DE21070C - Neuerung an Ausball- oder Glättmaschinen - Google Patents

Neuerung an Ausball- oder Glättmaschinen

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Publication number
DE21070C
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Germany
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balling
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Application number
DENDAT21070D
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English (en)
Original Assignee
H. C. GROS in Cannstatt (Württemberg)
Publication of DE21070C publication Critical patent/DE21070C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D89/00Sole-levelling machines with rolls

Landscapes

  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 71: Schuhwerk. Hklöschi
Bei den bis jetzt im Betrieb befindlichen Altsball- oder Glättmaschinen, welche zum Glätten der Sohlen, nachdem die letzteren angenäht sind, verwendet werden, mufs der während des Arbeitern durch die Ausballrolle r auf den Schuh auszuübende ziemlich starke Druck durch Stehen des Arbeiters während der ganzen Arbeitszeit auf dem Trittbrett P hervorgebracht werden, wobei der durch das Gewicht des Arbeiters auf das Trittbrett ausgeübte Druck der Ausballrolle durch die Zugstangen Z und Zr mitgetheilt wird.
Dieses Stehen auf dem Tritt während der ganzen Arbeitszeit ist beschwerlich und ermüdend und ist deshalb die in Fig. 2 dargestellte Neuerung getroffen worden, wobei auf der an der Fufsplatte des Gestelles der Maschine angebrachten Welle w der unten mit Einschnitten versehene Hebel H festgekeilt ist, welcher während des Arbeitens durch die Feder η gegen den auf dem Fufstritt festgeschraubten Zahn m gedrückt wird, wodurch der Eingriff des letzteren in einen der Einschnitte stattfindet. Demzufolge wird das Aufsteigen des Trittes ohne weitere Beihülfe des Arbeiters verhindert.
Zum Ausrücken genügt ein kleiner Druck auf den Tritt, den Zahn in etwas zu lösen, worauf der Hebel H gegen die Feder η rückwärts gezogen werden kann, so dafs der Zahn m ganz aufser Eingriff kommt. Der Fufstritt und die mit ihm verbundene Ausballrolle werden dann durch das Gewicht G so weit in die Höhe gehoben, dafs das Arbeitsstück leicht herausgenommen werden kann.
Um einen gröfseren oder. kleineren Druck auf den Schuh während des Arbeitens herzustellen, darf nur der Zahn m in den entsprechend nächst höheren oder tieferen Einschnitt des Hebels H gestellt werden.
Die nämliche Vorrichtung, nur in etwas complicirterer und dementsprechend theuerer, aber auch in vollkommener Weise, zeigen die Fig. 1, 3, 4 und 5, woraus ersichtlich ist, dafs, anstatt wie in Fig. 2, wo der mit Einschnitten versehene Hebel H auf einer an der Fufsplatte des Gestelles festsitzenden Welle angebracht ist, die beiden ebenfalls mit Einschnitten versehenen Stäbe b und bx (welche hier an Stelle des Hebels H treten) am Zahnkranzsegment α scharnierartig angebracht sind und somit beim Aufwärtsgehen desselben und des zu verarbeitenden Schuhes an der Bewegung in der entsprechenden Weise theilnehmen. Es hat dies einen gleichniäfsigen Druck während der ganzen Arbeit und dadurch gleichmäfsige Bearbeitung des Arbeitsstückes und möglichste Schonung der beiden Federn u und U1 zur Folge, während letztere bei den in Fig. 2 gezeigten Apparat eine Höhendifferenz der Ausballrolle von 40 bis 50 mm auszuhalten haben, d. h. sie werden, wenn der S6huh am höchsten Punkt bearbeitet
wird, um 40 bis 50 mm mehr als bei normalem Druck (bei Beginn der Arbeit) geprefst.
Ausgerückt wird in der gleichen Weise, wie bei Fig. 2; ein leichter Druck auf den Tritt macht den Sperrhaken/ lose und wird letzterer dann durch einen geringen Druck auf den Hebel s in der Richtung des Pfeiles ganz aufser Eingriff gebracht.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch: ,
    An Ausball- oder Glättmaschinen die mechanische Erzeugung des Druckes auf die Glättrolle durch Feststellung mittelst Sperrkegels entweder des auf der Welle festgekeilten Hebels H, Fig. 2, oder der am Zahnbogen durch Scharnier befestigten Schienen b und du Fig. 1, 3, 4 und 5.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DENDAT21070D Neuerung an Ausball- oder Glättmaschinen Active DE21070C (de)

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