DE2105035B2 - Uhr mit einem den stundenzeiger antreibenden zusatzdrehteil - Google Patents

Uhr mit einem den stundenzeiger antreibenden zusatzdrehteil

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DE2105035B2
DE2105035B2 DE19712105035 DE2105035A DE2105035B2 DE 2105035 B2 DE2105035 B2 DE 2105035B2 DE 19712105035 DE19712105035 DE 19712105035 DE 2105035 A DE2105035 A DE 2105035A DE 2105035 B2 DE2105035 B2 DE 2105035B2
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DE
Germany
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wheel
rocker
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hand
hour hand
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Cyril Biel Vuilleumier (Schweiz)
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Omega Louis Brandt and Frere SA
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Omega Louis Brandt and Frere SA
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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B27/00Mechanical devices for setting the time indicating means
    • G04B27/005Mechanical devices for setting the time indicating means stepwise or on determined values
    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B27/00Mechanical devices for setting the time indicating means
    • G04B27/001Internal gear therefor, e.g. for setting the second hand or for setting several clockworks

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromechanical Clocks (AREA)

Description

oder mehrere Schritte zu drehen, wodurch der Die Zeichnungen zeigen als Beispiele drei Ausfüh-
Stundenzeiger entsprechend verstellt werden ningsformen des Erfindungsgegenstandes. Man hat
kann, ohne die Anzeige des oder der anderen bei der Zeichnung nur das für das Verständnis der
Zeiger zu beeinflussen, dadurch gekenn- Erfindung Notwendige dargestellt.
zeichnet, daß sie außerdem eine Wippe (4; 15 Fig. 1 ist eine schematische Draufsicht der ersten
31; 55) aufweist, welche unter der Wirkung einer Ausführungsform;
jußeren Steuervorrichtung einerseits eine erste F i g. 2 ist ein Schnitt der F i g. 1 entlang der Li-
Lage einnehmen kann, in welcher die besagten nie H-II;
Drehteile (1, 3) beim normalen Zeigerstellen so- F i g. 3 ist eine Draufsicht, teilweise ein Schnitt der
wie während des Ganges der Uhr unverdrehbar 20 zweiten Ausführungsform;
gekoppelt sind, und andererseits eine zweite F i g. 4 ist eine Draufsicht, teilweise ein Schnitt der
Lage, in welcher besagte Drehteile (1, 3) entkop- dritten Ausführungsform.
pelt sind, um zu ermöglichen, nur das den Stun- Die Uhr gemäß der ersten Ausführungsform
denzeiger steuernde Zusatz-Drehteil (3) zu betäti- (Fig. 1 und 2) weist ein gewöhnliches Stundenrad 1
gen. 35 auf, welches im Eingriff mit dem Wechseltriebrad 2
2. Uhr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich- steht. Letzteres ist fest verbunden mit dem Wechselret, daß besagte Wippe (4; 31; 55) zwei identi- rad (nicht dargestellt), das mit dem ebenfalls nicht sehe, einander oegenüber koaxial und unverdreh- dargestellten Minutenrohr im Eingriff steht. Das bare, frei drehbar montierte Triebe (6, 7; 33, 34; Stundenrad 1 ist frei drehbar auf dem Minutenrohr 57, 58) trägt und diese Triebe mit den Drehteilen 30 montiert. Auf demselben Minutenrohr ist ein zusätz-(3, 1) im Eingriff stehen, vcnn 'ie Wippe (4; 31; liches Rad 3 frei angeordnet, das gleich ist wie das 55) die erste Lage innehat, währenddem sie nicht Stundenrad 1 und den Stundenzeiger (nicht dargemit besagten Drehteilen (3, 1) im Eingriff stehen, stellt) trägt. Die beiden Räder 1 und 3 sind also kowenn die Wippe (4; 31; 55) die zweite Lage inne- axial. Der nicht dargestellte Minutenzeiger wird wie hat. 35 gewöhnlich durch das Minutenrolir getragen. Ein Se-
