DE207708C - - Google Patents

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DE207708C
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K27/00AC commutator motors or generators having mechanical commutator
    • H02K27/04AC commutator motors or generators having mechanical commutator having single-phase operation in series or shunt connection
    • H02K27/08AC commutator motors or generators having mechanical commutator having single-phase operation in series or shunt connection with multiple-fed armature

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Synchronous Machinery (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
# PATENTSCHRIFT
-JVl 207708-KLASSE 21 d. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 7. Mai 1908 ab.
Wenn man bei Wechselstromkommutatormaschinen, bei welchen ein Querfeld in der Maschine entsteht, eine Erregerwicklung am Ständer und eine andere gegebenenfalls mit der Arbeitswicklung vereinigte Erregerwicklung am Läufer anordnet, so kann man eine Regelung der Erregung dadurch herbeiführen, daß man für gewisse Geschwindigkeiten (Anlauf und hohe Geschwindigkeiten oder nur für
ίο den" Anlauf) die Erregung durch die Ständerwicklung allein besorgt, während für einen anderen (z. B. den mittleren) Geschwindigkeitsbereich beide Erregerwicklungen eingeschaltet sein können. Die Regelung durch den Anker hat den Vorteil, daß zur Erregung eine wesentlich geringere K. V. A.-Zahl notwendig ist als bei Erregung durch den Ständer. Diese. Wirkung beruht auf der voreilenden E. M. K., die durch die Rotation im Querfeld erzeugt wird, ist also für den Anlauf gering und von : keinem besonderen Wert. Für die hohen Geschwindigkeiten, bei denen der Leistungsfaktor ohnedies gut ist, ist ebenfalls der Wert nicht übermäßig groß. Dagegen ist diese voreilende E. M. K. für die mittleren Geschwindigkeiten von großem Wert.
Die Erfindung betrifft den besonderen Fall, daß neben zwei Arbeitswicklungen zwei Erregerwicklungen verwendet werden und daß die Ständererregerwicklung mit der Ständeroder Läuferarbeitswicklung unmittelbar verkettet ist, während die Erregung durch den Läufer-unter Vermittlung eines Reihentransformators erfolgt, der vom Ständer- oder Läuferarbeitsstrom -gespeist wird. In diesem Falle ergibt sich dadurch, daß die Läufererregerwicklung erst nach Erreichung einer gewissen Geschwindigkeit eingeschaltet wird,. noch ein besonderer Vorteil, nämlich daß der Reihentransformator sehr klein bemessen werden kann.
Die Zeichnung zeigt zwei Ausführungsbeispiele in Verbindung mit einer Regelung der Ständer- und Läuferaarbeitsspannung. α ist die Arbeitswicklung, / die Erregerwicklung des Ständers, mit b sind die Arbeitsbürsten, mit e die Erregerbürsten bezeichnet. Die beiden Läuferstromkreise sind beispielsweise zu einer einzigen Wicklung vereinigt. . t ist der Leistungs- (Netz-) Transformator, f der Reihenerregertransformator. . .
Bei der Anordnung nach Fig. ι erfolgt der Anlauf bei geschlossenem Schalter ι und offenem Schalter 2 unter aufeinanderfolgender Schließung der Schalter 3 bis 6. Hierdurch wird die der Ständerarbeitswicklung α zugeführte Spannung geregelt. Die Erregerwicklung / ist an die Arbeitsbürsten b angeschlossen und wird von dem im Läufer induzierten Strom gespeist. Dieser geschlossene Stromkreis enthält auch die Primärwicklung des Er reger transformator s V. Die Erregerbürsten e können durch eine schematisch angedeutete Schaltvorrichtung s an die Sekundärwicklung des Erregertransformators angeschlossen werden, und zwar je nach der Drehrichtung in dem einen oder anderen- Sinne, oder sie können vom Transformator, abge-
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Claims (3)

