DE210618C - - Google Patents

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DE210618C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C17/00Disintegrating by tumbling mills, i.e. mills having a container charged with the material to be disintegrated with or without special disintegrating members such as pebbles or balls
    • B02C17/04Disintegrating by tumbling mills, i.e. mills having a container charged with the material to be disintegrated with or without special disintegrating members such as pebbles or balls with unperforated container
    • B02C17/06Disintegrating by tumbling mills, i.e. mills having a container charged with the material to be disintegrated with or without special disintegrating members such as pebbles or balls with unperforated container with several compartments

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Combined Means For Separation Of Solids (AREA)
  • Crushing And Grinding (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
"-Jig 210618-KLASSE 50 c. GRUPPE
GERHARD ZARNIKO. in HILDESHEIM.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 23.JuIi 1908 ab.
Es sind bereits Trommelmühlen mit zwischen den Mahlkammern eingeschalteter oder mit an die Mahlkammer angeschlossener Siebkammer bekannt geworden, bei welchen das feinere gesiebte Mahlgut in die nächste Mahlkammer bzw. in den Auslauf gefördert wird, wobei gleichzeitig das Grobe zurückgehalten bzw. in die erste Trommelkammer zurückgeführt wird.
ίο Um bei solchen Mühlen das Mahlgut vom Umfange der Siebkammer nach deren Mitte zu fördern, bedient man sich vielfach eines über einer Förderspirale parallel zu dieser in mehreren · fortlaufenden Windungen spiralförmig um die Drehachse der Mühle herum verlaufenden Siebes oder auch mehrerer vom Umfange der Siebkammer nach der Mitte zu verlaufender Siebe von gewölbter Form, über welche das Mahlgut verhältnismäßig schnell und nur ein einziges Mal hinweggleitet.
Bekanntlich sinken aber beim Sichtvorgange die Feinmehlteile herab, während das Grobe und das noch unvollständig Gesichtete oben auf dem Mahlgutstrom weiterkollert.
Gemäß der Erfindung erfolgt nun die Sichtung des vom Umfange der Siebkammer allmählich nach deren Mitte geförderten Mahlgutes auf der Innenfläche konzentrisch angeordneter Ringsiebe, die durch von außen nach
innen fördernde Überleitungskanäle für das nicht genügend fein gemahlene Gut miteinander in Verbindung stehen, so daß bei allmählicher Förderung des Sichtgutes vom Umfange der Sichtkammer nach deren Mitte hin die Bewegung des Gutes auf jedem Ringsieb mit gleichförmiger Geschwindigkeit erfolgt. Da ferner hierbei die nach außen hin in Schaufelbleche auslaufenden Böden der Überleitungskanäle von dem Sichtgutstrom stets nur das obere Grobe abschöpfen und auf das weiter nach innen liegende Ringsieb überleiten, dagegen das unten liegende Feine und HaIbfeine· auf dem äußeren Sieb belassen, so wird dieses Sichtgut stets einer wiederholten Sichtung auf ein und demselben Ringsieb unterworfen. Hier verbleibt es so lange, bis es von nachfolgendem Sichtgut weiter verdrängt wird.
Eine diesen Anforderungen entsprechende Siebkammer ist auf der Zeichnung dargestellt.
Fig. ι ist ein senkrechter Schnitt zu Fig. 2.
Fig. 2 zeigt die innere Einrichtung der Siebkammer im Querschnitt.
Die Siebfläche besteht aus mehreren konzentrischen Ringen a, b, c, zwischen welchen entsprechend verlaufende vollwandige Förderringe a1, b1, c1 für das gesichtete Gut angeordnet sind. Die durch die Ringsiebe a, b, c und die Förderringe a1, b1, c1 gebildeten Zwischenräume sind mit seitlichen Öffnungen d für den Austritt des gesichteten Gutes versehen (Fig. ι und 2). Um das Überleiten des an der Oberfläche des Mahlgutstromes kollernden Groben und unvollständig Gemahlenen von einem Ringsieb zum andern zu ermöglichen, sind in den einzelnen Förderringen a1, b1, c1 Überleitungskanäle * vorgesehen, welche
die Verbindung zwischen je zwei benachbarten Ringsieben herstellen. Die Böden der Überleitungskanäle laufen nach außen hin in Schaufel bleche k aus, welche das Abschöpfen und Überleiten des Groben von einem Ringsieb zum andern bewirken. Der Zutritt des Sichtgutes zum äußersten Ringsieb erfolgt durch Öffnungen m, welche in der Seitenwandung r der Siebtrommel vorgesehen sind.
ίο Die neue Siebkammer arbeitet wie folgt:
Das zu sichtende Mahlgut gelangt durch die Öffnungen m auf das äußerste Ringsieb c und gleitet auf dessen Innenfläche mit gleichförmiger Geschwindigkeit weiter. Hierbei senkt sich das Feine und wird gesiebt, so daß es auf den darunter befindlichen Förderring c1 herabfällt, auf dem es bis zur nächstliegenden Seitenöffnung d fortbewegt wird, durch die es in die zweite Mahlkammer übertritt. Das Grobe dagegen, welches an der Oberfläche des Mahlgutstromes kollert, wird bei der Weiterdrehung der Trommel durch die Schaufelbleche k abgeschöpft und durch die Kanäle i auf das nächstinnere Ringsieb b übergeleitet.
Das von den Schaufelblechen nicht erfaßte Sichtgut wandert jedoch auf seinem Ringsieb weiter, bis es von dem nachfolgenden Sichtgute verdrängt und von neuem das Gröbere vom nächsten Schaufelblech k abgeschöpft und auf das nächstinnere Sieb gefördert wird.' Das Grobe gelangt in dieser Weise allmählich auf das innerste Ringsieb α und fällt von da aus entweder infolge der eigenen Böschung oder unter Mitwirkung einer einfachen Schnecke in die erste Mahlkammer zurück.
Die beschriebene Siebkammer kann auch gleichzeitig als Austragvorrichtung für Trommelmühlen Verwendung finden.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Siebkammer für Trommelmühlen, bei welcher das nicht genügend gemahlene Gut in die Mahlkammer zurückgefördert wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Sichtvorgang auf der Innenfläche konzentrisch angeordneter Ringsiebe erfolgt, die durch von außen nach innen fördernde Überleitungskanäle für das nicht genügend fein gemahlene Gut miteinander in Verbindung stehen, zu dem Zweck, bei allmählicher Förderung des Sichtgutes vom Umfange der Sichtkammer nach deren Mitte hin die Bewegung des Gutes auf jedem Ringsieb mit gleichförmiger Geschwindigkeit erfolgen zu lassen.
2. Siebkammer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Böden der Uberleitungskanäle nach außen hin in Schaufelbleche (k) auslaufen, welche von dem Sichtgutstrome das obere Grobe abschöpfen und auf das nächstfolgende Sieb überleiten, während sie das tmtere unvollständig gemahlene Gut auf dem gleichen Ringsieb weiterwandern lassen, bis es von. nachfolgendem frischem Sichtgut weiter verdrängt wird.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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