3. Uhr nach Anspruch 1 oder 2, dadurch ge- kundenzeiger, zu den anderen Zeigern koaxial oder kennzeichnet, daß besagte Drehteile Stundenrä- nicht, kann vorgesehen werden
der sind. Von außen betätigbare Mittel, weiter unten be-
4. Uhr nach Anspruch 1 oder 2, dadurch ge- schrieben, erlauben, auf das zusätzliche Rad 3 zu kennzeichnet, daß besagte Drehteile Wechselrä- 40 wirken, um letzteres um einen oder mehrere Schritte der sind. drehen zu lassen, was den Stundenzeiger drehen läßt.
5. Uhr nach Anspruch 1 oder 2. dadurch ge- ohne die Anzeige des oder der anderen Zeiger zu bekennzeichnet, daß eine Nockenscheibe (15) vor- einflussen. Dies ist nützlich, wenn man z. B. mit dem gesehen ist, welche, durch einen Drücker (24) be- Flugzeug von einer Zeitzone in eine andere wechtätigt und so in die eine oder andere definierte 45 seit.
Lage gebracht, die Wippe (4) steuert. Eine Wippe 4. in 5 drehbar auf dem Gestell der
6. Uhr nach Anspruch 1 oder 2. gekennzeich- Uhr gelagert, ist in der Nähe der Räder 1 und 3 annet durch eine Krone, deren Lage die Stellung geordnet. Sie trägt, frei drehbar auf ihr montiert, der besagten Wippe (55) bestimmt. zwei gleichartige koax'ale und gegeneinander unver-
7. Uhr nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeich- 50 drehbare Triebe 6 und 7. Andererseits trägt die Wiptiet durch eine zweite Wippe (36). welche die er- pe 4 auf ihrem gegenüberliegenden Ende ein Trieb 8. ttere Wippe (31) steuert, und durch eine Krone welches im Eingriff mit einem Zahnrad 9 steht. (44), deren axiale Lage die Stellung der besagten welches selbst mit dem Zeigerstellrad 10 kämmt, tweiten Wippe (36) bestimmt. Letzteres steht im Eingriff mit einem Trieb 11, das
55 geeignet ist. durch eine Steuerwelle 12 betätigt zu
werden.
Am den Trieben 6 und 7 benachbarten Ende weist die Wippe 4 einen runden Kopf 13 auf, der hinein-
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine ragt in eine Einlassung 14 entsprechender Form, aus-Uhr mit einem den Stundenzeiger antreibenden Zu- 60 geführt in einer bei 16 drehbar im Gestell gelagerten satz-Drehteil, welches zu einem durch das Uhrwerk Nockenscheibe 15. Letztere weist einen Ausschnitt angetriebenen zweiten Drehteil koaxial und frei dreh- 17 auf. dessen Wände die Nocken 18 und 19 definicbar montiert ist, wobei von außen betätigbare Mittel rcn. Eine Rastklinke 20, der Wirkung einer Feder 21 vorgesehen sind, die gestatten, auf das erste Drehteil ausgesetzt, kann in die eine oder andere von zwei zu wirken, um letzteres um einen oder mehrere 65 Kerben 22 und 23 der Nockenscheibe 15 einrasten. Schritte drehen zu lassen, was den Stundenzeiger ent- Ein Drücker 24, von außerhalb der Schale 46 betä- *prechend drehen läßt, ohne die Anzeige des oder tigbar. ist in 25 mit einem Aktionsleil 26 schwenkbar dof anderen Zeiger zu beeinflussen. verbunden, welches bestimmt ist, auf die Nocken-
scheibe 15 zu wirken. Ein Hebel 27, auf dem Gestell in 28 drehbar gelagert, ist der Wirkung einer Feder 29 unterworfen. Letztere trachtet, den Hebel 27 im Uhrzeigersinn der Fig. 1 zu drehen und den Drücker 24 mittels eines Stiftes 30, der in das Aktionsteil 26 eingelassen ist, wieder nach außen zu stoßen.
In der in den F i g. 1 und 2 gezeigten Lage der Teile nimmt die Wippe 4 die Ruhestellung ein, d. h. die normale Stellung während des Ganges der Uhr. Das Trieb 6 steht im Eingriff mit dem zusätzlichen Rad 3, und das Trieb 7 kämmt mit dem Stundenrad 1, so daß die Räder 1 und 3 unverdrehbar gekoppelt sind. Was das Trieb 8 anbelangt, steht es im Eingriff mit dem Zahnrad 9, kämmt aber nicht mit dem zusätzlichen Rad 3. Wenn die Uhr läuft, wird das Stundenrad 1 durch das Uhrwerk angetrieben, und seine Drehung wird durch die Triebe 7 und 6 auf das zusätzliche Rad 3 übertragen, so daß der Stundenzeiger normal mitgenommen wird. Die normale Zeigerstellung, d. h. die gleichzeitige Korrektur der Stunden- und Minutenzeiger, kann auf gewöhnliche Art, mittels Wechselradtrieb 2 und mit Hilfe einer gebräuchlichen, nicht dargestellten Vorrichtung, bewerkstelligt werden. Wenn man die Steuerwelle 12 dreht, treibt das Trieb 11 das Zeigerstellrad 10 und das jetzt keine Funktion aufweisende Zahnrad 9.
