DE210657C - - Google Patents

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DE210657C
DE210657C DENDAT210657D DE210657DA DE210657C DE 210657 C DE210657 C DE 210657C DE NDAT210657 D DENDAT210657 D DE NDAT210657D DE 210657D A DE210657D A DE 210657DA DE 210657 C DE210657 C DE 210657C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27BFURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
    • F27B1/00Shaft or like vertical or substantially vertical furnaces
    • F27B1/10Details, accessories or equipment specially adapted for furnaces of these types
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27BFURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
    • F27B9/00Furnaces through which the charge is moved mechanically, e.g. of tunnel type; Similar furnaces in which the charge moves by gravity
    • F27B9/14Furnaces through which the charge is moved mechanically, e.g. of tunnel type; Similar furnaces in which the charge moves by gravity characterised by the path of the charge during treatment; characterised by the means by which the charge is moved during treatment
    • F27B9/20Furnaces through which the charge is moved mechanically, e.g. of tunnel type; Similar furnaces in which the charge moves by gravity characterised by the path of the charge during treatment; characterised by the means by which the charge is moved during treatment the charge moving in a substantially straight path
    • F27B9/24Furnaces through which the charge is moved mechanically, e.g. of tunnel type; Similar furnaces in which the charge moves by gravity characterised by the path of the charge during treatment; characterised by the means by which the charge is moved during treatment the charge moving in a substantially straight path being carried by a conveyor

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mixers Of The Rotary Stirring Type (AREA)

Description

> ι
kaiserliches
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet ein Röstofen mit schraubenförmig angeordneter Arbeitsfläche, welcher gegenüber den bisherigen Rost- oder Trockenöfen dieser Art den Vorteil aufweist, daß ein besseres Fortbewegen des Gutes längs der Arbeitsfläche möglich ist und das Zurückbleiben unverarbeiteter Anteile des Gutes an den. Rändern der schraubenförmigen Arbeitsfläche oder in
ίο der Nähe' der zuweilen hohlen und zur Einführung von Heizgasen o. dgl. oder zur Abführung von Röstgasen dienenden Welle vermieden wird. Im wesentlichen wird dies dadurch erreicht, daß die Rührvorrichtungen
nicht wie bei den üblichen öfen dieser Art auf der Achse der schraubenförmigen Arbeitsfläche sitzen, wöbe] sie das Gut nach außen hin gegen die Wand des Ofens fortdrängen und es hier zu einem immer mehr an Größe zunehmenden und die Bewegung der Arbeitsfläche und der Rührarme behindernden Rand aufhäufen, während ein Teil des Gutes in der Nähe der Achse liegen bleibt, sondern daß die Rührvorrichtungen auf besonderen, außerhalb der Achse oder Spindel der Arbeitsfläche befindlichen Drehachsen angeordnet sind, so daß sie alle Teile der Arbeitsfläche bestreichen und das Gut sowohl vom Rande als von der Mitte fortnehmen können.
Man kann dabei den Rührarmen beliebige Länge erteilen und eine beliebige Anzahl derselben auf der Arbeitsfläche verteilen. Auch die Neigung der Rührarme kann beliebig sein. So kann man die Rührarme derart anordnen, daß sie bei ihrer Drehung immer die gleiche Neigung beibehalten und sie in diesem Fall auch schräg zu ihrer Drehachse anbringen, wobei man dafür sorgt, daß diese Neigung beibehalten wird, so daß die Arme bei ihrer Drehung nicht gegen die Ofenfläche anstoßen können. In sehr vielen Fällen genügt es, die Rührarme fest mit ihren Drehachsen zu verbinden, wobei man dann natürlich ihre Länge derart einrichtet, daß ein Anstoßen gegen die Arbeitsfläche nicht möglich ist. Für manche Arten von zu bearbeitendem Gut wird eine Mehrzahl von verhältnismäßig kurzen Rührarmen zweckmäßiger sein als die Anordnung weniger, verhältnismäßig längerer Rührarme. Beispielsweise wird bei feinkörnigem Gut sich die Anbringung kürzerer Rührarme empfehlen.
Ein Ausführungsbeispiel eines nach der Erfindung gebauten Ofens ist auf der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 einen solchen, eine schraubenförmig gewundene Arbeitsbahn aufweisenden Ofen in schematischer perspektivischer Ansicht ohne Umkleidung;
Fig. 2 ist ein wagerechter und
Fig. 3 ein senkrechter Schnitt eines solchen Ofens.
Bei dieser Ausführungsform sind beispielsweise um den gemauerten Kern der schraubenförmig gewundenen Arbeitsbahn fünf diesem Kern parallele Drehachsen h verteilt, auf welchen Rührarme i angeordnet sind, die beispielsweise fest mit den Drehachsen verbunden sein können. Zum Schutz gegen die zerstörende Wirkung etwaiger in dem Ofen auf-

