Walzenpaare oder an den aufeinanderfolgenden
Walzenpaaren immer größer wird, so daß hierdurch eine Streckwirkung auf das zwischen ihnen hindurchgeführte geschlitzte
Blech ausgeübt wird.
Auf den beiliegenden Zeichnungen sind drei verschiedene Ausführungsformen dieser Erfindung
veranschaulicht.
Fig. ι ist eine schematische Seitenansicht
einer vorzugsweise benutzten Ausführungsform der nach dieser Erfindung gebauten Maschine
mit zylindrischen Walzen, wodurch das ■ Blech, welches vorher in der Querrichtung, also rechtwinklig
zur Richtung der Einführung geschlitzt oder durchlöchert worden ist, in der
Längsrichtung ausgezogen und sodann aufgewickelt wird.
Fig. 2 ist eine Seitenansicht der Streckvorrichtung, welche die Antriebsräder zeigt.
Fig. 3 ist ein Grundriß derselben und zeigt die Einwirkung der Streckwalzen auf das Blech. Fig. 4 ist eine Ansicht von der entgegengesetzten Seite zu Fig. 2 und zeigt einige Abänderungen von Einzelheiten.
Fig. 3 ist ein Grundriß derselben und zeigt die Einwirkung der Streckwalzen auf das Blech. Fig. 4 ist eine Ansicht von der entgegengesetzten Seite zu Fig. 2 und zeigt einige Abänderungen von Einzelheiten.
Fig. 5 ist ein Grundriß der Lagerbüchsen für die oberen Walzen.
Fig. 6 ist ein teilweiser Grundriß von zwischen den unteren Walzen benutzten Platten.
Fig. 7 ist eine schematische Seitenansicht einer anderen Ausführungsform der Maschine
mit einer Vorrichtung zum Schlitzen des Bleches in der Längsrichtung und einer Vorrichtung
zum seitlichen Strecken durch lange kegelförmige Walzen sowie zum Rollen und Aufwickeln
des geschlitzten und ausgezogenen Bleches.
Fig. 8 ist ein Grundriß, welcher zeigt, wie das Blech geschlitzt und dann entsprechend der
Fig. 7 gestreckt wird.
Fig. 9 ist eine Ansicht der kegelförmigen Streckwalzen von dem Zuführungsende her gesehen.
Fig. 10 ist ein Grundriß der Streckvorrichtung einer dritten Ausführungsform der Maschine, mit der ein schräg zur Zuführungsrichtung
geschlitztes Blech nach der Seite hin durch eine Anzahl kleiner konischer Walzen gestreckt
wird.
Fig. 11 ist eine Seitenansicht dieser Vorrichtung
mit einem Paar Zuführungswalzen.
Fig. 12 ist eine Seitenansicht einer der kleinen kegelförmigen Walzen.
Die Greifflächen der Walzen sind zweckmäßig glatt, und es wird für gehörige Schmierung
gesorgt, um zu ermöglichen, daß das Blech sich während des Streckens durch geringes
Gleiten zwischen den Walzen ihrer Oberflächengeschwindigkeit beständig anpaßt. Durch den
Reibungskontakt der Walzen wird ein glattes, flaches, gestrecktes Produkt erzeugt. Es können
jedoch auch Stifte oder Zähne auf den Walzen zur Vergrößerung der Reibung angebracht sein;
dann muß aber die Umfangsgeschwindigkeit der Walzen' in Größe und Richtung der Vorschub-
und Ausziehbewegung des Bleches genau entsprechen.
Die Streckung des Bleches wird durch die Verschiedenheit der Oberflächen- oder Umfangsgeschwindigkeiten
der. Walzen herbeigeführt. Bei zylindrischen Walzen wird zu dem Zwecke j edem folgenden Walzenpaar eine größere
ίο Winkelgeschwindigkeit als dem vorherigen erteilt.
Bei kegelförmigen Walzen nimmt die Oberflächengeschwindigkeit jeder Walze von der Grundfläche bis zur Spitze allmählich ab.