Um die Wippe 4 in ihre zweite Lage oder aktive Lage zu bringen, drückt man den Drücker 24, welcher auf das Aktionsteil 26 wirkt. Letzteres drückt auf den Nocken 18 der Nockenscheibe 15 und dreht diese um einen bestimmten Winkel im Gegenuhrzeigersinn der Fig. I, was zur Folge hat, daß die Hebelfeder 20 in die Kerbe 22 der Kurvenscheibe 15 eindringt. Die Drehung der Nockenscheibe 15 treibt den Kopf 13 der Wippe 4 herum, so daß letztere im Uhrzeigersinn der Fig. I kippt. Beim Loslassen des Drückers 24 wird dieser durch die Feder 29, den Hebel 27, den Stift 30 und das Aktionsteil 26 in seine ursprüngliche Lage zurückgebracht. Wenn die Wippe 4 diese zweite Lage innehat, sind die Triebe 6 und nicht mit den dazugehörigen Rädern 3 und 1 im Eingriff, wogegen das Trieb 8 weiterhin mit dem Zahnrad 9 kämmt und auch mit dem zusätzlichen Rad 3 im Eingriff steht. Wenn man nun die Steuerwelle 12 im einen oder anderen Sinn dreht, versetzt dasTrieb 11 das Zeigerstellrad 10 und das Zahnrad 9 in Drehung, und let/'eres treibt seinerseits das zusätzliche Rad 3 und folglich den Stundenzeiger. Indes wird db Drehung des Rades 3 nicht auf das Stundenrad 1 übertragen, da die Triebe 6 und 7 von den Rädern 3 und 1 jetzt entfernt sind. So kann man also den Stundenzeiger vor- oder rückwärts bewegen, ohne die Anzeige des oder der anderen Zeiger zu beeinflussen. Wenn diese Korrektur abgeschlossen ist. betätigt man von neuem den Diücker24. welcher durch das Aktionsteil 26 diesmal auf den Nocken 19 der Nockenscheibe 15 wirkt, so daß die Nockenscheibe 15 die Wippe 4 in ihre ursprüngliche Lage oder Ruhelage zurückbringt. Um sicherzugehen, daß der Stundenzeiger nach einer Korrektur immer eine genaue Lage einnimmt, kann man das zusätzliche Rad 3 in bezug auf das Stundenrad 1 magnetisch positionieren, wie dtes z. B. in dem schweizerischen Patent 15 965/69 beschrieben ist. Ein kleiner Fehler in der Korrektur des Stundenzeigers ist somit unwichtig,
Die zweite Ausftihmngsform (Fig. 3) weist wie die erste Ausführungsform, koaxial übereinander montiert, ein gewöhnliches Stundenrad 1 und ein frei drehbares, zusätzliches Rad 3 auf, wobei Rad 3 den Stundenzeiger trägt.
Eine auf dem Gestell der Uhr in 32 drehbar gelagerte Wippe 31 ist in der Nähe der Räder .1 und 3 angeordnet. Sie trägt, frei drehbar auf ihr montiert, zwei gleichartige, einander koaxiale und gegeneinander unverdrehbare Triebe 33 und 34. Die Wippe 31 ist der Wirkung einer Feder 35 ausgesetzt, welche danach trachtet, erstere im Gegenuhrzeigersinn der Fig. 3 zu drehen und die Triebe 33 und 34 im Eingriff mit den dazugehörigen Rädern 3 und 1 zu halten.
Eine zweite, auf dein Gestell der Uhr in 37 drehbar gelagerte Wippe 36 weist einen Nocken 38 auf, welcher in Berührung mit dem Ende 39 der ersten Wippe 31 gehalten wird. Auf der Wippe 36 ist frei drehend ein Zahnrad W montiert, welches geeignet ist, wie weiter unten erklärt, in dem zusätzlichen Rad 3 einzugreifen. Ein Zeigerstellrad 41 mit fester Achse ist in der Nähe des Rades 40 angeordnet und steht im Eingriff mit dem Trieb 42, welches durch eine Steuerwelle 43 betätigt werden kann. Letztere ist unverdrehbar verbunden mit einer Aufzugskrone 44, weiche geeignet ist, sich, in bezug auf ein an der Uhrenschale 46 befestigtes Rohr 45, axial zu verschieben. Eine Dichtung 47 sichert die Wasserdichtheit der Aufzugskrone 44. Eine Hülse 48 ist frei zwischen der Welle 43 und dem Rohr 45 montiert und wird in axialer Richtung durch einen Ring 49 oben festgehalten, wobei letzterer sich auf einer Schulter der Aufzugskrone 44 abstützt. Gegen unten hin liegt die Hülse 48 auf einem Hebel 50 auf, der auf dem Gestell der Uhr in 51 drehbar gelagert ist. Der Hebel 50 ist der Wirkung einer Feder 52 au.-gesetzt, wodurch die Nase 53 des Hebels 50 gegen einen Vorsprung 54 der zweiten Wippe 36 drückt.
