DE207708C - - Google Patents
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- DE207708C DE207708C DENDAT207708D DE207708DA DE207708C DE 207708 C DE207708 C DE 207708C DE NDAT207708 D DENDAT207708 D DE NDAT207708D DE 207708D A DE207708D A DE 207708DA DE 207708 C DE207708 C DE 207708C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
- H02K27/00—AC commutator motors or generators having mechanical commutator
- H02K27/04—AC commutator motors or generators having mechanical commutator having single-phase operation in series or shunt connection
- H02K27/08—AC commutator motors or generators having mechanical commutator having single-phase operation in series or shunt connection with multiple-fed armature
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Power Engineering (AREA)
- Synchronous Machinery (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
# PATENTSCHRIFT
-JVl 207708-KLASSE 21 d. GRUPPE
Wenn man bei Wechselstromkommutatormaschinen, bei welchen ein Querfeld in der
Maschine entsteht, eine Erregerwicklung am Ständer und eine andere gegebenenfalls mit
der Arbeitswicklung vereinigte Erregerwicklung am Läufer anordnet, so kann man eine
Regelung der Erregung dadurch herbeiführen, daß man für gewisse Geschwindigkeiten (Anlauf
und hohe Geschwindigkeiten oder nur für
ίο den" Anlauf) die Erregung durch die Ständerwicklung
allein besorgt, während für einen anderen (z. B. den mittleren) Geschwindigkeitsbereich
beide Erregerwicklungen eingeschaltet sein können. Die Regelung durch den Anker hat den Vorteil, daß zur Erregung eine
wesentlich geringere K. V. A.-Zahl notwendig ist als bei Erregung durch den Ständer. Diese.
Wirkung beruht auf der voreilenden E. M. K., die durch die Rotation im Querfeld erzeugt
wird, ist also für den Anlauf gering und von : keinem besonderen Wert. Für die hohen Geschwindigkeiten,
bei denen der Leistungsfaktor ohnedies gut ist, ist ebenfalls der Wert
nicht übermäßig groß. Dagegen ist diese voreilende E. M. K. für die mittleren Geschwindigkeiten
von großem Wert.
Die Erfindung betrifft den besonderen Fall, daß neben zwei Arbeitswicklungen zwei Erregerwicklungen
verwendet werden und daß die Ständererregerwicklung mit der Ständeroder Läuferarbeitswicklung unmittelbar verkettet
ist, während die Erregung durch den Läufer-unter Vermittlung eines Reihentransformators
erfolgt, der vom Ständer- oder Läuferarbeitsstrom -gespeist wird. In diesem
Falle ergibt sich dadurch, daß die Läufererregerwicklung erst nach Erreichung einer
gewissen Geschwindigkeit eingeschaltet wird,. noch ein besonderer Vorteil, nämlich daß der
Reihentransformator sehr klein bemessen werden kann.
Die Zeichnung zeigt zwei Ausführungsbeispiele in Verbindung mit einer Regelung der
Ständer- und Läuferaarbeitsspannung. α ist
die Arbeitswicklung, / die Erregerwicklung des Ständers, mit b sind die Arbeitsbürsten,
mit e die Erregerbürsten bezeichnet. Die beiden Läuferstromkreise sind beispielsweise zu
einer einzigen Wicklung vereinigt. . t ist der Leistungs- (Netz-) Transformator, f der
Reihenerregertransformator. . .
Bei der Anordnung nach Fig. ι erfolgt der
Anlauf bei geschlossenem Schalter ι und offenem Schalter 2 unter aufeinanderfolgender
Schließung der Schalter 3 bis 6. Hierdurch wird die der Ständerarbeitswicklung α zugeführte Spannung geregelt. Die Erregerwicklung
/ ist an die Arbeitsbürsten b angeschlossen und wird von dem im Läufer induzierten
Strom gespeist. Dieser geschlossene Stromkreis enthält auch die Primärwicklung des Er reger transformator s V. Die Erregerbürsten
e können durch eine schematisch angedeutete Schaltvorrichtung s an die Sekundärwicklung des Erregertransformators angeschlossen
werden, und zwar je nach der Drehrichtung in dem einen oder anderen- Sinne,
oder sie können vom Transformator, abge-
35
40
Claims (3)
1. Verfahren zum Betrieb von Wechsel-Stromkommutatormaschinen
"mit zwei Arbeits- und zwei Erregerwicklungen, dadurch
gekennzeichnet, daß die Erregerbürsten, welche von einem mindestens
zweispuligen, primär im Stromkreis der Ständer- oder Läuferarbeitswicklung liegenden
Erregertransformator gespeist werden, von letzteren im Anlauf und gegebenenfalls
auch für hohe Geschwindigkeit abgetrennt werden, so daß der Transfermator
einerseits zur Geschwindigkeitsrege-
. lung dient, andererseits nur für mäßige
Spannung bemessen werden muß. "
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch .. :
gekennzeichnet, daß der im Stromkreis der 9"
Läuferarbeitswicklung liegende Erregertransformator für übersynchrone bzw.
stark unter synchrone Geschwindigkeiten derart umgeschaltet wird, daß über ihn den
Arbeitsbürsten Spannung gleichsinnig mit der durch die Ständerarbeitswicklung induzierten
Spannung bzw. im entgegengesetzten Sinne zugeführt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch ■ gekennzeichnet, daß durch den nämlichen
Umschalter im Sekundärkreis des Erregertransfprmators sowohl das Läufererregerfeld
wie die Läuferarbeitsspannung umgekehrt wird. ·,.;■■: ■ -; :■
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE207708C true DE207708C (de) |
Family
ID=469786
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT207708D Active DE207708C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE207708C (de) |
-
0
- DE DENDAT207708D patent/DE207708C/de active Active
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