Claims (2)

tretender Gase können die Wellen h mit einer entsprechenden Umkleidung versehen sein. Dadurch, daß die Rührarme nach außen hin angeordnet sind, können sie alle Teile der Arbeitsfläche bestreichen und bewegen das Gut nicht mehr, wie bei der bisherigen Anordnung von Rührarmen, von der Mitte nach außen, um es dort aufzustauen, sondern nehmen es von der Wandung fort und hierdurch sowie ίο durch den Umstand, daß die Bewegungsbahnen der einzelnen Rührarme sich schneiden, wird das Gut von dem einen Rührarm dem anderen auf derselben Arbeitsfläche sich bewegenden Rührarm zugeführt und sowohl von der Wandung als von der Mitte fortbewegt und auf der schrägen Arbeitsbahn weitergeschoben, ohne daß das Aufstauen eines nicht zur Verarbeitung gelangenden Randes von Gut möglich ist. Es kann dabei auch kein Festklemmen von Teilen des Gutes zwischen Wandung und Rührarmen oder zwischen Wandung und der sich etwa bewegenden Arbeitsbahn stattfinden. Demgemäß wird auch eine weit bessere Abröstung durch Anbringung solcher Rührarme erzielt, als bisher möglich war, .und ein Auswechseln und Ausbessern der Rührarme ist leichter möglich als bei den bisherigen Einrichtungen, und es bedarf dazu keiner Unterbrechung des Betriebes. Man kann die Rührarme auch derart anordnen, daß sie gleichzeitig auf etwa daneben angebrachte schraubenförmige Arbeitsbahnen einwirken und kann auf diese Weise mehrere voneinander unabhängige Arbeitsbahnen nebeneinander in ein und demselben Ofen anbringen und die Fortbewegung des Gutes von dem Gang der Arbeit auf den einzelnen Arbeitsbahnen unabhängig machen. Es ist bei dieser Anordnung von Rührarmen auf von der Schraubenachse getrennten Drehachsen auch möglich, mehrere Arbeitsbahnen in Form von miteinander abwechselnden Schraubenwindungen anzubringen, welche um denselben Kern gelegt sind, deren Anfang und Ende aber voneinander getrennt sind. Man kann hierbei in allen Windungen der einzelnen Schraubenwindungen solche Rührarme anbringen, ohne daß sie sich an den einzelnen Arbeitsbahnen stoßen können. Statt der kreisförmigen Bewegung kann den Rührvorrichtungen auch eine elliptische Bewegung oder eine Bewegung in einer beliebigen anderen Kurve erteilt werden, um alle Teile der Arbeitsfläche von den Armen bestreichen zu lassen. Da die Drehung und die Arbeit der Rührarme vollkommen unabhängig ist von der etwa der Arbeitsbahn erteilten Drehung, kann man bei der vorliegenden Einrichtung auf derselben Arbeitsfläche Operationen verschiedener Art ausführen bzw. dieselbe Arbeitsfläche für die Abröstung verschiedener Arten von Gut benutzen, wobei man dann die Rührarme mit verschiedener Geschwindigkeit, je nach dem zu bearbeitenden Gut, dreht, ohne daß die Geschwindigkeit der Drehung der Arbeitsbahn geändert zu werden braucht. Der Querschnitt des Ofens kann natürlich beliebig sein; er kann außer einer kreisförmigen auch eine andere geeignete polygonale Gestalt besitzen, oder zwecks etwaiger Anbringung mehrerer Arbeitsbahnen auch eine langgestreckte Grundform erhalten. Der Kern, um welchen die Schraubenwindungen gelegt sind, kann natürlich auch in bekannter Weise hohl ausgebildet sein und zur Abführung der Gase oder sonst in beliebiger Weise benutzt werden. Patent-A ν Sprüche:
1. Ofen mit schraubenförmig angeordneten Arbeitsbahnen zum ununterbrochenen Rösten von Erzen, dadurch gekennzeichnet, daß auf den Arbeitsflächen eine beliebige Anzahl drehbarer, auf außerhalb der Achse oder Spindel der Schraubenwindungen angeordneten Drehachsen sitzender Rührarme verteilt ist, von denen jeder bei seiner vollen Umdrehung nur einen Teil der Arbeitsfläche bestreicht, und welche das Gut vom Rande und von der Mitte fortbewegen können.
2. Ausführungsform des Ofens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere schraubenförmig gewundene Arbeitsflächen nebeneinander angeordnet sind.
g. Ausführungsform des Ofens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere schraubenförmig gewundene Arbeitsflächen, die je eine Beschickungs- und eine Entleerungsöffnung haben, an derselben Achse angeordnet sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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