Durch das Strecken entsteht eine geringe Verlängerung der Stäbe. Durch das Walzen wird
das Blech zusammengedrückt, die Kreuzungs-
, stellen und Stäbe verbleiben in derselben Ebene, und die Regelung des Walzens kann so bewirkt
werden, daß das Blech zugleich mit der Oberflächenausdehnung
verdünnt wird. Wird das in der Querrichtung geschlitzte Blech in der
beschriebenen Weise gestreckt und geht dasselbe alsdann zwischen Verdünnungswalzen in
einer Richtung rechtwinklig zu den ursprüngliehen Schlitzen hindurch, so werden die Stäbe
und Kreuzungsstellen verbreitert und durch die· Pressung versteift, besonders neben den
Kreuzungsstellen, wo die Streckspannung am
. stärksten ist. Durch diese Herabminderung der Stärke wird auch eine weitere Streckung des
ganzen Bleches hervorgebracht.
Das in der Querrichtung geschlitzte oder durchlochte Blech 1 (Fig. 1) wird zweckmäßig
in aufgewickeltem Zustande nach der Streckvorrichtung überführt, wo man es auf eine
Trommel 2 oder eine Spindel 3 (Fig. 3) bringt.
Das Ende des Streifens wird dann auf einen Tisch 4 gelegt und zwischen die Streckwalzen
5, 5, 6, 6, 7, 7 und 8, 8 geführt, welche durch Rädergetriebe von der Welle der Riemenscheibe
9 (Fig. 3 und 4) aus angetrieben werden. Die Geschwindigkeit der Walzen wird abgestuft,
und zwar von geringer Geschwindigkeit bei 5 bis zu großer Geschwindigkeit bei 8, so daß
die Stäbe des Bleches auseinandergezogen werden und der Streifen, wie bei 10 gezeigt, gestreckt
wird. Durch Verzögerung der Geschwindigkeit der Trommel 2 mit Bezug auf die Walzen 5, 5
erhält man eine Vorstreckung. Durch allmähliehe Abstufung erzielt man eine größere
Streckung ohne übermäßige Spannung. Beispielsweise verursacht das dargestellte Getriebe
eine Streckung bis auf das Vierfache der ursprünglichen Länge. Da das Blech durch jedes
Walzenpaar auch in der Querrichtung festgehalten wird, so wird ein seitliches Zusammenziehen
größtenteils verhindert, und es findet infolgedessen beim Auseinanderziehen eine Verlängerung
der einzelnen Stäbe statt. Die seitliehe Zusammenziehung, welche bei der dargestellten
Maschine noch auftritt, beträgt weniger als 7 Prozent. Die oberen Lagerbüchsen
11, 12, 13 und 14 (Fig. 3 und 5) für die Walzen
werden in den Gestellen geführt und durch Stifte oder Bolzen ±5 (Fig. 2) zwischen ihren
benachbarten Seiten in einer Linie gehalten. Ein Zugbolzen 16 (Fig. 2, 3 und 4) geht durch
die Mitte eines jeden Gestelles und zwischen den Büchsen 12 und 13 (Fig. 5) hindurch. Man
kann die Aufwärtsbewegung und den Druck einer jeden oberen Walze in geeigneter Weise,
z. B. durch eine Druckschraube 17 (Fig. 2 und 3), regeln. Die Schrauben können auch durch
Räder 18 (Fig. 4) von Querwellen 19 derart abhängig bewegt werden, daß beide Enden einer
Walze zugleich eingestellt werden. Falls das Blech unregelmäßig ist oder es aus anderen
Gründen erforderlich sein sollte, kann man die' oberen Walzen unter den Druck von Federn 20
bringen. Wird eine vollständige Streckung nicht verlangt,, so kann man die schnell rotierenden
Walzen 8, 8 (Fig. 1) durch Federn 21 (Fig. 4) oder Gegengewichte abheben. Damit.
das sich streckende Material nicht aus irgendeinem Grunde aus seiner Ebene abgelenkt werde,
bringt man in bekannter Weise eine Platte 22 (Fig. 2,, 4 und 6) zwischen je zwei Walzenpaaren
an. Diese Platten werden gemeinsam von einem Halter 23 getragen, der auf einem
der Zugbolzen 16 befestigt ist (Fig. 4 und 6) und an seinen Enden durch Blöcke 24 unterstützt
wird. Bei dieser Ausgestaltung kann man alle Platten leicht von einer Seite der
Maschine gleichzeitig entfernen. Das ausgezogene Blech 10 wird auf dem Tisch 25 (Fig. 1) geführt.
