DE208980C - - Google Patents

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DE208980C
DE208980C DENDAT208980D DE208980DA DE208980C DE 208980 C DE208980 C DE 208980C DE NDAT208980 D DENDAT208980 D DE NDAT208980D DE 208980D A DE208980D A DE 208980DA DE 208980 C DE208980 C DE 208980C
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roller
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01CPLANTING; SOWING; FERTILISING
    • A01C7/00Sowing
    • A01C7/08Broadcast seeders; Seeders depositing seeds in rows
    • A01C7/12Seeders with feeding wheels
    • A01C7/121Seeders with feeding wheels for sowing seeds of different sizes

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Sowing (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf Sämaschinen mit solchen Zellenrädern, welche aus Kammwalzen und darüber verschiebbaren Hülsen bestehen, und bezweckt, die Kämme auf den Walzen derart anzuordnen und die Kamm-, walzen und Hülsen derart zu verschieben, daß auch bei Einstellung der Maschine auf die geringste Menge des zu säenden Gutes ein gleichmäßiges Säen erzielt wird.
ίο Zu diesem Zwecke sind die Kämme, wie es bei Särädern bekannt ist, bei denen die wirksame Länge der Kämme (Schubleisten) nicht geändert werden kann, abwechselnd auf der rechten und linken Längshälfte der Walzen angeordnet und reichen mit ihren inneren Enden bis zur Mitte der Speisewalzen, und die Speisewalze und die diese überdeckende Hülse werden zwecks Regelung der Mengen des zu säenden Gutes durch eine geeignete Hebeleinrichtung gegeneinander so verschoben, daß die wirksamen Teile der rechten und linken Walzenkämme bei den verschiedenen Stellungen gleiche Länge aufweisen. Dadurch wird der Vorteil erreicht, daß insbesondere, wenn nur dünn gesät werden soll, dennoch eine gleichmäßige Aussaat ermöglicht wird.
Die Welle ist in bekannter Weise in der Längsrichtung geteilt und der eine Teil trägt die Walzen, der andere Teil die über die Walze sich schiebenden Hülsen. Der.von den Hülsen nicht bedeckte Teil der Walzen dient zur Speisung der Aussaat, so daß durch Verkürzung oder Verlängerung dieses unbedeckten Walzenraumes die Menge des zu säenden Gutes verringert oder vergrößert werden kann.
Unter Verwendung von mit Kämmen versehenen Walzen hat man bereits versucht, die Vorspeisung durch Vergrößerung oder Verringerung der Länge des wirksamen Walzenteiles zti regeln; man hat aber hierbei Kämme j benutzt, deren jeder der Gesamtlänge der Walze entsprach. Bei diesen Einrichtungen wird die · Vorspeisung eine ungenügende, denn bei zu großen Kämmen werden große Intervalle in der Vorspeisung erzeugt, so daß insbesondere beim Säen von Samen sehr geringer Größe die Vorspeisung unregelmäßig wird, während bei kleinen Kämmen diese unvollkommen, besonders beim Säen von Samen oder Getreide bedeutender Größe, wirken.
Diese Ubelstände werden durch die vorliegende Erfindung beseitigt, da die freien Enden der Kämme, die abwechselnd nach rechts und nach links längs der Walze liegen, eine umrührende Wirkung auf den Samen ausüben, so daß dieser auch außerhalb des Kammes hinunterfallen kann und infolgedessen bei geringer Geschwindigkeit ein gleichmäßiges Vor-speisen erreicht wird.
Auf der beiliegenden Zeichnung zeigt Fig. 1 in Oberansicht eine Walze und eine Hülse und, schematisch, die Hebelvorrichtung in zwei verschiedenen Stellungen. Fig. 2 ist ein Querschnitt der Walze des Sägehäuses und eines Teiles des Kastens für das Saatgut. Das hinten offene und vorn durch eine geeignete Öffnung mit dem Kasten 1 in Verbindung stehende -Sägehäuse, in welchem die Walze arbeitet, besteht aus zwei Seitenteilen 2,2 und einem Boden 3. Die Säwalze 4 geht wagerecht durch
das Sägehäuse hindurch. Diese Walze ist mit ! längsgerichteten Kämmen versehen, von denen j ein Teil 5 sich über die eine Hälfte der Walzen- j länge und die übrigen 6, die versetzt zu ! ersteren angeordnet sind, über die andere Hälfte der Walzenlänge erstrecken. Durch die eine Seite des Sägehäuses hindurchgehend, ist auf die Walze die Hülse 7 aufgesteckt, deren innerer Umfang dem Durchmesser der Walze und deren innerer Umriß dem äußeren Umriß ■! der Walze entsprechen, welche also mit Nuten '. zur Aufnahme der Kämme versehen ist. Die i Hülse umschließt demnach die Walze. Die beiden Teile der für die Walze und die Hülse gemeinsamen Welle sind mit 8 und 9 bezeichnet. Die Welle ist der Länge nach (Linie io) in zwei Teile geteilt, auf deren einem (8) die Walzen, auf deren anderem (9) die Hülsen befestigt sind. Die Walze und die Hülse nehmen an der Drehung der Welle Teil, welche ihren Antrieb in bekannter Weise erhält. Die beiden Wellenteile und die auf ihnen angeordneten Einrichtungen können gegeneinander