DE207147C - - Google Patents

Info

Publication number
DE207147C
DE207147C DENDAT207147D DE207147DA DE207147C DE 207147 C DE207147 C DE 207147C DE NDAT207147 D DENDAT207147 D DE NDAT207147D DE 207147D A DE207147D A DE 207147DA DE 207147 C DE207147 C DE 207147C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
legs
spring
rim
springs
plate
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT207147D
Other languages
English (en)
Publication of DE207147C publication Critical patent/DE207147C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60CVEHICLE TYRES; TYRE INFLATION; TYRE CHANGING; CONNECTING VALVES TO INFLATABLE ELASTIC BODIES IN GENERAL; DEVICES OR ARRANGEMENTS RELATED TO TYRES
    • B60C7/00Non-inflatable or solid tyres
    • B60C7/10Non-inflatable or solid tyres characterised by means for increasing resiliency
    • B60C7/14Non-inflatable or solid tyres characterised by means for increasing resiliency using springs

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Tires In General (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 207147 "-KLASSE 63 β. GRUPPE L6.
HENRY GAUD HUGON in CALAIS. Radreifen mit U-förniigen Federn.
Zusatz zum Patente 190367 vom 7. August 1906.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 28. Juli 1907 ab, Längste Dauer: 6. August 1921.
Gegenstand der Erfindung ist eine Vervoll- -j kommnung des federnden Radreifens gemäß Patent 190367. Bei diesem Reifen sind tangential zum Radumfang angeordnete U-förmige Federn vorzugsweise von rundem Querschnitt vorgesehen, deren Schenkel an ihren freien Enden nach außen umgebogen sind und in an den Seitenflanschen der Felge vorgesehene Löcher eingreifen, wobei die Annäherung der Schenkel jeder Feder durch ein eingefügtes Zwischenstück verhindert wird, das der folgenden Feder als Auflager dient.
Nach vorliegender Erfindung werden die Schenkel der U-förmigen Federn flach ausgebildet und erhalten ihre größte Breite in dem Punkt, wo sie sich auf das vorhergehende Zwischenstück stützen, während die äußeren Ränder der Schenkel sich gegen die Seitenflanschen der Felge stützen. Durch diese An-Ordnung wird die Länge der seitlichen Befestigungszapfen auf einen Geringstwert herabgesetzt und die Einhüllung bzw. Führung der Feder verbessert.
Allerdings ist es an sich bekannt, flache Federn an der Stelle, wo sie am meisten beansprucht werden, zu verbreitern, um ihre Haltbarkeit zu erhöhen. Im vorliegenden Falle aber hat die besondere Gestaltung der U-Feder außerdem noch die Wirkung, daß die Befestigung der Feder verbessert wird. Tatsächlich brauchen dank der flachen Ausbildung der Schenkel die Zwischenstücke nicht mehr wie beim Hauptpatent eingeschnitten zu werden, und die beiden Schenkel können an der Stelle, wo sich die seitlichen Zapfen be- · finden, mit den Flanschen der Felge in Berührung treten; die flache Feder ist auf diese Weise besser eingebettet und ihre Steifigkeit in der Querrichtung erhöht. Außerdem wird die Länge der Zapfen und damit ihre Beanspruchung bei seitlichen Kippbewegungen der Schenkel der U-Feder vermindert, um so mehr, als solche Bewegungen wegen der festen Stützung des breiten Mittelteiles der Schenkel auf das für ihre Auflagerung vorgesehene Zwischenstück zum großen Teil verhindert werden.
Andererseits erfährt die Befestigungsart der U-förmigen Feder in dem Sinne eine weitere Verbesserung, als an Stelle der rechtwinklig ausgebildeten Zapfen bzw. der jede Feder mit der folgenden verbindenden Bügel des Hauptpatentes nunmehr Bügel verwendet werden, welche die Federn mit der Felge verbinden. Bügel oder entsprechende Befestigungsteile sind zur Verbindung der Feder mit der Felge zwar schon benutzt worden, aber in abweichender Anordnung und zu anderen Zwecken. Die bei dem neuen Reifen zur Anwendung kommenden Bügel oder Klammern setzen einfach einer Drehung der Federn um ihre Zapfen nach außen einen Widerstand entgegen. Jede Klammer ist mit Spiel am Ende einer U-Feder befestigt, tritt frei zwischen den beiden Sehen-

