DE208117C - - Google Patents

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DE208117C
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water
air
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24FAIR-CONDITIONING; AIR-HUMIDIFICATION; VENTILATION; USE OF AIR CURRENTS FOR SCREENING
    • F24F6/00Air-humidification, e.g. cooling by humidification
    • F24F6/02Air-humidification, e.g. cooling by humidification by evaporation of water in the air
    • F24F6/06Air-humidification, e.g. cooling by humidification by evaporation of water in the air using moving unheated wet elements

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Air Humidification (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
™JVr 208117-KLASSE 36 d. GRUPPE
RICHARD WAGNER in BARTH a. O.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 15. Juni 1907 ab.
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Befeuchtung von Luft, bei dem das Wasser durch ein Flügelrad zerstäubt wird.
Gemäß dem Verfahren wird nun die Wasser-Zuführung und Zerteilung durch das Flügelrad selbst, ohne Anwendung eines anderen Wasserhebemittels, wie einer Pumpe o. dgl., herbeigeführt. Zu diesem Zwecke ist das Flügelrad unmittelbar über der Wasseroberfläche angeordnet, und zwar so, daß durch die Drehung der Flügel eine Wellenbewegung in der Wasseroberfläche erzeugt wird, durch die einzelne Teilchen mitgerissen und aufwärts geschleudert werden.
Um nun aber die Anreicherung der Luft noch zu steigern und ein möglichst gleichmäßiges Gemisch zu erzielen,' kann die Erfindung dadurch · noch weiter ausgestaltet werden, daß über dem ersten .Flügelrade ein zweites angebracht wird, das sich jedoch in entgegengesetzter Richtung dreht.
Die Zeichnung stellt eine Vorrichtung zur Ausführung der Erfindung in einem Längsschnitt dar.
Der Wassertrog α ist von einem wulstförmigen Gehäuse b umgeben, das an der Rohrleitung c befestigt ist, welche das Luftgemisch an die Decke des Raumes befördert. Der Zutritt der frischen Luft geschieht durch >die Leitung d. Zur Regelung des Wasserstandes wird von dem Trog α ein Rohr f abgezweigt, das aufwärts geführt ist und an seinem Ende Gewinde trägt, auf welches eine Muffe g aufgeschraubt ist. Durch Verstellen .der Muffe wird der Wasserstand genau eingestellt, da das überfließende Wasser am Ende der Muffe austreten muß. In der Mitte des Rohres c sind die Lager h für die Flügelrad wellen *', k angeordnet. Dieselben tragen auf ihren einander zugekehrten Enden Kegelräder I. die von einem gemeinschaftlichen Kegelrad m in Umdrehung versetzt werden, das von einer Riemenscheibe η aus, von einem Elektromotor o. dgl. betätigt wird. Die Flügelräder o1, o2 drehen sich in entgegengesetzter Richtung. Die Welle k ist hohl und nach unten verlängert. Das Innere derselben kann mit einem oder mehreren Röhrchen ft verbunden sein, die unmittelbar unter dem Flügelrade enden. Der Zwischenraum zwischen den unteren Enden des Rohres c und dem Wasserspiegel wird möglichst gering gehalten, beim Lauf des Ven- . tilators wird daher die Luft durch den schmalen, ringförmigen Querschnitt angesaugt und die Wasseroberfläche in wellenförmige Bewegung gesetzt; gleichzeitig wird ein Teil des Wassers durch die Röhren ft gefördert, so daß über dem ersten Ventilator ein Gemisch von Luft und Wasser entsteht, das durch den in entgegengesetzter Richtung laufenden zweiten Ventilator eine gleichmäßige Verteilung erfährt.
Bemerkt sei, daß die Wasserhebevorrichtung ft, die bei Luftbefeuchtern bekannt ist, kein Merkmal der geschützten Erfindung darstellt.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι. Verfahren zur Befeuchtung von Luft, dadurch gekennzeichnet, daß die zu befeuchtende Luft über eine Wasserfläche hinweg von unten her durch ein sich dicht über dem Wasserspiegel drehendes Flügelrad (o1) hindurchgeführt wird.
  2. 2. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Luftschachte (c), der das dicht über dem Wasserspiegel zu drehende Rad (o1) enthält, sich über letzterem ein in entgegengesetzter Richtung zu ihm rotierendes Flügelrad (oz) befindet.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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