achsial verstellt werden. Diese Verstellung wird mittels der beiden Hebel 10 und ii bewirkt. Der Hebel 10 dreht sich um Zapfen 12 und ist mittels Schlitzes und Stiftes 15 mit einer die beiden Wellenteile lose umfassenden Muffe 13 verbunden, die zwischen an dem Wellenteil 8 angebrachten Flanschen 14 gelagert ist. In derselben Weise steht der um Zapfen 16 schwingbare Hebel 11 mittels Schlitzes und Stiftes 18 mit dem Wellenteil 9 mittels der zwischen Flanschen desselben angeordneten Muffe 17 in Verbindung. Der Teil des Hebels 10 zwischen Drehpunkt 12 und Welle 8-9 ist kleiner als der entsprechende Teil des Hebels 11. Die Hebel sind durch einen Lenker 19 zwangläufig miteinander verbunden. Durch diese Einrichtung werden demnach beim Drehen der Hebel die beiden Wellenteile achsial verschoben, der Teil 8 jedoch nicht so weit als der Teil 9. Beim Drehen der Hebel nach links (Fig. 1) werden also die Hülsen 7 gegen die Walzen 4 geschoben, die ihrerseits ebenfalls, aber nur so weit verschoben werden, daß der unbedeckte und für das Saatgut zugängliche Teil der Walze sich in der Mitte befindet. In Fig. ι ist eine Zwischenlage der Walze und der Hülse in punktierten Linien gezeigt, und es ist hieraus ersichtlich, daß nur der geringere, mit 20 bezeichnete Teil der Walzenlänge wirksam ist. Bei der einen Endlage der Hülse ist die ganze in dem Sägehäuse befindliche Walzenlänge unbedeckt, und bei der anderen Endlage ist die ganze Walzenlänge bedeckt. Die Bemessung des Saatgutes ist demnach leicht zu regeln.
Die Hebel sind an der Unterseite des Kastens angeordnet, wo sie leicht zugänglich sind, und werden durch eine geeignete Feststellvorrichtung in der gewünschten Lage festgehalten.
Anstatt der Hebel kann eine Schrauben vorrichtung 0. dgl. benutzt werden, welche an dem Stirnende des Kastens angeordnet sein kann, um so die gegenseitige Stellung der Wellenteile und somit die gegenseitige Stellung der im Sägehäuse befindlichen Teile zu ändern. Dadurch, daß auch die Walze 4 verstellt wird, bewirkt deren mittlerer Teil stets das Säen.
Die Stärke der Wandung der Hülse entspricht dem Abstande zwischen dem Boden der Walze und dem Sägehäuse. Der genannte Boden ist um einen Zapfen 22 drehbar und wird durch eine Feder 23 gegen das Sägehäuse gedrückt gehalten. Das Sägehäuse hat seinen Platz unten an der Hinterseite des Kastens 1, wie aus Fig. 2 ersichtlich, in der der Pfeil die Fahrrichtung angibt. Ein in die- Seite des Sägehäuses drehbar eingesetzter, die Walze umgebender Ring bewirkt die erforderliche Abdichtung.
Die beschriebene Vorrichtung bezieht sich, wie erwähnt, hauptsächlich auf Reihensämaschinen, kann aber auch für Sämaschinen anderer Art benutzt werden.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Sämaschine mit Zellenrädern, welche aus Kammwalzen und darüber verschiebbaren Hülsen bestehen, dadurch gekennzeichnet, daß die Kämme abwechselnd auf der rechten und linken Längshälfte der Speisewalzen angeordnet sind und mit ihren inneren Enden etwa bis zu deren Mitte reichen, und daß die Speisewalzen und die diese überdeckenden Hülsen zwecks Rege-, lung der Vorspeisung derart durch eine geeignete Hebeleinrichtung gegeneinander verschoben werden können, daß die wirksamen Teile der rechten und linken Walzenkämme bei den verschiedenen Stellungen der Vorspeisung gleiche Länge aufweisen.
2. Sämaschine mit Zellenrädern nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zum Verschieben der auf dem einen bzw. anderen Teile der längsgeteilten Welle aufsitzenden Walzen bzw. Hülsen zwei miteinander durch einen Lenker (19) verbundene, je an den einen bzw. anderen Wellenteil (8 bzw. 9) angreifende, ungleich lange Hebel (10 bzw. 11) dienen,' deren Drehpunkte (12 bzw. 16) so angeordnet sind, daß die beiden Wellenteile (8 bzw. 9) und damit die Walzen (3) bzw. Hülsen (7) ungleich verschoben werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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DE (1) DE208980C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1294084B (de) * 1960-07-18 1969-04-30 Bailey Ray V Saemaschine mit einer Einrichtung zum Abwaertsbewegen von Samenkoernergruppen
DE2826658A1 (de) * 1978-06-19 1980-01-03 Bernd Holdt Saemaschine fuer getreide und andere saatgutarten
DE2851797A1 (de) * 1978-11-30 1980-09-11 Amazonen Werke Dreyer H Maschine zum ausstreuen von koernigem material

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DE1294084B (de) * 1960-07-18 1969-04-30 Bailey Ray V Saemaschine mit einer Einrichtung zum Abwaertsbewegen von Samenkoernergruppen
DE2826658A1 (de) * 1978-06-19 1980-01-03 Bernd Holdt Saemaschine fuer getreide und andere saatgutarten
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