Claims (2)

kein der vorhergehenden U -Feder und durch ! die Felge hindurch und wird innerhalb der j letzteren durch einen entfernbaren Ring gehalten. Infolge dieser Anordnung ist die Klammer von den Verdrehbewegungen der Feder unabhängig; bricht sie, so vermag die entsprechende Feder bis zur Berührung ra.t der nächstfolgenden Feder auswärts zu schwingen, für alle übrigen Federn aber bleibt ein to guter Halt gesichert. In den Zeichnungen sind zwei Ausführungsformen der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt Fig. ι ein Stück eines gemäß der Erfindung gebauten Reifens teils in Seitenansicht, teils geschnitten, Fig. 2 eine der U-förmigen Federn des Reifens nebst Verbindungsteilen in Draufsicht. Fig. 3 ist ein Querschnitt nach Linie A-A der Fig. 1. Fig. 4 und 5 veranschaulichen die zweite " Ausführungsform in ähnlicher Weise wie Fig. 1 und 2. In den Fig. 1 bis 3 bezeichnet α eine Felge von U-förmigem Querschnitt, in deren Seitenflanschen Löcher b angebracht sind, in welche die seitlich umgebogenen zapfenartigen Enden c der Schenkel der Federn d eingreifen. Jede Feder ist aus ausgestanztem Stahlblech hergestellt und weist zwei Schenkel d auf, die zweckmäßig so geformt sind, daß sie für die auftretende Biegungsbeanspruchung Körper gleichen Widerstandes bilden und durch ein ■ Kopfstück e- miteinander verbunden sind. Der zwischen den Schenkeln vorgesehene Zwischenraum ist groß genug, daß man durch Zusammendrücken der Schenkel die Zapfen c aus den Löchern b ausheben kann. Am inneren Ende jeder Feder ist ein Zwischenstück/ aus Holz, Fiber, Hartgummi oder einem ähnlichen Stoff angebracht, das mit einem Ansatz g zwischen die Schenkel d eingreift und auf diese Weise eine Annäherung derselben verhindert. Das in gleicher Weise als Stützpunkt für die Schenkel der folgenden Feder dienende Stück h legt sich auf die Schenkel d der vorbeschriebenen Feder an der Stelle, wo j ihre Schenkel die größte Breite besitzen. j Am äußeren Ende der Feder ist eine Platte i j aus Hartgummi befestigt, die einen Block / j aus Weichgummi trägt, der zum Angriff am Erdboden bestimmt ist. Die Befestigung erfolgt mittels eines Bügels k, der unter der Platte i hindtirchgeht und die Feder umfaßt. Außerdem ist das Ende der Feder mit der Felge durch eine U-förmige Klammer in verbunden, deren Schleife zwischen den Sehen- j kein d und durch einen Schlitz η der Platte i j hindurch in eine Höhlung des Blockes j und um den Bügel k herum geführt ist. ! Die Schenkel der Klammer gehen durch einen Schlitz 0 der Felge sowie durch die öffnungen einer Unterlegscheibe p aus Leder und eines Ringes q aus Metall hindurch, oberhalb dessen die Schenkelenden umgebogen sind. Auf diese Weise wird es erreicht, daß das Ende jeder Feder sich der Felge nähern, aber nur innerhalb einer bestimmten Grenze sich von ihr entfernen kann. Bei der in Fig. 4 und 5 dargestellten Ausführungsform ist das Querstück e2 in Form eines Kreisbogens ausgeschnitten und umgibt einen zylindrischen Teil der Platte i% aus Hartgummi, die an dem Block /2 aus Weichgummi befestigt ist. Die Platte i2 ist mit Lappen iz versehen, die in Einschnitte e3 des Querstückes s2 bzw. in den Zwischenraum zwischen den Schenkeln rf2 eingeführt werden können. Wird dann die Platte um 1J4Drehung gedreht, so legen sich diese Lappen auf die Seitenteile des Querstückes e2, wie in der Zeichnung dargestellt. Die Außenfläche des Blockes/2 ist von einer Stahlkappe u bedeckt, in deren Mittelpunkt ein Ring u1 angebracht ist. In diesen Ring greift die Klammer wP· ein, die durch öffnungen des Blockes j2, der Platte i'2 und der Felge a% hindurchgeführt ist. Der auf diese Weise mittels einer in jedem Sinne nachgiebigen Vorrichtung festgehaltene Stahlschuh u schützt den Gummiblock j2 und kann nach erfolgter Abnutzung leicht ersetzt werden. Ρλ τ ε ν τ - A ν s ρ κ ü c 11 κ :
1. Radreifen mit U-förmigen Federn nach Patent 190367, dadurch gekennzeichnet, daß die Schenkel der U-Federn flach sind und ihre größte Breite in dem Punkt 95' haben, wo sie sich auf die Zwischenstücke stützen, während die äußeren Ränder der Schenkel sich gegen die Seitenflanschen der Felge stützen, zum Zweck, die Länge der Befestigungszapfen nach Möglichkeit zu verringern und die Einkapselung und Führung der Federn zu verbessern.
2. Ausführungsform des Rädreifens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede Drehbewegung der U-Federn um ihre Befestigungszapfen durch eine U-förmige Klammer verhindert wird, die in einem Ausschnitt der Federn angeordnet und auf ihrem äußeren Ende befestigt ist, wobei die Schenkel dieser Klammern durch die Felge geführt und ihre hakenförmig umgebogenen Enden durch einen Ring miteinander verbunden sind, der sich an die Innenfläche der Felge anlegt.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT207147D Active DE207147C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE207147C true DE207147C (de)

