DE207709C - - Google Patents

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DE207709C
DE207709C DENDAT207709D DE207709DA DE207709C DE 207709 C DE207709 C DE 207709C DE NDAT207709 D DENDAT207709 D DE NDAT207709D DE 207709D A DE207709D A DE 207709DA DE 207709 C DE207709 C DE 207709C
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02PCONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
    • H02P1/00Arrangements for starting electric motors or dynamo-electric converters
    • H02P1/16Arrangements for starting electric motors or dynamo-electric converters for starting dynamo-electric motors or dynamo-electric converters
    • H02P1/26Arrangements for starting electric motors or dynamo-electric converters for starting dynamo-electric motors or dynamo-electric converters for starting an individual polyphase induction motor
    • H02P1/28Arrangements for starting electric motors or dynamo-electric converters for starting dynamo-electric motors or dynamo-electric converters for starting an individual polyphase induction motor by progressive increase of voltage applied to primary circuit of motor

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 207709 — KLASSE 21 d, GRUPPE
Zusatz zum Patente 200995 vom 14. Juni 1907.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 9. Mai 1908 ab. Längste Dauer: 13. Juni 1922.
Im Hauptpatent 200995 und im Zusatzpatent 200996 sind Verfahren zum Anlassen von Drehstrommotoren mittels als Autotransformatoren ausgebildeter Anlaßtransformatoren und Vorrichtungen zur Ausführung dieser Verfahren beschrieben, wobei zum Zwecke der Vermeidung der Stromstöße beim Überschalten ein Teil der Wicklung des Transformators als Drosselspule benutzt wird. Das Verfahren ist dort in Beschreibung und Zeichnung für Anlaßtransformatoren mit Sternschaltung erläutert. Derselbe Zweck wie dort läßt sich nun auch bei Anlaßtransformatoren mit Dreieckschaltung erreichen, indem gemäß der vorliegenden Erfindung die die Dreieckseiten bildenden Transformatorwicklungen einseitig, undzwar in zyklischer Anordnung vom Netz abgetrennt werden. Auch hierbei wird ein Teil ■ der Transformatorwicklungen als Drosselspule benutzt.
Die Zeichnung erläutert die neue Schaltung. Bei sämtlichen Figuren ist angenommen, daß der Netzanschluß oben und der Motoranschluß unten erfolgt. Fig. 1 zeigt die Ausschaltstellung, Fig. 2 die eigentliche Anlaufstellung, Fig. 3 die Stellung, in der ein Teil jeder Transformatorwicklung als' Drosselspule wirkt, Fig. 4 die Lauf st ellung des Motors, wobei jeder vorher als Drosselspule wirkende Teil kurzgeschlossen ist. Natürlich ist es auch hier ge-, maß dem Zusatzpatent 200996 möglich, die in Fig. 3 gezeigte Stellung einmal vor und einmal nach der Anlaufstellung (Fig. 2) zu verwenden. Ebenso kann man wie beim Hauptpatent durch Einschaltung von Widerständen einen Stromstoß vollkommen vermeiden und zum Schluß eine vollständige Abtrennung des Transformators vom Netz vornehmen. Ob die öffnung der Verbindung zwischen den Transformator wicklungen und dem Netz auf der einen Seite oder der anderen Seite der Transformatorwicklung erfolgt, ist dabei gleichgültig (vgl. Fig. 3 und 5). Wesentlich dabei ist nur, daß die Anschlußpunkte in zyklischer Folge gewählt werden, da nur dann die Drehrichtung des Motors bei den verschiedenen Stellungen des Anlaßschalters unverändert bleibt. Bei symmetrischer Lage der Anzapfungen der Transformatorwicklungen sind die Schaltungen· nach Fig. 3 und 5 auch quantitativ vollständig gleichwertig. Andererseits kann man bei unsymmetrischer Lage der Anzapfungen die Aufeinanderfolge der Schal- ■ tungen (Fig. 3, 2 und 5) dazu benutzen, daß erst die größeren und dann die kleineren Wicklungsteile als Drosselspulen vorgeschaltet werden und so beim Einschalten eine fernere Abstufung erzielt wird.
Es läßt sich auch die Sternschaltung und die Dreieckschaltung bei Anlaßtransformatoren in der Weise vereinigen, daß'eine weitere Abstufung des Einschaltens erzielt wird. Dies
ist insbesondere bei der schon erwähnten Anordnung der Anzapfungen außerhalb der Mitten der Transformatorwicklungen von Vorteil. Die verschiedenen Stellungen des Anlaßtransformatorschalters sind dann z.B. folgende:
Fig. 4 des Hauptpatentes — Fig. 2 dieses Zusatzes, ' ' . Fig. 6 des Hauptpatentes — Fig. 3 dieses Zu-. satzes, ' .■ ; · ■
ίο Fig. 5 des Hauptpatentes — Fig. 4 dieses Zusatzes,
Fig. 6 des Hauptpatentes — Fig. 8 des Haupt-. patentes.

Claims (4)

  1. . Patent-Ansprüche: ..
    ii. Verfahren zum Anlassen von Drehstrommotoren mittels als Autotransformatoren -ausgebildeter Anlaßtransformatoren nach Patent 200995, dadurch gekennzeichnet, -daß bei Verwendung der Dreieckschaltung für den Anlaßtransformator vor oder nach oder vor und nach dem Anlaufen des Motors mit einer Teilspannung zuerst die die Dreieckseiten bildenden Transformatorwicklungen einseitig in zyklischer Folge vom Netz abgetrennt werden, so daß sie teilweise als Drosselspulen wirken und dann diese Teile — gegebenenfalls mittels Widerstände — kurzgeschlossen werden. . ■ :
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Anlaßtransformator nacheinander in Sternschaltung und Dreieckschaltung benutzt wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei unsymmetrischer Anordnung der Anzapfungspunkte des Transformators zuerst die einen Teile der Dreieckseiten und dann ihre anderen Teile als Drosselspulen benutzt werden.
  4. 4. Vorrichtung zur Ausführung der Verfahren nach Anspruch i, 2 oder 3, gekennzeichnet durch einen Anlaßschalter, durch welchen die die Dreieckseiten bildenden Transformatorwicklungen vor oder nach oder vor und nach der. Anlaufstellung einseitig in zyklischer Folge vom Netz abgetrennt und gegebenenfalls auch die übrigen in den Ansprüchen angegebenen Schaltungen in richtiger Reihenfolge hergestellt werden. .
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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