DE20957C - Neuerungen an Petroleumrundbrennern - Google Patents

Neuerungen an Petroleumrundbrennern

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DE20957C
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Germany
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DENDAT20957D
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English (en)
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WILD & WESSEL in Berlin S., Prinzenstr. 26
Publication of DE20957C publication Critical patent/DE20957C/de
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D3/00Burners using capillary action
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D2900/00Special features of, or arrangements for burners using fluid fuels or solid fuels suspended in a carrier gas
    • F23D2900/31Air supply for wick burners

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Wick-Type Burners And Burners With Porous Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 4: Beleuchtungsgegenstände.
Zusatz-Patent zu No. 18574 vom 8. December 1881.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 3. März 1882 ab. Längste Dauer: 7. December 1896.
Beiliegende Zeichnung stellt einen Petroleumrundbrenner dar, bei dem ein schlauchartiger, ringsum geschlossener Docht, der nach unten in eine Anzahl (in der Zeichnung in zwei) Strähnen aufgelöst ist, zur Verwendung kommt. Schlauchdochte werden sonst auf ihren Dochttraghülsen mittelst Umwickeins von Fäden oder durch federnde Haken festgemacht.
Um ein möglichst bequemes und dabei auch sicher haltendes Befestigen des Dochtes zu ermöglichen, ist jetzt die Befestigungshülsea, Fig. 1, mit mehrgängigem groben Gewinde versehen, auf das der untere Theil des Dochtes, an denen die Saugesträhnen sich ansetzen, einfach aufgeschraubt wird. Das Dochtende dehnt sich dabei etwas und zieht sich fest in die Gewindegänge hinein.
Von dem Dochttragring α gehen zwei Zahnstangen b nach unten, die mit den Triebrädchen c d gepaart sind. Durch Umdrehen des Schlüssels e kann der Docht gleichmäfsig hinauf- und hinuntergeschoben werden, und die Saugesträhnen, die bequem durch ihre Kanäle / hindurch hängen, Fig. 5, machen die Bewegung mit.
An grofsen Petroleumrundbrennern läfst sich oft der Uebelstand beobachten, dafs in den Luftzuführungskanälen von ringförmigem Querschnitt, aufsen um die Dochthülsen herum, der nach oben zur Flamme gehende Luftstrom einseitig intensiv, an anderen Stellen dagegen schwächer wird, so dafs dadurch die Flamme eine seitliche hochgehende Spitze bildet, während sie zum gröfseren Theile nur kümmerlich brennt.
Um dies zu vermeiden, ist an dem hiermit vorliegenden Brenner eine Ausfüllung der Luftzuführungskanäle mit kleinen Röhrchen oder mit Blechstreifen vorgenommenen. Durch diese werden die Luftkanäle, die bis jetzt immer im Ring eine einzige Oeffnung hatten, in sehr viele kleine parallele Kanälchen getheilt, Fig. 2, 3, 4 und 6, die entweder senkrecht zur Brennerachse parallel an den Dochthülsen innen und aufsen hinaufführen oder auch schräg gegen die Achse des Brenners liegen, so dafs die vielen einzeln zur Flamme geführten Luftstrahlen in steilen Schraubenlinien hochgehen, wie die punktirten Linien in Fig. 2 andeuten.
Hierdurch wird nun einmal eine einseitig stärkere Luftströmung vermieden und jedem Theil der Flamme gleichmäfsig Luft zugeführt; dann aber liegt ein weiterer Erfolg dieser Einrichtung darin, dafs unmittelbar um den Theil der Dochthülsen, der am heifsesten wird, aufsen Metallmassen mit sehr grofsen Oberflächen vertheilt sind. Die durch diese hindurchgeführte Luft nimmt die Wärme, welche die Flamme nach unten an die Dochthülsen und auch an die Metallmasse abgiebt, auf und tritt demnach vorgewärmt an die Leuchtflamme. In letzterer wird die Verbrennung dadurch vollkommener, die Wärme aber, die früher von den Drahthülsen schädlicherweise bis zum Bassin hinunter-
geführt wurde, wird zum gröfsten Theil somit nutzbar zur Flamme wieder zurückgebracht.
Ebenso gut wie Röhrchen oder Blechstreifen kann man auch Drahtnetze zu letzterem Zweck in die Luftführung vertheilt einbringen.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüc he:
    i. Das Versehen der Dochttraghülse mit Gewinde, um den Schlauchdocht zu dessen Befestigung aufzuschrauben.
    Bei Petroleumrundbrennern die Theilung des Luftzuführungskanales zur Flamme aufsen um die Dochthülsen herum in viele kleine Kanäle durch Aussetzen dieser Xuftführung mit kleinen Metallröhrchen oder Blechstreifen oder mit Drahtnetz.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
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