Die Blechkanten besitzen Vorsprünge 26, die nicht geöffnet sind und ein starkes und bequemes
Mittel zur Befestigung des Blechgitters auf Trägern abgeben. Infolge von Ungleichmäßigkeiten
und aus anderen Umständen hat das Blech zuweilen das Bestreben, sich an den Kanten ein wenig zu biegen. Dies wird
leicht durch die Glättwalzen 27,27 (Fig. 1) beseitigt, welche sich ein wenig schneller als
die Walzen 8, 8 bewegen. Diese Walzen können benutzt werden, um außer dem Glätten und
Richten nötigenfalls noch ein geringes Strecken zu bewirken, ehe das Blechgitter auf die Trommel
28 aufgewickelt wird.
Bei der in Fig. 7, 8 und 9 dargestellten Ausführungsform
schlitzen die Messer 30 das Blech in der Längsrichtung, und die kegelförmigen Walzen 32, 32 und 33, 33 ziehen das geschlitzte
Blech 31 nach den Seiten hin aus. Die Walzen 34, 34 (Fig. 7 und 8) dienen zur Regelung der
Zuführung. Zwei Paare kegelförmiger Walzen 35 und 36 bewirken eine zweite Streckung.
.Die Walzen 37, 37 flachen das Blechgitter ab und rufen eine gleichmäßige Spannung hervor.
Dieselben können auch mit größerem Drucke eingestellt werden, so daß sie das Blech auf
Wunsch dünner walzen. Erforderlichenfalls
kann durch Walzen 38, 38 (Fig. 7) das flache Blechgitter gewellt oder gerauht werden. Es
kann auch nachher bei 39 aufgewickelt werden, um es bequem zu handhaben. Für den Antrieb
der Walzen kann irgendein geeignetes Getriebe Verwendung finden, nur müssen sich die beiden
oberen Walzen 32 und 33 (Fig. 8 und 9) und die entsprechenden unteren Walzen 32 und 33
mit derselben Geschwindigkeit drehen, um ein gleichmäßiges Produkt herzustellen. Es ist
nicht erforderlich, daß die Kegel 35 und 36 sich bis zur Mitte erstrecken, da durch ihre Wirkung
die Maschen zwischen ihnen bis zu den Spitzen der Kegel 32 und 33 geöffnet werden.
Das in Fig. 10, 11 und 12 dargestellte, schräg
geschlitzte Blech 40 wird durch eine Anzahl kleiner Kegel 41 und 42 nach den Seiten hin
gestreckt; diese Kegel sind in den Paaren über und unter dem Blech auf entgegengesetzten
Seiten der Mittellinie angeordnet. Die Walzen 43» 43 (Fig- n) können benutzt werden, um die
Zuführung zu bewirken und zu regeln. Dieses schmale Produkt ist besonders für Zäune geeignet.
Anstatt das Blech vor dem Ausziehen zu schlitzen, kann man es auch durch Perforation
vorbereiten, wobei mehr oder weniger Material entfernt wird. Das Blech muß indessen stets
so vorbereitet werden, daß es aus einer Anzahl schmaler Stäbe besteht, welche in Abständen
durch Kreuzungsstellen dauernd in Verbindung stehen. Wenn man das Metall durch die Walzen
27,27 (Fig. 1) spannt, wird jede Ungleichmäßigkeit
der Auszieh wirkung der Streckwalzen vermieden, und es wird der ganze
Streifen gleichmäßig ausgedehnt, so daß ein regelmäßiges Produkt entsteht.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Maschine zur Herstellung von Blechgittern durch Ausziehen geschlitzter Bleche, bei denen Walzenpaare das geschlitzte Blech zwischen sich ergreifen und vermöge der auf das Blech ausgeübten Reibung sowohl die Vorschubbewegung des Bleches als auch das Ausziehen desselben bewirken, dadurch gekennzeichnet, daß die Umfangsgeschwindigkeit an einem und demselben Walzenpaare (32, 33, 35, 36, 41) oder an den aufeinanderfolgenden Walzenpaaren (5, 6,. 7, 8) immer größer wird, wodurch die Walzenpaare eine Streckwirkung auf das zwischen ihnen hindurchgeführte geschlitzte Blech (10, 31) ausüben.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE215973C true DE215973C (de) |
Family
ID=477422
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT215973D Active DE215973C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE215973C (de) |
-
0
- DE DENDAT215973D patent/DE215973C/de active Active
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