In der in F i g. 3 gezeigten Lage der Teile nimmt die erste Wippe 31 ihre Ruhestellung ein, d. h. die normale Lage während des Ganges der Uhr. Das Trieb 33 steht im Eingriff mit dem zusätzlichen Rad 3, und Trieb 34 kämmt mit dem Stundenrad 1, so daß die Räder 1 und 3 unverdrehbar gekoppelt sind. Die zweite Wippe 36 nimmt eine solche Lage ein. daß das Zahnrad 40 nicht mit dem zusätzlichen Rad 3 im Eingriff steht. Wenn die Uhr läuft, wird das Stundenrad 1 durch das Uhrwerk angetrieben, und seine Drehung wird durch die Triebe 34 und 33 auf das zusätzliche Rad 3 übertragen, so daß der Stundenzeiger in normaler Drehung mitgenommen wird. Die normale Zeigerstellung, d. h. d;e gleichzeitige Korrektur der Stunden- und Minutenzeiger, kann mittel« einer gebräuchlichen, nicht dargestellten Vorrichtung in gewöhnlicher Art vorgenommen werden. Wenn Man die Aufcugskrone 44 und die Steuerwelle 43 dreht, treibt das Trieb 42 das funktionslose Zeigerstellrad 41, welches übrigens mit dem Zahnrad nicht im Eingriff steht.
Um die erste Wippe 31 in seine zweite Lage oder aktive Lage zu bringen, zieht man die Krone 44 nach außen. Die Feder 52 bringt den Hebel 50, im Gegenuhrzeigersinn der Fig. 3, zum Kippen, so daß dieser Hebel 50 die Fassung 48 zurückstößt, welche sich so weit nach oben verschieben kann, bis sie am Festhaltering 49 zur Anlage kommt. Die Drehung des Hebels 50 bewirkt, daß dessen Nase 53 auf den Vorsprung 54 der zweiten Wippe 36 wirkt und diese, um dessen Achse 37. im Cibii W
F i g. 3 kippen macht. Diese Bewegung der Wippe 36 bringt das Zahnrad 40 gleichzeitig mit dem Zeigerstellrad 41 und dem zusätzlichen Rad 3 zum Eingriff. Andererseits wirkt der Nocken 38 der Wippe 36 auf das Ende 39 der Wippe 31 und verschwenkt letztere gegen die Wirkung der Rückholfeder 35. Als Folge verlassen die Triebe 33 und 34 den Eingriff mit den entsprechenden Rädern 3 und 1. Wenn man nun die Krone 44 und die Steuerwelle 43 im einen oder anderen Sinne dreht, bringt das Trieb 42 das Zeigerstellrad 41 und das Zahnrad 40 zum Drehen, und dieses letztere treibt seinerseits das zusätzliche Rad 3, und folglich den Stundenzeiger, an. Dagegen wird die Drehung des Rades 3 nicht auf das Stundenrad 1 übertragen, da die Triebe 33 und 34 jetzt von den Rädern 3 und 1 entfernt sind. Man kann also den Stundenzeiger um einen oder mehrere Schritte vor- oder rückwärts drehen, ohne dabei die Anzeige des oder der anderen Zeiger zu beeinflussen. Wenn diese Korrektur beendet ist, drückt man die Aufzugskrone 44 wieder in ihre ursprüngliche Lage zurück. Der Ring 49 stößt die Fassung 48 nach unten, und diese letztere bringt den Hebel 50, gegen die Wirkung der Rückholfeder 52, in seine Ausgangslage zurück. Die Wippe 36 ist jetzt frei drehbar, so daß die Feder 35 die Wippe 31 im Gegenuhrzeigersinn der F i g. 3 verschwenken kann, so daß letztere ihrerseits mit dem Ende 39 die Wippe 36 in ihre Ruhelage zurückbringt. Wie bei der ersten Ausführungsform kann man im Bedarfsfalle das Zusatzrad 3 in bezug auf das Stundenrad 1 magnetisch positionieren, um eine genaue Lage des Stundenzeigers zu sichern und einen kleinen Fehler bei der Korrektur des Stundenzeigers unwichtig werden zu lassen.
Die dritte Ausführungsform (F i g. 4) ist analog der vorangehenden, außer daß die Wippen 31 und 36 durch eine einzige auf dem Gestell der Uhr in 56 drehbar gelagerte Wippe 55 ersetzt sind. Auf ihrem freien Ende trägt die Wippe 55 zwei identische, einander gegenüber koaxiale und unverdrehbar gekoppelte, frei drehbar montierte Triebe 57 und 58. Die Wippe 55 ist der Wirkung einer Rückholfeder 59 ausgesetzt, welche bezweckt, erstere im Uhrzeigersinn der F i g. 4 zu drehen und die Triebe 57 und 58 im Eingriff mit den entsprechenden Rädern 3 und 1 zu halten.