trennt werden, während letzterer zweckmäßig primär oder sekundär kurzgeschlossen wird, um nicht drosselnd zu wirken. Anfangs ist der Schalter j offen, nach Erreichung einer be-, stimmten Geschwindigkeit wird er geschlossen ■ und gegebenenfalls später bei hoher Geschwindigkeit wieder geöffnet. Wenn eine Reversierung des Motors nicht erforderlich ist, genügt ein einpoliger. Schalter zur Abtrennung ίο der Erregerbürsten. Wird der Schalter 2 geschlossen, ι dagegen geöffnet, so wird der oben erwähnte, in sich geschlossene Kreis unterbrochen, und man kann durch Einlegen der Schalter 3 bis 6 die gesamte dem Leistungstransformator entnommene Arbeitsspannung auf Ständer und Läufer verteilen. Bei der Anordnung gemäß Fig. 2 liegt die Ständererregerwicklung / dauernd in Reihe mit der Ständerarbeitswicklung a. Der Transformator f liegt mit der links gezeichneten Wicklung wie im früheren Falle im Stromkreis der Arbeitsbürsten V und wird hier zeitweise auch dazu benutzt, um dem Läufer Arbeitsspannung· zuzuführen. Dadurch kann man die Ströme, die man zu schalten hat, verkleinern, und der Schalter 1 kann entfallen. Der Transformator f wird zweckmäßig ganz in der Nähe des Motors angeordnet, um die zu den Arbeitsbürsten führenden Kabel mögliehst kurz halten zu können. Die zweite, rechts gezeichnete Wicklung des Transformators dient zeitweise wie im früheren Falle 7X\v Speisung der Erregerbürsten e, indem die an den Transformator angeschlossenen, links gezeichneten Kontakte der Schaltvorrichtung s durch letztere mit den an die Erregerbürsten angeschlossenen Kontakten, d.· s. der erste und dritte der rechten Kontaktgruppe, verbunden werden,. zeitweise zur Anlegung von Arbeitsspannung an die Arbeitsbürsten b, indem -erstere Kontakte mit den an den Leistungstransformator t angeschlossenen Kontakten verbunden wird, d.i. der zweite und vierte Kontakt der rechten Gruppe, von denen einer unmittelbar an den Transformator f angeschlossen ist, der andere an die Schaltergruppe 3 bis 6. Bei der zweiten Verbindungsart, welche für übersynchrone oder stark untersynchrone Geschwindigkeiten mit Vorteil verwendet werden kann, wird die frühere Sekundärwicklung des Transformators zur Primärwicklung und induziert die frühere Primärwicklung, welche nun die Arbeitsbürsten speist. Für übersynchrone Geschwindigkeit ■ wird man die an die Arbeitsbürsten angelegte Spannung derart wählen, daß sie im gleichen Sinne wie die durch die Ständerarbeitswicklung induzierte Spannung wirkt, für untersynchrone Geschwindigkeit im entgegengesetzten Sinne. Selbstverständlich wäre es auch möglich, einen Transformator mit drei Wicklungen zu verwenden und die dritte Wicklung beim Anlegen von Arbeitsspannung an den .Läufer als Primärwicklung zu benutzen. Die Benutzung der Schaltvorrichtung ί oder eines besonderen Umschalters zur Umkehrung des Schaltsinnes bewirkt hier einerseits die Umkehrung des durch den Läufer erregten Feldes, andererseits die Umkehrung der dem Läufer zugeführten Arbeitsspannung relativ zur Arbeitsspannung des Ständers. Pate NT-A ν Sprüche:
1. Verfahren zum Betrieb von Wechsel-Stromkommutatormaschinen "mit zwei Arbeits- und zwei Erregerwicklungen, dadurch gekennzeichnet, daß die Erregerbürsten, welche von einem mindestens zweispuligen, primär im Stromkreis der Ständer- oder Läuferarbeitswicklung liegenden Erregertransformator gespeist werden, von letzteren im Anlauf und gegebenenfalls auch für hohe Geschwindigkeit abgetrennt werden, so daß der Transfermator einerseits zur Geschwindigkeitsrege-
. lung dient, andererseits nur für mäßige Spannung bemessen werden muß. "
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch .. : gekennzeichnet, daß der im Stromkreis der 9" Läuferarbeitswicklung liegende Erregertransformator für übersynchrone bzw. stark unter synchrone Geschwindigkeiten derart umgeschaltet wird, daß über ihn den Arbeitsbürsten Spannung gleichsinnig mit der durch die Ständerarbeitswicklung induzierten Spannung bzw. im entgegengesetzten Sinne zugeführt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch ■ gekennzeichnet, daß durch den nämlichen Umschalter im Sekundärkreis des Erregertransfprmators sowohl das Läufererregerfeld wie die Läuferarbeitsspannung umgekehrt wird. ·,.;■■: ■ -; :■
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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