Family

ID=469271

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT207147D Active DE207147C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE207147C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN110450577A (zh) * 2019-08-05 2019-11-15 齐克岐 一种预紧式弯板轮胎及其制作方法

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN110450577A (zh) * 2019-08-05 2019-11-15 齐克岐 一种预紧式弯板轮胎及其制作方法
CN110450577B (zh) * 2019-08-05 2024-09-27 齐克岐 一种预紧式弯板轮胎及其制作方法

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP1237145B1 (de) Fussmaschine für eine Bass-Drum
DE20207186U1 (de) Vormontierte Triebmitteleinheit mit Montagehilfe
DE207147C (de)
DE19649164C2 (de) Schwingungsdämpferanordnung
DE2657906C3 (de) Laufpolster für eine Gleiskette
DE3704082A1 (de) Heuwerbungsmaschine
DE1032140B (de) Sprungbrett mit Absprung- und UEbertrittsflaeche
DE3414458A1 (de) Hufeisen
DE1108035B (de) Spannvorrichtung fuer Rollenketten
DE172806C (de)
AT201335B (de)
DE4233C (de) Neuerungen am STOLBERG'schen Hufeisen
DE69003932T2 (de) Landwirtschaftliches Gerät.
DE95697C (de)
EP0215467A2 (de) Gymnastikgerät
DE307233C (de)
AT260599B (de) Bandrechen
DE657769C (de) Federgabel
DE167733C (de)
AT201338B (de) Durch Berührung mit dem Boden in Drehung versetzbares, radartiges Rechenglied
DE187012C (de)
DEH0002604MA (de)
DE1100369B (de) Schlegelwerk fuer Schlegelmaehhaecksler
DE139722C (de)
DE202025102378U1 (de) Rankgerüst