Auf der Wippe 55 ist frei drehbar ein Zahnrad 40 montiert, welches fähig ist. mit dem zusätzlichen Rad 3 zu kämmen. Ein Zeigerstellrad 41 mit fester Achse ist in der Nähe des Rades 40 angeordnet und steht im Eingriff mit dem Trieb 42, welches durch eine Steuerwelle 43 betätigt werden kann. Letztere ist fest mit einer Krone, identisch gegenüber der in F i g. 3 beschriebenen Aufzugskrone 44. verbünde.!. Man findet hier die Hülse 48 wieder, welche identisch derjenigen in F i g. 3 gezeigten ist. Gegen unten stützt sich die Hülse 48 gegen einen in 51 auf dem Gestell der Uhr drehbar gelagerten Hebel 50. Die bereits erwähnte Feder 59 wirkt gleichzeitig auf den Hebel 50 und drückt die Nase 53 des Hebels 50 gegen einen Vorsprung 54 der Wippe 55.
In der in Fig. 4 gezeigten Lage der Teile ist die Wippe 55 in ihrer Ruhestellung. Das Trieb 57 stehl im Eingriff mit dem zusätzlichen Rad 3. und da? Trieb 58 kämmt mit dem Stundenrad 1, so daß die Räder 1 und 3 unverdrehbar gekoppelt sind. Die Wippe 55 nimmt eine solche Lage ein, daß das Rad 40 nicht mit dem zusätzlichen Rad 3 im Eingriff
ίο steht. Wenn die Uhr läuft, wird das Stundenrad 1 durch das Uhrwerk angetrieben, und seine Diehung wird auf das zusätzliche Rad 3 mittels der Triebe 58 und 57 übertragen, so daß der Stundenzeiger in normaler Drehung mitgenommen wird. Die normale Zeigerstellung, d. h. die gleichzeitige Korrektur der Stunden- und Minutenzeiger, kann mittels einer gebräuchlichen, nicht dargestellten Vorrichtung in gewöhnlicher Art vorgenommen werden. Wenn man die Steuerwelle 43 dreht, treibt das Trieb 42 das
ao funktionslose Zeigerstellrad 41; übrigens steht das Zeigerstellrad 41 nicht im Eingriff mit dem Zahnrad 40.
Um die Wippe 55 in ihre zweite Lage oder aktive Lage zu bringen, zieht man die Aufzugskrone nach außen. Die Feder 59 bringt den Hebel 50 im Gegenuh»7eigersinn der F i g. 4 zum Kippen, so daß dieser Hebel 50 die Hülse 48 nach oben zurückstößt. Die Drehung des Hebels 50 verursacht, daß die Nase 53 auf den Vorsprung 54 der Wippe 55 wirkt und diese letztere im Gegenuhrzeigtrsinn der F i g. 4 um ihre Achse 56 kippt (dreht). Diese Bewegung der Wippe 55 bringt das Zahnrad 40 gleichzeitig mit dem Zeigerstellrad 41 und dem zusätzlichen Rad 3 in Eingriff. Andererseits bewirkt die gleiche Bewegung der Wippe 55, daß die Triebe 57 und 58 aus dem Eingriff mit den entsprechenden Rädern 3 und 1 herauskommen. Wenn man nun die Steuerwelle im einen oder anderen Sinne dreht, bringt das Trieb 42 das Zeigerstellrad 41 und das Zahnrad 40 zum Drehen, und letzteres wirkt seinerseits auf das zusätzliche Rad 3 und als Folge auf den Stundenzeiger. Demgegenüber wird die Drehung des Rades 3 nicht auf das Stundenrad übertragen, da die Triebe 57 und 58 jetzt von den Rädern 3 und 1 entfernt sind. Man kann so also den Stundenzeiger um einen oder mehrere Schritte vor- oder rückwärts drehen, ohne dabei die Anzeige des oder der anderen Zeiger zu beeinflussen. Wenn diese Korrektur beendet ist, drikitt man die Aufzugskrone wieder in die Ursprungslage zurück.
Die Hülse 48 bringt den Hebel 50. gegen die Wirkung der Rückholfeder 59, in die Anfangslage zurück. Die Wippe 55 wird durch die gleiche Feder 59 in ihre Ursprungslage zurückgebracht.
Gemäß einer nicht dargestellten Variante könnte man nur ein Stundenrad, dafür aber ein zusätzliches Wechselrad für die Steuerung des Stundenzeigers vorsehen und besagtes Rad koaxial und frei drehbar zum gewöhnlichen, durch das Uhrwerk angetriebenen Wechselrad montieren.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
2098

