DE209684C - - Google Patents
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
V^ 209684 KLASSE 21 b. GRUPPE
JOHANN STEINBACH in CÖLN a. Rh.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 19. Juli 1907 ab.
Vorliegende Erfindung bezweckt, die Kapazität elektrischer Sammler auf eine billige
Art durch eine einfache elektrolytische Arbeitsweise mit geringem Kraftaufwand in
verhältnismäßig kurzer Zeit wesentlich zu erhöhen, ohne dabei die Lebensdauer der Elektroden
merklich zu beeinträchtigen.
Ein Beispiel möge das Verfahren erläutern:
Infolge Betriebsvergrößerung einer Fabrik
ίο ist deren elektrische Sammlerbatterie, welche
durch Elektroden von Blei und wäßrige Schwefelsäure (spez. Gew. i,20 bis 1,23) als
Elektrolyt gekennzeichnet ist, zu schwach geworden und soll daher behufs Beseitigung der
damit verbundenen empfindlichen Störungen in geladenem oder mehr oder weniger entladenem
Zustande dem neuen Verfahren unterworfen werden. Hierzu wird zunächst die
Schwefelsäure aus den Zellen abgelassen bzw. ausgepumpt und durch taugliches Wasser ersetzt,
welches lediglich durch die an und in den Elektroden, an den Wänden und auf den Böden der Zellen usw. haften gebliebene
Schwefelsäure eine genügende elektrolytische Leitfähigkeit erhält. Die so entstandene wäßrige
Schwefelsäure ist also derartig verdünnt, daß sie durchschnittlich in einem Liter nicht
mehr als bis zu etwa 1 bis 5 g wasserfreie Schwefelsäure enthält; sie ist daher vielmehr
schwefelsaures Wasser. Um das metallische Skelett der Elektroden bei Ausübung des
neuen Verfahrens möglichst zu schonen, empfiehlt es sich, vorher im Wasser pro Liter
durchschnittlich bis zu. etwa 1 bis 2 g Borsäure (auf wasserfreie bezogen) zu lösen.
Behufs Ausübung des neuen Verfahrens werden die Elektroden in der Regel mit einer
Stromdichte von durchschnittlich bis zu etwa 20 bis 40 Ampere auf den Quadratmeter positiver
Elektrodenoberfläche bei einer Badspannung von rund 2 bis 3 Volt und gewöhnlicher
Temperatur des Elektrolyten zunächst bis zu etwa 240 Stunden lang in der einer Ladung umgekehrten Richtung und alsdann
bis zu etwa 200 Stunden lang in der Riehtung einer Ladung möglichst ohne Unterbrechung
der Elektrolyse unterworfen. Sollte während der letzteren im Elektrolyten durch Aufschließung von Bleisulfat in den Elektroden
etwa ein nachteiliger Überschuß von Schwefelsäure auftreten, so ist er durch Wasser
unschädlich zu machen. Die Anwendung des neuen Verfahrens bewirkt eine erheblich feinere
Verteilung bzw. größere Oberfläche der wirksamen Masse, wodurch wiederum eine erheblieh
erhöhte Kapazität der Elektroden bedingt wird. Nunmehr ersetzt man baldmöglichst
das schwefelsaure bzw. schwefelsaure-borsaure Wasser wieder durch die Schwefelsäure und
ladet zweckmäßig den Sammler mit mäßiger Stromstärke etwa bis zu 20 bis 30 Stunden
lang auf. Nach einigen Entladungen wird die Kapazität wesentlich erhöht sein.
Durch die deutsche Patentschrift 174675 der Klasse 21 b ist ein Verfahren bekannt geworden,
elektrische Sammler, die infolge von Verunreinigung (Sulfatation) oder Schrumpfung
der wirksamen Massen oder aus anderen Gründen Kapazitätsschwund zeigen, durch Elektrolyse
stark verdünnter Lösungen unter Ver- -70
Wendung von Sammlerpiatten als Elektroden zu regenerieren. Das bekannte Verfahren bezweckt
also lediglich, verrottete Sammler in den ursprünglichen Zustand ihrer Aufnahmefähigkeit
wieder zurückzuversetzen, aber keineswegs die Leistung von Sammlern, die nicht mit Kapazitätsschwund behaftet sind, wesentlich
zu erhöhen. Auch unterscheidet sich das bekannte Verfahren von dem neuen grundsätzlich
in der Elektrolytsubstanz.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:i. Verfahren zur Erhöhung der Kapazität elektrischer Sammler durch Elektrolyse sehr verdünnter Losungen unter Verwendung der Sammlerplatten als Elektroden, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektrolyse vorgenommen wird, nachdem der aus den Zellen abgelassene oder ausgepumpte Betriebselektrolyt durch Wasser ersetzt ist, welches durch Aufnahme der in den Zellen- zurückgebliebenen Elektrolytreste die erforderliche Leitfähigkeit gewinnt.
- 2. Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß behufs Schonung der metallischen Elektrodenskelette solches Wasser verwendet wird, welches geringe Mengen von Borsäure gelöst enthält.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE209684C true DE209684C (de) |
Family
ID=471631
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT209684D Active DE209684C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE209684C (de) |
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