DE209017C - - Google Patents
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G09—EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
- G09F—DISPLAYING; ADVERTISING; SIGNS; LABELS OR NAME-PLATES; SEALS
- G09F1/00—Cardboard or like show-cards of foldable or flexible material
- G09F1/10—Supports or holders for show-cards
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Theoretical Computer Science (AREA)
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Description
dia'mezficfywi- 3α\"&ηhani
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/mct
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Λ* 209017 -KLASSE
54g·. GRUPPE
ALFRED KRAUSSE,
Befestigungsmittel. Patentiert im Deutschen Reiche vom 3. September 1908 ab.
Der Gegenstand der Erfindung ist ein Mittel zum Befestigen eines Hakens oder einer Öse an
einer Wand oder Glasscheibe, ohne ein mechanisches Mittel oder einen Klebstoff verwenden
zu müssen.
Bekannt sind kleine Gummischeiben, die mit einem Haken versehen sind und die an
eine glatte Fläche angedrückt werden können, wonach sie durch den Druck der Luft festgehalten
werden. Natürlich ist die Tragfähigkeit dieser Scheiben verhältnismäßig gering, und sie sind nicht zuverlässig, da mit der
Zeit wieder Luft zwischen Wand und Gummischeibe eindringen kann und dann die letztere
abfallen muß. Die Erfindung betrifft ein Befestigungsmittel, bei welchem die ursprüngliche
Idee dieser Befestigungsweise weiter ausgebaut und vervollkommnet ist, und bei welchem
eine bedeutend größere Tragfähigkeit Sowie große Sicherheit gegen das Nachlassen
derselben erzielt wird.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer beispielsweisen Ausführungsform
dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι einen Schnitt und
Fig. 2 eine Draufsicht. Fig. 1 a zeigt Einzelheiten.
Die Befestigungsvorrichtung besteht aus einem ballartigen Körper aus Gummi, der
durch eine Scheidewand in zwei Abteilungen geteilt ist. Die Hülle α kann einen flachen oder
wenig ausgebauchten Boden haben und kann von einem Ringe b umgeben sein, der auch
an einer anderen Stelle des Hohlkörpers befestigt sein und gegebenenfalls durch Gummiläppchen
c oder andere Mittel (z. B. kann der Ring in einer Einschnürung liegen) festgehalten
werden kann. Die obere Abteilung der Vorrichtung ist zweckmäßig halbkugelförmig gestaltet. In den so gebildeten Hohlkörper
d ist ein Ventil eingesetzt, dessen Körper e durch die obere Abteilung luftdicht hindurchgeht
und in die Scheidewand/ zwischen den beiden Abteilungen luftdicht eingefügt
ist. Das Ventil e hat zwei Bohrungen, von denen eine von der durch eine Platte g und
eine Überwurfmutter h gebildeten Luftkammer bis in die untere Abteilung des Hohlkörpers
geht. Diese Bohrung ist durch ein Kugelventil geschlossen, wobei eine Feder auf die Kugel
drückt j diese bildet also ein Saugventil. Die zweite Bohrung des Ventils e führt von der
erwähnten Luftkammer bis in die obere Abteilung des Hohlkörpers. Dabei drückt, eine
Feder ein Kugelventil gegen die Bohrung der die Luftkammer nach unten abschließenden
Platte g. Dieses Ventil ist demnach ein Druckventil. Wenn man das Ventil mit einer Luftpumpe
in Verbindung bringt, wie sie bei Fahrrädern usw. verwendet wird, und pumpt, so saugt man die Luft aus der unteren Abteilung
heraus in die Luftkammer und drückt sie aus dieser in die obere Abteilung des Hohlkörpers
hinein.
Setzt man den Hohlkörper gegen eine Wand oder Glasscheibe und fängt an zu pumpen, so
wird sich die Luft in der unteren Abteilung des Hohlkörpers verdünnen und die in- der
oberen Abteilung verdichten. Dabei wird natürlich der an der Wand liegende Teil der
Hülle α nach der Zwischenwand f zu gesaugt, und es bildet sich zwischen der Hülle und
der Wand ein Raum, der nur sehr stark verdünnte Luft enthält. Infolgedessen wird schon
durch den Druck der umgebenden Luft der
ίο Hohlkörper an der Wand festgehalten, und
zwar um so mehr, je mehr die Luft in der unteren Abteilung verdünnt wird. Der Ring b,
der mit Haken oder ösen versehen wird, um daran die aufzuhängenden Gegenstände befestigen
zu können, wird zweckmäßig so ausgebildet, daß er sich etwas ausdehnen kann. Dies kann z. B. dadurch geschehen, daß die
ösen unmittelbar an den Ring angebogen sind, so daß der Ring in der öse nachgeben
kann (s. Fig. 2). Dadurch, daß die obere Abteilung durch die eingepumpte Luft aufgeblasen
wird, erhält der Ring eine elastische Aufhängung. Er kann auch erforderlichenfalls
über der Zwischenwandung der beiden Abteilungen oder an der äußeren Abteilung befestigt
sein. Die übrige Ausstattung und Ausführung des Befestigungsmittels kann nach Belieben ausgestaltet werden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Befestigungsmittel, dadurch gekennzeichnet, daß ein von einem Tragring umgebener Hohlkörper mit zwei Abteilungen mit einem Ventil versehen ist, dessen Körper ■(e) zwei Bohrungen hat, von denen die eine von der unteren Abteilung des Hohlkörpers bis in eine Luftkammer führt und mit einem Saugventil versehen ist, während die andere Bohrung von der Luftkammer in die obere Abteilung des Hohlkörpers geht und ein Druckventil hat, zum Zwecke, die aus der unteren Abteilung gesaugte Luft in die obere Abteilung zu drücken, um eine elastische Aufhängung des Tragringes zu ermöglichen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE209017C true DE209017C (de) |
Family
ID=471010
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT209017D Active DE209017C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE209017C (de) |
-
0
- DE DENDAT209017D patent/DE209017C/de active Active
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| Vanja | Medical Practice, 1600–1900. Physicians and Their Patients (Clio Medica, 96) |