Claims (1)

Diese Uhr ist dadurch gekennzeichnet, daß sie Patentansprüche: außerdem eine Wippe aufweist, welche unter der Wirkung einer äußeren Steuervorrichtung einerseits
1. Uhr, mit einem den Stundenzeiger antrei- eine erste Lage einnehmen kann, in welcher die bebenden Zusatz-Drehteil, welches zu einem durch 5 sagten Drehteile beim normalen Zeigerstellen sowie das Uhrwerk angetriebenen zweiten Drehteil ko- während des Ganges der Uhr unverdrehbar gekupaxial und frei drehbar montiert ist, wobei von pelt sind, und andererseits eine zweite Lage, in welaußen betätigbare Mittel vorgesehen sind, die ge- eher besagte Drehteile auseinandergekoppelt sind, statten, auf das erste Drehteil zu wirken, um letz- um zu ermöglichen, nur das den Stundenzeiger steuteres unabhängig vom zweiten Drehteil um einen io ernde Zusatz-Drehteil zu betätigen.
DE19712105035 1970-02-09 1971-02-03 Uhr mit einem den stundenzeiger antreibenden zusatzdrehteil Withdrawn DE2105035B2 (de)

Applications Claiming Priority (1)

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CH178870A CH528766A (fr) 1970-02-09 1970-02-09 Pièce d'horlogerie

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DE2105035A1 DE2105035A1 (de) 1971-08-19
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CH (2) CH178870A4 (de)
DE (1) DE2105035B2 (de)
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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3011666A1 (de) * 1980-03-26 1981-10-01 Kieninger & Obergfell Fabrik für technische Laufwerke und Apparate, 7742 St Georgen Elektrische uhr mit analoger zeitanzeige

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CH528766A (fr) 1972-05-31
CH178870A4 (de) 1972-05-31
FR2079315A1 (de) 1971-11-12
JPS5214633B1 (de) 1977-04-22
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